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W110 Lenkungszwischenhebel

Mercedes
Themenstarteram 3. Juli 2020 um 6:48

Hallo zusammen,

an meinem W110 200 D '66 springt die Welle des Zwischenhebels (Lenkung) bei festen Lenkeinschlägen axial ca. 1 mm hoch und beim Zurücklenken wieder runter.

Das mit einem deutlich hörbaren Klack.

Gibt es da etwas einzustellen?

Wer kennt die Angelegenheit und kann einen Tipp geben ?

Danke im voraus!

mfg

Ploetsch10

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5 Antworten

Moin Moin !

Wie alle Lager der VA bis auf die Schwenklager ist auch hier eine Gewindelagerung vorhanden. Und wie alle Lager der VA muss auch diese alle 2500 km oder einmal / Monat ( je nachdem , was früher eintritt ) mit der Fettpresse abgeschmiert werden.

Ein Gewinde , welches 1 mm Spiel in axialer Richtung aufweist , ist absolut hin!

Mit viel Glück ist der Zwischenhebel noch brauchbar und nur die Hutmutter verschlissen. Das kann man aber nur mit einer neuen Hutmutter feststellen ! Ebenso muss die untere Lagerung (Messingbuchse) geprüft werden.

Diese Hutmutter sitzt auf dem Gehäuse des Zwischenhebels und ist mit einem Blech gesichert.

Rutscht der Zwischenhebel aus der Hutmutter , weil das Gewinde Schrott ist , oder , was ich schon öfter gesehen habe, das Gewinde wird schwergängig und reisst das Sicherungsblech ab und die Hutmutter löst sich im Gehäuse , so rutscht der Zwischenhebel runter und verklemmt. d.h. die Lenkung fällt aus , / blockiert.

Beim Zusammenbau ist auf die richtige Reihenfolge der Plättchen für die Überdrucköffnung zu achten , ausserdem müssen die Gewinde am Zwischenhebel (Grobgewinde) und am Gehäuse (Feingewinde) praktisch gleichzeitig fassen !

MfG Volker

Themenstarteram 6. Juli 2020 um 18:12

Hallo......., jemand, der sich auskennt!??

Frage an den Wissenden: bei mir ist KEINE Feder in der Hutmutter ! Wozu dient diese? Um das Spiel der beiden Gewinde zueinander nicht rumpeln zu lassen ?

Was ist mit Plättchen der Überdrucköffnung gemeint ?

Hilfe ist hochwillkommen!

MfG

Ploetsch (der mit neuem TÜV ohne Mängel heute)

Moin Moin !

Zitat:

bei mir ist KEINE Feder in der Hutmutter ! Wozu dient diese?

Zitat:

Was ist mit Plättchen der Überdrucköffnung gemeint

Die Hutmutter hat oben mittig ein kleines Loch. Darunter sitzt das Plättchen, das hat mittig einen kleinen Buckel , mit dem wird das Loch verschlossen, wobei das Plättchen durch eine Feder angedrückt wird. Beim Abschmieren tritt das Fett mittig aus der Achse des Zwischenhebels , ein Teil quetscht sich nach unten durch die Messingbuchsenlagerung ins Freie, der andere Teil soll oben die Gewindelagerung schmieren. Wäre nun die Hutmutter hermetisch dicht, wäre das nicht möglich. So aber kann sich etwas Fett durch das Gewinde quälen und dann durch die Überdrucköffnung ins Freie gelangen. Ist sicherlich nicht die Beste aller Konstruktionen und wurde beim 108 irgendwann durch eine wartungsfreie Konstruktion abgelöst.

Zitat:

Um das Spiel der beiden Gewinde zueinander nicht rumpeln zu lassen

Auch bei einem Grobgewinde rumpelt nichts , solange das Gewinde einwandfrei ist!

MfG Volker

Themenstarteram 8. Juli 2020 um 10:30

........ Volker, klingt plausibel, DANKE !

Themenstarteram 8. Juli 2020 um 12:12

........ aaahhhhh, ich weis jetzt auch was !

Klugscheissmodus an:

Das Plättchen soll unter der Feder liegen, mit nubbel nach oben. So wirkt das ganze als Rückschlagventil für das Fett. Sauberes nach oben raus geht, verschmutztes nach unten nicht .

Quelle: Niemöller

Modus aus.

mfg

Ulrich

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