W 213
Im stillen Kämmerlein dengelt, hämmert, fräst und plant es .... die Heinzelmännchen sägen den Nachfolger des 212 aus dem Stamm heraus ... .
Sind noch Wünsche anmeldbar?
Die äußere Form dürfte wohl weitestgehend festgelegt sein, Pressen bestellt, die Inneneinrichtung im Entwurf vorliegen, die Zulieferer haben ihre Nischen im Auto bestückt ...
... was liesse sich noch beeinflussen?
Als bekennender Traditionalist am unteren Ende der "Krone" des gegenwärtig aktuellen Lebensbaumes und damit potentieller Kunde mindestens des nächsten und übernächsten "E" möchte ich in aller Bescheidenheit ein paar -zugegeben sehr subjektive- Anregungen geben.
1. Lasst dem Neuen das 212er Dach!
Einer der großen Vorzüge des 212 ist sein größeres geraderes Dach gegenüber dem Kuppeldach des Vorgängers. Zum einen macht es den Wagen seriöser als die Eierdächer der Konkurrenten, zum anderen hat es handfeste Vorteile. Die Front-, Heck- und Seitenscheiben sind nicht so eingezogen, man sitzt weniger in der Sonne, das Auto erscheint größer, da besser auf die Grundfläche bezogen.
2. Zieht die Mittellinie gerade.
Auch die "R"-Klasse stirbt einen ruhmlosen Tod, die "Bananenseitenlinie ist "out". Sie hat auch handfeste Nachteile. Der Wagen ist nach vorn und hinten unübersichtlicher, der weit zurückgesetzte Stern taugt nur schlecht als Orientierungshilfe, die Eleganz ist stark beeinträchtigt.
3. Haltet euch mit sinnlosen Quetschfalten im Karosserieblech zurück.
Man sieht sie sich leid. Sicken sind so anzubringen, dass gleichzeitig die Verschmutzung der Türklinken weitgehend verhindert wird. Und wenn es irgend geht: keine "Gabelstaplerforke" mehr als Seitenlinie in Richtung Vorderes Radhaus. Das ist einfach gruselig. Die Radhäuser sollten auch nicht nach Mazda-Art vorn erhaben sein. Das war schon beim seligen Javellin SS, welcher dies als erster kultivierte, ein scheusslicher Anblick.
4. Gebt etwas mehr Sorgfalt bei der Auswahl der Innenraummaterialien und Sitzkonstruktion.
Zumindest optional sollten "schwellendere" Polster zu bestellen sein. Man erinnere sich an die Innenraumoptionen "Normal" und "Luxus" beim W 116. Damit liesse sich der Wunsch nach weicheren, größeren Sitzen und besseren Bezugsstoffen als den derzeit verwendeten erfüllen. Leder ist für viele, auch für mich, keine Option. Der im frühen 126er verwendete gefältelte Bezugsstoff war sehr erfreulich. Die Gestaltung selbst des Innenraums des 212 ist m. E. dagegen kaum noch verbesserungsfähig.
Die Farbauswahl darf ausser grau und schwarz gern auch andere Farben beinhalten. Ein dunkelbraun lackiertes Fahrzeug ist derzeit nicht mit grüner Innenausstattung bestellbar. Zum Beispiel.
Es dürfen auch durchaus "Nicht-Metallic"-Karosseriefarben sein. Ein europäisches Unternehmen lackiert -ohne Aufpreis- in allen RAL-Farben. Das wäre doch mal was!
5. Die Lenkung könnte ein noch etwas größeres Lenkrad mit Fingerkerbung vertragen. Ein wesentlicher Kaufgrund für den 212 war neben der Dachform -für mich- das erstmals nach vielen Jahren wieder akzeptable Lenkrad mit dünnerem konturiertem Kranz ... nach den vorherigen Babybeissringen in den Modellen seit dem 124er eine wirkliche Wohltat, gerade auch im Zusammenspiel mit der Direktlenkung.
6. Das Auslösen der AHK durch den Drehknebel ist mühsam. Die vorherige Lösung im 211 mit dem Hebel war wesentlich besser zu bedienen.
Die von der Fa. Uebler zugelieferten Fahrradträger sollten um ein Modell mit absenkbarem Lift für das ebene Aufschienen schwerer Elektroräder ergänzt werden. Auch der jetzt erhältliche Spezialträger für E-Bikes und Pedelecs erfordert immer noch ein mühsames Gebalge mit den rund 30 Kilo schweren Rädern.
7. Die Wagen sollten so konstruiert sein, dass sie Akkus für einen Plug In Hybrid mit einer Reichweite von rund 50 km fassen können. Als Privatfahrer ist man häufig "um den Kirchturm" unterwegs. Wenn der Motor da aus bleiben kann, ist das im Interesse seiner Lebensdauer wie auch der geringen Umweltbelastung sicher mehr als sinnvoll.
Das war es schon im wesentlichen. Vielleicht hat der eine oder andere weitere Merkmale, welche er erfüllt sehen möchte.
Mir selbst reichte die derzeitige Motorisierung -in Verbindung mit einem Plug In Hybrid insbesondere mit den sparsamen Diesel-Vierzylindern- aus, da ich sowieso kaum schneller als 130 km/h fahren kann, wegen der Geschwindigkeitsbegrenzung des Fahrradträgers, auf welchem ich das E-Fahrrad für Fahrten am Zielort stets mitführe (Nein, ich bin kein Öko ... es macht einfach soviel Spass, das ich dafür auf das Cabrio locker verzichten konnte, es läuft nun bei einem Liebhaber der Baureihe (A 208) auch als Saisonfahrzeug).
Gruß
T.O.
Beste Antwort im Thema
Im stillen Kämmerlein dengelt, hämmert, fräst und plant es .... die Heinzelmännchen sägen den Nachfolger des 212 aus dem Stamm heraus ... .
Sind noch Wünsche anmeldbar?
Die äußere Form dürfte wohl weitestgehend festgelegt sein, Pressen bestellt, die Inneneinrichtung im Entwurf vorliegen, die Zulieferer haben ihre Nischen im Auto bestückt ...
... was liesse sich noch beeinflussen?
Als bekennender Traditionalist am unteren Ende der "Krone" des gegenwärtig aktuellen Lebensbaumes und damit potentieller Kunde mindestens des nächsten und übernächsten "E" möchte ich in aller Bescheidenheit ein paar -zugegeben sehr subjektive- Anregungen geben.
1. Lasst dem Neuen das 212er Dach!
Einer der großen Vorzüge des 212 ist sein größeres geraderes Dach gegenüber dem Kuppeldach des Vorgängers. Zum einen macht es den Wagen seriöser als die Eierdächer der Konkurrenten, zum anderen hat es handfeste Vorteile. Die Front-, Heck- und Seitenscheiben sind nicht so eingezogen, man sitzt weniger in der Sonne, das Auto erscheint größer, da besser auf die Grundfläche bezogen.
2. Zieht die Mittellinie gerade.
Auch die "R"-Klasse stirbt einen ruhmlosen Tod, die "Bananenseitenlinie ist "out". Sie hat auch handfeste Nachteile. Der Wagen ist nach vorn und hinten unübersichtlicher, der weit zurückgesetzte Stern taugt nur schlecht als Orientierungshilfe, die Eleganz ist stark beeinträchtigt.
3. Haltet euch mit sinnlosen Quetschfalten im Karosserieblech zurück.
Man sieht sie sich leid. Sicken sind so anzubringen, dass gleichzeitig die Verschmutzung der Türklinken weitgehend verhindert wird. Und wenn es irgend geht: keine "Gabelstaplerforke" mehr als Seitenlinie in Richtung Vorderes Radhaus. Das ist einfach gruselig. Die Radhäuser sollten auch nicht nach Mazda-Art vorn erhaben sein. Das war schon beim seligen Javellin SS, welcher dies als erster kultivierte, ein scheusslicher Anblick.
4. Gebt etwas mehr Sorgfalt bei der Auswahl der Innenraummaterialien und Sitzkonstruktion.
Zumindest optional sollten "schwellendere" Polster zu bestellen sein. Man erinnere sich an die Innenraumoptionen "Normal" und "Luxus" beim W 116. Damit liesse sich der Wunsch nach weicheren, größeren Sitzen und besseren Bezugsstoffen als den derzeit verwendeten erfüllen. Leder ist für viele, auch für mich, keine Option. Der im frühen 126er verwendete gefältelte Bezugsstoff war sehr erfreulich. Die Gestaltung selbst des Innenraums des 212 ist m. E. dagegen kaum noch verbesserungsfähig.
Die Farbauswahl darf ausser grau und schwarz gern auch andere Farben beinhalten. Ein dunkelbraun lackiertes Fahrzeug ist derzeit nicht mit grüner Innenausstattung bestellbar. Zum Beispiel.
Es dürfen auch durchaus "Nicht-Metallic"-Karosseriefarben sein. Ein europäisches Unternehmen lackiert -ohne Aufpreis- in allen RAL-Farben. Das wäre doch mal was!
5. Die Lenkung könnte ein noch etwas größeres Lenkrad mit Fingerkerbung vertragen. Ein wesentlicher Kaufgrund für den 212 war neben der Dachform -für mich- das erstmals nach vielen Jahren wieder akzeptable Lenkrad mit dünnerem konturiertem Kranz ... nach den vorherigen Babybeissringen in den Modellen seit dem 124er eine wirkliche Wohltat, gerade auch im Zusammenspiel mit der Direktlenkung.
6. Das Auslösen der AHK durch den Drehknebel ist mühsam. Die vorherige Lösung im 211 mit dem Hebel war wesentlich besser zu bedienen.
Die von der Fa. Uebler zugelieferten Fahrradträger sollten um ein Modell mit absenkbarem Lift für das ebene Aufschienen schwerer Elektroräder ergänzt werden. Auch der jetzt erhältliche Spezialträger für E-Bikes und Pedelecs erfordert immer noch ein mühsames Gebalge mit den rund 30 Kilo schweren Rädern.
7. Die Wagen sollten so konstruiert sein, dass sie Akkus für einen Plug In Hybrid mit einer Reichweite von rund 50 km fassen können. Als Privatfahrer ist man häufig "um den Kirchturm" unterwegs. Wenn der Motor da aus bleiben kann, ist das im Interesse seiner Lebensdauer wie auch der geringen Umweltbelastung sicher mehr als sinnvoll.
Das war es schon im wesentlichen. Vielleicht hat der eine oder andere weitere Merkmale, welche er erfüllt sehen möchte.
Mir selbst reichte die derzeitige Motorisierung -in Verbindung mit einem Plug In Hybrid insbesondere mit den sparsamen Diesel-Vierzylindern- aus, da ich sowieso kaum schneller als 130 km/h fahren kann, wegen der Geschwindigkeitsbegrenzung des Fahrradträgers, auf welchem ich das E-Fahrrad für Fahrten am Zielort stets mitführe (Nein, ich bin kein Öko ... es macht einfach soviel Spass, das ich dafür auf das Cabrio locker verzichten konnte, es läuft nun bei einem Liebhaber der Baureihe (A 208) auch als Saisonfahrzeug).
Gruß
T.O.
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3566 Antworten
Es ist schon ziemlich krass das man über unsere älteren Mitmenschen, oftmals "Opa" oder "Rentner" genannt, so redet. Werden wir nicht alle mal alt? Da können wir doch nur von Glück reden nicht in ein Altenheim abgeschoben zu werden. Heutzutage ist Karriere, Facebook, i-Phone und Co. ja wichtiger als Familie und echte Freundschaften. Die älteren Herren haben in ihrem Leben viel geleistet und wenn sie halt den üblichen Geschmack á la silberne E-Klasse, heute gern beige B-Klasse, haben, dann ist das nunmal so!
Ich habe von nem älteren Herrn meinen 250 D gekauft und bin so glücklich solch ein Auto bekommen zu haben. Der Herr hat es verstanden das Auto zu pflegen und zu warten, wer fährt schon heute jedes Jahr zur Wartung in die Werkstatt (nur nebenbei angemerkt: Motoröl altert kilometerunabhängig). Wir können sehr dankbar sein solch ein Auto in die Hände zu kriegen. Ausserdem finde ich den sogenannten "Opa-Style" auch nicht wirklich schrecklich. Ich bin erst 27 und habe Schmutzfänger, Hufeisen und die ADAC-Plakette am Grill nachgerüstet, dabei laufe ich nicht dem Trend nach "so muss ein alter Daimler aussehen", sondern möchte es selber so: Schmutzfänger haben Sinn, bin beim ADAC und das Hufeisen war schon an meinem 330 Ci vorne dauf. Tja, dann bin ich jetzt ein "Rentner", mit 27.
Ich persönlich finde das heutige Mercedes-Design garnicht so schlecht, verglichen zu Audi und BMW. BMW verändert sich meiner Meinung nach viel zu sehr (eine sportliche Marke sollte keine Vans bauen), Audi ist nur ein Modetrend, früher wollte keiner nen spießigen Audi fahren :rolleyes: . Jede Marke muss sich ja verändern ich weiss, nur finde ich ist Mercedes meiner Meinung nach noch auf normalem Weg, sieht ja jeder anders. Der W213 wird heute vielleicht als hässlich empfunden, in 20-25 Jahren werden wir uns drum kloppen nen rentnergepflegten E 250 Elegance zu finden um bei der creme 21 mitfahren zu können. Früher fanden ja auch viele die 190er und 124er hässlich weil Mercedes einen starken Design-Wandel vollzog, heute boomen die beiden Modelle als Youngtimer. War das nicht bei jedem Daimler so??
Also: Achtet auf unsere älteren Mitmenschen und lacht nicht über die E 200 CDI Classic W211 in travertinbeige, am Ende sucht ihr ja genau so ein Auto ;).
Zitat:
Original geschrieben von 250d348
Heutzutage ist Karriere, Facebook, i-Phone und Co. ja wichtiger als Familie und echte Freundschaften.
Das halte ich für ein krasses Vorurteil. Meine persönliche Erfahrung lehrt mich etwas anderes.
In vielen Punkten deines Posts gebe ich dir aber recht.
Wir sollten die Design-Diskussion wohl besser ohne "Opa" für "konservativ/zeitlos" oder "infantil" für "progessiv/sportlich" führen.
Du hast als 27-Jähriger bewiesen, dass Geschmack nicht unbedingt mit dem Alter zusammenhängt. Bei meinen Eltern erlebe ich das auch. Insbesondere meine Mutter hat einen ausgesprochen progressiven Geschmack, während ich jüngere Freunde habe, die geschmacksmäßig seeehr konservativ unterwegs sind.
Klimaanlage / Klimaautomatik
Ich wünsche mir dringend eine Klimaanlage, mit der es - wie früher auch - möglich ist, gleichzeitig die Füße und den Kopf zu kühlen. An heißen Sommertagen schalte ich immer zwischen Fußraumdüsen und Mitteldüsen hin und her. Mit den Klimaanlagen im W210 und W211 war das immer möglich und gegen Aufpreis für die Klimaautomatik sogar für Fahrer und Beifahrer getrennt.
Im W212 gibt es das zwar auch (siehe angehängtes Piktogramm aus der Betriebsanleitung), aber nur für einige Länder, zu denen Deutschland scheinbar nicht zählt.
Für die Aufpreisliste wünsche ich mir eine Klimaautomatik, bei der für Fahrer und Beifahrer getrennt die Luftverteilung und die Gebläsestufen individuell einstellbar sind. Die Mercedesentwickler können ja mal bei BMW vorbeischauen, im 5er gibt es das als Extra.
Zitat:
Original geschrieben von 250d348
wer fährt schon heute jedes Jahr zur Wartung in die Werkstatt (nur nebenbei angemerkt: Motoröl altert kilometerunabhängig).
Ich zum Beispiel.
Zitat:
Original geschrieben von 250d348
Also: Achtet auf unsere älteren Mitmenschen und lacht nicht über die E 200 CDI Classic W211 in travertinbeige, am Ende sucht ihr ja genau so ein Auto ;).
Suche ich bestimmt niemals.
Trotzdem gebe ich dir in Vielem natürlich recht.;)
Wie? Gibt es diese Verteilung nicht mehr? Auch nicht bei der Thermotronic? Ich habe das bisher nicht probiert, weil die Klima ein gewaltiger Fortschritt zu der im 211er ist. Man kann sie einfach vergessen und die Klimatisierung passt immer. Meine steht immer auf Automatik und diffus.
Ich muss das nachher auf der Heimfahrt gleich mal ausprobieren.
Zitat:
Original geschrieben von Topfgucker
Wie? Gibt es diese Verteilung nicht mehr? Auch nicht bei der Thermotronic? Ich habe das bisher nicht probiert, weil die Klima ein gewaltiger Fortschritt zu der im 211er ist. Man kann sie einfach vergessen und die Klimatisierung passt immer. Meine steht immer auf Automatik und diffus.
Ich muss das nachher auf der Heimfahrt gleich mal ausprobieren.
In der Regel und bei nicht so warmen Wetter bin ich mit dem Automatikbetrieb der Klima auch zufrieden, aber oft besteht der Bedarf nach Kühlung im Fußraum, ohne dass gleichzeitig der obere Bereich zu heiß wird. Im Automatikbetrieb kommt nie kalte Luft aus den Fußraumdüsen, also muss man auf die manuelle Luftverteilung zurückgreifen und da kann man zu den Fußraumdüsen nur die Entfrosterdüsen für die Frontscheibe zuschalten - und das bringt so gut wie garnichts.
Hallo zornige Ameise,
ich halte es wie Topfgucker. Meine steht immer auf diffus und 22 Grad.
Im Winter auch mal auf 23, wenn er über die vielen Glasflächen zu viel Wärme verliert.
Wenn es Dir zu warm wird, geh doch mal auf 21 oder 20 Grad und schalte kurz auf Umluft, damit er effektiver runterkühlt.
Greets, Stefan
Ich habs ausprobiert. Es gibt die dargestellte Variante wirklich nicht, auch bei der großen Klima. Aber als Kompromiss kann man aber Frontscheibe plus Pfeil runter einstellen.
Im Elch W169, der gar keine richtige Automatik hat, kann man sogar stufenlos dazwischen regeln. Aber bei einer guten Klima braucht man das eigentlich nicht. Die Thermatic im 211 war Mist. Die Thermotronic im212 ist klasse.
Zitat:
Original geschrieben von manni512
Zitat:
Original geschrieben von MadeInGermany
Ich wünsche mir:
robuste, laaaaaaaaaanghaltende Technik
guter Korrosionsschutz (wie z.B. beim W201 oder W124 Bj 88 - 90)
wenig Extras in der Grundausstattung
gut gedämmt gegen Motor-, Reifen und Luftgeräusche
Möglichkeit, den linken Arm auf die Türverkleidung ablegen zu können, am besten so perfekt gelöst wie beim 124er
großes, schönes Lenkrad (nicht so häßlich wie im W212)
vernünftig großer Innenraum (wie beim W210)
Einarmscheibenwischer (wie beim W124 / W210), damit der rechte Wischer das Wasser nicht immer ins Sichtfeld wischt (wie dämlich ist das?, das konntet ihr beim Mercedes doch schonmal besser!)
schönes Wurzelholz, schönes Armaturenbrett (ähnlich W211)
gutes Radio mit Doppeltuner, am liebsten wieder im DIN Format (damit man frei wählen kann), gute Lautsprecher
gute Zugänglichket bei eventuellen Reparaturen
keine scharfen Kunststoffkanten, keinen billigen Kunststoff
weniger "prollige", aufgemotze Autos, die einen auf oberflächige Sportlichkeit machen (eine E-Klasse sollte souverän, edel, gediegen, unscheibar, elegant, zeitlos sein)...ob ein Wagen sportlich gefahren wird oder nicht, kommt zu 95% eh auf den Fahrer an
hochwertige Materialen
Radhäuser, die auch von 16 Zoll Reifen gefüllt werden können...(was sollen diese dämlich großen Reifen eigentlich bringen, außer hoher Kosten, höherem Verschleiß und höherem Verbrauch?)
gerade fällt mir auf die Schnelle nicht mehr ein...
meinetwegen kann der W213 (oder wie er auch heißen mag) dann auch 10000 Euro teurer sein in der Grundausstattung, hauptsache hochwertig und elegant, und nicht so viel von dieser Asi-Proll-Optik mit welcher viele aktuelle Mercedes Modelle leider heute schon ab Werk ausgestattet sind.
Mercedes, ich warte...
also wünscht Du dir ein schönes Opamobil mit großem Lenkrad.
Ich wünsche mir genau das Gegenteil, ich denke MB tut gut daran ein bisschen von dem Opa Image abzurücken. Es werden natürlich ein paar ältere Herren erschrocken sein, aber ich glaube das MB das verkraften kann. Es ist nur wichtig das es eine klare Linie gibt die MB verfolgt und genau daran hapert es momenatan.
Opas haben halt Lebenserfahrung und Wissen was gut ist :-) (ich bin aber erst 32)
Früher, als Mercedes noch Mercedes war, glänzte der Stern am Himmel und ein Mercedes war im Vergleich zu den anderen einfach hochwertig und elegant. Es gab keine "Qualitätsanmutung" sondern meist zeitgemäße Qualität.
Wo ist bei den Kisten von heute denn der Unterschied zu VW oder Audi?
Außerdem Porsche z.B. baut "Opamobile". Ich sehe in Porsches meist nur Leute mit grauen Haaren sitzen....oder zumindest alte Leute, während ein z.B. 124er 210er 123er 201er 211er 202er auch von jungen Menschen gefahren wird.
Zitat:
Original geschrieben von Topfgucker
Ich habs ausprobiert. Es gibt die dargestellte Variante wirklich nicht, auch bei der großen Klima. Aber als Kompromiss kann man aber Frontscheibe plus Pfeil runter einstellen.
Im Elch W169, der gar keine richtige Automatik hat, kann man sogar stufenlos dazwischen regeln. Aber bei einer guten Klima braucht man das eigentlich nicht. Die Thermatic im 211 war Mist. Die Thermotronic im212 ist klasse.
Hallo Topfgucker,
danke für die Antwort und das Ausprobieren! Den Kompromissvorschlag habe ich oben ja auch schon beschrieben, aber an heißen Sommertagen wird dann zwar der Fußraum gekühlt, die kalte Luft für die Frontscheibe reicht aber nicht, um den Rest zu kühlen. Bitte probiere das mal an heißen Tagen.
Ich fahre bereits 3 Jahre (3 Sommer) mit diesem "Problem" im 212 und habe wirklich jede Einstellmöglichkeit ausprobiert.
Die von mir vermisste Einstellung wird ja angeboten, nur nicht bei uns in Deutschland - warum nicht?
Du schreibst, bei einer guten Klima braucht man das eigentlich nicht.
Demzufolge würde man ja überhaupt keine individuelle Einstellungsmöglichkeiten benötigen.
Ich meine, jeder Mensch hat ein unterschiedliches Gefühl für Temperatur und da dieses ein "Wunsch-Thread" für den 213er ist, wünsche ich mir mindestens diese Einstellmöglichkeit und am liebsten noch getrennt nach Fahrer und Beifahrer, da das Temperaturempfinden meine Frau ein anderes ist als meines.
Naja, vielleicht trifft die hier programmierte Automatik genau unsere (meiner Frau und meine) persönliche Idealvorstellung von der Luftverteilung. Bisher hat die unterschiedlich einstellbare Temperatur immer ausgereicht.
Hinten ist ja eine davon unabhängige Lüftung verbaut. Wir finden das interessant, aber für uns eigentlich nutzlos. Immerhin geht die "Zone"-Lampe an, wenn Töchterchen damit herumspielt. :D
Noch eine kleine Anekdote: Vor ca. 12 Jahren nahm ich einen Meteorologie-Professor in meinem damaligen Opel Omega mit. Dort gab es auch die links und rechts getrennten Temperatureinstellungen. Er meinte dazu (dabei sichtlich so richtig in Gedanken verloren): "Wenn Sie links ganz auf kalt und rechts ganz auf warm stellen, gibt es in der Mitte eine Luftmassengrenze und die warme Luft schiebt auf die kalte auf. In der Folge müßte es eigentlich Turbulenzen geben und auf ihr Telefon da regnen."
Ich weiß nicht mehr, wie lange ich damals an einem Stück gelacht habe... :D:D:D
Niedliche Anekdote !:):D
ja, schöne Geschichte, probier ich nachher gleich aus :D
O weh ... dieser geklonte Hamster scheint auf Kiel zu liegen ...
http://www.google.de/imgres?...
... ich bringe meinen W 212 umgehend vorsorglich zur Wartung ... versiegelt ist er schon ... .
Gruß
T.O.
Zitat:
Original geschrieben von tulliusomnibus
O weh ... dieser geklonte Hamster scheint auf Kiel zu liegen ...
http://www.google.de/imgres?...
... ich bringe meinen W 212 umgehend vorsorglich zur Wartung ... versiegelt ist er schon ... .
Gruß
T.O.
Dann kann man auch gleich Audi fahren, wenn der 213er wirklich so aussehen sollte.
