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VW hat mit dem Preis des Golf VII eindeutig über das Ziel hinausgeschossen!
Hallo Gemeinde!
Ich möchte hier mal meinen Eindruck über den neuen Golf VII und deren Preispolitik kundgeben. Obwohl ich der E-Handbremse, dem im Vergleich zu meinem Golf VI klobrig aussehenden Armaturenbrett und dem zerbrechlich wirkendem VW Emblem als Heckklappenöffner nichts abgewinnen kann, muss ich doch zugeben, der Golf VII ist ein schickes Auto. Was mich aber sehr stört ist der für mich maßlos überzogene Preis. Mit was rechtfertigt sich den der gegenüber der Konkurrenz seiner Mitbewerber :confused:
Sicher gefällt mir der Golf in der Kompaktklasse im Vergleich mit dem Focus, Astra, I30, Ceed, Leon usw. am besten, nur ist es für mich einfach nicht gerechtfertigt dafür bis zu 6000€ verglichen mit ähnlicher Ausstattung mehr zu verlangen. Ein nackter Golf kostet gut 19T€! Hallo VW, geht’s noch???:mad:
Schließlich ist VW ja noch nicht Premiumsegment um derartige Preise abzurufen, oder etwa doch? Der MQK bringt doch Ersparnisse in der Produktion. Warum wird der den nicht an die Kunden weitergegeben? Im Gegenteil VW erhöht die Preise sogar noch und bekommt offensichtlich den Hals nicht voll. Es sollte doch ein Auto für jedermann sein. Bei diesen Preisen dürfte man aber eher auf das wohlhabenderen Klientel, das aber immer weniger wird, abzielen anstatt auf die breite Masse. Mit übertrieben Marketing versucht man den überteuerten Golf dem Volk dennoch schmackhaft zu machen. Ganze Zeitungen und Internetseiten sind voll von Golf Werbung, was ehrlich gesagt echt nunmehr nervt.
Ob sich das Fußvolk dann noch von dieser Werbung blenden lässt, bleibt abzuwarten. Spätestens wenn man mit dem Preis konfrontiert wird, stellt man sich die Frage ob man nicht doch noch bei der Konkurrenz vorbeischauen sollte. Qualitativ stehen z.B. die Koreaner dem Golf ganz bestimmt um nichts mehr nach, preislich sind sie aber doch noch erschwinglicher.
Des Weiteren bekomme ich den Eindruck, diverse VW Händler benehmen sich arrogant und haben es gar nicht unbedingt nötig ein Auto zu verkaufen. Da bemühen Verkäufer anderer Marken mehr und geben auch mehr Rabatt. Jedenfalls bleibt abzuwarten wie es im Jahr 2013 weitergeht. Gut möglich, dass VW doch noch von seinem hohen Ross steigen muss. Bei diesem Preisen wird es für mich als eingefleischter VW Fan ganz sicher kein Golf mehr, soviel steht fest!
Gruss Josef
Beste Antwort im Thema
Ausstattungsbereinigt preiswerter als ein Golf VI. Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen.
Grüßle
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243 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von bleedingme
Ersatzteilpreise - welche sollen das sein? Verschleißteile? Wie groß sind da die Unterschiede (ich weiß es wirklich nicht)? Wird das evtl. durch höhere Stundenlöhne in den Vertragswerkstätten von VW egalisiert?
Die Preise alleine sind nicht das entscheidene Kriterium sondern eher die Verfügbarkeit!
Nur 2 anschauliche Bsp., weswegen ich nie einen Hyundai kaufen würde:
Ein Kollege hat für seine Frau ein i20 (vorher: Corsa C) und sich einen ix20 (vorher: Astra H) gekauft.
Btt: Er hat nur deswegen bei Hyundai gekauft, weil die ihm am meisten für die alten Opels geboten hatten!
1.
Die Frau hat selbstverschuldend einen Außenspiegel abgefahren. Die Lieferung des Spiegels inkl. Reparatur dauerte fast 3 ! Wochen.
-> Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich muss tägl. mit dem Auto zur Arbeit und ein Leihwagen für 3 Wochen kostet auch einen Teil. Zum Vergleich: Mir wurde auch mal ein Außenspiegel abgerissen, das dauerte genau einen Tag inkl. Reparatur!!!
2.
Der gleiche Kollege war im Sommerurlaub und hatte als Leihwagen einen A1 1.4TFSI 122PS. Er hat im ix20 1,6l, 125PS.
Als er wieder kam, schwärmte nur noch vom A1 und seinem Durchzug. Weiterhin war er total begeistert, dass die Features im Detail viel besser umgesetzt wurde, z.B. dass das Radio beim Einlegen des Rückwärtsgangs leiser wird.
Sorry, aber solange Hyundai und Co. "langweilige" Motoren baut, im Detail ungenau ist, schwammiges Fahrwerk einbaut, schlechte Ersatzteilversung hat und dann evtl. ca. 10% günstiger ist, kommt es für mich nicht in Frage. Das Thema "Design" ist ja Geschmackssache.
Wer natürl. nur einen Pkw braucht, um von A -> B zu kommen, der ist damit sicherl. gut bedient, aber dann kann ich auch Bahnfahren ;)
Zitat:
Original geschrieben von lwinni
Zitat:
Original geschrieben von bleedingme
Ersatzteilpreise - welche sollen das sein? Verschleißteile? Wie groß sind da die Unterschiede (ich weiß es wirklich nicht)? Wird das evtl. durch höhere Stundenlöhne in den Vertragswerkstätten von VW egalisiert?
Die Preise alleine sind nicht das entscheidene Kriterium sondern eher die Verfügbarkeit!
Nur 2 anschauliche Bsp., weswegen ich nie einen Hyundai kaufen würde:
Ein Kollege hat für seine Frau ein i20 (vorher: Corsa C) und sich einen ix20 (vorher: Astra H) gekauft.
Btt: Er hat nur deswegen bei Hyundai gekauft, weil die ihm am meisten für die alten Opels geboten hatten!
1.
Die Frau hat selbstverschuldend einen Außenspiegel abgefahren. Die Lieferung des Spiegels inkl. Reparatur dauerte fast 3 ! Wochen.
-> Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich muss tägl. mit dem Auto zur Arbeit und ein Leihwagen für 3 Wochen kostet auch einen Teil. Zum Vergleich: Mir wurde auch mal ein Außenspiegel abgerissen, das dauerte genau einen Tag inkl. Reparatur!!!
2.
Der gleiche Kollege war im Sommerurlaub und hatte als Leihwagen einen A1 1.4TFSI 122PS. Er hat im ix20 1,6l, 125PS.
Als er wieder kam, schwärmte nur noch vom A1 und seinem Durchzug. Weiterhin war er total begeistert, dass die Features im Detail viel besser umgesetzt wurde, z.B. dass das Radio beim Einlegen des Rückwärtsgangs leiser wird.
Sorry, aber solange Hyundai und Co. "langweilige" Motoren baut, im Detail ungenau ist, schwammiges Fahrwerk einbaut, schlechte Ersatzteilversung hat und dann evtl. ca. 10% günstiger ist, kommt es für mich nicht in Frage. Das Thema "Design" ist ja Geschmackssache.
Wer natürl. nur einen Pkw braucht, um von A -> B zu kommen, der ist damit sicherl. gut bedient, aber dann kann ich auch Bahnfahren ;)
Super Beispiel.
Ich halte dagegen: Das defekte mittlere Gurtschloss bei meinem Cerato wurde bei der Inspektion einfach gewechselt, den Spiegel den ich mir zu Klump gefahren habe wurde einen Tag nach Bestellung geliefert und eingebaut. Der Marderschaden an meinem Ceed wurde innerhalb eines Tages repariert.
Wenn es Dich interessiert - ergänzend bekommt man in Foren z.B. zu diversen VW-Modellen einen hübschen Überblick wie lange eine (eigentlich) nicht weiter tragische Reparatur dauern kann. Natürlich auch alles Einzelfälle.
Btw:
Ein Außenspiegel + Innenspiegel sind 2 Spiegel. Dachte damit dürfte man problemlos fahren? Wieso stand die Hütte dann 3 Wochen rum?
Mein Anspruch besteht aus mehr als "von A -> B zu kommen". Keine Angst, auch diesen Anspruch kann mein Fahrzeug vollauf befriedigen. Komfortabel und entspannt kann man auch mit einem "langweiligen" Motor fahren, das schwammige Fahrwerk war mein Lacher des Morgens (danke dafür!), schlechte Ersatzteilversorgung konnte ich bis jetzt noch nicht feststellen und mein Fahrzeug kostete nach Liste fast *20% weniger als der Golf.
Um von A nach B zu kommen reicht übrigens auch ein Trabi.
Aber glücklicherweise kann ja immernoch jeder kaufen was er für richtig hält.:)
Edit: Danke für den Vergleich mit einem Audi, damit adelst Du den Hyundai ja quasi.:p
Edit2: *Wenn man auf den elektrisch verstellbaren Fahrersitz verzichtet, da der beim Golf an Volleder gekoppelt ist, ich habe nur Teilleder. Sonst kämen da nochmal über 2.000 dazu.
Zitat:
Original geschrieben von bleedingme
Btw:
Ein Außenspiegel + Innenspiegel sind 2 Spiegel. Dachte damit dürfte man problemlos fahren? Wieso stand die Hütte dann 3 Wochen rum?
Der rechte Außenspiegel ist nicht notwendig, wenn man mit dem Innenspiegel freie Sicht nach hinten hat. Der Linke ist meine ich Vorschrift. Ohne den darfst Du garnicht fahren.
Siehe: http://www.fato.de/tips/Spiegel%20an%20Fahrzeugen.pdf
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.
Zitat:
Original geschrieben von Karlfreutersich
Zitat:
Original geschrieben von bleedingme
Btw:
Ein Außenspiegel + Innenspiegel sind 2 Spiegel. Dachte damit dürfte man problemlos fahren? Wieso stand die Hütte dann 3 Wochen rum?
Der rechte Außenspiegel ist nicht notwendig, wenn man mit dem Innenspiegel freie Sicht nach hinten hat. Der Linke ist meine ich Vorschrift. Ohne den darfst Du garnicht fahren.
Siehe: http://www.fato.de/tips/Spiegel%20an%20Fahrzeugen.pdf
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.
Danke für die Klärung!:)
Ok, das hätten wir dann mal geklärt..., aber reden wir hier über koreanische Kisten oder darüber, welche Preispolitik VW mit dem Golf VII betreibt?:confused:
Daher BTT:
Letztlich regelt der Markt alles. Wenn es keine Abnehmer gibt, die bereit sind, die Listenpreise für einen Golf zu zahlen, werden VW und auch die Händler reagieren müssen, um die Fahrzeuge in den Markt zu bringen - ob nun durch Tageszulassungen, hohen Rabatten odr (vordergründig) interessante Finanzierungen etc.
Ich entscheide mich persönlich dann danach, ob z.B. ein Golf VII mir besser gefällt als eine Alternative und ob ich letztlich bereit bin ggfs. einen höheren Preis dafür zu zahlen.
Das muss eben jeder selbst für sich entscheiden.
Zitat:
Original geschrieben von Halema
Nur die Deutschen denken so, weil im Namen Volkswagen "Volk" drinsteckt. Auch wenn das Auto nicht günstig ist, ist es doch das meistverkaufte Auto in Deutschland, also somit doch ein Volksauto.
Nehmen wir mal das Beispiel VW Phaeton. Kaum einer wollte einen Phaeton mit VW-Zeichen fahren, weil es immer noch ein Auto für das Volk ist. *und das mit Preisen über 65.000 EUR* Wie auch immer, international hat damit keiner ein Problem und der Phaeton verkauft sich nun besser als jemals erwartet. Es ist ja auch nun "Das Auto".
Genau umgekehrt!
Gerade international und z.B. in der USA hieß es: as long as VW-branded: never!
Dass das in China unterdessen anders aussieht, hat sicherlich mit den spez. Anstrengungen von VW in China für dieses Modell zu tun...:D
Mich hat zwar auch geärgert, dass ein quasi in einer Manufaktur mit weit mehr Handarbeit als üblich hergestellter "Bentley" mit VW-Zeichen so ein Flop war, aber er war´s nun mal... (von der Erlösseite mal ganz ab...).
Der VW Boss bekommt 16 Mille im Jahr irgendwo muss das Geld ja herkommen ^^ aber mir is das egal wenn ich im Kia meiner Freundin sitze weis ich dann warum ich lieber mehr Geld ausgebe
Zitat:
Original geschrieben von Philange
Genau so geht es mir immer bei Pullovern von Tommy Hilfiger. Gute Qualität und genau mein Geschmack. Ich hätte mir hier wohl schon einige gekauft, wenn ich nicht durch etliche Urlaube wüsste, dass sie in den USA nur einen Bruchteil kosten.
Und welchen Schluss ziehst Du nun daraus?
Warum, glaubst Du, schießen überall die DOC (designer outlet center) wie Pilze aus dem Boden?
Weil man den Gewinn noch weiter pushen will!
"Kleine" Auflagen / Stückzahlen aufgrund des mit gewaltigen Werbemaßnahmen gepushten Images mit höchsten Margen (die man für die Markengründung und -pflege auch braucht...:D) zu verkaufen, reicht eben auch den angeblichen Premiummarken nicht mehr.
Da wird dann eben der Umweg über die DOCs genommen...
Wer noch immer meint, sich mit Designer-Labels irgendwie individualisieren zu können, über den kann ich nur lachen. Und wer noch immer meint, dass es Qualität nur dort und dort vor allem garantiert gäbe, über den kann ich gleichfalls nur lachen! Wer von z.B. den dt. Designern produziert denn noch wirklich und ausschließlich unter allerhöchsten Qualitätskriterien ausschließlich in D? Namen bitte...!:D
Und: Erkläre mir mal bitte jemand plausibel & en detail, was genau an einem adidas-Trikot, z.B. mit Aufdruck der dt. Nationalmannschaft, nun so teuer ist, dass das Ding aus Kunststoff (womöglich genauso aus unseren nach China exportierten Müll-PET-Flaschen hergestellt wie die ganzen Fleece/Mikrofaser-Jacken und sonstigen Textilien Made in China....:D) EUR 70,- und mehr kostet, für ein bißchen Hemdchen, kaum Material (zumal kein teures Material) und eben nicht in aufwändiger Handarbeit (!) mit zig Knopflöchern, Leisten, Applikationen, Abnähern, Paspeln etc. versehen (Schneider werden wissen, wovon ich spreche)...!?!?!?
Der Preis richtet sich nun mal so gar nicht mehr nach dem effektiven Waren-Gegenwert, den der Kunde für sich schon immer als gegeben oder nicht gegeben subjektiv bewertet hat (in einem aus gleichem Material hergestellten no-name Hemdchen ohne Markenlabel schwitzte ich genauso und es war -mindestens- genauso gut und oft waschbar wie das von adidas...), sondern nur noch nach dem Label und dem damit vermeintlich verbundenen Markenimage, das sich, abermals vermeintlich, irgendwie positiv und aufwertend, auf den Träger/Käufer übertragen soll - suggeriert zumindest die adidas-Werbung, die so teuer ist, dass sie das einzig logische Kriterium ist, das den o.g. Preis begründet, wenngleich aber nicht rechtfertigt! :D
Produktvergleiche (ich sag mal: Sonnenmilch, Zahnpasta etc. etc.) haben das ja immer wieder zweifelsfrei bewiesen.
Wenn´s unterdessen aber alle mehr oder minder gut können, dann bleibt als einziges USP ja nur noch das emotionale Markenimage, denn rational gibt es keine Unterschiede mehr, allenfalls marginale.
Zurück zum Thema:):
Klar ist auch ein Auto in der Summe der Stückzahlen eine Mischkalkulation und wenn man eben auch in Niedriglohn/-preisländern wie Tschechien oder der Slowakei oder in Hochsteuerländern wie Dänemark oder eben in hart umkämpften Mega-Volumen-Märkten wie den USA etc. präsent sein will, muss man das Geld für die Marktpräsenz dort eben woanders einnehmen und wertschöpfen.
Und nun zur Preisfrage:
Rate, auf welchen mitteleuropäischen Märkten das tatsächlich auch erfolgt! :D
Zitat:
Original geschrieben von Christian0813
Der VW Boss bekommt 16 Mille im Jahr irgendwo muss das Geld ja herkommen ^^ aber mir is das egal wenn ich im Kia meiner Freundin sitze weis ich dann warum ich lieber mehr Geld ausgebe
Der VW-Vorstand hat aber auch enorm viel Verantwortung.
Schau dagegen mal, was die Fußball-Profis oder Trainer verdienen. Die bekommen fast das gleiche und haben keinerlei Verantwortung.
Zitat:
Original geschrieben von Karlfreutersich
Zitat:
Original geschrieben von Philange
Abgesehen von China verkauft sich der Phaeton überhaupt nicht.
2012 wurden bis Ende Oktober 1.577 Phaeton zugelassen, davon 222 Privatzulassungen. Vo der Mercedes S-Klasse waren es im gleichen Zeitraum 2.870, davon 307 Privatzulassungen.
OK, die S-Klasse verkauft sich besser, aber nicht um Welten. Da könnte man auch behaupten, die Mercedes A-Klasse verkauft sich überhaupt nicht. Die erreicht gerade mal so 10-15% der Golf-Zulassungen.
Entscheidend sind letztlich sowieso nicht die Stückzahlen, sondern der Gesamterlös!
Und ich glaub, erlösseitig sieht der Phaeton, zudem bei seinen Stückzahlen, bei weitem schlechter aus als die S-Klasse von MB, oder!?
Zitat:
Original geschrieben von db 325ti
Am meinem Polo stören mich einzig die Klappergeräusche, dass ist aber auch ein Kleinwagen und dafür ist er sehr gut verarbeitet.
1. Ah ja, das bedeutet also für uns alle und vor allem für VW selbst:
An einem Kleinwagen sind Klappergeräusche o.k., quasi fahrzeugklassen- und nicht etwa konstruktionsbedingt und insofern sowohl vom Hersteller, vor allem aber vom Käufer zu akzeptieren, was in Deinem Fall ja auch tatsächlich auf schönste bewiesen wird! :D
Sorry für meine zittrige Schrift, mich schüttelt´s grad vor Lachen bzw. vor Sprachlosigkeit vor soviel Kundenduldsamkeit, Mann-oh-Mann, SOLCHE Kunden/Käufer braucht das Land. Kritiklos und zufrieden und reale Mängel sogar noch verteidigend, also den Hersteller in Schutz nehmend! Wenn das keine Identifikation mit dem Produkt und dem Hersteller ist, dann weiß ich wirklich nicht mehr weiter!:D
2. Ist das ganze nicht ein ganz herrlich-sinnfreier, aber umso verräterischer Widerspruch?
Klappergeräusche vs. sehr gut verarbeitet.
Wäre er sehr gut verarbeitet, würde er nicht klappern et vice versa!
SO wird wohl eher ein Schuh und Logik draus!
Also, ich komme aus der Branche, habe nicht nur das "Schrauben", sondern auch die Karosseriekonstruktion erlernt, aber für mich ist das zweifelsfrei ein Widerspruch, wenngleich einer auf Anekdoten-Niveau für´s kleine schwarze Büchlein...:D
Herrgott, lass ... regnen, bitte!
Wie sagte doch Hr. Piech höchstselbst: Die größte Bedrohung für VW (ist nicht Toyota oder sind nicht die Koreaner, Anm. des Verfassers) ist Hochnäsigkeit in den eigenen Reihen.
Diese ist in Bezug auf die Kunden&Käufer offenbar nicht zu befürchten, höhö! :D
You made my day!
Zitat:
Original geschrieben von Rolling Thunder
Zitat:
Original geschrieben von Christian0813
Der VW Boss bekommt 16 Mille im Jahr irgendwo muss das Geld ja herkommen ^^ aber mir is das egal wenn ich im Kia meiner Freundin sitze weis ich dann warum ich lieber mehr Geld ausgebe
Der VW-Vorstand hat aber auch enorm viel Verantwortung.
Schau dagegen mal, was die Fußball-Profis oder Trainer verdienen. Die bekommen fast das gleiche und haben keinerlei Verantwortung.
VW hat mehr als 500.000 Arbeitsplätze geschaffen. Sollte man dann dem Vorstandvorsitzenden nicht sogar 16 Millionen gönnen können? Der Konzern verkauft mehr als 8 Millionen Fahrzeuge, also bekommt er nur 2 EUR pro Fahrzeug.
Zitat:
Original geschrieben von Christian0813
Der VW Boss bekommt 16 Mille im Jahr irgendwo muss das Geld ja herkommen ^^ aber mir is das egal wenn ich im Kia meiner Freundin sitze weis ich dann warum ich lieber mehr Geld ausgebe
Außerdem kannst Du davon ausgehen, dass auch der Kia-Chef Geld bekommt.
Die relevanten Arbeitsplätze sind noch viel mehr, da sehr viele Zulieferer (nicht nur im Umland von Wolfsburg) stark bis vollständig abhängig von Volkswagen sind.
Wollte ich grad sagen:
Der Verdienst ist doch wohl peng, in Relation zu den Bilanzen, oder?
Da möchte ich lieber mal die Verdienste einiger Bankchefs sehen oder die der Vorstände von GM zu Zeiten der Pleite etc. etc., da gäbe es wohl weit größere Unverhältnismäßigkeiten.
Im übrigen auch umgekehrt:
Ich mach mich jetzt weiter unbeliebt, weil ich z.B. finde, dass viele unserer Politiker zu wenig verdienen.
Ich rede da nicht von denen, die in der zweiten oder gar dritten Reihe sitzen, MdB, und sich ihre Abgeordneten-Bezüge durch div. Posten, Pöstchen und Lobbyisten-Vergütungen aufstocken und vergolden lassen, aber wenn ich überlege, wie z.B. die Funktion des Bundeskanzlers dotiert ist, dann kann man der derzeitigen Funktionsinhaberin Merkel wohl kaum unterstellen, dass sie diesen Job des Geldes wegen macht, wirklich nicht!
Jenseits der Verantwortung muss man sich nur mal die reale, netto-Wochenarbeitszeit vergegenwärtigen...