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VW Lupo 1.0 AUC Startprobleme

VW Lupo 6X/6E
Themenstarteram 5. September 2020 um 9:34

Hallo zusammen,

 

Ich bräuchte einmal eure Hilfe.

Ich bin im Besitz eines VW Lupo 1.0 AUC Bj. 2001. Seit ein paar Wochen startet mein Lupo erst nach dem zweiten mal orgeln. Das erste mal kann man so lange wie man will orgeln und er kommt einfach nicht. Beim zweiten Mal springt er in der Regel direkt an. Wenn der Lupo dann läuft stinkt er extrem nach Benzin, auch wenn er warm ist.

Die Startprobleme treten in der Regel im kalten Zustand auf.

Der Fehlerspeicher wurde bereits ausgelesen und zeigt keine Fehler an. Die Batterie, Zündkerzen und der Doppeltemperatursensor wurden bereits gewechselt, keine Besserung in Sicht.

Kraftstoffpumpe läuft beim öffnen der Tür an.

 

Habt ihr irgendwelche Ideen wie ich besagtes Problem beheben kann?

 

LG

Miriam Lupo

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10 Antworten

Dann fang doch gleich mit dem zweiten Versuch an ...:D

Nein, kleiner Scherz, aber wenn Du das schon vorher weißt, dann starte doch beim ersten Versuch nur ganz kurz und lass ihn nicht lange orgeln oder schalte nur mal die Zündung an/aus und betätige dann beim zweiten Anlauf erst den Anlasser.

Ändert das etwas an der Startwilligkeit ? Und lass beim Starten den Fuß vom Gaspedal!

Das Motorsteuergerät weiß am besten wie die Drosselklappe beim Starten stehen muss. Wie sieht die übrigens von innen aus ? Evtl. etwas verdreckt und schließt nicht richtig ?

An Kraftstoffmangel scheint es dann ja zumindest nicht zu liegen.

Ansonsten würde ich es erstmal mit einem neuen Zündtrafo versuchen.

ich habe auch nen 1,0 AUC Bj 2002 allerdings mit nun 230tkm auf der Uhr aber wenn er kalt ist springt er auch nicht besonders toll an muß meistens 2 mal orgeln...das war aber meine ich immer schon so...Kerzenwechsel und Trafo bringt nix...wird nicht anderst...

Themenstarteram 5. September 2020 um 22:06

Also bei weiterem Hinsehen ist aufgefallen, dass das Massekabel der Batterie unten sehr starken Grünspan dran hat. Ein kurzer Test mit angeschlossenem Überbrückungskabel auf Motormasse, ließ den Wagen deutlich besser und beim ersten Mal starten. Ist das wirklich ein möglicher Fehler?

Des Weiteren ist uns aufgefallen, dass aus dem Luftfilter sehr viel Öl immer raus läuft. Nach der Demontage und Motorlauf ohne Luftfiltergehäuse sahen wir, dass ziemlich viel Öl aus der Kurbelgehäuseentlüftung (wo der Schlauch zum Luftfilter angeschlossen wird) raus kam.

Aha, jetzt kommen die ganzen Macken ans Licht ..... ;)

Natürlich können solche schlechten Masseverbindungen ursächlich für schlechtes Startverhalten sein. Jedes Zehntel Volt, das im Bordnetz fehlt, verschlechtert auch die Leistung aller anderen Komponenten, wie z.B. die des Zündtrafos.

Oft ist das Massekabel auch schon unter der Isolierung derart oxydiert, dass es ersetzt werden sollte.

Auch die Anschlüsse der Hauptsicherungen (Blechstreifen) auf der Batterie sollten frei von Korrosion sein. Einfach die 10er Muttern mal lösen und blank machen.

Das Öl im Luftfilter kommt meist von einem verstopften Ölabscheider am Motorblock unterhalb der Ansaugbrücke, so dass nicht nur Dämpfe, sondern durch den erhöhten Sog infolge der Verengung auch Öl aus dem Kurbelgehäuse angesaugt wird.

Themenstarteram 6. September 2020 um 17:05

Wir haben nochmal eine Oberlandmasseleitung direkt auf Motormasse gelegt, diesmal hat er genau so schlecht gestartet. Nachdem er gestartet ist, haben wir mal an den Zündleitungen gewackelt und er hat offensichtlich immer mal wieder Zündaussetzer gehabt. Also Tendenz geht denke ich Richtung Zündtrafo und Kabeln.

 

Das Öl kommt aber nicht direkt vom Ölabscheider, sondern von dem kleinen Loch am Ventildeckel, da wo der lange Schlauch zum Luftfiltergehäuse ran geht. Das Öl tropft richtig aus dem Anschluss vom Luftfiltergehäuse zum Hitzeschutzblech über dem Krümmer. Ohne Luftfiltergehäuse spritzt das Öl regelrecht aus dem Loch am Ventildeckel raus. Wenn ich in den dicken Schlauch zum ölabscheider rein Puste, kommt Luft aus dem Öldeckel. Dann sitzt der ölabscheider doch eigentlich nicht zu oder?

Ich glaube nicht, dass deine Puste ausreicht, um einen ausreichenden Durchfluss nachzuweisen. Der Druck aus der Zylinderkopfhaube ist eigentlich schon der beste Gegenbeweis. Diese Öffnung dient übrigens der Querbelüftung des Zylinderkopfs und wurde seinerzeit zur Verringerung der Gefahr eines sogen. Frosttodes dieser Motoren eingeführt.

Wie der Ölabscheider von innen aussehen kann, sieht man an den folgenden Fotos.

Oelabscheider
Oelabscheider
Bild #209962442
Themenstarteram 6. September 2020 um 18:13

Solche Ölverschlammung ist mir bekannt, ich glaube aber nicht, dass der so extrem aussieht. In der Regel sehen die Abscheider bei Kurzstreckenfahrzeugen so aus. Das Fahrzeug wird aber regelmäßig auch auf längeren Strecken bewegt und wird dementsprechend warm. Hast du noch eine andere Idee, woher der Hohe Druck im Kurbelgehäuse herkommt?

Themenstarteram 6. September 2020 um 18:23

Ich habe noch eine Frage, mir ist aufgefallen, dass an den Kerzensteckern die Gummiringe fehlen. Könnte es sein, dass durch die fehlende „Isolierung“ der Stecker immer mal wieder den Funken auf den Block überspringen lässt oder ist das nicht möglich?

Themenstarteram 8. September 2020 um 6:45

Zitat:

@MiriamsLupo schrieb am 6. September 2020 um 18:13:56 Uhr:

Solche Ölverschlammung ist mir bekannt, ich glaube aber nicht, dass der so extrem aussieht. In der Regel sehen die Abscheider bei Kurzstreckenfahrzeugen so aus. Das Fahrzeug wird aber regelmäßig auch auf längeren Strecken bewegt und wird dementsprechend warm. Hast du noch eine andere Idee, woher der Hohe Druck im Kurbelgehäuse herkommt?

@Talker1111

Hast du da vielleicht noch eine Idee?

Ja, den Tipp annehmen und nicht unbewiesen mit "ich glaube nicht" ignorieren.

Nur so kann man mögliche Fehlerursachen ausschließen. ;)

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