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W210 - Wie lange noch... auf dem Sprung zum Klassiker?

Mercedes E-Klasse W210
Themenstarteram 20. Oktober 2016 um 13:50

Hallo lieber W210 Gemeinde,

als bekennender W210 Fahrer (jetzt der 5. W210) habe ich mir kürzlich wieder einen "neuen" zugelegt und möchte einmal meine Erfahrungen mit euch teilen.

Obwohl ich schon zwei 211er hatte (E200 und E320 CDI) komme ich immer wieder auf den 210er zurück. Der Fahrkomfort, das chromfreie Cockpit und die hochwertigen Materialien sind einfach top. Auch gefällt mir die völlig unspektakuläre Karosserieform in Zeiten des pseudo Sportlichkeitswahnsinns immer mehr.

Was ist mir bei meiner Fahrzeugsuche aufgefallen:

- Das Angebot an Fahrzeugen wird naturgemäß geringer.

- Die völligen Rostgrotten sind vom Markt nahezu verschwunden.

- Auch die Baumarkt-Tuningopfer sind fast verschwunden.

- Die Preise für gut und nachvollziehbar gepflegte 1. Hand Fahrzeuge ziehen deutlich an (ab 6 TEUR)

- Dei Auswahl an Vor Mopf Modellen mit unter 100.000 KM ist größer als bei den gemopften.

- Sechszylinder Motoren (Benzin) sind erste Wahl - großes Angebot an 240ern.

- Das Austattungsranking bei den Angeboten beträgt gefühlt 85% Elegance, 10% Avantgarde und nur 5% Classic.

- Mehr Fahrzeugangebote von Händlern als von Privatleuten im Vergleich zu vor 2 Jahren

- Der 210 nimmt mittlerweile den Youngtimerstatus ein.

Alles in Allem ist der 210er wohl auf dem Sprung zum gesuchten Klassiker.

Wie seht ihr das?

Hier mal ein paar Beispiele für mene These:

http://suchen.mobile.de/.../215112084.html?action=parkItem

http://suchen.mobile.de/.../234304527.html?action=parkItem

http://suchen.mobile.de/.../218403972.html?action=parkItem

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 20. Oktober 2016 um 18:33

Ich finde der 210 hat es echt verdient ein Klassiker zu sein denn er wäre "ohne Rost" der beste jemals gebaute Mercedes gewesen. In Sachen Fahrkomfort, Verarbeitungsqualität, Solidität, Langlebigkeit und Fahrfreude, insbesondere bei den 6 und 8-Endern ist er unübertroffen.

Der fährt nicht, der gleitet

Der macht nicht agressiv, der entspannt

Der verleitet nicht zum rasen, der ist einfach nur so schnell

Der protzt nicht rum, der ist erfreulich unauffällig

keine Effekthascherei, kein Sportlichkeitswahn, kein digitaler Supergau - hach die Welt ist schön mit einem 210!

LG

Peter

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Zitat:

@dickschiffsdiesel schrieb am 19. November 2016 um 18:50:38 Uhr:

(...) Lieber Hoppi, ich kenne ja deine Bemühungen um die Erhaltung deines schönen Dicken und habe sie ja auch schon mehrfach gewürdigt. Dennoch bin ich sicher, auch bei deinem Auto Rost entdecken zu können - und sei es unter der Frontscheibe, über der Hinterachse oder an der A-Säule . Das setzt halt eine gewisse Bastelei voraus - sonst steht der Wagen natürlich oberflächlich "rostfrei" da! (...)

Weder wollte ich mich mit meinem - zugegeben epochalen :D - Blog aufdrängen noch bin ich der Meinung, mein Auto sei rostfrei. Es ist, um mit sachkundigen Handwerkern und Technikern zu sprechen, ganz weitgehend von Rost befreit und danach aufwendig vom Karosseriebau-Meister konserviert, insbesondere an tragenden Teilen und an den neuralgischen Stellen (welche wir alle kennen).

Kleinste Defekte (je ca. 1 cm lang) am Heckscheibenrahmen und am Schiebedachrahmen geben mir weiter Anlass, mich nicht zurückzulehnen, sondern den Anfängen zu wehren (nachdem ich ja vor 2 Jahren sozusagen dem Ende gewehrt habe :( )

Das lohnt sich, denn der W/S210 wird, wie wir alle hier wissen, bald ein Klassiker :)

@ mike69

 

Wenn du nen Motor brauchst, ich hab einen da.

Komplett mit allen Aggregaten

Laufleistung ca 162000 km.

Wenn du Interesse hast bitte pn

Mfg

Hallo Schmiddi, danke für dein Angebot.

Man muss erstmal erörtern was der Motor überhaupt hat.

Und dann entscheidet auch der generelle Zustand der Karosse/Unterboden über die Zukunft des 320ers; ich habe ihn ja nur auf Fotos gesehen, aber für das Geld kann man den auch so kaufen und dann ggf. auseinandernehmen, was ich aber eigentlich nicht will.

Ich kauf den jetzt mal auf Zwo-eins-Risiko. :D

Zitat:

@schmiddi8181 schrieb am 19. November 2016 um 03:16:03 Uhr:

Ja was heisst denn jetzt rostfrei???

Heisst das wenn bei meinem Auto (die Radbolzen die ja nunmal aus Stahl sind)flugrost angesetzt haben ,( was ein ganz natürlicher lauf der dinge ist) das mein Auto jetzt eine Rostlaube ist??? Also jungs man kann es auch wirklich übertreiben mit dem "rostfrei".

Für mich ist ein Auto "Rostfrei" wenn aüsserlich kein Rost zu erkennen ist. Wenn ich nach 15 oder mehr Jahren erst unzählige Verkleidungen oder sonstwas abmontieren muss damit ich irgendwo einen angerosteten Schraubenkopf finde, und mich dann auch noch aufrege darüber, dann sollte ich besser umsatteln und Reiter werden, denn diese Fortbewegungsmittel sind wirklich "rostfrei "

Mit der Ansicht gehe ich konform...allerdings gehört für mich zu "äusserlich erkennen" auch der Unterboden. Und da sieht das dann ganz anders aus.

In meine Betrachtungen der "Rostfreiheit" nicht mit einbeziehen würde ich massive Bauteile wie Diff, Achschenkel etc.

Wohl aber Querlenker, Druckleitungen aller Art, Achskörper und natürlich die Karosserie.

Immer wenn mir ein Auto als "Rostfrei" angeboten bekomme, vereinbare ich vor der Besichtigung, dass ich für jede Roststelle die ich finde 200€ vom Preis abziehe....auf der Basis ist leider noch nie ein Kauf zustande gekommen :rolleyes:

Viele Leute die ihre Möhren als "Rostfrei" anbieten haben noch nie einen Blick unters Auto geworfen und meinen tatsächlich lediglich den im Stehen aus 5 m Entfernung entstehenden Eindruck der oberen, äusseren Hülle.

Das geht analog zu "Vollausstattung"

@ Frankyboy 379

Ja da hast du natürlich Recht das der Unterboden usw. auch dazu gehört...

Mfg

Dieser Threed macht mich nachdenklich !

Verkaufen oder bis zum Oldtimer reifen lassen !

Das Autofahren mußte ich aus gesundh. Gründen aufgeben ,

nun steht mein geliebter W210 in der Garage und wartet auf meine Entscheidung.

Es hängt viel Herzblut dran,ich habemich immer um ihn gekümmert und

er mich dafür nieeeee im Stich gelassen .

E320 Avantgarde Bj 98 mit 195000 auf der Uhr

TÜV 10/2018 (wieder ohne Mängel).

Wenn ich ihn die nächsten 12 Jahre stehen lasse, wie regelt man denn das mit der HU alle zwei Jahre ?

Überführungskennzeichen oder geliehenene rote.

Aber wenn er eh 12 Jahre stehen soll für diese Zeit fertig machen, stehen lassen. Nach 12 Jahren kann man auch Tüv machen lassen, ist etwas umfangreicher und auch teurer, aber insgesamt die günstigste Lösung.

Das arme Auto....

muss immer stehen....

Themenstarteram 29. November 2016 um 11:35

Zitat:

@Aussie123 schrieb am 29. November 2016 um 11:52:55 Uhr:

Dieser Threed macht mich nachdenklich !

Verkaufen oder bis zum Oldtimer reifen lassen !

Das Autofahren mußte ich aus gesundh. Gründen aufgeben ,

nun steht mein geliebter W210 in der Garage und wartet auf meine Entscheidung.

Es hängt viel Herzblut dran,ich habemich immer um ihn gekümmert und

er mich dafür nieeeee im Stich gelassen .

E320 Avantgarde Bj 98 mit 195000 auf der Uhr

TÜV 10/2018 (wieder ohne Mängel).

Wenn ich ihn die nächsten 12 Jahre stehen lasse, wie regelt man denn das mit der HU alle zwei Jahre ?

--------------------------------

Meine Empfehlung: Du solltest jemanden haben der das Auto mindestens alle zwei Wochen einmal bewegt, bzw. regelmäßig fährt. Einfach über lange Zeit hinstellen ist auf Dauer keine Lösung, es entstehen unmerklich Standschäden die bei Wiederinbetriebnahme ins Geld gehen können.

Hallo zwozehn,

deine Empfehlung kann ich nicht teilen. Jedes halbe Jahr eine Fahrt - dafür etwas länger (20 Km) sollte ausreichen.

Mein 107er steht seit 10 Jahren jedes Jahr von Oktober bis April. Ich habe bisher kleine Probleme gehabt. Alle 4-8 Wochen etwas vor oder zurück rollen, damit sich keine Standplatten bilden. Das ist aber bei einer längeren Einlagerung vermutlich nicht so relevant, da die Reifen in 10 Jahren doch gewechselt werden. Wenn zwischendurch gestartet und nicht richtig warm gefahren wird, bildet sich an allen möglichen und unmöglichen Stellen Kondenswasser. CTEK sorgt für die Batterie.

Gruß Michael

Bevor man sich über Konservierungsfragen streitet, sollte man sich erst einmal fragen, ob das Ganze überhaupt Sinn macht!? Wenn man aus gesundheitlichen Gründen schon jetzt nicht mehr autofahren kann, wozu braucht man dann noch das Oldtimerkennzeichen in 12 Jahren?

Ob er oder sonst wer ihn in 12 Jahren fährt oder noch fahren kann ist ja nicht das Thema und will ich nicht in Frage stellen. Aussie123 fragt sich, was innerhalb der 12 Jahre zu tun ist, bzw. danach zu tun ist. Das HU -Thema hat Andreas ja schon beantwortet. Konservierungshinweise sind nützlich um die 12 Jahre zu überstehen.

Ich kann ihn nur ermuntern sein Auto wegzustellen anstatt ihn zu verscherbeln, wenn der Wagen gut ist und er es kostengünstig umsetzten kann. Und wenn er auch nur auf einen Sonntagspaziergang zu Besuch zum alten Begleiter kommt und in Erinnerungen schwelgt. Vielleicht findet sich ja auch innerhalb der 12 Jahre eine Gelegenheit, die Entscheidung neu zu überdenken.

Gruß Michael

Das wichtigste ist doch, dass man ehrlich zu sich selber ist!

Habe ich den geeigneten Platz?

Habe ich die Lust/die Zeit mich in einigen/vielen Jahren damit zu beschäftigen? Oder habe ich ggf. Angehörige die das wollen?

Ist das Auto in nem Zustand, welcher den Oldtimerstatus überhaupt je erreichen lässt?

Weiß ich wirklich, was ich da tue und vorhabe?

Bei dem Platz fängt es bei den meisten doch schon an! Carport oder Straße geht schon mal nicht für Langzeitaufbewahrung. Aber nicht jeder hat nen trockenes halbwegs durchlüftetes Plätzchen zu Verfügung.

Und wenn man ehrlich ist, was erwartet man überhaupt? Sollte es wirklich Sinn machen, ein 200TKM gelaufenes Auto einzumotten?

Weiß man schon, dass man den konservieren will, dann muss ich mir auch Gedanken über eine Inbetriebnahme in 5, 10, 20 Jahren machen. Alte Reifen und Standplatten sind dann die geringsten Probleme.

Würde ich ein Auto 10 Jahre stilllegen wollen, würde ich genau das tun! Abmelden, entsprechend vorbereiten, abstellen und gut. Keinesfalls alle 6 Monate mal starten...

Ob es beim 210er je eine spürbare Wertsteigerung geben wird, weiß heute noch niemand ;)

Hallo Ralph,

wenn der Wagen alle 6 Monate gefahren wird, braucht sich Aussie123 doch um die Inbetriebnahme viel weniger kümmern. Evt. nach 5 Jahren ein Ölwechsel.

Meinst du es wäre besser den Wagen nicht zwischendurch mal warmzufahren, so alle 6 Monate?

Ich kann ihn so gut verstehen. Unseren W202, den wir schon fast 22 Jahre ohne eine einzigen Ausfall fahren, könnte ich - Stand heute - auch nicht verscherbeln.

Apropos Standschäden:

Unser 107er hatte in den ersten 23 Jahren 23.500 Km gefahren. In den folgenden 10 Jahren haben wir bis heute damit 26.000 Km ohne nennenswerte Probleme gefahren, d.h. nur ein neuer Endschalldämpfer und eine neue Wasserpumpe.

Unser W210 hatte in den ersten 15 Jahren nur 33.000 Km gefahren. Seit 2 Jahren habe ich 55.000 Km (LPG)draufgespult. Ohne nennenswerte Probleme, d.h. nur 4 neue Federn.

Wie in meiner Fußnote zu erkennen ist, habe ich erst einen Wagen verkauft/verscherbelt. Ich bin mir noch nicht sicher, ob das richtig war!

Michael

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