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  7. VW hat mit dem Preis des Golf VII eindeutig über das Ziel hinausgeschossen!

VW hat mit dem Preis des Golf VII eindeutig über das Ziel hinausgeschossen!

VW Golf 7 (AU/5G)
Themenstarteram 29. November 2012 um 9:27

Hallo Gemeinde!

Ich möchte hier mal meinen Eindruck über den neuen Golf VII und deren Preispolitik kundgeben. Obwohl ich der E-Handbremse, dem im Vergleich zu meinem Golf VI klobrig aussehenden Armaturenbrett und dem zerbrechlich wirkendem VW Emblem als Heckklappenöffner nichts abgewinnen kann, muss ich doch zugeben, der Golf VII ist ein schickes Auto. Was mich aber sehr stört ist der für mich maßlos überzogene Preis. Mit was rechtfertigt sich den der gegenüber der Konkurrenz seiner Mitbewerber :confused:

Sicher gefällt mir der Golf in der Kompaktklasse im Vergleich mit dem Focus, Astra, I30, Ceed, Leon usw. am besten, nur ist es für mich einfach nicht gerechtfertigt dafür bis zu 6000€ verglichen mit ähnlicher Ausstattung mehr zu verlangen. Ein nackter Golf kostet gut 19T€! Hallo VW, geht’s noch???:mad:

Schließlich ist VW ja noch nicht Premiumsegment um derartige Preise abzurufen, oder etwa doch? Der MQK bringt doch Ersparnisse in der Produktion. Warum wird der den nicht an die Kunden weitergegeben? Im Gegenteil VW erhöht die Preise sogar noch und bekommt offensichtlich den Hals nicht voll. Es sollte doch ein Auto für jedermann sein. Bei diesen Preisen dürfte man aber eher auf das wohlhabenderen Klientel, das aber immer weniger wird, abzielen anstatt auf die breite Masse. Mit übertrieben Marketing versucht man den überteuerten Golf dem Volk dennoch schmackhaft zu machen. Ganze Zeitungen und Internetseiten sind voll von Golf Werbung, was ehrlich gesagt echt nunmehr nervt.

Ob sich das Fußvolk dann noch von dieser Werbung blenden lässt, bleibt abzuwarten. Spätestens wenn man mit dem Preis konfrontiert wird, stellt man sich die Frage ob man nicht doch noch bei der Konkurrenz vorbeischauen sollte. Qualitativ stehen z.B. die Koreaner dem Golf ganz bestimmt um nichts mehr nach, preislich sind sie aber doch noch erschwinglicher.

Des Weiteren bekomme ich den Eindruck, diverse VW Händler benehmen sich arrogant und haben es gar nicht unbedingt nötig ein Auto zu verkaufen. Da bemühen Verkäufer anderer Marken mehr und geben auch mehr Rabatt. Jedenfalls bleibt abzuwarten wie es im Jahr 2013 weitergeht. Gut möglich, dass VW doch noch von seinem hohen Ross steigen muss. Bei diesem Preisen wird es für mich als eingefleischter VW Fan ganz sicher kein Golf mehr, soviel steht fest!

 

Gruss Josef

Beste Antwort im Thema

Ausstattungsbereinigt preiswerter als ein Golf VI. Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen.

Grüßle

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am 8. Dezember 2012 um 15:43

Also in der Presse lese ich immer, wie günstig doch der Opel Astra sei und wie unverschämt teuer der Golf VII.

Also habe ich mir beide mal vergleichbar ausgestattet konfiguriert (siehe Anhang).

Also entweder habe ich da jetzt irgendwo einen ganz groben Schnitzer drin oder ich weiß nicht, was hier unverschämt teuer ist:confused::confused::confused:

Immer Nettopreise miteinander vergleichen, niemals Listenpreise.

Ich würde erstmal den Listenpreis vergleichen und DANACH erst gucken was beim Händler geht.

Zitat:

Original geschrieben von Maxjonimus

Also in der Presse lese ich immer, wie günstig doch der Opel Astra sei und wie unverschämt teuer der Golf VII.

Also habe ich mir beide mal vergleichbar ausgestattet konfiguriert (siehe Anhang).

Also entweder habe ich da jetzt irgendwo einen ganz groben Schnitzer drin oder ich weiß nicht, was hier unverschämt teuer ist:confused::confused::confused:

wie kann man nur einen golf mit einem astra vergleichen...:D

Warum ein Golf teurer ist als ein Hyundai? Der VW-Arbeiter verdient 3 Mal so viel, leistet aber 3 Mal weniger als ein Hyundai-Arbeiter. So lange wir bereit sind mit unseren Autokäufen Wolfsburg zu sponsoren, bleibt die Produktion in Wolfsburg - wenn wir das irgendwann nicht mehr wollen oder können, kommt der Golf eben aus Osteuropa. So einfach ist das.

So lange die Qualität aus Wolfsburg stimmt, bin ich auch bereit dafür etwas mehr zu bezahlen. VW sollte aber nicht den Fehler begehen, die Qualität kaputt zu sparen. Tendenziel sehe ich leider einen Trend zu billigeren Materialien oder Bauteilen. In meinem Golf 4 V6 gab es noch Echtholz, Velours-Teppich und verchromte Verzurrösen im Kofferaum und einen Gaslifter für die Motorhaube. In meinem 5er gibts nur noch Nadelfiltz im Kofferaum, immerhin geblieben ist noch der 6-Zylinder, der Gaslifter und Echtaluminium-Aplikationen im Innenraum. Im 6er wurde dann der 6-Zylinder, der Gaslifter und hochwertige Innenraummaterialien gestrichen - nur der Preis ist geblieben. Deshalb war der 6er auch der erste Golf, den ich mir nicht gekauft habe. Sonst hatt ich sie alle, immer in der stärksten Version. Ob ich mir den 7er kaufe? Nur wenn er als "R" ein eichter "Knaller" wird - sonst mein 5er R32 hält auch noch weitere 7 Jahre.

Zitat:

Original geschrieben von Dr. Shiwago

Warum ein Golf teurer ist als ein Hyundai? Der VW-Arbeiter verdient 3 Mal so viel, leistet aber 3 Mal weniger als ein Hyundai-Arbeiter. So lange wir bereit sind mit unseren Autokäufen Wolfsburg zu sponsoren, bleibt die Produktion in Wolfsburg - wenn wir das irgendwann nicht mehr wollen oder können, kommt der Golf eben aus Osteuropa. So einfach ist das.

Du kannst davon ausgehen, dass ein Golf nicht günstiger wird, nur weil die Endmontage ins Ausland verlagert wird. Die Lohnkosten pro Fahrzeug sind kaum die Rede wert. Der Vorstand und die Aktionäre sehen das aber sicher anders.

Es gab mal irgendwo eine Statistik, dass ein IPhone 2% teurer werden würde, wenn die Produktion zurück in die USA verlegt werden würde. 12 EUR pro Gerät bei 50.000.000 Geräte sind das aber mal eben 600.000.000 EUR weniger Gewinn. Aber welcher Kunde würde sicher über 12 EUR aufregen? Die iMac Fertigung kann man wieder in den USA finden. Sogar Foxconn möchte als chinesischer Hersteller auch in den USA produzieren. Wo ist da der Sinn, wenn die Löhne so hoch sind?

Ich finde nur folgendes ätzend: Sich über das eigene Einkommen beschweren, aber nur billige Ware aus dem Ausland kaufen.

@halema

Der prozentuale Lohnkostenanteil ist bei einem Auto wesentlich höher als beim iPhone. Daher würde eine Produktionsstandortverlagerung die Herstellungskosten deutlich verringern, zumal die Produktivität oft deutlich höher ist als in Deutschland. Man beachte wie billig vor Ort hergestellte VWs in USA oder China angeboten werden können.

am 8. Dezember 2012 um 18:29

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Immer Nettopreise miteinander vergleichen, niemals Listenpreise.

Da ich Firmenwagen lease ist für mich der Bruttolistenneupreis das entscheidende.

Zitat:

Original geschrieben von Halema

Du kannst davon ausgehen, dass ein Golf nicht günstiger wird, nur weil die Endmontage ins Ausland verlagert wird. Die Lohnkosten pro Fahrzeug sind kaum die Rede wert. Der Vorstand und die Aktionäre sehen das aber sicher anders.

Es gab mal irgendwo eine Statistik, dass ein IPhone 2% teurer werden würde, wenn die Produktion zurück in die USA verlegt werden würde. 12 EUR pro Gerät bei 50.000.000 Geräte sind das aber mal eben 600.000.000 EUR weniger Gewinn. Aber welcher Kunde würde sicher über 12 EUR aufregen? Die iMac Fertigung kann man wieder in den USA finden. Sogar Foxconn möchte als chinesischer Hersteller auch in den USA produzieren. Wo ist da der Sinn, wenn die Löhne so hoch sind?

Ich finde nur folgendes ätzend: Sich über das eigene Einkommen beschweren, aber nur billige Ware aus dem Ausland kaufen.

Hm, im Prinzip könnte ich Dir zustimmen, bis auf den letzten Satz, denn oben hattest Du uns ja gerade bewiesen, dass die Lohnkosten in Bezug auf den Endpreis nicht der Rede wert sind.

Ergo kaufe ich mangels ausreichend hohem Lohn in D trotzdem die billigere Ware aus dem Ausland, was Du kritisierst.

Wäre mein Lohn höher und angemessen in Relation zu den allg. Lebenshaltungskosten in D etc. etc., zumal die Lohnkosten bzw. gar die Steigerung der Lohnkosten ja kaum der Rede wert sind, wie Du oben beweist, die in D produzierte Ware also nicht wirklich teurer machen würden, dann könnte ich

a) sogar die teurere inländische Ware kaufen (und auf die billige aus dem Ausland künftig verzichten)

und

b) sogar zum Käufer der von mir in D produzierten Waren werden, weil die Lohnkosten, selbst die gesteigerten, ja nicht der Rede wert sind.

Ist das jetzt ein Widerspruch oder ist es keiner?

Also: Ich frag jetzt bloß...;)

Zitat:

Original geschrieben von Dr. Shiwago

@halema

Der prozentuale Lohnkostenanteil ist bei einem Auto wesentlich höher als beim iPhone. Daher würde eine Produktionsstandortverlagerung die Herstellungskosten deutlich verringern, zumal die Produktivität oft deutlich höher ist als in Deutschland. Man beachte wie billig vor Ort hergestellte VWs in USA oder China angeboten werden können.

Ist die Produktivität und sind vor allem die Lohnkosten bei VW

in USA

denn wirklich soviel höher bzw. günstiger als in D?

Oder ist das, insbesondere in USA, viel mehr nicht eine Frage der Mischkalkulation und also der Tatsache geschuldet, dass sich VW in USA nach der Decke strecken muss?

Wir reden dann hier ja selbstverständlich von VW Made in USA - und nicht von VW for USA, Hecho en Mexiko, nicht wahr.

Dass China zu anderen Kosten produziert und produzieren kann, bedarf sicher keiner weiteren Erläuterung.

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz

Ist das jetzt ein Widerspruch oder ist es keiner?

Also: Ich frag jetzt bloß...;)

Jein. In der Hoffnung auf Kostenersparnis gehen Unternehmen ins Ausland, auf langer Sicht bringt das nur selten was (Piraterie, Kostenersparnis geringer als erwartet). Deswegen wird die Produktion wieder zurückgeholt.

Außerdem darf man nicht 10 Chinesen mit 10 Deutsche vergleichen. Es wären eher 10 Chinesen oder 9 Maschinen und ein Deutscher. Es gibt da so ein Video von Gigabyte. Dort legt ein Chinese ein Kabel in die Verpackung. 10 Kabel, somit auch 10 Chinesen pro Mainboard.

Ein paar Unternehmen gehen aber nun soweit, dass im Ausland für das ausländische Produkt entwickelt wird und nur dort verkauft wird. Ist für mich die beste Methode.

Zitat:

Original geschrieben von Dr. Shiwago

- sonst mein 5er R32 hält auch noch weitere 7 Jahre.

Den sollte man eh nicht verkaufen, dem letzten Sechszylinder im Golf wird Sammlerpotenzial prognostiziert.

Genauso wie dem Vierer R32. Der Vierzylinder R wird wohl nie Sammlerwert kriegen.

Zitat:

Original geschrieben von roehrich6

Zitat:

Original geschrieben von Dr. Shiwago

- sonst mein 5er R32 hält auch noch weitere 7 Jahre.

Den sollte man eh nicht verkaufen, dem letzten Sechszylinder im Golf wird Sammlerpotenzial prognostiziert.

Genauso wie dem Vierer R32. Der Vierzylinder R wird wohl nie Sammlerwert kriegen.

Ja dem stimme ich zu. Allerdings sollte man beim 5er die Rostanfälligkeit in Betracht ziehen. Schaut euch mal die Schwellerspitzen und die vorderen Kotflügel (innen an der Kante wo der Dämmkeil sitzt) vor Bj. 2007 an. Vom Rost am Unterboden und den rostigen Fahrwerksteilen ganz zu schweigen.

Ich wollte meinen 5er GTI auch mindestens 10 Jahre fahren, habe ihn aber dann nach 6,5 Jahren mit nur 52.000 km verkauft. Bei Rost in diesem Fahrzeugalter an einem top-geplegten Zweitwagen hört bei mir der Spass auf.

Merkwürdig, ich habe noch nie einen rostigen Golf V gesehen, obwohl in Österreich so extrem gesalzen wird mit der aggresivsten Salzsole der ganzen EU, bei uns gibt es eigentlich die meisten Rostschäden überhaupt.

Golf 4 ohne rostige vordere Kotflügel und mit intakter Heckklappe sind sehr selten, beim Golf 5 hab ich erst einmal leichte Bläschen an den vorderen Schwellerspitzen gesehen, aber das war ein splittzerschossener Golf V TDI 4motion eines Bekannten mit 300.000km auf der Uhr.

Gerade doch bei der Rostvorsorge hat VW vom G4 auf den G5 dazugelernt (vom Schnellroster Golf 3 wollen wir ja gar nicht reden,gg)

Zitat:

Original geschrieben von Halema

Ich finde nur folgendes ätzend: Sich über das eigene Einkommen beschweren, aber nur billige Ware aus dem Ausland kaufen.

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz

Ist das jetzt ein Widerspruch oder ist es keiner?

Also: Ich frag jetzt bloß...;)

Zitat:

Original geschrieben von Halema

Jein. In der Hoffnung auf Kostenersparnis gehen Unternehmen ins Ausland, auf langer Sicht bringt das nur selten was (Piraterie, Kostenersparnis geringer als erwartet). Deswegen wird die Produktion wieder zurückgeholt.

Außerdem darf man nicht 10 Chinesen mit 10 Deutsche vergleichen. Es wären eher 10 Chinesen oder 9 Maschinen und ein Deutscher. Es gibt da so ein Video von Gigabyte. Dort legt ein Chinese ein Kabel in die Verpackung. 10 Kabel, somit auch 10 Chinesen pro Mainboard.

Ein paar Unternehmen gehen aber nun soweit, dass im Ausland für das ausländische Produkt entwickelt wird und nur dort verkauft wird. Ist für mich die beste Methode.

Du HAST mich schon richtig verstanden!:D:eek:

Bitte jetzt nicht ausweichen! :p

MIR ging es nur um den erkennbaren Widerspruch in Deinem letzten Satz, das andere trifft in vielem meine Zustimmung und/oder ist mir, wie das hier zuletzt zitierte, durchaus auch bekannt...:D

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