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VW Käfer Kauf - Beratung und Hinweise

Themenstarteram 19. März 2010 um 18:59

Hallo ihr lieben,

wir brauchen ein zweites Auto. Meine Mutter spielt mit dem Gedanken sich einen VW Käfer anzulegen. (War halt ihr erster Wagen damals...)

Die Anforderungen sind also, dass der Wagen sie jeden Morgen zuverlässig 5km zum Arbeitsplatz bringt. Sie würde also von Golf 5 auf Käfer wechseln. ;)

Im Internet ein bisschen gestöbert und schon einen gut erhaltenen VW Käfer 1600i (also ein Ding aus Mexico) Bj. 95 mit ca 90.000 km für knapp 5000 Euro gesehen.

Meine Fragen wären hierzu.

- Ist der Preis ok?

- Worauf müsste man so achten? (Gibt es Probleme?)

- Ganz allgemein würdet ihr von dem Kauf eines Käfers abraten? Der Käfer würde im Sommer sowie im Winter gefahren werden. Garage steht allerdings zur Verfügung.

Zum Thema Rost: Momentan sieht das Modell sehr vorbildlich aus. Wikipedia berichtet aber darüber, dass die Käfer aus Mexico mit Rostproblemen zu kämpfen hätte. Ein Kumpel meinte allerdings, dass er denn dann eben "einfetten" würde.

Ich bedanke mich im Voraus schon einmal bei euch! :)

Grüße,

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30 Antworten

Naja für 5 Scheine muss der schon sehr, sehr gut sein....

ich würde lieber nach einem Mexikaner zwischen 81 und 85 schauen. 34 PS und gut. Die sind wartungsarm, pflegeleicht und günstig. Der 1600i ist auch gut und hat Vorteile, braucht aber viel Pflege und wenn er Zicken macht (elektronik, Einspritzung etc.) sind Fachwerkstätten, Teile und guter Rat teuer!

Für die alten Mexikaner bekommt man auch schon bald ein H-Kennzeichen!

MfG

Inpotenter

1303 und 1600i

Hallo! Danke für den Link. wie gesagt, 5000 Euro für einen Mexikaner ist sehr viel Geld. Einen guten 1600i, Alltagstauglich ohne größeren Reperaturstau sollte man für 2000 Euro erwarten dürfen. Dann hat er vielleicht einige kleine Schönheitsfehler und Macken die man selber nach und nach behebt.

Wie gesagt wenn man jeden Tag fahren will im Alltag usw. empfehle ich einen "alten" Mex mit 34 PS ohne Elektronik, Kat und den ganzen Schnickschnack. Der läuft, die 1200er Motoren sind robust usw. Einen guten Mex der Baujahre 81 bis 85 sollte man für 2000 - 3000 Euro bekommen.

Der 1600i hat auch Vorteile u.a. Umweltplakette. Ich selber fahre im Alltag einen, aber da muss man schon viel pflegen und fummeln. Die sind anfällig, die Hydros klappern gerne viel und laut, die Verarbeitung ist lausig usw.

Ich hätte mal damals meinen 81er Mex behalten sollen, anstatt auf einen 95er Mex 1600i umzusteigen.

Gruß

Inpotenter

Themenstarteram 20. März 2010 um 12:41

Hallo Inpotenter,

vielen Dank für deine Tipps. Wir werden diese definitiv beherzigen! :)

Gruß

am 20. März 2010 um 14:40

Hallo,

also ich fahre meinen 1600i Harlekin schon mehrere Jahre im Sommer wie im Winter. Der ist wirklich Wartungs- und Pflegeleicht. Durch die Einspritzung springt bei jedem Wetter immer bestens an. Selbst bei -20° habe ich nie Probleme gehabt.

Er hat Kat und bekommt die grüne Umweltplakette und kostet je nach Euronorm 242EUR oder 117 EUR. Der Verbrauch hält sich auch in Grenzen.

Die Hydros klappern bei meine nur, wenn ich ihn längere Zeit nicht bewegt habe. Wenn der Wagen täglich gefahren wird darf da nichts klappern. Ansonsten ist was mit dem Motor!

Der Rost hält sich auch in Grenzen und ist bei meinem dank Hohlraumversiegelung nicht schlimmer als bei den Käfer der 80ger Jahre.

Einen 84ger Sunny Bug fahre ich auch noch. Den aber nicht im Sommer.

Ein guter 1600i kostet sicherlich mehr als nur 2000 EUR!

Gruß

Toby

Zitat:

Original geschrieben von Inpotenter

Naja für 5 Scheine muss der schon sehr, sehr gut sein....

ich würde lieber nach einem Mexikaner zwischen 81 und 85 schauen. 34 PS und gut. Die sind wartungsarm, pflegeleicht und günstig. Der 1600i ist auch gut und hat Vorteile, braucht aber viel Pflege und wenn er Zicken macht (elektronik, Einspritzung etc.) sind Fachwerkstätten, Teile und guter Rat teuer!

Für die alten Mexikaner bekommt man auch schon bald ein H-Kennzeichen!

MfG

Inpotenter

1303 und 1600i

Entschuldige aber der Meinung bin ich nicht.Genau andersrum.

Der 1600i wäre die bessere Variante.Da!!!

1.nicht so Alt wenig Kilometer.

2.Der 1200er läuft max 120 Km/h das heist die sind auf der Bahn immer Grenzwertig bewegt worden.

3.Brauchst du neue Teile gerade für den 1200er.Dann sind die genau so teuer wie wenn du was für die Einspritzer kaufst.Ein Bsp 1200er Zylinder/Kolben kosten satte 300€.Hast du einen 1600er Motor kosten die 150 €.

Und bei den Sachen die heute auf dem Markt sind kann man wirklich sagen das alle 1200er Motoren die

schon Jahre ihren Dienst tun ausgelutscht sind.

4.Bei den Mexicanern gibt es Baureihen die sind so Rostanfällig das sie dermaßen wechrosten.Das man mit dem Einschweißen nicht hinterherkommt.

5.H-Kennzeichen spielt beim G-Kat keine Rolle da du für Umweltzonen eine Grüne Plakette kriegst.

Also man kann sich bei sowas die Finger wund schreiben.

Geh doch folgendermaßen vor.

1.Markt beobachten für 5000€ kriegste garantiert was.

2.Zeit nehmen nicht das erstbeste nehmen.

3.Probefahrt machen und ich meine damit der der das auto kriegt fährt.

4.Gebrauchtwagencheck machen lassen.

5.Er sollte Tüv und Au haben.

6.Selber schauen hintere Sitzbank hochheben Radkästen abklopfen Unterboden nach Löchern prüfen.

Motor und Getriebe optisch prüfen.Es darf kein Ölverlust (Also keine Tropfen an den Teilen).

7.Nichts getuntes nehmen(Tiefer,Breiter,Schneller)

Ein Bsp.

Der hier ist ehrlich sowas kann man auch für 2000-2500€ kaufen.

http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=lhl3tpvukycd

Du meinst sowas Richtig

http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=vhnjncvxuy2y

Hallo, da scheiden sich die Geister.

Ist ja auch eigentlich egal, jeder Käfer ist geil.

Jedenfalls kann man am 1200er Mex, alles selber machen, Kontakte und Zündung einstellen, der Auspuff ist billig etc.

Am 1600i muss man das Steuergerät auslesen, der Kat-Auspuff ist sauteuer, er hat innen kein Belüftunssystem, er ist laut, die blöden Scheibenbremsen sind teuer und und und.

Das hat man beim alten Mex alles nicht.

Wie gesagt ich habe schon so ziemlich alles gefahren 1200er Mex, 1303, Cabrio und 1600i. Am meisten hatte ich Ärger mit dem 1600i.

Aber jeder wie er denkt.

Achso für 2000 Euro bekommt man einen guten 1600i. Der Gebrauchtwagenmarkt ist tot. Letztens ging ein 1600i bei Mobile für 1800 weg. Sondermodel Jeans, Tüv neu etc. der Käufer ist jetzt ganz zufrieden, tob bei www.1600i.de rum.

Die meisten angegeben Preise sind Fantasie, man muss auch immer jemanden finden der das bezahlt. Für meinen 1600i habe ich 2003 2000 Euro bezahlt. Für das Käfer-Cabrio Kalifornien Modell 2009 8500 Euro. Beide mit TÜV/AU Neu und technisch i.O.

Natürlich sind dann noch Sachen zu erledigen, Sitze aufpolztern, reinigen, Kleinigkeiten instandsetzen etc.

Den jenigen der für 5000 Euro einen 1600i kauft oder ein 1303 Cabrio für 20000 Euro, den möchte ich sehen, dass ist doch alles nur Propaganda.

Wenn ich schon so viel Kohle habe, dann gehe ich zum Memminger.

Im übrigen, o.k. der normal Mex fährt vielleicht nicht schneller als 120 aber mit den 34 PS D Motoren hatte ich nie Ärger. Die 44er AB/AR oder die 1600er AS/AD hatten immer irgendwas. Kolbenfresser, Ventil abgerissen etc.

Da können wir disskutieren wie wir wollen. Der 1200er 34 PS Motor ist der langlebigste und robuste Käfer-Motor überaupt, da bleib ich bei. Ventile, Kontakte einstellen, guten Vergaser Zündkerzen und läuft und läuft und läuft.

Gruß

Inpotenter

Zitat:

Original geschrieben von Inpotenter

...

Im übrigen, o.k. der normal Mex fährt vielleicht nicht schneller als 120 aber mit den 34 PS D Motoren hatte ich nie Ärger. Die 44er AB/AR oder die 1600er AS/AD hatten immer irgendwas. Kolbenfresser, Ventil abgerissen etc.

Da können wir disskutieren wie wir wollen. Der 1200er 34 PS Motor ist der langlebigste und robuste Käfer-Motor überaupt, da bleib ich bei. Ventile, Kontakte einstellen, guten Vergaser Zündkerzen und läuft und läuft und läuft.

...

Liegt aber am Fahrer.

Auch einen 34PS kann mann töten, genauso wie einen 50PS AS,AD.

Die 44/40er sind haltbarer, weil sie nicht an die Grenze getrieben werden.

Uwe

Wie immer eine Frage des Geschmacks und den guten und schlechten Erfahrungen.

Ich persönlich würde auch einen 1200er nehmen, wegen der Servicefreundlichkeit. Und wenn ein Golf 5 vor der Tür steht, wird den Käfer keiner mit 125 über die Bahn prügeln.

Aber wenn nun der Themenstarter kein Schrauber ist! Dann mußt du erstmal eine Bude finden, die in der Lage ist ohne Diagnosecomputer den Limaregler zu finden.....:D:D:D

Wenn wir mal ehrlich sind, ist der Käfer nur ein Auto für Schraubererfahrene, sonst kann man sich so ein altes Auto nicht leisten. Stell dir vor du mußt mit einem Loch im Napoleonhut in die Werkstatt! Totalschaden. Bremsleitung nach hinten neu machen, usw.

Einen Käfer den man wie einen guten Gebrauchtwagen kaufen und noch 6 Jahre ohne Probleme fahren kann, wird man nur schwer und wenn sehr teuer finden.

Rostprobleme können sie alle haben, Motorprobleme können sie alle haben usw.

Ich bin ja mal auf die jetzt folgende Diskussion gespannt ;)

Zitat:

 

Einen Käfer den man wie einen guten Gebrauchtwagen kaufen und noch 6 Jahre ohne Probleme fahren kann, wird man nur schwer und wenn sehr teuer finden.

Rostprobleme können sie alle haben, Motorprobleme können sie alle haben usw.

... wenn ich mir vorstelle, dass der Käfer bereits konstruktiv für 6-8 Jahre Lebensdauer ausgelegt wurde, dann ist es für einen gebrauchten Käfer eine riesige Herausforderung, nochmals 6 Jahre draufzulegen.

Die kleinen Dinger leben nur deswegen so lange, weil sie immer wieder einen wahnsinnigen Liebhaber finden, der sie pflegt und immer wieder repariert, egal ob es wirtschaftlich sinnvoll ist oder nicht.

Ein Käfer sollte heute nicht mehr einfach so im Alltag bewegt werden, wenn man selber nichts mehr davon versteht. LASS ES !

Denn bezahlen kann man es nicht mehr, es gibt keine Werkstätten mehr, die das bezahlbar warten können. Diese Zeit ist vor 20-30 Jahren abgelaufen. Käfer fahren ist heute mehr als nur Fortbewegung.

Kauf dir ein anderes Auto, irgendeinen Wasserkocher oder eine andere Plastikbüchse. Ob 1600i oder 1200er oder gleich was richtig altes, es ist für dich das falsche Auto.

am 21. März 2010 um 9:47

VW hat seit den 70ern immer wieder Serienproblemmotore verbaut, im Käfer allerdings lebte der Motor länger als die Karosse. Im Golf, Lupo, Polo, T3, T5 und anderen sieht das ganz anders aus.

Klappernde Ventile ok, einstellen oder Hydros tauschen, im Polo und Golf mit dem 50PS Motor brachen sie ohne Vorwarnung einfach ab.

Lupos, Polos und Gölfe mit dem 1,4L, 16V, 75PS Motor bekommt man nicht schadlos über den Winter, selbst dann nicht, wenn man in der Werkstatt zur Inspektion darauf hinweist, das man das Auto wintertauglich haben will.

Der Käfer hingegen ist, egal welchen Alters, egal mit welcher Austattung, in der Lage seinen Besitzer durch jedes Wetter zu bringen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es doch um den 1600i, der hat alles, was eine Diagnosewerkstatt zur Verfügung hat, um Fehler suchen und falls vorhanden auch beheben zu können...

Für diesen Käfer ist kein althergebrachtes Wissen eines aus dem Ruhestand geholten Meisters nötig, um zB. die Kontakte zu wechseln und einzustellen :D :D

Themenstarteram 21. März 2010 um 22:34

Moin,

bin zwar selber absolut kein Schrauber, aber habe gute Bekannte/Freunde, die sich mit sowas auskennen.

@Für Papa

Den Golf jage ich mit 200 über die Bahn. Sprich Volllast. ;)

Viele Grüße,

am 22. März 2010 um 9:49

Jetzt hört doch mal auf den Käfer madig zu machen ;)

Im Ernst: Mit dem 1600i hab ich keine Erfahrungen, da kann ich nix zu sagen,

aber mit einem 1200er Käfer macht man auch heute nix verkehrt. Der läuft und läuft und läuft... Motorseitig und auch sonst braucht man so gut wie keine Werkstatt. Wenn man den Krabbler nicht ständig mit 160 (bergab geht er das) über die Bahn scheucht, dann hält der Motor so gut wie ewig. Auf Rost muss man aufpassen. Gut vorbehandeln ist die halbe Miete. Rost ist das schlimmste beim Käfer... aber auch nicht mehr als bei anderen Autos... wie gesagt, meine C- Klasse hatte viel mehr Rost als alle meine Käfer zusammen!

Von 1998 - 2005 bin ich einen 1200er Mexikaner gefahren (samtrot mit 34 PS). Bundeswehrzeit (600 km Vollgas auf der Bahn, 2x die Woche), 2,5 Jahre Ausbildung (täglich 140 km), Fernstudium (auch 200 km 3x im Monat) und Arbeitsweg (täglich 50 km) hat der Kleine ausgehalten. Von Freizeitfahrten, Disko, Festivals ganz zu schweigen. Sommer wie Winter.

Ich hatte in der ganzen Zeit keine einzige Panne wo ich liegengeblieben wäre (einmal war die Verteilerwelle gebrochen, da bin ich aber noch aus eigener Kraft von der Bahn gekommen).

Resume nach 7 Jahren (da hab ich den Käfer funktionsfähig verkauft - Fehler - er läuft bis heute noch):

- So gut wie kein Rost

- 1 x Auspuff

- 1 x Wärmetauscher

- 1 x neuer Scheinwerfer (In Schneehaufen gerutscht)

- 3 x Limakohlen

- 2 x Bremsbeläge

- neuer Verteiler

Ich bin knapp 200000 km auf den Wagen gefahren. Davor hatte er 30000 drauf (war aus erster Hand von meinem Opa). Regelmäßige Ölwechsel und Bremsflüssigkeitswechel waren die Hauptausgaben...

Ich würde jedem dazu raten Käfer zu fahren, was besseres kann man nicht machen! Leider stimmt bei vielen Gebrauchten einfach die Substanz nicht, dann macht der Rost (TÜV) der Käferfreude ein Ende :(

Der Käfer ist auch heute noch fahrbar... vielleicht nicht mehr zeitgemäß (schon gar nicht wegen der Sicherheit), aber wer sich damit anfreunden kann, der wird nicht enttäuscht werden!

am 22. März 2010 um 16:09

Sicherheit beim Käfer? der Golf der 2. Generation schnitt schlechter ab, wer im Käfer mit Prellungen davon kam, erhielt im Golf übelste Brüche in Sprunggelenken, Wadenbein, Kniescheibe links, Oberschenkelschaft beidseitig und dazu bekam der Golfer schwer Luft durch erlittene Rippenprellungen.

Wer heute im Käfer sitzt, bekommt keine Blutungen vom Airbag im Ohr, in wie hinter den Augen. Abgesehen von ersparten Verbrennungen an Armen und im Gesicht, wie in den heuten Sichherheitszellen ???.

Ich vermute hinter dem "Sicherheitsaspekt" nur eine Welle, auf der jeder mitschwimmen will, mein Auto hat.....

Denn Karossen, die sich nicht oder nur wenig verformen, geben die Verzögerungsenergie, die die Karosse eben nicht durch Verformung schluckt, in Form von Beschleunigung an den Fahrer weiter. Der Fahrer wird im Moment des Aufpralls mehrfach beschleunigt, nicht nur nach vorn, sondern auch nach hinten, durch den Airbag und den Gurtstraffer somit ist er nicht nur der Kraft in eine Richtung ausgesetzt.

Statistik hin Statistik her, es werden nur die Toten gezählt, die innerhalb des 1. Monats nach dem Unfall versterben. Unfallopfer die durch unbemerkte Hirnverletzungen erst später versterben, oder durch gelöste Gerinsel Schlaganfallsymptome zeigen, können nicht erfasst werden.

In alten Kisten fühle ich mich im Schadensfall besser aufgehoben, lieber eine multiple Fraktur des linken Beines wie im MB W115, durch die "Sicherheitslenksäule" verursacht, die nach den ersten 6 Wochen erstmal vergessen ist, weil man wieder laufen kann, als eine mehrwöchige Blindheit mit Pfeifen in den Ohren durch den Airbag, mit unbekannten Spätfolgen.

am 22. März 2010 um 22:16

Zitat:

Original geschrieben von Inpotenter

 

Am 1600i muss man das Steuergerät auslesen, der Kat-Auspuff ist sauteuer, er hat innen kein Belüftunssystem, er ist laut, die blöden Scheibenbremsen sind teuer und und und.

Achwas, scheibenbremsen sind nicht teurer zu warten als Trommelbremsen, hier und da mal neue Beläge, ja, die brauchste bei der Trommel nicht zu warten. Aber alle Nase lang die Beläge nachstellen, Fading und eine ungleich schlechtere Bremswirkung als bei den Scheiben würde ich nun nicht grad als Vorteile der Trommelbremsen auslegen.

Abgesehen hiervon würde ich einer Person, die den Käfer im Alltag bewegen will einen 1600i empfehlen. Das Problem ist, du musst erstmal einen finden der in wirklich gutem Zustand ist. Entweder einen der schon hohlraumversiegelt wurde oder einen der wirklich nur bei schönem Wetter gefahren wurde. Letzteren musst du dann ordentlich hohlraumkonservieren, dann hast du auch keine Probleme wenn du den im Winter fahren willst. Klar istn Käfer nicht so rostresistent wie z.b. ein neuer Audi oder BMW (oder Fiat oder Opel oder oder ;) ) aber wenn du ihn pflegst kannst du ihn auch problemlos im Winter bewegen. Auch wenn Karl jetzt wieder aufschreien mag, aber das ist meine Ansicht dazu :) Man möge mir verzeihen.

Der 1600i ist auch von den Fahrleistungen und vom Verbrauch her noch eher zeitgemäß als ein 34PS-Mexicaner. Wenn du ein paar Kumpels hast die dir im Ernstfall beistehen sollte deinem Abenteuer Käfer im Alltag nichts mehr im Wege stehen :)

Was ich dir noch mit auf den Weg geben möchte: Nimm dir zum Kauf jemanden mit der sich wirklich auskennt, evtl. kannst du dir auch ein Endoskop besorgen und die Hohlräume kontrollieren.

Ich wünsch dir viel Erfolg bei der Suche und viel Freude mit deinem Käfer

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