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Volvo XC90 massive geschwindigkeitsabhängige Vibrationen - vorübergehend auftretend
Hallo liebe Volvo Gemeinde,
ich fahre seit ca. 6 Jahren einen Volvo XC90 D5 AWD BJ2004 mit 163PS und Automatikgetriebe.
Mittlerweile ist der Gute fast 18 Jahre alt und hat 400.000km runter. Daher treten nun nach und nach diverse Alterserscheinungen auf.
Aktuell habe ich ein Problem mit starken Vibrationen, meist während Autobahnfahrten, die bei ca. 90km/h auftreten und sich nur mit der Geschwindigkeit ändern - Das Antippen der Bremsen ändert nichts.
Die Vibrationen sind dabei so stark, dass es das ganze Auto durchschüttelt und man denkt am ehesten an eine nicht festgezogene Radmutter, so heftig wie die sind.
Was mich aber besonders wundert: Die Vibrationen treten nicht immer bei dieser Geschwindigkeit auf - wie man es bei Reifenunwucht erwarten würde - sondern nur sporadisch.
Bisher ist mein Eindruck wie folgt: Die Vibrationen beginnen oftmals nach ca. 20km Fahrt, werden dann immer stärker und verschwinden dann nach weiteren 5km Fahrt fast vollständig. Das ist der Punkt, der mich am meisten verwundert - bei allen Ursachen, die mir so einfallen, müssten die Symptome eigentlich ständig auftreten. Die Symptomatik tritt auch nicht bei jeder Fahrt auf.
Ich habe jetzt hier im Forum schon verschiedene ähnliche Fälle gelesen - bis hin zu Motorlager, Handbremsen und Chiptuning als Ursache.
Was mich aber besonders interessiert: Könnte es auch am Getriebe liegen oder würde sich das anders äußern? Wie könnte man erklären, dass die Probleme nur vorübergehend auftreten und dann wieder verschwinden? Bei sämtlichen Schäden, die mir so einfallen, würden die Probleme nicht während der Fahrt wieder weniger werden...
Hintergrund meiner Frage ist folgender: Habe kurz vor dem Auftreten der Probleme das Motoröl und das ATF des Automatikgetriebes gewechselt (mir ist leider aufgefallen, dass das Getriebe bereits etwas ölundicht ist.) Habe zunächst die gleiche Menge ATF wieder reingefüllt, wie ich mit dem Messbecher abgelassen hatte. Bei kaltem Getriebe schien der Ölstand auch zu stimmen - war aber beim warmen Getriebe doch deutlich zu wenig. Habe mittlerweile bis auf MAX am Getriebe-Ölpeilstab nachgefüllt, doch das Problem tritt weiterhin auf. Nun frage ich mich, ob das Getriebe durch einmalige Fahrt mit evtl zu geringem Ölstand Schaden genommen haben kann und diese Symptome verursacht. Es schaltet allerdings völlig problemlos.
Ansonsten fallen mir noch folgende Punkte ein:
- Habe zum Nachfüllen des Getriebeöls den Luftfilterkasten ausbauen müssen. Bei dem Beitrag über die Motorlager habe ich etwas von den Druckleitungen gelesen. Liegen die da im Bereich des Luftfilterkastens, so dass ich diese vielleicht versehentlich beschädigt oder abgezogen haben kann?
- Desweiteren habe ich vor 2 Monaten für den TÜV einige Reparaturen durchführen lassen (Fahrwerksfeder hinten rechts, ABS-Ring und Sensor, Handbremse eingestellt). Leider leuchtet das ABS trotz Reparatur immer wieder auf. Meist beginnt es bei der Fahrt bei ca. 70km/h kurz zu klackern, bevor dann die ABS-Warnleuchte aufleuchtet. Im Forum habe ich von kalten Lötstellen im Steuergerät gelesen - nachdem Sensor und ABS-RIng neu sind, wird außer evtl Stecker/Kabelverbindung leider nicht viel anderes übrig bleiben? Das mit der kalten Lötstelle würde mich auch nicht wundern, weil seit einem Jahr beim Kombiinstrument die Anzeige vom Bordcomputer ausgefallen ist und da auch oft kalte Lötstellen die Ursache sind. - Vielleicht ist der Elch jetzt einfach so alt, dass die ganzen Lötstellen nach und nach aufgeben. Wäre es theoretisch denkbar, dass das ABS-Problem verantwortlich ist? Könnte evtl die Kraftverteilung auf Vorder- und Hinterachse wegen des defekten ABS gestört sein und die Symptome verursachen?
Bin mal gespannt auf Eure Vorschläge
Viele Grüße
Uwe
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9 Antworten
Starke,geschwindigkeitsabhängige Vibrationen lassen mich immer auf die Kardanwelle & Co. schliessen.
Hatte ich vor Kurzem wieder bei meinem 850,bei dem vor Jahren das Mittellager der Kardanwelle erneuert wurde.
Dieses Mal war es nicht das Mittellager,sondern das vordere Lager der Welle,welches durch Hitzeeinfluss der Downpipe quasi trocken war und kein Fett mehr enthielt.
Hatte dann die Welle komplett raus und beide Lager neu gefettet.
Seit dem ist wieder Ruhe im Karton.
Gruß,Martin
Könnte auch eine defekte Antriebswelle sein, besonders die Gelenkköpfe. wenn aus den Kugelführungen mal eine kleine ecke weggebrochen ist, verkannten sich dann die Kugeln und es kommt zum unrunden Lauf der welle!
Wollte hier noch die Auflösung beisteuern:
es war wohl ein Bremssattel fest. Zumindest war irgendwann der Bremsbelag durch. Habe dann Bremsscheibe und Bremsbeläge wechseln lassen. Seither ist das Problem nicht mehr aufgetreten.
Das hätte dir aber eigentlich schon früher auffallen können/müssen.
Sowas merkt man, wenn der Wagen nicht mehr frei rollt und riechen kann man das i.d.R. auch.
Aber danke für die Rückmeldung und weiterhin knitterfreie Fahrt!
Zitat:
@uwe230te schrieb am 23. August 2023 um 15:38:21 Uhr:
Wollte hier noch die Auflösung beisteuern:
es war wohl ein Bremssattel fest. Zumindest war irgendwann der Bremsbelag durch. Habe dann Bremsscheibe und Bremsbeläge wechseln lassen. Seither ist das Problem nicht mehr aufgetreten.
….nur eine Bremsscheibe und Beläge??
Hoffentlich doch achsweise beide Seiten, oder??
Gruß der sachsenelch
Und der feste Sattel?
…Ist jetzt lose…
:D
Gruß Didi
Lol. Rofl.
Gruß Hans
Aua…
:D