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Wahnsinn Diesel teurer wie Benzin !!!!!!

Themenstarteram 20. Mai 2008 um 3:42

Hallo Motor Talker ...

Ich dachte ich seh net recht heut abend an der Tankstelle da ist Diesel 1 nen cent teurer wie Benzin !!!!

WO führt das noch hin ???

Der Preis anstieg war abzusehen aber das er auch noch teuer wird macht mich fertig..... der enorme Preisanstieg lies zumindest vermuten das der Preis angeglichen wird aber so.

Als ich mir vor ca 5 Wochen mein neues auto gekauft habe war der Diesel im Schnitt noch 25-30 cent günstiger.

Man müsste es hier wirklich mal machen wie die Franzosen wenn es einem net passt einfach z.B. die tankstellen blockieren wie sonst könnte man sich gegen den Ungleichen verkauf von Energie wehren??!!

Der Deutsche "Melkesel" schluckt ja wieder mal.

Was haltet ihr davon????!!!!!

Grüße Tom

 

 

Beste Antwort im Thema
am 20. Mai 2008 um 5:21

Zitat:

Als ich mir vor ca 5 Wochen mein neues auto gekauft habe war der Diesel im Schnitt noch 25-30 cent günstiger.

kann nicht sein

Diesel war zu der Zeit vielleicht noch ca. 7ct. günstiger

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Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

Zitat:

Original geschrieben von HerrLehmann1973

 

Weißt Du, ich finde es immer etwas arrogant und selbstherrlich (ok, Arroganz ist besser als Depp hoffe ich ;) ), wenn man die eigenen günstigen Lebensumstände als Maßstab für alle nimmt und dann auf Leute einprügelt, die sich hier nicht völlig verbiegen wollen.

Wenn es so wäre, dann wäre es arogant. Volle zustimmung.

Nur kenne ich Leute, die haben noch günstigere Lebensumstände als ich, fahren trotzdem mit dem Auto (die besagten 3 km) und regen sich immer noch auf und wenn ich diese dann darauf hinweise, daß es anders auch möglich ist schauen die dich an wie einen Ausserirdischen.

Ja, ich kenne das Problem mit der Gleitzeit. Da werden keine Fahrgemeinschaften gegründet, weil man ja evtl. 15 Minuten (keine Untertreibung) warten muss. Oder wenn man 10 Minuten eher fertig ist, soll man da tatsächlich 10 Minuten warten? Nein, dann lieber keine Fahrgemeinschaft, die Zeit ist ja so kostbar.

Und das sind Menschen, die genau so wie ich damals 1h 20m mit dem Bus die 7 km bis zur Schule gefahren sind und sich das heute einfach nicht mehr vorstellen können 1h eher aufzustehen um die Strecke mit dem Bus zu fahren. Völlig unzumutbar. Was müssen also unsere Eltern für Charakterschweine gewesen sein, ihren Sprösslingen so etwas zuzumuten, obwohl der Liter Sprit gerade mal 35 Cent gekostet hat.

Ich bin als Schüler mit dem Bus eine viel längere Strecke gefahren, wo der Bus a) ca. doppelt solange gebraucht halt als mit dem Auto und b) der Bus viel zu früh da war. Aber an einem attraktiven ÖPNV hat wohl keiner Interesse, stattdessen fahren diese riesigen Busse die meiste Zeit leer durch die Gegend, insb. in den Ferien.

Und bei mir schwankt die Uhrzeit, zu der ich heimgehe, um ein Mehrfaches deiner 15min.

notting

Moin

Das klärt natürlich einiges:)

Aber wo geht die Reise nun hin?

3eur/l, 4eur/l 5eur/l????

Das allein geht ja noch, aber wovon sollen die ärmeren Eltern das Schulbrot der Kinder finanzieren wenn der halbe Lohn für die Miete und die andere Hälfte bei Tanke und (Schwarz)werkstatt ausgeklödert wird?

Teilweise ist das heute schon so, Auto auf Ratata, Miete im Rückstand, Kinder gehen Naschi klauen.

Damits noch klarer wird:

Leidtragend sind immer diejenigen die sich am wenigstens wehren können, das sind zunächst die Eltern die von der Industrie ausgequetscht werden und das 1:1 an die Kinder weitergeben.

Aus meinem Umfeld, Praxisbeispiel:

Kind kann nicht zur Klassenfahrt,keine Geld da, aber die Raten für den Wagen werden überwiesen:confused:

Gruss Willy

Es ist aber nicht so, dass bei den ÖPNV nichts getan wird, hier wurde schon vor Jahren auf kleinere Busse umgestellt um die kleinen Ortschaften zu bedienen, was in anbetracht der teils kleinen Gassen dort für alle eine Wohltat war. Zudem weiß ich, zu Schul-Spitzenzeit fährt ein Extra-Bus also morgens und mittags.

Aber ich kenne es auch von früher, wo die Verkehrsbetriebe die Abfahrtszeiten vor einer großen Schule umgelegt haben, nicht mehr 7min nach dem Schulschluss sondern 3min vorher, Diskussionen zwecklos... Takt war glaub ich 20min, ist zwar nicht viel, aber allein dadurch verschieben sich Anschlusszeiten und vorallem der Andrang am 1. Bus nach Schulschluss.

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

Zitat:

Original geschrieben von HerrLehmann1973

 

Auf der einen Seite stimmst Du mir zu, gleichzeitig bekräftigst Du aber Deine misanthropen Behauptungen. Jetzt bin ich ein wenig irritiert.

Das ist schnell erklärt: Es gibt Menschen, die noch viel Sprit sparen könnten (und zwar bequem, ohne Verlusst an Lebensqualität) es aber aus 'Gewohnheit' nicht tun.

Und es gibt Menschen, Du hast ja einen beschrieben, die das nicht mehr können (bzw. nicht mehr wollen).

Der Grad der Einsparung ist individuell höchst unterschiedlich.

Bezogen habe ich mich auf die 1te Gruppe. Meine Vorschläge sind auf die 2te nicht übertragbar.

Du hast geschrieben, es sei arogant, von allen Einsparungen zu fordern. Dem stimme ich zu.

OK, d´accord. Sicherlich gibt es auch die Deinerseits beschriebenen Fälle, dass Leute heulen, "dass sie nicht mehr wissen wie sie das alles bezahlen sollen", weil sie einfach nicht willens oder in der Lage sind, ihre Kosten (auch und gerade für den KFZ-Unterhalt) sinnvoll einzuschätzen und zu planen, keine Frage. Bei denen ist dann tatsächlich die Spritpreiserhöhung nur ein mäkliger Vorwand.

ÖPNV ist sozialistischer Massentransport. Muss ich mir nicht antun.

Zitat:

Original geschrieben von astra diesel wi

Moin

Das klärt natürlich einiges:)

Aber wo geht die Reise nun hin?

3eur/l, 4eur/l 5eur/l????

Das allein geht ja noch, aber wovon sollen die ärmeren Eltern das Schulbrot der Kinder finanzieren wenn der halbe Lohn für die Miete und die andere Hälfte bei Tanke und (Schwarz)werkstatt ausgeklödert wird?

Teilweise ist das heute schon so, Auto auf Ratata, Miete im Rückstand, Kinder gehen Naschi klauen.

Damits noch klarer wird:

Leidtragend sind immer diejenigen die sich am wenigstens wehren können, das sind zunächst die Eltern die von der Industrie ausgequetscht werden und das 1:1 an die Kinder weitergeben.

Aus meinem Umfeld, Praxisbeispiel:

Kind kann nicht zur Klassenfahrt,keine Geld da, aber die Raten für den Wagen werden überwiesen:confused:

Gruss Willy

Also MEINE Ansicht ist ja, dass sich der Sprit nicht mehr verteuert, als sich eine Sockelschicht dies auch erlauben kann, solange sich nicht irgendwelche Ideologisten mit ihren schrägen Downsize-Ideen durchsetzen.

Die Politik mag korrupt sein, aber so ganz doof sind die ja auch nicht ;) Meine Befürchtung ist da eher, dass sich Wirtshaftsliberalisten und Linke hinterher auf irgendeinen faulen Kompromiss einigen, der wieder irgendeine Sonderzulage für Niedriglöhner auflegt. Wirtschaft und Staat halten sich schadlos, und der (noch) normal Verdienende rückt wieder ein Stückchen weiter Richtung Armutsgrenze. Letztlich ist das ja seit gefühlten 30 Jahren die gängige Praxis ;)

Zitat:

Original geschrieben von CWeinert

ÖPNV ist sozialistischer Massentransport. Muss ich mir nicht antun.

Und ganau Dich, lieber CWeinert, hatte ich ursprünglich gemeint. Wenn jemand 'um jeden Preis' Auto fahren will und 'um keinen Preis' den ÖPNV nutzen möchte, der ist in Zukunft leider auch dazu gezwungen 'jeden Preis' dafür zu zahlen.

Und bei manchem Mitbürger unter uns (wer sich dazuzählen möchte, darf das von mir aus tun, ich zähle dich jetzt mein CWeinert, nicht automatisch zu dieser Gruppe) stelle ich eine gewisse Schizophrenie fest, wenn dann auf der anderen Seite zum 'bewaffneten Widerstand gegen die Abzocke an der Tankstelle' gefordert wird (woran man sich selber aber unter keinen Umständen beteidigen würde, sowas schaut man sich entspannt bei einer Dose Bier und einer Tüte Chips im Fernsehen an).

mMn gibt es für den kleinen Mann eh ärgere Probleme als 1.60€ beim Diesel. Das sind nämlich die exobitant gestiegenen Unterhaltskosten, also Lebensmittel- Strom und Heizkosten. Sehen wir doch mal klar: Diejenigen, die 100 km zum Arbeitsplatz pendeln müssen sind doch eher die Doppelverdienerhaushalte wo ein Partner am Arbeitsplatz wohnt und der andere pendeln muss, keine Kinder zu versorgen sind und sich eher über 'Freizeitstress' Gedanken machen müssen. Derjenige, der am absoluten Existenzminimum lebt kann sich ja heute schon kein KfZ mehr leisten.

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

...

mMn gibt es für den kleinen Mann eh ärgere Probleme als 1.60€ beim Diesel. Das sind nämlich die exobitant gestiegenen Unterhaltskosten, also Lebensmittel- Strom und Heizkosten. Sehen wir doch mal klar: Diejenigen, die 100 km zum Arbeitsplatz pendeln müssen sind doch eher die Doppelverdienerhaushalte wo ein Partner am Arbeitsplatz wohnt und der andere pendeln muss, keine Kinder zu versorgen sind und sich eher über 'Freizeitstress' Gedanken machen müssen. ...

Hmmmm, das ist aber auch schon wieder so eine Klischeekiste. Und wenn es nun ein Doppelverdienerhaushalt MIT Kindern ist? Oder sich der "Ernährer" irgendwann mal dank Umfirmierung oder unverschuldetem Arbeitsplatzwechsel umorientieren musste? Hier im Ruhrgebiet sind 100km Pendelstrecke kein Ding...

Ich werd so ganz das Gefühl nicht los, dass Du da irgendein persönliches Feindbild kolportieren willst, dabei links und rechts aber immer ne ganze Menge Beifang stillschweigend in Kauf nimmst....

am 13. April 2011 um 19:14

Warum dürfen Missstände eigentlich überhaupt nur von Leuten die darunter leiden müssen angeprangert werden und nicht von jedem?

ich muss insgesamt 68 km am Tag pendeln. Gesunder Mix aus Landstraße und Autobahn. Ganz entspannt und schon als Super noch bei 1,26 war ich mit max. 120 immer schön rechts.

Ich zahle brav meine Studiengebühren, meine Spritkosten, meine Wartungskosten, kaufe Reifen aus Deutschland bei einem türkischen Reifenhändler den ich gut kenne.

Auf meinem Auto klebt ein Apple Aufkleber, ich kaufe wenn es geht Bio Obst und Gemüse (außer es kommt aus Afrika). Esse in der der UNi das veg / Bio Menü. Mein Fernseher ist 13 Jahre alt und kommt aus Dänemark. Da diese Firma nun über meinen finanziellen Möglichkeiten liegt und die Basismodelle in Tschechien produziert bringe ich ihn zur Reparatur auf dem Rücksitz zum Fernsehhändler in der nächsten Stadt, der ihn dann repariert.

Auf meinem alten Auto klebten mehr Aufkleber. Die haben mir aber leider viele Kratzer eingebracht, weil Meinungsfreiheit in Deutschland nicht gerne gesehen:

1. It's not a choice, it's a child!

2. Obama lied, the economy died.

3. got salvation?

Ach übrigens ich konsumiere auch keinen Alkohol.

Wie du siehst bin ich bestimmt kein "Durchschnittsbürger" der die Klappe hält. Aber leider lässt es mein 38 SWS Stundenplan nicht zu mit Plakaten vor dem Stuttgarter HBF oder vor einer Shell Raffinerie zu stehen.

Aber glaub mir, wo ich kann versuche ich diese Welt ein Stückchen besser zu machen. Auch ich tanke nur noch an einer freien Tankstelle. Shell kann seine Clubsmart Karte gerne wieder abholen.

 

Zurück zum Thema:

Diesel war in den USA schon immer teuerer als Super. Aber nicht wegen der Besteuerung. Daher nicht schlimm. Schlimm ist die Steuer auf die Kraftstoffe.

Ich habe eine Theorie wofür mir hier Politiker, Linke und Grüne den Hals umdrehen.

ÖPNV und hohe Grundstückspreise sind der Grund für starke unüberwindbare Grenzen zwischen den Gesellschaftsschichten.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Wraithrider

Warum dürfen Missstände eigentlich überhaupt nur von Leuten die darunter leiden müssen angeprangert werden und nicht von jedem?

Da haste Recht, hat Michael Schumacher in der Schweiz ja sehr viel Sympathien eingebracht, als er sich öffentl. über zu hohe Marmeladenpreise beklagt hat.

Aber davon mal ab: Sind 1.60€ für den Liter Diesel ein 'Missstand' ?

Da gibt es doch nun wirklich ärgere Sachen.

Wende ich mich meinem 'Feindbild' (dem Pendler) zu. k.a. habe das bis jetzt nicht so wargenommen. Mein Feindbild sind mehr die Dauernörgler, denen es man eh nie Recht machen kann ;)

O.k. da hat einer das Haus seiner Großeltern geerbt, zieht da ein und muss nun 40 km zur Arbeit pendeln ... Der kann einem ja leid tun, wird jetzt wegen des aktuellen Dieselpreises arbeitslos, Haus wird verpfändet, sozialer Abstieg und Harz IV bis in die fünfte Generation.

Ne, aber so leicht ist das dann doch wieder nicht.

Alle Autofahrer dieser Welt in einen einzigen Einzelfall zu quetschen, so daß sich alle mit ihm identifizierten können, gelingt mir irgendwie nicht.

Mist, jetzt bin ich an meine kognitiven Grenzen gestossen.

Aber wie gesagt: Ist nicht einfach ;)

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

 

...

Wende ich mich meinem 'Feindbild' (dem Pendler) zu. k.a. habe das bis jetzt nicht so wargenommen. Mein Feindbild sind mehr die Dauernörgler, denen es man eh nie Recht machen kann ;)

...

Aber wie gesagt: Ist nicht einfach ;)

Also mich stören ja am meisten Dauernörgler, die über Dauernörgler nörgeln :D:cool:

*duckundwech*

Zitat:

Original geschrieben von CWeinert

Ich habe eine Theorie wofür mir hier Politiker, Linke und Grüne den Hals umdrehen.

ÖPNV und hohe Grundstückspreise sind der Grund für starke unüberwindbare Grenzen zwischen den Gesellschaftsschichten.

Und Grundstückspreise sind natürlich gottgegeben.

Laß mich raten: Du studierst BWL.

am 13. April 2011 um 20:03

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

Aber davon mal ab: Sind 1.60€ für den Liter Diesel ein 'Missstand' ?

Da gibt es doch nun wirklich ärgere Sachen.

Stimmt, die 1,72€ für V-Power Racing sind noch mal schlimmer. Aber wenn man sich mit DIeselfahrern solidarisch zeigt, machen die's vielleicht auch.

P.S.: Wenn die kWh Benzin etwa den gleichen Preis hätte wie die kWh Strom, fände ich den Preis angemessen.

Zitat:

Original geschrieben von Wraithrider

Wenn die kWh Benzin etwa den gleichen Preis hätte wie die kWh Strom, fände ich den Preis angemessen.

1,88 € pro Liter ?

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