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Von BMW verabschieden

BMW 3er
Themenstarteram 6. November 2010 um 18:05

ich überlege ernsthaft, nach fast 20 Jahren und diversen neuen BMW, wie 3er, M3, 5er, 7er, die letzten 2 waren ein e92 335D und aktuell ein 330D Cabrio, mich von BMW zu verabschieden.

Warum?

Ich finde bei BMW, Audio und Mercedes die Aufpreispolitik gelinde gesagt eine Frechheit und eine Verarschung des Kunden. Metallic Aufpreis? kostet keinen Cent mehr in der herstellung , automatik aufpreis? das normale Getriebe wird gar nicht erst eingebaut, ich wette, das kostet nicht mehr, Navi für mehrere Tausend Euro??etc pp.........

DA wir alle diese Schweinereien mitmachen, werden die Hersteller nichts ändern, die Macht hat der Kunde...

Die extra machen bei BMW inzwischen fast 20-30% vom Grundpreis aus, bis man ein schönes Auto hat. Ich fühle mich einfach gerippt....

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 6. November 2010 um 18:05

ich überlege ernsthaft, nach fast 20 Jahren und diversen neuen BMW, wie 3er, M3, 5er, 7er, die letzten 2 waren ein e92 335D und aktuell ein 330D Cabrio, mich von BMW zu verabschieden.

Warum?

Ich finde bei BMW, Audio und Mercedes die Aufpreispolitik gelinde gesagt eine Frechheit und eine Verarschung des Kunden. Metallic Aufpreis? kostet keinen Cent mehr in der herstellung , automatik aufpreis? das normale Getriebe wird gar nicht erst eingebaut, ich wette, das kostet nicht mehr, Navi für mehrere Tausend Euro??etc pp.........

DA wir alle diese Schweinereien mitmachen, werden die Hersteller nichts ändern, die Macht hat der Kunde...

Die extra machen bei BMW inzwischen fast 20-30% vom Grundpreis aus, bis man ein schönes Auto hat. Ich fühle mich einfach gerippt....

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wenn es nur das bauteil ist, ist es mir eigentlich auch egal....

solange der rest gut weiter läuft:D

 

gruß

Zitat:

Original geschrieben von olibolli

da sieht und spürt man die qualität am fahrzeug, leider nur mit den jahren, weil sich das auto hält.

Finde ich auch - da müssen die Spät- bzw. Langzeitnutzer halt mit der gelieferten Schachtel Pralinen leben - aber auch das ist ein Problem, das man mit jedem Hersteller hat.

Zitat:

Original geschrieben von olibolli

das hier die meisten ihre fahrzeuge gerademal 36 monate bewegen, und sich dann über die preise, etc beschweren, verstehe ich dann nicht.

Zitat:

Original geschrieben von olibolli

wenn ich sogenannte wegwerfautos brauche, weil eben nur 36 monate leasing in der firma, dann sollte ich mich auf billigere marken konzentrieren.

Auch das würde ich so unterschreiben.

Jemand hat hier mal gesagt, daß er keinen Audi mehr wolle, weil er das Gefühl habe, die seien nur dafür gebaut, das Leasing zu überdauern. Wenn das bei jedem teuren Fahrzeug so ist, kann sich die Autoindustrie einsargen. Ich weiß es nicht genau, aber ich denke, daß andere Länder das anders und die Käufer auf die Haltbarkeit bezogen sensibler sind.

Man darf ja auch nicht außer acht lassen, wie wichtig eine möglichst breite Streuung der Produkte im Markt ist, um den Wert der Marke zu erhalten - ein eher weicher ökonomischer Faktor. Dann muß man noch überlegen, wie ökologisch verheerend ein Auto ist, daß man nach 5 Jahren wegwirft, dann kann ein Auto besser 20 Liter verbrauchen. Und gerade wie ich die Süddeutschen, besonders die Bayern kenne, ist das nichts, was sie sich wünschen, wenn man sich so ansieht, wie sie sonst mit ihren natürlichen Resourcen umgehen.

Ich fahre meine Autos aus Prinzip lange. Ein wesentlicher Aspekt, sich jetzt für so ein Fahrzeug zu entscheiden, waren kostengünstige, breit und zeitlich ausgedehnt verfügbare Ersatzteile, eine breite Wissensbasis zur Diagnose und Reparatur und, im Hinblick auf die Ausstattung, für die Haltezeit keine Wünsche aufkommen zu lassen, die eine Veränderung nötig machen würden. Ob mein Konzept so aufgeht ... fraglich, mal sehen ;-)

Zitat:

Original geschrieben von olibolli

wenn ich das fahrzeug bewußt kaufe, weil ich es 5, 8 oder mehr jahre fahren möchte, dann weiß ich den preis zu schätzen.

Das ist eigentlich das, was Eibe ja auch schon sagte und ich finde, das hat etwas für sich. Es ist aber halt die Frage, ob das Geld immer in der Wertigkeit steckt oder in überteuertem Ramsch. Bei der Navigation kann man das durchaus diskutieren, auch wenn ich sie bei einem Neukauf wahrscheinlich ordern würde, ich finde die Integration mit den restlichen Fahrzeugsystemen wirklich gut, mag Kabelsalat und Nachrüstungen nicht und vielleicht wäre es mir das wert, vielleicht aber auch gerade nicht - oder ich kaufe halt mal wieder gebraucht, wie bei meinem jetzigen Fahrzeug auch.

Man muß sich halt genau dessen bewußt sein, was man will, wieviel es einem wert ist und ggfs. einen Weg suchen, wie man es bekommt, z.B. halt einen Gebrauchtkauf. Es geht immer 'was, auch bei den Preisen heute. Firmen kalkulieren da anders, die Großen bekommen gute Rabatte, so daß sie die Fahrzeuge am Ende gut veräußern oder halt günstig leasen können, die Kleinen leisten sich oft zuviel, weil es der Steuerverdreher rät. Daß jeder Euro, den man abschreibt, irgendwo, irgendwann auch mal verdient werden muß, ist kaum einem bewußt. Ich habe sogar schon Leute kennengelernt, die waren der Auffassung, der Staat bezahlt quasi die Abschreibungsgüter ...

Zitat:

Original geschrieben von olibolli

und unsere autos werden meistens sehr lange gefahren, gut gepflegt und gewartet, und halten sehr oft weit über 200'km, meistens ohne probleme.

In welcher Zeit habt Ihr denn diese Laufleistung auf den Zähler gefahren? Das wäre interessant zu wissen.

Zitat:

Original geschrieben von olibolli

selbst unsere fiats leistens sich da keine ausnahmen mehr, von der technischen seite zumindest.

von der qualitativen materialanmutung brauchen wir nicht reden.

Findest du die von der Materialanmutung eher schlecht oder gut? Ich finde sie, gemessen am Preis, teils wirklich gut. Mein Bravo als Neukauf 1998 war sogar exzellent, die blechgewordene, deutsche Autobautugend - ich fürchte, ich werde nie wieder ein so problemloses Auto fahren.

Nochmal: die Preise für Sonderausstattungen sind hoch und manchmal fragwürdig. Mir ist bekannt, daß die Autoindustrie teilweise von den Elektronikzulieferern in den ersten drei Jahren eine jährliche Kosteneinsparung von je 30% (!) fest in den Kontrakten vorsieht. Habt Ihr das Gefühl, das beim Kauf irgendwo wiederentdeckt zu haben?

Bleibt immer noch die Frage, was uns die Sonderausstattungen wert sind. Ich glaube, das wissen die Hersteller oft besser als wir - ich habe hier im Forum von zahlreichen Kundenevents gelesen, die anscheinend darauf ausgerichtet waren, auch so etwas auszuloten. Wir kommen also in absehbarer Zeit nicht umhin, für die schönen Dinge im Leben anständig zu löhnen, wie immer.

Kantholz

na gut, der innenraum unserer fiats ist eigentlich echt ok, dafür das sie gerademal ²/³ eines mini kosten.

 

kann mich in der hinsicht ja nicht beschweren.

 

gruß

Zitat:

Original geschrieben von Kantholz

...die Kleinen leisten sich oft zuviel, weil es der Steuerverdreher rät. Daß jeder Euro, den man abschreibt, irgendwo, irgendwann auch mal verdient werden muß, ist kaum einem bewußt. Ich habe sogar schon Leute kennengelernt, die waren der Auffassung, der Staat bezahlt quasi die Abschreibungsgüter ...

Das beobachte ich seit vielen Jahren in großem Ausmaß. Sämtliche Firmeninhaber, vorwiegend Klein- u. mittelständische Betriebe sind fest davon überzeugt, dass sie beim Wareneinkauf (auch Firmenwagen) die vollen 19 % mit der VST-UST-Bereinigung wieder zurück erhalten und Abschreibungen = Finanzgeschenke sind.

Daher empfehlen üble mafiöse Steuer"berater" die Anschaffung von Luxusgütern wie dicke Autos und nicht selten Rabatt beim Neuwagen in Form von teurem Sonderzubehör statt Geld-Rabatt.

Leider sind Gesamt- oder Vollkostenrechnungen nicht Bestandteil von Ausbildungen, welche dann offenbaren würden, dass aus den 19 % "MwSt-Rabatt" plötzlich nur noch 5 % werden und Abschreibungen wegen Kapitalbindung der Güter und entgangener Zinsen plötzlich nur noch hauchmilde Gewinnschmälerungen und für die meisten Steuererklärungen fast belanglos sind, da andere Kosten um 95 % überwiegen.

 

Diese Ammenmärchen werden leider von ca. 75 % der Steuerberater(mafia) den ahnungslosen Firmeninhabern eingebläut, da die Steuerbüros kräftig daran mitverdienen. Je ausladender die Steuererklärung, desto mehr Asche für das Steuerbüro. So herrscht der Glaube, ein 60 tsd € teurer Neuwagen mit "Geschäftsleasing" und "Abschreibungen" sei für den Unternehmer finanziell attraktiver als ein 25 tsd € schicker barbezahlter Zweijahreswagen, ebenfalls mit Leder u. dgl.

Es ist sehr schwierig, seriöse, gute und ehrliche SteuerBERATER zu finden.

 

So legen sich die Firmeninhaber weiterhin fleißig große Luxusautos zu, sind dadurch finanziell unbeweglicher, können sich daher an schwankende Marktgegebenheiten nicht oder schwerer anpassen und kratzen jährlich immer am Limit oder Überleben. Hauptsache der AMG oder M5 steht im Hof aber kein Geld für einen anständigen Computer oder einer hilfreichen Bürokauffrau oder dringend nötige Gebäude-Erweiterung. Und immer serienmäßiges Gejammere, wenn die Auftragslage mal etwas stockt.

Als Chef muss ich schließlich etwas repräsentieren,

da kann ich nicht im Dacia vorfahren,

kann schon, aber wer will es?

Klug wäre es . . .

:rolleyes: :cool: :rolleyes:

Themenstarteram 17. November 2010 um 7:26

Zitat:

Original geschrieben von kevinmuc

Zitat:

Original geschrieben von Kantholz

 

Die alte Kaufmannsleier ... "Wir kaufen für hundert und verkaufen für zweihundert ... und von dem einen Prozent dazwischen müssen wir leben!"

(Mal ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen ..) ;-)

Kantholz

Weiste, eigentlich hätte ich dich für etwas weitsichtiger eingeschätzt... Die meisten können ja nicht mehr als 2 zahlen vergleichen... also die differenz zwischen einkauf und verkauf = Gewinn...

Das der Gewinn nur der überschuss zwischen einnahmen und ausgaben ist, das überreisen einfach viele nicht mehr.

Nur der vollständigkeit halber:

Gesammt Gewinn =

kumulierter Umsatz

- kumulierte EK Preise

- Raumkosten

- Personalkosten

- GWS Kosten

- Versicherungsbeiträge

- Bruch / Gewährleistungsausgaben

- Zinsen auf Lagerbestand (handel hat < 20 % ek)

- Zunahme/Abnahme Lagerbestand

- Verschrottung aufgrund Produktversionierung / Alter

= Betriebsgewinn

Eine Kennzahl:

Umsatzrendiete = Gewinn/Umsatz

Typische Kennzahlen:

Fachhandel: zwischen 3 und 10  %

Discounter: zwischen 1 und 3%

gretz

woher hast du diese "Kennzahlen" ???

Firmen, wieder Media Markt, machen mindestens 25% Marge..... Der kleine TV händer um die Ecke, macht da deutlich weniger.. da schon eher zwischen 3 und 10%

Und der Großhändler hat nochmal bis zu 50% (und mehr)

da bleibt das Geld :rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von Maxell-335

Zitat:

Original geschrieben von kevinmuc

 

 

Weiste, eigentlich hätte ich dich für etwas weitsichtiger eingeschätzt... Die meisten können ja nicht mehr als 2 zahlen vergleichen... also die differenz zwischen einkauf und verkauf = Gewinn...

 

Das der Gewinn nur der überschuss zwischen einnahmen und ausgaben ist, das überreisen einfach viele nicht mehr.

 

Nur der vollständigkeit halber:

 

Gesammt Gewinn =

kumulierter Umsatz

- kumulierte EK Preise

- Raumkosten

- Personalkosten

- GWS Kosten

- Versicherungsbeiträge

- Bruch / Gewährleistungsausgaben

- Zinsen auf Lagerbestand (handel hat < 20 % ek)

- Zunahme/Abnahme Lagerbestand

- Verschrottung aufgrund Produktversionierung / Alter

= Betriebsgewinn

 

Eine Kennzahl:

Umsatzrendiete = Gewinn/Umsatz

 

Typische Kennzahlen:

Fachhandel: zwischen 3 und 10  %

Discounter: zwischen 1 und 3%

 

gretz

woher hast du diese "Kennzahlen" ???

Firmen, wieder Media Markt, machen mindestens 25% Marge..... Der kleine TV händer um die Ecke, macht da deutlich weniger.. da schon eher zwischen 3 und 10%

Woher? Einzelhandelslehre, Marketingvorlesung, Finanzbuchhaltung vorlesung, Studieren von FirmenJahresabschlüssen und eigenen Erfahrungen ( Bin Händler).

 

Und woher hast du deine Vermutungen?? Vom Stammtisch....?? Oder ist dir der Unterschied zwischen Marge und Umsatzrendite nicht geläufig?

Die Umsatzrendiete von Mediasaturn betrug 2008 3,2 %. --> Googeln.

 

Ansonsten Verweise ich auf meinen ersten Satz im Zitat.

 

gretz

 

 

Zitat:

Original geschrieben von chris230379

Und der Großhändler hat nochmal bis zu 50% (und mehr)

 

da bleibt das Geld :rolleyes:

Mediasaturn umschifft die Großhändler, bzw. ist Großhändler (Metro Cash & Carry) Die haben  mit ihrem Vollsortiment immerhin 4.0 % UR Erwirtschaftet.

 

Um auf das Thema zurückzukommen:

Aber diese beiden Beispiele (von dir und von Maxell) zeigen, dass die meisten überhaupt keine Vorstellungen haben, wieviel was kostet. Das Marge kein Gewinn ist und das eine USB Buchse keine MP3 Integration.

 

Die ganzen angebrachten Punkten sind für sich betrachtet sicherlich richtig. Aber für das Funktionieren werden einfach die Wesentlichen (kosten) bestandteile weggelassen.

 

Eine Stichhaltige Kostenbetrachtung für Zusatzausstattung ist selbst für Unternehmen extrem schwierig zu ermitteln und darzustellen.

Wenn einer noch nichts damit zu tun hat, dann sind einem Komplexitätskosten völlig fremd.

 

gretz

 

 

 

Genau deshalb ist es wichtig, dass es Leute gibt, die uns aufklären können. :cool:

Zitat:

Original geschrieben von chris230379

Genau deshalb ist es wichtig, dass es Leute gibt, die uns aufklären können.

Ironie?

Nö, sorry.

Hab zwar kein Hochschulstudium, aber glaube doch unterscheiden zu können wenn hier einer klugscheißen will oder wenn jemand fachlich fundierte Beiträge liefert. ;)

Außerdem merkt man eine gewisse Bildung glaub ich auch an einer guten

Rächdschraibunk.

Zitat:

Original geschrieben von chris230379

Nein,

 

sorry.

 

hab zwar kein Hochschulstudium, aber glaube doch unterscheiden zu können wenn hier einer klugscheißen will oder wenn jemand fachlich fundierte Beiträge liefert.

 

Außerdem merkt man eine gewisse Bildung glaub ich auch an einer guten

 

Rächdschraibunk.

Also ich hab ne rechtschreibschwäche ;-), Sagt aber nix über meine Bildung aus...

War jedenfalls NICHT gegen dich oder einen deiner Beiträge gemeint.

Zitat:

 

So legen sich die Firmeninhaber weiterhin fleißig große Luxusautos zu, sind dadurch finanziell unbeweglicher, können sich daher an schwankende Marktgegebenheiten nicht oder schwerer anpassen und kratzen jährlich immer am Limit oder Überleben. Hauptsache der AMG oder M5 steht im Hof aber kein Geld für einen anständigen Computer oder einer hilfreichen Bürokauffrau oder dringend nötige Gebäude-Erweiterung. Und immer serienmäßiges Gejammere, wenn die Auftragslage mal etwas stockt.

da stimme ich dir ja sowas von zu, das kann ich hier gar nicht schreiben.

mich regen diese pseudoselbständigen auch auf, die immer nur jammern, aber dicke autos fahren, teure urlaube machen, im schönsten haus wohnen, aber kein geld für firma, MA oder sonstige investitionen übrig haben.

 

gruß

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