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Wagen anschieben zum Motortesten ?

Themenstarteram 28. November 2015 um 22:29

Hallo.

um zu testen ob der Motor fest ist dreht man ja normalerweise die Kurbelwelle per Hand durch. Ich habe jetzt gehört man kann auch den 5. gang einlegen und den Wagen schieben um zu testen ( Wenn sich der Wagen gar nicht schieben läßt ist wohl der Motor fest wenn ich das richtig verstanden hab ) - Ist das sinnvoll das so zu machen ?

( wäre rückwärtsschieben schädlich ? )

( Porsche 928, Bj `77 )

Beste Antwort im Thema

Hallo. .ich will auch mal meinen Senf dazu geben. .da ich doch schon einige Jährchen mit Motoren Instandsetzung zu tun habe. .kann ich auch nur empfehlen den Motor nicht mit Gewalt durchdrehen zu wollen. .Diesel rein ist schonmal sehr gut aber natürlich nicht literweise , ist ja klar und da bei einem Motor der sehr lange gestanden hat sowieso mal ne neue Ventildeckeldichtung nix schadet, ist es auch sinnvoll den Ventildeckel abzunehmen und mit einer Ölkanne gefüllt mit Motorenöl mal Nockenwellen kipphebel etc. mit Motoröl einzusprühen...bei besonders wertvollen Motoren habe ich mir auch schon die Arbeit gemacht und ca. 1 Stunde lang vorher den Motorblock mit einer Heisluftpistole vorgewärmt..durch die Wärmeausdehnung sind die Chancen besser das sich evtl festsitzende Kolbenringe lösen. ..und wenn du den Motor von Hand durchdrehen konntest natürlich erstmal ein Ölwechsel bevor du ihn mit Startpilot vetwöhnst viel Glück und lg Michael

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Ich würde es nicht machen. Mit der Knarre an der Hand hast auf jeden Fall mehr Gefühl als wenn das ganze Fahrzeuggewicht und das Getriebe samt restlichem Antriebsstrang dazwischenhängt. Wenn du den Motor losbrechen willst und eh von neuen Kolbenringen und honen der Laufbahnen ausgehst, kann man das machen.

Auf jeden Fall nicht an der Nockenwelle drehen (schon gar nicht beim 928!) .

Wenn er sich so nicht drehen lässt, schraube die Kerzen raus, ordentlich Rostlöser - vorgewärmter Diesel geht noch besser - in die Kerzenlöcher und eine Woche warten. Danach nochmal reichlich rein und erst am nächsten Tag einen vorsichtigen Versuch starten.

Wenn der Wagen so lange gestanden hat, kommt es auf die paar Tage auch nicht mehr an.

Und nie mit Gewalt an der KW drehen, solange es sich vermeiden lässt, sonst knackst du zumindest die Kolbenringe durch. Bei solchen Sachen gilt grundsätzlich: in der Ruhe liegt die Kraft. Mit etwas Glück lassen die Kosten im Rahmen halten.

mfg

Die Kolbenringnut liegt kreisförmig am Kolbenring an, eine Biege- oder Scherkraft ist geometrisch in Längsrichtung nicht möglich. Warum sollte dann der Ring brechen ? Oder meinst du, er bricht in seiner Breite, so daß ein innerer- und ein äußerer Ring entsteht ?

nen motor

der fest ist/war

normal fahren zu wollen

ist äußerst riskant

war er fest gibts bestimmt rostnarben die den verschleiß abnorm beschleunigen bis zu kolbenfresser

ansonsten wie beschrieben

versuchen per hand mit gefühl durchzudrehen+dabei auf wiederstand(rost)achten natürlich ohne kerzen

ist er fest,müßten zumindes die köpfe runter um die zylinder zu begutachten

Und genau bei solchen Ereignissen wäre Mathy sehr hilfreich, weil, selbst wenn da Rost im Zylinder rafelt, keine Schäden verursacht werden, da der Schmierfilm von Mathy "unzerreißbar" ist.

Zum Spritsparen taugt das Zeuch überhaupt nichts...falls jezze jemand mit Gegenargumenten kommen will. :D

Zitat:

@Oldaimler schrieb am 29. November 2015 um 16:21:03 Uhr:

Und genau bei solchen Ereignissen wäre Mathy sehr hilfreich, weil, selbst wenn da Rost im Zylinder rafelt, keine Schäden verursacht werden, da der Schmierfilm von Mathy "unzerreißbar" ist.

Zum Spritsparen taugt das Zeuch überhaupt nichts...falls jezze jemand mit Gegenargumenten kommen will. :D

wenn rost vorhanden ist geht der auch nicht mit dem wundermittel wieder rückgängig

die rostnarben sind+bleiben vorhanden

Zitat:

@transe79 schrieb am 29. November 2015 um 16:43:23 Uhr:

Zitat:

@Oldaimler schrieb am 29. November 2015 um 16:21:03 Uhr:

Und genau bei solchen Ereignissen wäre Mathy sehr hilfreich, weil, selbst wenn da Rost im Zylinder rafelt, keine Schäden verursacht werden, da der Schmierfilm von Mathy "unzerreißbar" ist.

Zum Spritsparen taugt das Zeuch überhaupt nichts...falls jezze jemand mit Gegenargumenten kommen will. :D

wenn rost vorhanden ist geht der auch nicht mit dem wundermittel wieder rückgängig

die rostnarben sind+bleiben vorhanden

Wie wolltest du, außer Austauschmotor, die Rostnarben im Zylinder beseitigen ?

Zitat:

@Oldaimler schrieb am 29. November 2015 um 19:49:20 Uhr:

Zitat:

@transe79 schrieb am 29. November 2015 um 16:43:23 Uhr:

 

 

wenn rost vorhanden ist geht der auch nicht mit dem wundermittel wieder rückgängig

die rostnarben sind+bleiben vorhanden

Wie wolltest du, außer Austauschmotor, die Rostnarben im Zylinder beseitigen ?

nicht mit deinem mittel

da kommt nur schleifen+hohnen in frage

heißt je nach km leistung kpl motorrevision

schliesse mich Go))((eszorn an- so mache ich es auch immer... und wenn die Laufbahn noch einigermaßen taugt und nur die Kolbenringe angebacken sind bekommt man den Motor so zum laufen...

Verzichtet man darauf kommt es sehr wahrscheinlich zu Kolbenringbrüchen- hab ich mehr als einmal erlebt...

Bei meinem BMW sahen einige Ventilsitzringe nach 10 Jahren Standzeit z.B. so wie auf dem Foto aus. Hier habe ich mir dann doch lieber einen gebrauchten Zylinderkopf aufgearbeitet und eingebaut. Die Laufbuchsen waren in Ordnung, wie der Schaden am Zylinderkopf entstanden war, keine Ahnung...Feuchtigkeit??? :confused:

Einen VW Iltis, den ich von der VEBEG gekauft hatte, stand bei der Bundeswehr ausgemustert über 4 Jahre im Freien herum, da habe ich allerdings den Motor auch nur von Hand durchgedreht, ohne Zündung georgelt, bis die Öllampe aus war und dann ist der Motor auch gleich angesprungen, lief die ganzen Jahre ohne zu mucken.

Korrosion-ventilsitzring

Hallo. .ich will auch mal meinen Senf dazu geben. .da ich doch schon einige Jährchen mit Motoren Instandsetzung zu tun habe. .kann ich auch nur empfehlen den Motor nicht mit Gewalt durchdrehen zu wollen. .Diesel rein ist schonmal sehr gut aber natürlich nicht literweise , ist ja klar und da bei einem Motor der sehr lange gestanden hat sowieso mal ne neue Ventildeckeldichtung nix schadet, ist es auch sinnvoll den Ventildeckel abzunehmen und mit einer Ölkanne gefüllt mit Motorenöl mal Nockenwellen kipphebel etc. mit Motoröl einzusprühen...bei besonders wertvollen Motoren habe ich mir auch schon die Arbeit gemacht und ca. 1 Stunde lang vorher den Motorblock mit einer Heisluftpistole vorgewärmt..durch die Wärmeausdehnung sind die Chancen besser das sich evtl festsitzende Kolbenringe lösen. ..und wenn du den Motor von Hand durchdrehen konntest natürlich erstmal ein Ölwechsel bevor du ihn mit Startpilot vetwöhnst viel Glück und lg Michael

Themenstarteram 2. Dezember 2015 um 22:26

Zitat:

@mdriver10 schrieb am 1. Dezember 2015 um 02:01:28 Uhr:

 

Diesel rein ist schonmal sehr gut aber natürlich nicht literweise , ist ja klar

Du bist ja gut :D:D:D

Ja. ..naja klar hab schon viel gesehen. ..deswegen hab ich es halt dabei geschrieben. ..lach. ..ich mach das immer mit einer alten 20ml Spritze....bist du schon weiter an deinem Motor? LG Michael

Themenstarteram 5. Dezember 2015 um 7:28

Zitat:

@mdriver10 schrieb am 2. Dezember 2015 um 22:34:26 Uhr:

Ja. ..naja klar hab schon viel gesehen. ..deswegen hab ich es halt dabei geschrieben. ..lach. ..ich mach das immer mit einer alten 20ml Spritze....bist du schon weiter an deinem Motor? LG Michael

Nein. Ich hab den Wagen noch nicht angefaßt. Mir ist auch nicht ganz klar wielange der Motor schon nicht lief. Mein Vater hat den Wagen 1977 gekauft aber hat ihn vor über 20 Jahren abgemeldet. Seitdem hat er ihn nur sporadisch kurz laufen lassen. Das letzte Mal war vor ca. 3 - 5 Jahren. - Einerseits ist die Zeit die der Motor nicht gelaufen ist noch nicht so krass lang, aber andererseits hat der Wagen wenig gelaufen. Deshalb weiß ich nicht genau, wie behutsam man da vorgehen soll.

sehr behutsam

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