W210 gegen W211
Hallo Gemeinde,
nachdem ich in beiden Foren unterwegs bin ist mir aufgefallen das im gleichen Zeitraum im 211er Forum doppelt so viele Fragen gestellt werden wie im 210er.
Nun meine Frage....liegt es daran das vom 211er mehr Autos auf den Strassen sind, oder sind die anfaelliger als der W210er???
LG Werner :cool:
Beste Antwort im Thema
Interessant, was man hier so alles hört...
Das meiste betrifft meinen Glubbschi jedoch gar nicht.
Wenn man es nicht pflegt und viel im Salzwasser herumfährt, rostet jedes Auto. Auch die neuen Baureihen und die von der Konkurrenz sowieso.
Ich gebe dem Lackierer gerne ab und zu mal 500 oder 1000 EUR wenn ein Radlauf oder Kotflügel auszubessern ist. Sonstige Probleme kenne ich nicht. Günstiger kann ich doch gar nicht fahren, wenn man bedenkt daß nach dem Kauf einer neuen E-Klasse bei einer Haltedauer von ca. 6 Jahren jährlich allein ca. 10.000 EUR wegen Abschreibung bzw. Wertverlust vernichtet werden...
Und wofür ? Dafür daß ich dann andere Probleme mit Steuerketten etc. habe und mit meiner beginnenden Arthrose nichtmal mehr schmerzfrei ein- und aussteigen kann ?
Lang lebe mein 210er ! :)
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222 Antworten
@klamann15 : Ich glaub schon die bei Daimler würden mir dazu was sagen (zumindest oberflächliche Details) . Mal ne etwas blöde Frage : Wie heißt die "Sicherheits-Abteilung " bei DB, falls ich an die mal ne Mail schreiben will?
Zitat:
@Fahrzeugfan99 schrieb am 5. Juni 2016 um 22:11:16 Uhr:
@klamann15 : Ich glaub schon die bei Daimler würden mir dazu was sagen (zumindest oberflächliche Details) . Mal ne etwas blöde Frage : Wie heißt die "Sicherheits-Abteilung " bei DB, falls ich an die mal ne Mail schreiben will?
Keine Ahnung, ich bin Informatiker und arbeite bei S*P. :D
Genau so ist es ,Hoppi! :)
Allerdings irrt die Autobild hier: Der 210er war bei weitem nicht die rostigste Baureihe von Mercedes! ;)
@dickschiffsdiesel - Ich weiß das :D Wie geschrieben war mein erstes eigenes und selbst finanziertes Auto ein 240 D 3.0 aus der 114er-Baureihe. Bezüglich Rost bin ich da als 19-jähriger Neuling gleich mal richtig "eingenordet" und übers Ohr gehauen worden!
Nur dem Gleichmut und der Großzügigkeit meines autoerfahrenen (und gelernten sowie bei Daimler-Benz arbeitenden) Nachbarn mit eigener Werkstatt (mit beleuchteter Grube!) habe ich zu verdanken, dass wir das Ding wieder zum Fahren brachten (und zum für mich noch erträglichen Preis)!
Auch hier: die Technik ganz gut und solide, die Karosse ein fauliger uferloser brauner Blätterhaufen unterm Spachtelkleidchen :(
Dagegen ist der 210 eigentlich Kindergarten.
Ähnliches ist, ehrlich gesagt, zum 123 zu sagen, besonders wenn im Winter gefahren!
Die Exemplare, die jetzt fahren, haben mutmaßlich eine umfangreiche Restauration oder Dasein in Südfrankreich oder Kalifornien hinter sich (oder beides).
So muss man auch dem Autor des von mir verlinkten Artikels ein wenig widersprechen, wenn er in seinem Fazit schreibt: "Ein Mercedes darf nicht rosten."
Die Dinger rosten erst in der heutigen Zeit nicht mehr (so sehr :D ).
Jetzt haben sie aber womöglich noch viel widerlichere Macken - ich sage nur mal: Lenkassistent, Spurhalteassistent, Datenübertragung an den Hersteller oder so einen Müll.
Z. B. einen Überholassistenten, der bei eigenen 130 km/h überholt, wenn von hinten einer mit 200 km/h kommt... nur mal so.
Wie gesagt: die Zeit des 210 wird erst kommen.
@hoppenstedt1
Du hast ja recht in der Aussage dass der W210 zum Klassiker wird. Das wurde bisher jeder Mercedes und auch die BR 210 hat ganz klar ihre guten Seiten.
Ich will nur sagen dass es bei 99% der Fahrzeuge einfach keinen Sinn macht viel Geld in diese zu versenken. Ein 220CDi mit mehr als 200.000km wird niemals ein wirklicher Klassiker. Ein 430 mit wenig Laufleistung und vlt. noch seltener Designo Ausstattung hat da schon bessere Chancen.
Der W210 ist halt einfach eine Rostlaube, wie fast alles was bei Daimler-Chrysler damals vom Band lief. Ein Audi oder auch ein BMW aus der Zeit rostet wesentlich weniger als ein W210.
In den 70ern war es halt auch normal dass Autos schon früher anfingen zu rosten. In den 90ern gab es aber definitiv schon Hersteller, die keine Rostprobleme hatten. Bspw. Audi. Die Technik mag da zwar anfälliger sein, aber die Karossen sind weitaus problemloser als die eines W210 und genau das Trübt eben das Bild vom W210.
Meiner Meinung nach gibt es zwei Szenarien wo ein W210 sinn macht:
Als Auto zum billigen runterfahren bis der Rost siegt
Oder eben als Liebhaber einen W210 retten und dann aber am Besten nicht im Winter fahren, konservieren usw.
Ich denke dass so ein W210 dann auch relativ Problemlos den Weg zum Klassiker gehen kann.
Alles andere ist einfach Geldvernichtung und ein Fass ohne Boden. So sehr der W210 auch durch seine guten Seiten überzeugen mag, am Ende bleibt der Rost einfach ein teurer Feind, den man quasi nie wirklich besiegen kann. Leider.
@Light_12 - Ja, ähnlich eben wie bei den "Brot-und-Butter"-Exemplaren der Baureihen 114, 115, 123, 124.
Damals hat man auch einen Pfifferling auf einen 230 E oder 200 D gegeben.
Wirklich keinen. Das waren alte Gurken zum Verheizen.
Man sieht ja, was draus wurde.
Der Rost war nicht wirklich das Problem, und die überschaubare Elektonik der 210er wird durch Nachfertigungen auch beherrschbar bleiben.
Bei den Baureihen danach verschiebt sich definitiv das Bild zu Ungunsten der überbordenden und zu komplex vernetzten Elektronik. Dass dazu noch Downsizing kommt, dürfte die Zukunftsprognosen verschlechtern.
Wie gesagt: die Zukunft des 210 beginnt jetzt.
@hoppenstedt1
"Ja, ähnlich eben wie bei den "Brot-und-Butter"-Exemplaren der Baureihen 114, 115, 123, 124." Da hast du ja Recht, aber damals hatten quasi alle Fahrzeuge, auch von anderen Herstellern mit Rost zu kämpfen. Zu Zeiten des W210 war das Thema Rost in einem solchen Umfang außer Opel, bei keinem großen Hersteller ein solches Problem.
In einem Punkt kann ich dir nur Zustimmen: "die Zukunft des 210 beginnt jetzt."
Gefühlt ziehen die Preise für die Fahrzeuge mit guten Motorisierungen und vor allem einem guten Zustand der Karosse langsam an. Ähnliches sieht man auch beim W208 CLK der ja die gleichen Rostprobleme hat.
Die Technik und die Elektronik wird beim W210 nie das große Problem sein. Beim W211, vor allem beim Vor-Mopf sieht das anders aus.
Ich bin gespannt wie sich irgendwann mal der W204 macht, wenn er in das Alter des W210 kommt. Bisher ließt man beim W204 nichts über Rost und große Probleme sind auch keine bekannt. Das ist endlich mal wieder ein Mercedes, wie man ihn sich wünscht.
Der Opel Astra G ab 1998 kannte kein Rostproblem. Es war die Generation davor, die faulte!
Zitat:
@Austro-Diesel schrieb am 6. Juni 2016 um 11:39:16 Uhr:
Der Opel Astra G ab 1998 kannte kein Rostproblem. Es war die Generation davor, die faulte!
Mein direkter Nachbar hat einen aus 2001 - der fault um sich her?!
Alte Autos rosten einfach. Punkt.
Bei meinem damaligen Nebenjob in der Waschanlage gab es selbst vollverzinkte Autos, an denen Rost vorzufinden war.
PS: Bevor mir wieder Jemand die Worte aus dem Mund(der Hand) verdrehen möchte, fasse ich es kurz zusammen. - Vollverzinkte Autos rosten natürlich nicht so stark bzw. schnell wie Autos ohne. Nachdem das unedlere Metall jedoch abgearbeitet ist, fängt es an.
Haben vollverzinkte Karosserien ein unedleres Material als teilverzinkte oder gar unverzinkte Karosserien?
Zitat:
@Fahrzeugfan99 schrieb am 6. Juni 2016 um 16:05:26 Uhr:
Haben vollverzinkte Karosserien ein unedleres Material als teilverzinkte oder gar unverzinkte Karosserien?
:rolleyes::confused::rolleyes:
Ich habe diese Frage deshalb gestellt, weil w202w210 das mit dem unedleren Metall geschrieben hat, nachdem er geschrieben hat das vollverzinkte Autos nicht so schnell rosten.
...weil Zink gegenüber dem Blech das unedlere Metall ist und sich bei beginnender Korrosion opfert.
Die Karossen sind immer gleich...
Wobei wir nun beim Thema des kathodischen Korrossionsschutzes sind.
Stichwort "Opferanode"
So werden z.B. Schiffe geschützt !
Könnte man bei Autos auch machen. Die Hersteller haben daran jedoch Null Interesse, denn Du sollst ja nach spätestens 4-5 Jahren ein neues Modell kaufen...
Audi hat immer mit seiner vollverzinkten Karosserie geworben. Seltsamerweise hört man davon gar nichts mehr. Warum wohl ? Wollen die vielleicht auch schneller wieder neue Modelle verkaufen ?
Vielleicht wäre das ein hervorragendes Geschäftsmodell, bestehende Fahrzeuge mit Opferanoden nachzurüsten. Der Aufwand wäre äußerst gering. Vielleicht findet sich ein pfiffiger Jungunternehmer, der diesen Zug ins Rollen bringt ?
Ich bin leider zu alt dazu, sonst würde ich die Firma auf der Stelle gründen...
Schonmal im Audi Forum gewesen?
Da liest man NUR NOCH von Usern, die die fünfte Steuerkette bei 35.000km haben und keine einzige funktionierende Multitronic. Ich glaube, die haben da mit ganz anderen Sorgen zu kämpfen, die Marke, die seit Jahren die zweithöchste Motorschadenanzahl der Welt hat (Jedes 27. Fahrzeug).
Wie man früher immer sagte, der Benz Motor überlebt mehrfach die Karrosserie. Da wäre die Frage, was Einem lieber ist.