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Von der Polizei angehalten wegen telefonieren am Steuer - ich habe aber nicht telefoniert
Hallo,
am Montag habe ich mich im üblichen Stopp & Go durch die Innenstadt geschoben. Plötzlich überholt mich ein Motorradpolizist und winkt mich auf die Seite an eine Bushaltestelle.
Ich hatte zur der Zeit den linken Ellgoben auf der "Fensterbank" der Fahrertür und die Hand zu einer hohlen Faust an der Schläfe (blöd beschrieben, ihr kennt diese "Stauhaltung" aber sicherlich).
Der Polizist war der Meinung, ich hätte mit dem Handy telefoniert. Aus seiner Perspektive von hinten links mag das ja so ausgesehen haben, stimmt aber nicht. Ich habe widersprochen und ihm noch gezeigt, dass ich eine fest eingebaute FSE habe, das hat ihn aber nicht interessiert. "Sie erhalten einen Bußgeldbescheid von 60 €, gegen den können Sie dann ja Einspruch erheben!"
Was soll ich nun tun? Eine Rechtsschutzversicherung habe ich, allerdings mit 150 € SB - das lohnt also nicht. Kann ich mich in 1. Instanz auch selber vor Gericht vertreten? Bringt das überhaupt was? Ist das dann Aussage gegen Aussage, oder zählt die Aussage des Polizisten vor dem Richter mehr?
Ab und an habe ich schon mal ein Knöllchen kassiert. Das zahle ich dann auch. Hier fühle ich mich aber ungerecht behandelt. Auf der anderen Seite will ich auch nicht aus 60 € noch mehr machen.
Was würdet ihr machen?
Viele Grüße
Christian
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Zitat:
Original geschrieben von A4_TDI
Das Handy lag auf dem Beifahrersitz.
Warum?
Vermutlich weil auf dem Fahrersitz der TE selbst Platz genommen hat. Desshalb mußte das Handy wohl mit dem Beifahrersitz vorliebnehmen...:rolleyes:
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318 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Peter Clio
Für mich gilt: Nur Sklaven sind immer und überall ereichbar!
Völliger Quatsch.
Wer kleine Kinder hat, will auch wissen, wenn mit denen etwas los ist. Wir haben die Möglichkeiten, nutzen wir sie.
Normalerweise steht man mit Menschen im Kontakt, die für einen wichtig sind.
Ein Sklave ist jemand, der seinen Job nicht gerne macht. Ich habe einen Beruf und empfinde keine Sklaverei, vielmehr eine Bedeutung. Mir liegt bei den Dingen, die ich tue, auch was am Herzen. Ich lasse mich lieber anrufen, wenn der Techniker vor der Schaltanlage steht und komme 2 Minuten mit Information rüber, als dass ich am nächsten Tag vor einem Haufen Arbeit stehe. Das nennt man nämlich effektives und flexibles Arbeiten. Ich lasse jetzt mal den Seitenhieb zur Arbeitseinstellung mancher Beamten ;)
Wie dem auch sei, wenn ich mit Knopf im Ohr von so einem Herren Beamten angehalten würde mit der Begründung, ich hätte das Handy am Ohr gehabt, würde ich mir zunächst das Lachen verkneifen müssen ... aber ganz ehrlich: Ich bin in dieser Woche einem Dutzend Streifenwagen begegnet, sogar ein Verkehrspolizist war dabei, der draußen mit Kelle wg. Schwertransport unterwegs war ... und alles vollkommen korrekt. Der Motorrad-Cop war vllt. die unglückliche Ausnahme.
Nur mal ehrlich, wenn einer eine FSE im Auto hat, auf die alles aufläuft (so ein Zweithandy kann man auch umleiten), und da wird immer noch von Handy am Ohr gesprochen, ich würde es drauf ankommen lassen. Ich kauf mir doch keine Hilfsmittel fürs Telefonieren am Steuer und nutze sie dann nicht, ist doch widersinnig.
cheerio
@där kapitän
Knopf im Ohr ist ja gut - da ist nichts dagegen einzuwenden.
Was mir des öfteren auf der BAB aufgefallen ist: Man fährt im Bereich 150-180 km/h auf der linken Spur einem anderen VT hinterher und ganz plötzlich bremst der seine Fuhre ab und wechselt ohne zu blinken auf die rechte Spur. Man überholt ihn und kann sich dann davon überzeugen, dass er entweder per Handy am Ohr oder mittels Freisprechanlage (an den Mundbewegungen erkennbar) einen Anruf entgegen genommen hat.
@ Där Kapitän: Ein Mobiltelefon sorgt schon für eine gewisse passive Sicherheit. Man kann sich und anderen helfen, wenn es darauf an kommt. Beruflich auch notwendig...privat....Kinder nun ja.....in Maßen....und die anderen Telefonate.....mit Menschen die mir wichtig sind treffe ich mich persönlich!
Wer seine Nummer sendet, rufe ich zurück...dann wenn ich möchte! Was soll der Quatsch immer an das Handy zugehen, wenn es klingelt.....dringende Nachrichten können auch anders übermittelt werden....was soll denn sein, wenn jemand einmal anruft....dass die Welt gleich explodiert...:eek:
Ist etwas passiert....Kind in der Schule verletzt....und...trotz Anruf bleibt es verletzt...ob ich das in 10 Minuten erfahre oder ne Stunde später...hilft das etwa.....Hauptsache es wird geholfen!
Versucht es jemand mehrfach....klar..macht manche neugierig und könnte dann ja dann vielleicht wichtig sein....aber sonstige Anrufe.....nervig.....und ich habe sehr sehr viele Sozialkontakte....!
Wie habt ihr das denn früher gemacht, ohne SMS und Handy....oder E-Mail?
Ihr redet Euch das alles ein....mehr nicht! Ihr wollt immer und überall erreichbar sein...weil ihr ja so wichtig seit....;)
Zitat:
Original geschrieben von Peter Clio
Wie habt ihr das denn früher gemacht, ohne SMS und Handy....oder E-Mail?
und vorallem...was kam vor der jamba-werbung auf mtv ^^ :-D
Zitat:
Original geschrieben von taggm
Hallo Christian,
dass sich ein Polizist einfach so verguckt ist schon sehr selten. Ich kenne die Haltung des Arms aber auch nur zu gut und kann den Sachverhalt nachvollziehen.
An deiner Stelle würde ich Einspruch einlegen und diesen auch exakt, eindeutig und ausführlich begründen. Hier steht Aussage gegen Aussage. Wenn beide Parteien hieb und stichfest argumentieren muss das Verfahren für den Angeklagten ausgehen.
Nein, das Verfahren kann auch einstellt werden, d.h. man muss ggf. seine Anwaltskosten selbst bezahlen (bzw. ggf. die eigene Rechtsschutzversicherung).
notting
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Ich verstehe es nicht wirklich.
Es wird behauptet es wurde telefoniert. Jedes halbwegs normale Handy speichert alle eingehenden und abgehenden Verbindungen. Sollte dies nicht genügen
Bei Urheberrechtsfällen ist es immernoch meistens so, dass die Protokolle des Rechteverwerters bzw. seines Beauftragten ohne irgendwie hinterfragt zu werden akzeptiert werden und die eigenen Protokolle defakto als "möglicherweise gefälscht" bezeichnet werden. Kann auf Wunsch einen Link zu einem entspr. Artikel aus einer Zeitschrift posten.
notting
@Peter Clio
Gute Einstellung von Dir.
Das Handy ist für viele Menschen zur Sucht geworden. Täglich in den Fußgängerzonen und auch Haltestellen gut zu beobachten, wie andauernd bei Passanten (in der Regel jüngeren) die Hand mit dem Handy hochzuckt, um am Display zu sehen, ob eine SMS eingegangen ist. Diese Spezies halten ihr Handy krampfhaft umschlungen und laufen so durch die Stadt. Nach dem Tennis- und den Golfarm kommt ein neues Leiden:
Die Handy-Hand:D
Zitat:
Original geschrieben von Hadrian
Wohl niemand, der während der Fahrt etwas in der Hand hält, wird das mit Links machen.
Als Linkshänder fühle ich mich jetzt gemobbt :mad::mad::mad::mad::mad:
Zitat:
Original geschrieben von freddi2010
@där kapitän
Knopf im Ohr ist ja gut - da ist nichts dagegen einzuwenden.
Was mir des öfteren auf der BAB aufgefallen ist: Man fährt im Bereich 150-180 km/h auf der linken Spur einem anderen VT hinterher und ganz plötzlich bremst der seine Fuhre ab und wechselt ohne zu blinken auf die rechte Spur. Man überholt ihn und kann sich dann davon überzeugen, dass er entweder per Handy am Ohr oder mittels Freisprechanlage (an den Mundbewegungen erkennbar) einen Anruf entgegen genommen hat.
Abgesehen vom nicht blinken hat er das doch aber genau richtig gemacht. Und selbst das Blinken ist beim rechts rüber fahren meistens nicht nötig. Ausnahme natürlich, wenn er den nachfolgenden Verkehr ausbremst.
Zitat:
Original geschrieben von Peter Clio
Wer seine Nummer sendet, rufe ich zurück...dann wenn ich möchte! Was soll der Quatsch immer an das Handy zugehen, wenn es klingelt
Was soll der Quatsch nicht ran zu gehen? Wenn dich jemand beim Spazierengehen anspricht, sagst du dann auch "Sag mir deine Adresse, wir reden dann wenn ich es möchte."?
Zitat:
Original geschrieben von freddi2010
@Peter Clio
Gute Einstellung von Dir.
Das Handy ist für viele Menschen zur Sucht geworden. Täglich in den Fußgängerzonen und auch Haltestellen gut zu beobachten, wie andauernd bei Passanten (in der Regel jüngeren) die Hand mit dem Handy hochzuckt, um am Display zu sehen, ob eine SMS eingegangen ist. Diese Spezies halten ihr Handy krampfhaft umschlungen und laufen so durch die Stadt. Nach dem Tennis- und den Golfarm kommt ein neues Leiden:
Die Handy-Hand:D
Oh du Gestriger, es gibt viel mehr auf dem Handy zu sehen als SMS. Der einzige Grund, dass man das Handy in Fußgängerzonen oder an Haltestellen dabei hat ist, dass einen Laptop auf'm Arm zu tragen so unbequem ist. Was soll das mit ner Sucht zu tun haben?
Zitat:
Original geschrieben von Wraithrider
Zitat:
Original geschrieben von freddi2010
@Peter Clio
Gute Einstellung von Dir.
Das Handy ist für viele Menschen zur Sucht geworden. Täglich in den Fußgängerzonen und auch Haltestellen gut zu beobachten, wie andauernd bei Passanten (in der Regel jüngeren) die Hand mit dem Handy hochzuckt, um am Display zu sehen, ob eine SMS eingegangen ist. Diese Spezies halten ihr Handy krampfhaft umschlungen und laufen so durch die Stadt. Nach dem Tennis- und den Golfarm kommt ein neues Leiden:
Die Handy-Hand:D
Oh du Gestriger, es gibt viel mehr auf dem Handy zu sehen als SMS. Der einzige Grund, dass man das Handy in Fußgängerzonen oder an Haltestellen dabei hat ist, dass einen Laptop auf'm Arm zu tragen so unbequem ist. Was soll das mit ner Sucht zu tun haben?
Ich weiß, dass man heute mit einem Smartphone (also einem Handy mit viel mehr Zusatzfunktionen als SMS, MMS, WAP & Co.) viel mehr (insb. nützliches wie Navigation) als das genannte machen kann. Aber einerseits haben insb. einige Jugendliche immernoch keine Smartphones, sondern relativ billige Handys mit weniger Funktionen und andererseits kann ich dieses "SMS-Sucht-Phänomen" auch bei diesen Leuten beobachten.
notting, der nicht versteht, warum Leute zur Übermittlung von simplem Text per SMS einen drei- bis vierstelligen Betrag pro MB ausgeben, anstatt einfach E-Mail zu verwenden, wo die Preise selbst über Mobilfunk viel günstiger sind (heute ohne irgendwelche kostenpflichtige Optionen oftmals für <0,30EUR/MB zu haben - entspr. Handys gibt's ohne Vertrag schon ab ca. 80-100EUR).
Also ich hab keine statistische Erhebung darüber, wie viele Jugendliche Smartphones haben. Aber ich weiß, dass es Einsteiger-Smartphones schon ab 70...100€ gibt.
Beim drei- bis vierstelligen Betrag pro MB (Megabyte?) weiß ich nicht so wirklich was du meinst und was das mit den SMS zu tun hat.
Zitat:
Original geschrieben von Wraithrider
Also ich hab keine statistische Erhebung darüber, wie viele Jugendliche Smartphones haben. Aber ich weiß, dass es Einsteiger-Smartphones schon ab 70...100€ gibt.
Beim drei- bis vierstelligen Betrag pro MB (Megabyte?) weiß ich nicht so wirklich was du meinst und was das mit den SMS zu tun hat.
Eine SMS hat max. 160 Zeichen. Um damit 1MB Text (ohne Kompression) zu übermitteln braucht man logischerweise ca. 6500 SMS. Und das kostet dann halt gerne mal drei- bis vierstellig statt eben <0,30EUR für mobilen Internet-Datenverkehr.
notting
Ha,ha,ha. Wie haben wir das bloß jahrzenhtelang ohne diesen Mumpitz ausgehalten....( ja, ich habe auch 2 von diesem Höllenmaschinen ).
Zitat:
Original geschrieben von R 129 Fan
Ha,ha,ha. Wie haben wir das bloß jahrzenhtelang ohne diesen Mumpitz ausgehalten....( ja, ich habe auch 2 von diesem Höllenmaschinen ).
Abgesehen von "Mumpitz" und "Höllenmaschine" frage ich mich das seit nem knappen Jahr ebenfalls. Meine Lebensqualität hat das Smartphone auf jeden Fall stark erhöht - einzig mit der Betriebssystemversion die grade drauf hab, kann ich keine Anrufe tätigen, dem muss ich bei Gelegenheit mal abhelfen.
@notting
Ah, so meintest du das. Ist m. E. nicht wirklich vergleichbar. Wer in so einem Umfang SMSt wird wohl ne Flatrate benutzen. O2 hat zum Beispiel nen Tarif mit SMS Flat in alle deutschen Netze wenn man 24 Monate Laufzeit auswählt. Bei Base gibt's die Flat für 10€ im Monat. Ich hab z. B. 50 WebSMS inklusive in meinem Datentarif.
SMS haben halt den Vorteil, dass wirklich jedes Handy sie empfangen kann und man sich auch drauf verlassen kann, dass sie zeitnah ankommen. Messenger müsste man immer im Hintergrund laufen lassen, Mails und Tweets etc. müssen abgerufen werden. Den zusätzlichen Komfort der SMS bezahlt man halt. Wenn ich mir meine Mails so ansehe, haben die übrigens hauptsächlich um die 3KB, man kann also nicht annähernd so viele SMS mit einem MB ersetzen wie du sagst.
However, ich bevorzuge trotzdem ICQ auch auf'm Handy - wo das nicht reicht, reichen mir dann die 50 inklusiven SMS + 10 kostenlose SMS pro Monat in die EU über GMX. Gibt übrigens diverse solche FreeSMS-Anbieter und sogar nen ganzen Datentarif, der sich über Werbe-SMS finanziert. In so fern kann ich nicht wirklich beurteilen, wie viel Geld tatsächlich vom jeweiligen SMSer ausgegeben wird.
Zitat:
Original geschrieben von notting
Eine SMS hat max. 160 Zeichen. Um damit 1MB Text (ohne Kompression) zu übermitteln braucht man logischerweise ca. 6500 SMS. Und das kostet dann halt gerne mal drei- bis vierstellig statt eben <0,30EUR für mobilen Internet-Datenverkehr.
notting
6500 SMS sind bei pubbertierenden jugendlichen drin. Das sind ja nur 200SMS/Tag. Dank der Flatrates der Mobilfunkanbieter ist es auch bezahlbar. Der SMS-Service wurde vor Ewigkeiten ausgebaut, und ist nun abgeschrieben. Somit ist jede Einnahme eines Telefonanbieters ein Reingewinn.
Einige Jugendliche stellen Videos von sich über Handy ins Internet, oder laden welche runter und das geht aufs Freivolumen. Die meisten Anbieter drosseln vielsurfer. Aber das ist ein anderes Thema, und deshalb höre ich besser auf darüber zu schreiben. ;)