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VW Golf 7 Mängel und Probleme
Hallo zusammen!!!
Mich würde mal Interessieren welche Mängel und Probleme (alle motorisierungen und Ausstattungen), in der Golfgemeinde (Golf 7) aufgetreten sind.:(
Ich Denke mir das der Golf 7 seit ca. 3-5 Monate, bei den Kunden gefahren wurde und vielleicht schon der eine oder andere Berichten kann was ihn sein Golf für Mängel -Probleme bereitet hat.
Gruss
Beste Antwort im Thema
Ich fang auch mal an......
Hab meinen Golf jetzt seit 1,5 Monaten, davon stand meiner 1 Monat in der Werkstatt! Wenn ich meinen Golf jetzt hernehme, dann ist das für VW echt beschämend......
Getriebe neu, da die im Werk 2,5 l zu wenig Öl drin hatten, Antriebsstrang links komplett neu, Radlager links neu, Blech zwischen Motor und Getriebe neu und siehe (höre) da, immer noch das blecherne Geräusch, nur jetzt Gott sei Dank auch beim geradeaus fahren, herzlichen Glückwunsch! Lüftungsdüsen wurden schon 5x mit irgendwas hinterlegt, knarzen immer noch, und das beste, bauen die das erste mal ein Autoradio??? Kein Empfang, nur rauschen........ Der Golf ist das schlechteste Auto das ich je hatte, nicht mal mein Seat oder der Nissan meines Vaters ist so schlecht! Mir tut jeder Cent weh den ich für diese Auto bezahlt habe!
Bevor ichs vergesse, die Xenon zittern sich auch so durch die Nacht, hab ich echt noch nie gesehen...nebenbei funktioniert das Leaving Home auch nicht
Naja, das wars fürs erste mal......
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7655 Antworten
Schaefersklaus:
Schon Ok ;). Ich denke mal, vorzeitige Ausfälle sind eher Qualitätsproblemen als der Lichtautomatik geschuldet. Die meisten Erstbesitzer bräuchten sich deshalb kaum um die Brenner Gedanken machen.
Hallo @schäfersklaus:
Zitat:
die mittlere Lebensdauer einer Xenonlampe beträgt 2000 Stunden im Vergleich zu einer H7-Halogenlampe mit 450 Stunden
diese Angaben beziehen sich m.E. auf Durchschnittswerte bei ununterbrochenem Leuchten.
Die Schaltzylken sind da nicht mit eingerechnet, denn sonst würde eine durchschnittliche Stundenanzahl ja auch nicht möglich sein.
Je mehr Schaltungen, desto geringer wird diese Zahl und ganz schlimm soll es wohl sein (habe ich jedenfalls mal gelesen), wenn ein Brenner noch nicht wieder richtig abgekühlt ist und schon wieder gezündet wird (z.B. bei doppeltem Antippen der Lichthupe)
Durch die Lichtautomatik kommt man leider oftmals auf eine mehrfache Belastung der Brenner durch Schaltvorgänge, als es bei einem Wagen ohne Lichtautomatik durchschnittlich der Fall ist.
Da die Anzahl der Schaltvorgänge definitiv einen Einfluss auf die Lebensdauer so eines Brenners haben, muss man sich das ganze nicht schön reden.
(sehr ähnlich der Geschichte mit der zusätzlichen Belastung durch Start&Stop)
Bei einer Haushalts-LED-Lampe, die ich gerade ausgepackt habe, steht etwas 15000h und von 15000 Schaltzyklen.
Die leuchtet durchschnittlich nicht 15000h, wenn es zwischendurch zu 15000 Schaltvorgängen kam...die ist nach 15000 Schaltvorgängen durchschnittlich so oder so hinüber...
Nimm mal mein Beispiel mit der Tour, die jeden Tag 12 Einschaltvorgänge für das Abblendlicht bedeutet. Wenn du so eine Strecke täglich fährst, kommst du allein deswegen schon auf rund 4000 sinnlose Zündungen pro Jahr.
Unter der Bedingung würde ein Xenonbrenner (der ja deutlich empfindlicher ist, als eine LED-Lampe), im Durchschnitt ganz sicher nicht mal annähernd auf die 2000Stunden Leuchtdauer kommen.
Wie gesagt:
4000 Zündungen/Jahr sind nicht wenig und diese 4000 Zündungen sind sogar absolut sinnfrei. Hinzu kommen noch die Nachtfahrten, sonstige Fahrten, wo Abblendlicht notwendig ist und die Lichthupeneinsätze, die ja leider nicht mehr über eine Halogenlampe funktionieren.
Wenn man in so einem Fall den Lichtschalter standardmässig tagsüber auf 0 hat, würde ich das nicht mehr als pingelig ansehen.
Es kommt also auf die individuellen Verhältnisse an und wer oftmals so ähnliche Strecken fährt, stellt sich m.E. ganz bestimmt nicht an, wenn er den Unsinn unterbindet.
Außerdem erhöht der Verzicht auf die Lichtautomatik in bestimmten Situationen die Sicherheit im Straßenverkehr, weil dann der Fahrer diesbezüglich nicht mehr völlig abgestumpft ist und sich blindlings auf seine Lichtautomatik verlässt (Stichwort: Nebel am Tag)
Ich schalte mich mal kurz ein ;-)
Klar wird eine Xenonlampe im Schaltzyklus getestet. Ein Zyklus dauert 2 Stunden und dabei wird die Lampe 10 mal ein- und wieder ausgeschaltert, in ganz unterschiedlichen Zeitabständen. Und dann geht es wieder von vorne los.
Für die oben als Beispiel angegebenen 2000 Stunden werden nur die Zeiten gezählt, an denen sie an war.
Zitat:
@Dr_Lux schrieb am 15. November 2015 um 12:15:45 Uhr:
Ich schalte mich mal kurz ein ;-)
Klar wird eine Xenonlampe im Schaltzyklus getestet. Ein Zyklus dauert 2 Stunden und dabei wird die Lampe 10 mal ein- und wieder ausgeschaltert, in ganz unterschiedlichen Zeitabständen. Und dann geht es wieder von vorne los.
Für die oben als Beispiel angegebenen 2000 Stunden werden nur die Zeiten gezählt, an denen sie an war.
Das macht dann in 2000h genau 10.000x ein und aus.
Weitergedacht: Wenn man die Berechnung von Navec mit 4000 Zyklen p.a. zu Grunde legt, ergibt das eine geprüfte Lebensdauer (bezogen auf die Schaltzyklen) von gerade mal 2,5 Jahren!
So wenig? Das hätte ich nicht gedacht!
Woraus wir wieder einmal lernen:
Nicht immer ist ein "Mehr" an Automatiken, Ausstattungen & "Gedöns" unterm Strich auch wirklich ein "Mehr" an Vorteilen, Kosteneinsparungen, Komfort etc.
Wie man an der Sig. vieler Mitdiskutanten hier sieht, hat sich diese Erkenntnis aber noch nicht überall zwingend durchgesetzt, jenseits der Zwangsbeglückung mit diesem und jenem, was man gar nicht mehr abwählen bzw. eben nicht dazubuchen kann (Start/Stop z.B.).
Ich will HIER keinesfalls eine neue Diskussion lostreten (zum Thema EPB gibt es bereits mehr als genug Threads hier im Golf VII-Forum!), frage mich aber noch immer, warum VW beim Golf VII u.a. in USA auf die EPB verzichtet und diesen, solange er aus Mexico und nicht aus D (= Golf R) kommt, nach wie vor mit einer manuellen Handbremse ausstattet (die von dt. Golf VII-Fahrern hier im Golf VII-Forum ja als Inbegriff einer permanenten Defektstelle und vermeintlich völlig indiskutable Uralt-Technik geschmäht wurde, wider -offenbar- besseren Wissens!). :confused:
Zitat:
@zameck schrieb am 15. November 2015 um 06:24:32 Uhr:
Zitat:
@Wolf38 schrieb am 15. November 2015 um 01:53:01 Uhr:
Habe noch nie Brenner tauschen müssen. Bei keinem Golf mit Lichautomatik.
Wie lange fährst du denn deine Fahrzeuge ?
Vier Jahre und meist 80.000 KM.
Zitat:
@schaefersklaus schrieb am 15. November 2015 um 12:35:34 Uhr:
Zitat:
@Dr_Lux schrieb am 15. November 2015 um 12:15:45 Uhr:
Ich schalte mich mal kurz ein ;-)
Klar wird eine Xenonlampe im Schaltzyklus getestet. Ein Zyklus dauert 2 Stunden und dabei wird die Lampe 10 mal ein- und wieder ausgeschaltert, in ganz unterschiedlichen Zeitabständen. Und dann geht es wieder von vorne los.
Für die oben als Beispiel angegebenen 2000 Stunden werden nur die Zeiten gezählt, an denen sie an war.
Das macht dann in 2000h genau 10.000x ein und aus.
Weitergedacht: Wenn man die Berechnung von Navec mit 4000 Zyklen p.a. zu Grunde legt, ergibt das eine geprüfte Lebensdauer (bezogen auf die Schaltzyklen) von gerade mal 2,5 Jahren!
So wenig? Das hätte ich nicht gedacht!
Fast, da fehlt aber noch was :-)
Es wird ja nur die Zeit gezählt, in der die Lampe gebrannt hat. In dem erwähnten Schaltzyklus ist die Lampe nur zwei Drittel der Zeit an. Aus den 10.000 Schaltungen werden damit schon 15.000. Außerdem hat eine Lampe im wirklichen Leben auch etwas mehr als durchschnittlich 2000 Stunden.
Damit kommst Du dann schon auf etwa vier Jahre. Und jetzt muss man natürlich schauen, wie viel und wie lange ein Auto mit Licht unterwegs ist, wenn es nach dem Beispiel von Navec 365 Tage im Jahr mit konstant viel Lichtschaltungen pro Tag/Nacht auf der Straße ist. Bei kommerziell genutzten Fahrzeugen, Taxis im Nachtverkehr zum Beispiel, ist bekannt, dass ein Lampenwechsel früher als "normal" fällig ist :-)
Mal ne andere Frage: Ist die Lebensdauer von Xenon nach Eurer Erfahrung wirklich ein Problem oder reden wir hier mehr hypothetisch?
P.S.: Oben war Start-Stop erwähnt. Da bleibt das Licht übrigens an :-)
Bei BMW gehen die Scheinwerfer erst nach einer gewissen Zeit wieder aus. Leider kann man das mittels VCDS nicht codieren. So wäre aber sichergestellt das auf Strecken mit immer wieder in kurzen Abständen folgenden Tunnels das Licht dazwischen eingeschaltet bleibt.
Zitat:
@Dr_Lux schrieb am 15. November 2015 um 13:56:46 Uhr:
Zitat:
@schaefersklaus schrieb am 15. November 2015 um 12:35:34 Uhr:
Das macht dann in 2000h genau 10.000x ein und aus.
Weitergedacht: Wenn man die Berechnung von Navec mit 4000 Zyklen p.a. zu Grunde legt, ergibt das eine geprüfte Lebensdauer (bezogen auf die Schaltzyklen) von gerade mal 2,5 Jahren!
So wenig? Das hätte ich nicht gedacht!
Fast, da fehlt aber noch was :-)
Es wird ja nur die Zeit gezählt, in der die Lampe gebrannt hat. In dem erwähnten Schaltzyklus ist die Lampe nur zwei Drittel der Zeit an. Aus den 10.000 Schaltungen werden damit schon 15.000. Außerdem hat eine Lampe im wirklichen Leben auch etwas mehr als durchschnittlich 2000 Stunden.
Damit kommst Du dann schon auf etwa vier Jahre. Und jetzt muss man natürlich schauen, wie viel und wie lange ein Auto mit Licht unterwegs ist, wenn es nach dem Beispiel von Navec 365 Tage im Jahr mit konstant viel Lichtschaltungen pro Tag/Nacht auf der Straße ist. Bei kommerziell genutzten Fahrzeugen, Taxis im Nachtverkehr zum Beispiel, ist bekannt, dass ein Lampenwechsel früher als "normal" fällig ist :-)
Mal ne andere Frage: Ist die Lebensdauer von Xenon nach Eurer Erfahrung wirklich ein Problem oder reden wir hier mehr hypothetisch?
P.S.: Oben war Start-Stop erwähnt. Da bleibt das Licht übrigens an :-)
Im meinem Beispiel habe ich nur die Ein-/Aus-Schaltvorgänge betrachtet.
OK, das mit dem Tastgrad der Leuchte beim Test hatte ich übersehen.
Allerdings komme ich bei meiner Rechnung trotzdem auf ganz andere Werte:
1 Zyklus:
- 10x Ein/Aus
- Verhältnis Ein/Aus = 2/3
- Einschaltdauer: 2 h
- Ausschaltdauer: 1 h
- Zyklus_Gesamtdauer: 3 h
Weiter...
- Lebensdauerprüfung ausgelegt für: Lebensdauer_Prüf_Dauer = 2000 h
- Lebensdauer_Prüf_Zyklen = Lebensdauer_Prüf_Dauer / Zyklus_Gesamtdauer = 2000 h / 3 h = 667 Zyklen.
- Je Zyklus 10x Ein/Aus --> Lebensdauer_Prüf_Zyklen * 10 = Zyklen_Lebensdauer = 6667x Ein/Aus über die Lebensdauerprüfung
Lt. Navec (seine Praxis-Beispielrechnung):
Zyklen_Real_Pro_Jahr: 4000x Ein/Aus
Real_Lebensdauer = Zyklen_Lebensdauer / Zyklen_Real_Pro_Jahr = 1,67 Jahre!
Die reale, zu erwartende Lebensdauer (mit unseren beispielhaften Praxis-Zahlen) wird immer weniger, nicht mehr!
Zitat:
@Dr_Lux schrieb am 15. November 2015 um 12:15:45 Uhr:
Ich schalte mich mal kurz ein ;-)
Klar wird eine Xenonlampe im Schaltzyklus getestet. Ein Zyklus dauert 2 Stunden und dabei wird die Lampe 10 mal ein- und wieder ausgeschaltert, in ganz unterschiedlichen Zeitabständen. Und dann geht es wieder von vorne los.
Für die oben als Beispiel angegebenen 2000 Stunden werden nur die Zeiten gezählt, an denen sie an war.
da du dich anscheinend aus kennst:
wo kann man das denn mal nach lesen, dass eine Xenon-Lampe im Durchschnitt 2000 Stunden o.ä. effektive Brenndauer haben soll und dabei mit 15000 Schaltzyklen (eher 10000...) traktiert/geprüft wird?
@schäfersklaus:
Zitat:
- Einschaltdauer: 2 h
- Ausschaltdauer: 1 h
- Zyklus_Gesamtdauer: 3 h
Die Brenndauer beträgt dann effektiv trotzdem nur 2 Stunden und es gibt während dessen insgesamt 10 Ein- und Ausschaltvorgänge.
Zitat:
- Lebensdauer_Prüf_Zyklen = Lebensdauer_Prüf_Dauer / Zyklus_Gesamtdauer = 2000 h / 3 h = 667 Zyklen.
Die Zyklusdauer hat mit der Brenndauer, um die es hier ging, nichts zu tun. Der Zyklus kann auch 4h lang sein, denn dann ist lediglich die Zeit, in der die Lampe nicht eingeschaltet ist entsprechend länger.
Das interessiert hier aber gar nicht.
Von daher lautet die Rechnung: 10 Zyklen auf 2h Brenndauer, daraus folgt: 10000Zyklen bei 2000h Brenndauer.
Von daher ist die Rechnung von Dr_Lux (15000 Schaltzyklen bei 2000h Brenndauer) auch falsch.
Hauptsächlich interessant ist, ob diese oft gelesenen 2000h durchschnittliche Lebensdauer sich tatsächlich auf 10000 Ein-und Ausschaltvorgänge beziehen.
Ich überlege gerade, ob diese Diskussion noch von allgemeinem Interesse ist, oder ob wir den mathematischen Teil nicht besser separat per PN klären :-)
Daher nur ganz kurz:
Wie ich oben erwähnt, beträgt die Zykluszeit 2 Stunden (nicht 3). Davon 2/3 "AN" macht 1,33 Stunden.
10 Schaltungen pro Zyklus heißt also 10 Schaltungen pro 1,33 Brennstunden. Bei 2.000 Brennstunden macht das 15.000 Schaltungen.
Und nochmal zu meiner Frage von oben. Gibt es bei Xenon in der Praxis wirklich ein Lebensdauerproblem durch Schalten? Ich kenne es nicht :-)
Zitat:
@navec schrieb am 15. November 2015 um 15:10:57 Uhr:
....
da du dich anscheinend aus kennst:
wo kann man das denn mal nach lesen, dass eine Xenon-Lampe im Durchschnitt 2000 Stunden o.ä. effektive Brenndauer haben soll und dabei mit 15000 Schaltzyklen (eher 10000...) traktiert/geprüft wird?
....
1. Die Lebensdauerangaben der Hersteller, z.B. im Katalog
2. Die Hersteller, die in die Erstausrüstung liefern, müssen nach dem European Car Manufacturer Cycle prüfen, das ist wie der Name schon sagt, von der Automobilindustrie so vorgegeben. Das ist der, den ich oben kurz beschrieben habe.
Ich schreibe dazu in den nächsten Tagen mal einen kurzen Artikel im Blog und stelle dann auch mal die konkreten Zykluszeiten rein
Zitat:
@crishan schrieb am 15. November 2015 um 14:16:30 Uhr:
Bei BMW gehen die Scheinwerfer erst nach einer gewissen Zeit wieder aus. Leider kann man das mittels VCDS nicht codieren. So wäre aber sichergestellt das auf Strecken mit immer wieder in kurzen Abständen folgenden Tunnels das Licht dazwischen eingeschaltet bleibt.
Ich denke, dass das nicht nur BMW so macht, sondern alle. Die Frage ist eben nur wie lange diese "gewisse Zeit" dauert und wann das nächste mal Licht benötigt wird.
Ich denke, dass ich es schon mal irgendwo geschrieben habe: ich fahre auf meinem Weg zur Arbeit immer durch Basel. Quer durch Basel hat es auf der Autobahn so einige Tunnel und Unterführungen, wo ich das bei allen Marken ständig sehe. Tunnelanfang: Licht an, Tunnelende + (sagen wir mal) 100 m: Licht aus, weitere 50 oder 100 m später die nächste Unterführung: Licht wieder an ... Wenn jetzt das Licht eher noch etwas länger an bleibt, es aber trotzdem nicht bis zur nächsten Unterführung reicht, dann wird das Problem eher größer als kleiner ... ;-)
@Dr_Lux:
Zitat:
Und nochmal zu meiner Frage von oben. Gibt es bei Xenon in der Praxis wirklich ein Lebensdauerproblem durch Schalten? Ich kenne es nicht
das kann ja noch kommen, denn massenhaft Autos mit Xenon plus Lichtautomatik, CH/LH und ohne H7 für die Lichthupe gibt es ja noch nicht lange.
Von daher ist eine Nachfrage in einem Forum, wo es zudem noch höchst unterschiedliche Betriebsweisen (Anzahl der Schaltzyklen) gibt, eher wenig aussagekräftig.
Wenn du über das Thema viel weißt, müsstest du doch mal eine konkrete (Prüfstands)-Aussage machen können, wie die durchschnittliche Lebensdauer der Brenner, um die es hier geht sich bei unterschiedlichen Schaltzahlen auswirkt.
Oder kann das jeder bei den Herstellern im Netz nachlesen?
Zu Batterien gibt es auch so etwas ähnliches (Zyklenzahl in Bezug zur Entladetiefe z.B.) und das veröffentlichen einige Batterie-Hersteller schlichtweg im Datenblatt.
Die Industrie wird das mit einiger Sicherheit genau getestet haben.
Ob sie das gerne veröffentlichen würden, glaube ich dagegen weniger.
Interessant wäre das schon, denn dann hätte man mal eine zahlenmässig konkrete Vorstellung davon, um was es hier geht.
PS:
Zur Mathematik fällt mir noch gerade ein:
getestet wird ja angeblich mit 10 Schaltungen innerhalb von 1,33h Brenndauer.
das ist, zumindest bei Lichtautomatik am Tage, nicht gerade viel.
ich habe das mal für meinen vorher geschilderten Fall durchgespielt. da komme ich auf bestenfalls 6 Minuten (eher weniger) effektiver Brenndauer bei 12 Schaltungen. Also eine (mindestens) 16fach höhere Schalthäufigkeit bezogen auf die Brenndauer, als bei dem Dauertest.
Das wären auf 2000h durchschnittlicher Brenndauer hoch gerechnet 240000 Schaltungen...ok, dass ist vielleicht schon ein besonderer Fall, aber sicherlich gibt es auch noch schlimmere Fälle.
Ich bin mir daher trotzdem ganz sicher, dass sich die Lichtautomatik, natürlich immer abhängig vom individuellen Fall, auf die Brenndauer deutlich auswirken kann.
Ich verstehe den Wirbel um die Brenndauer überhaupt nicht. Worum geht es hier eigentlich.. um das Sparen an Leuchtmitteln. Lampen und Brenner bzw. Licht ist für mich ein Sicherheitsaspekt. Wer sich daran stört, dass Xenonbrenner nur 2000 h oder 15.000 Schaltungen aushalten, dem sei mal folgende Rechnung ans Herz gelegt.. 100.000 km mit rd. 50 kmh Durchnittsgeschwindigkeit (Stadtverkehr) ergibt rd. 2.000 h. Wenn ich das Licht 10 mal pro Stunde an und aus mache (eher unwahrscheinlich), dann ergibt das 20.000 Schaltungen. Wenn ich viel Autobahn fahren würde, dann würde ich locker auf 150.000 km kommen. Im Übrigen bezieht sich diese Rechnung abgesehen von den Schaltungen auf reine Nachtfahrten. Davon abgesehen kann man die Lichtautomatik abschalten oder permanent mit Licht fahren (100-150 Tkm). Für mich nicht wirklich redenswert...