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W220 kaufen als Daily Driver?

Mercedes S-Klasse W220
Themenstarteram 12. März 2017 um 14:48

Servus,

da mein C140 demnächst ein Youngtimer wird und ich ihn gerne nur im Sommer bewegen würde will ich mir einen Daily Driver kaufen. Da er wirklich nur zum Fahren gedacht ist ziehe ich unter anderem einen W220/C215 mit 8 Zylindern in Betracht. Also mindestens ein 430er sollte es sein. Besser der 500er.

Bekannt sind mir natürlich die Probleme mit Rost und die empfindliche Luftfederung. Was gibt es noch für spezifische Probleme die man dringend im Auge behalten sollte bevor man kauft?

Was denkt ihr sollte man etwa investieren um ein solides Exemplar zu haben? Sieht für mich so aus als könnte man ohne Problem unter 10000Euro einen Guten W220 bekommen? Je weniger desto besser in meinem Fall, wird wahrscheinlich sowieso nur ein Übergangswagen.

Haut mal raus, danke schonmal und Gruß

P.S. Irgendwelche Erfahrungswerte mit dem 320 CDI? Teurer als Gebrauchter nehme ich an? Ich fahre vllt 10 - 15000km im Jahr.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@devrim schrieb am 13. März 2017 um 12:45:41 Uhr:

...

Jedes Auto macht irgendwie immer Probleme. In der Kostennote unterscheiden sie sich nur.

...

Das gilt allerdings nur für die älteren Gebrauchtwagen. Ich habe noch nie nennenswerte Kosten für Reparaturen gehabt, da in den ersten Jahren die Garantie oder Kulanz greift und ich die Wagen immer neu kaufe. Bin jetzt mit dem W220 wie auch mit dem 221er insgesamt in den letzten 14 Jahren zusammen 235.000 Km gefahren, der 221er hatte noch gar keine kostenpflichtige Reparaturen nach knapp 110.000 Km und inzwischen 7 Jahren Haltedauer.

Dafür habe ich aber natürlich einen nennenswerten Wertverlust bei den Autos.

Diejenigen, die immer stöhnen wieviel doch die eine oder andere Reparatur kostet, sollten auch mal bedenken, daß sie viiiel billiger beim Autokauf einsteigen und den hohen Wertverlust nicht haben, dafür aber potentielle Reparaturen. Mir persönlich ist aber die problemlose ärgerfreie Nutzung des Fahrzeugs der hohe Anschaffungspreis wert, und ich kann die Autos ganz nach meinem Geschmack konfigurieren.

Gruß

Martin

26 weitere Antworten
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26 Antworten
Themenstarteram 12. März 2017 um 15:11

edit: arbeite mich grad durchs FAQ

Themenstarteram 12. März 2017 um 15:52

edit: Das FAQ is ja gigantisch, haha. Könnte man auch das W220 Forum nennen hier! Sowas bräuchte man mal für den W140/C140.

Und was wirst du jetzt machen?

Abgeschreckt oder jetzt erst recht ;)

LG

Themenstarteram 12. März 2017 um 22:39

Haha, wird sich nach dem Angebot richten. Bin eigentlich nicht groß abgeschreckt muss ich sagen, Federung und Rost war mir ja bereits bekannt und darum drehen sich die FAQs ja primär.

Zitat:

@DerEinzigeNico schrieb am 12. März 2017 um 14:48:02 Uhr:

Sieht für mich so aus als könnte man ohne Problem unter 10000Euro einen Guten W220 bekommen? Je weniger desto besser in meinem Fall, wird wahrscheinlich sowieso nur ein Übergangswagen.

Neben Rost und Airmatic ist er erste Satz meiner Meinung nach das Hauptproblem.

Ich habe vor 8 Jahren schon länger nach einem guten Exemplar gesucht.

O.K., da ich 4MATIC, Ditronic, Standheizung, Skisack, etc. haben wollte, war die Auswahl sowieso schon stark eingeschränkt.

Aber es ist inzwischen nicht mehr leicht, ein gepflegtes und nicht runtergerittenes Exemplar ohne Reparaturstau zu bekommen.

Generell würde ich nicht vom Händler kaufen.

Garantie/Gewährleistung gibt es sowieso keine mehr, eher geschickt versteckte Mängel.

Besser ist ein Exemplar aus langjährigem Privatbesitz mit einem Ordner voll Rechnungen.

Reparaturen werden an so einem alten Auto ungern noch fachgerecht durchgeführt, da sie schnell den Kaufpreis erreichen oder überschreiten.

Das waren z. B. meine Kosten 2016 (5.615 €)

€ 720 Umlenkrolle, Keilrippenriemen, Bremsscheiben und Beläge gewechselt (freier Händler)

€ 810 Ventildeckeldichtung, Zündspule, 16 Kerzen erneuert (GAg)

€ 3450 Kardanwelle vorn, Getriebespülung, Querlenker (freier Händler)

€ 115 Scheibenwischer, Schminkspiegelrahmen (selber)

€ 140 TÜV, AU und Gasdichtigkeitsprüfung (GAg)

€ 100 Öl Mobil 1 0W40 zum Assyst mitgebracht

€ 60 Ansaugschläuche Motorraum, Scheibenwaschdüse (selber)

€ 155 Umwälzpumpe Heizung (selber)

€ 270 Assyst A mit Zusatzarbeiten (MB)

€ 30 Neuer Reifen nach Platten (Reifenversicherung genutzt)

€ 65 Xenon Osram Cool Blue Intense Xenarc (selber)

Bis auf die Kardanwelle war da nichts besonderes dabei, ist aber ein gängiger Kaufpreis...

Aufgrund der Diesel-Problematik (blaue Plakette) würde ich mir keinen 320 CDI antun.

Mein S500 mit Gas kostet sowieso weniger an Sprit als ein Diesel.

Außerdem ist der M113 V8 unproblematisch.

 

lg Rüdiger:)

 

Themenstarteram 13. März 2017 um 9:53

Der Wagen wäre bei mir wirklich nur zum Rumrutschen und dann je nach Zustand und "Verfall" wieder ersetzbar.

 

Ich will im Grunde einen mit wenig Ausstattung. Normaler Tempomat, Xenon und Sitzheizung reicht mir an Sonderausstattung. (War xenon eigentlich Serie, hm?) Entertainment mäßig werde ich sowieso irgendwie irgendwas modernes reinpflanzen müssen. Modellmässig also nach dem Prinzip je weniger Kram drin, desto weniger kann kaputt gehen.

 

Frage an Rüdiger - von was für einer Laufleistung sprechen wir bei deinem Wagen ?

Heyo,

was heisst zum "rumrutschen"? Wirklich viel fahren? In diesem Fall siehst du dich allen Problemen und noch viel mehr ausgesetzt? Ruedigers W220 hat schon wirklich viel (waren das nicht +300tkm?), scheint mir aber Top-Gepflegt.

Gestern hab ich in mobile einen S600 MOPF '02 mit 740tkm gesehen, allerdings bei vermutlich 700tkm ein ATM und der sah tatsaechlich gut aus. Haetten auch 300tkm stehen koennen . Es geht schon wirklich seeeeeehr viel mit dem W220 bei entsprechender Pflege, aber dann sind 10k Euro ein Witz. Andererseits kriegste auch fuer 15k nichts besseres weil bei viel Fahrleistung trotzdem alles kaputt geht was nur kann. Und selbst mit Buchhalter ist das noch einiges - und vor allem auc h vieles was dich Schach Matt setzt fuer den Fahrbetrieb. :D

Regel da ist auch immer - niemals ein Diesel - immer Benziner. Der verbraucht zwar mehr ist aber im Alter technisch nicht so anfaellig (meine Erfahrung). Und nein Xenon war nicht Serie, ausser im S600 und AMG (500er gabs auch ohne zumindest VorMOPF?)

Ich will nicht wissen welche Haare mir mein Hobby S600 vom Kopf fressen wuerde, waere es ein Daily Driver. Der steht nur rum, ist im Top-Zustand und braucht dieses Jahr nach Rechnung auch Aufwandskosten von ca. 4000 Euro. Fuers Rumstehen wie gesagt. :D Man muss es einfach wirklich wollen. Ist schon fast einem Oldtimer aehnlich - man muss das Dingen erhalten wollen.

Ich fahre jetzt schon 5 Jahre w220. Habe 2 Stück gehabt. Zwischendurch noch BMW einen X6 und M6.

Dann alles verkauft wegen einem Hausbau.

Jedes Auto macht irgendwie immer Probleme. In der Kostennote unterscheiden sie sich nur.

Ich finde z.B. die Dichtungen für den Ölkreislauf unter aller Sau. Musste schon fast alle Dichtungen wechseln, weil sie so porös und undicht geworden sind.

Mit dem Fahrwerk liegt es in der Natur der Sache. Ist halt Luft die dann entweicht.

Gottseidank gibt es mittlerweile günstigen Ersatz. Vor 5 Jahren durfste du noch immer nach Mercedes rennen.

Zitat:

@RuedigerV8 schrieb am 13. März 2017 um 02:09:39 Uhr:

Zitat:

@DerEinzigeNico schrieb am 12. März 2017 um 14:48:02 Uhr:

Sieht für mich so aus als könnte man ohne Problem unter 10000Euro einen Guten W220 bekommen? Je weniger desto besser in meinem Fall, wird wahrscheinlich sowieso nur ein Übergangswagen.

Aber es ist inzwischen nicht mehr leicht, ein gepflegtes und nicht runtergerittenes Exemplar ohne Reparaturstau zu bekommen.

Generell würde ich nicht vom Händler kaufen.

Garantie/Gewährleistung gibt es sowieso keine mehr, eher geschickt versteckte Mängel.

Besser ist ein Exemplar aus langjährigem Privatbesitz mit einem Ordner voll Rechnungen.

Außerdem ist der M113 V8 unproblematisch.

Hallo Nico,

genau den von Rüdiger beschriebenen Wagen habe ich wohl demnächst zu verkaufen.

Momentan stehe ich in der Verhandlung zu einem W221 S500 und mein bisheriger W220 S500 wäre dann frei..... 1. Besitzer 8 Jahre und dann ich 5 Jahre. Fahrzeugdetails mit Bildern sowie KM-Stand und Reparaturhistorie kannst du hier ersehen:

http://www.mb-treff.de/usercars/index.php?id=1967

Bei mir ist der W220 auch ein Daily Driver, über die letzten 5 Jahre durchschnittlich 11tkm per anno,

allerdings 80-90% Autobahn. Die hohen Unterhaltskosten/Reparaturkosten kann ich glücklicherweise nicht bestätigen.....Das ein oder andere kann man selbst machen, den Rest freie Werkstatt bzw. Reifendienst.

Bei Interesse kannst du mir ja eine PN schicken.....

Grüße,

Jürgen W. aus P. :cool:

Als 140er Fahrer bist Du ja Kummer und die Preise beim Freundlichen gewohnt, von daher: kein Problem, der 220er ist ein hervorragender Alltagswagen. Ab MoPf ist der Rost erträglich und die alte Binsenweisheit daß warten günstiger ist als reparieren, gilt uneingeschränkt. Ich nutze den S 500 im Jahr gut 20 tKm und kann nicht über Ausfälle oder Überraschungen klagen, eine E Klasse ist billiger, ganz klar, aber auch profaner. So was fährt mein Anwalt.

Zitat:

@DerEinzigeNico schrieb am 13. März 2017 um 09:53:27 Uhr:

 

Frage an Rüdiger - von was für einer Laufleistung sprechen wir bei deinem Wagen ?

Gekauft 2009 mit 205.000 km.

Die damals schon höhere Laufleistung war mein Kompromiß, dafür hat mein Wagen eine Top-Ausstattung, Erstbesitz war auch Daimler-Chrysler.

Jetzt 376.000 km.

Die Auflistung oben iat aber von der Laufleistung nicht sehr abhängig.

Die Querlenker halten z. B. nur ca. 150.000 km.

Auch die Förderpumpe habe ich schon zum zweiten Mal gewechselt.

Auch die Umlenrollen für den Keilrippenriemen halten nicht so lange.

 

lg Rüdiger:)

Heyo,

sorry ist etwas OT, aber BRUTAL Ruediger. Eigentlich solltest du mal einen Blog, oder wenigstens Thread schreiben bzgl deines Fahrzeugs, um mal dieser Nummer 200t km den Schrecken zu nehmen!

Den ueberhaupt erst mit der Leistung zu kaufen ist schon fuer 99% ein No-Go und dann noch als Daily weiterfahren fast undenkbar, wenn man manches liest. (im W210-Forum uebrigens wird sich gegenseitig ab 300tkm aufwaerts ueberboten ;)). Find ich echt Klasse!

Ich kann eigentlich auch nichts negatives Berichten, nichtmal beim VorMOPF der zwar iwann zu rosten begann, aber sonst. Ich vermute (vermutete?) mal nur, dass wen ich den 600er taeglich fahren wuerde die Rechnung anders aussaehe. Aber gut ist ein 12er und alle jetzt anfallenden Kosten sind Luxus-Reparaturen wenn man so will. Beim 500er hab ich neulich von damals EINE Rechnung gefunden die ausser Tour war bei 20tkm Fahrleistung von mir und das war nix tragisches (Riemen).

Zitat:

@devrim schrieb am 13. März 2017 um 12:45:41 Uhr:

...

Jedes Auto macht irgendwie immer Probleme. In der Kostennote unterscheiden sie sich nur.

...

Das gilt allerdings nur für die älteren Gebrauchtwagen. Ich habe noch nie nennenswerte Kosten für Reparaturen gehabt, da in den ersten Jahren die Garantie oder Kulanz greift und ich die Wagen immer neu kaufe. Bin jetzt mit dem W220 wie auch mit dem 221er insgesamt in den letzten 14 Jahren zusammen 235.000 Km gefahren, der 221er hatte noch gar keine kostenpflichtige Reparaturen nach knapp 110.000 Km und inzwischen 7 Jahren Haltedauer.

Dafür habe ich aber natürlich einen nennenswerten Wertverlust bei den Autos.

Diejenigen, die immer stöhnen wieviel doch die eine oder andere Reparatur kostet, sollten auch mal bedenken, daß sie viiiel billiger beim Autokauf einsteigen und den hohen Wertverlust nicht haben, dafür aber potentielle Reparaturen. Mir persönlich ist aber die problemlose ärgerfreie Nutzung des Fahrzeugs der hohe Anschaffungspreis wert, und ich kann die Autos ganz nach meinem Geschmack konfigurieren.

Gruß

Martin

Themenstarteram 13. März 2017 um 22:17

Zitat:

Gekauft 2009 mit 205.000 km.

Verstehe, bei der Laufleistung würde ich auch wirklich nur kaufen wenn es ein Top gepflegtes Modell ist und der Preis stimmt und entsprechende Reparaturen gemacht wurden.

Zitat:

Als 140er Fahrer bist Du ja Kummer und die Preise beim Freundlichen gewohnt, von daher: kein Problem, der 220er ist ein hervorragender Alltagswagen.

Hm, alles sehr interessant. Ehrlich gesagt reicht mir ein Geldgrab in Form des C140. Haha.

Das Ding ist eigentlich ganz einfach. Mein C140 ist derzeit in einer Garage wo er auch bleiben kann. Ich wohne aber derzeit noch im Ausland, ziehe demnächst wieder nach Deutschland und werde dann keine Garage haben wo ich wohne. Der C140 ist mir da eigentlich zu Schade, da er 86000km auf der Uhr hat und eine sehr schöne Innen und Außenfarbe. Mein Plan ist den eigentlich über die Jahre fit zu halten, als Schönwetterfahrzeug und dann mal in 10 - 20 Jahren schauen ob er vielleicht mal was wert wird.

 

Alternativ kann ich den natürlich auch einfach als Alltagsauto fahren, will ich aber eigentlich nicht so wirklich.

Wenn ich das hier alles so lese, vielleicht sollte ich meinen C140 einfach eine Zeit lang als Daily Driver fahren und dann was Neues kaufen. Junge Sterne oder sowas. Mopf W212 oder W221 mit Händlergarantie.

Die Überlegung die mich zu einer vermeintlich günstigen Alternative gebracht hat war eben - nach einem top Gebrauchten schauen, trotzdem komfortabel fahren und eben nicht viel investieren müssen. Bei Junge Sterne bin ich gleich mit 30000 Euro oder mehr dabei - ist halt ein Unterschied zu 10 die man vielleicht auch einfach mal in Cash bezahlen kann ohne Schmerzen dabei.

Ich schiele auch die ganze Zeit schon auf einen C216 aus guter Hand. Ich bin schon ein pingeliger Typ eigentlich, ich muss mir einfach den Markt mal vor Ort anschauen und ein Gefühl dafür bekommen. Was bekomme ich für welches Geld. Bevor ich mich ärgere sollte man vielleicht doch mehr investieren.

Im Urlaub hab ich schon ein paar Vormopf W221 angeschaut im 20000er Bereich vom Händler und die standen wirklich super da muss ich sagen.

Im Endeffekt stimmt wohl was Mercedes - Martin sagt....es ist ein Kompromiss. Entweder billig kaufen und Reparaturen reinhängen oder was Neues/Neueres. Geschenkt bekommt man wahrscheinlich nichts, aber manchmal gibt es ja noch die klassischen Opa Wagen. Wenn auch selten.

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