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- Volvo V70 gekauft - Einschätzung der Mängel zwecks sauberer Behebung vor Übergabe - suche Hilfe
Volvo V70 gekauft - Einschätzung der Mängel zwecks sauberer Behebung vor Übergabe - suche Hilfe
Nach 3 Wochen Suchen habe ich gestern meinen V70 gekauft. I'm in love.
Kerndaten: 2008, 200 Tkm,
Steht da wie eine eins. keine Kratzer - mir absolut unverständlich, wie ein Auto nach 14 Jahren noch so aussehen kann. Unten hinten n bißchen Rost. Sonst sieht alles super aus. Motorraum - nicht neu geputzt, aber super sauber.
Läuft gerade, wenn man Lenkrad losläßt. Kupplung ist ein Genuß. Reifen absolut gleichmäßig mit super Profil
* * * * * *
Kommt mit neuem TÜV. Das sagt der Hauptbericht
Motor/Antrieb/Kühlsystem Umweltbelastung Getriebe ölfeucht (GM)
Motor/Antrieb/Kühlsystem Umweltbelastung Differential vorn ölfeucht (GM)
Achse/Achsaufhängung Längslenker 2. Achse links und rechts vorn Gummilagerung beschädigt (EM)
weiter in nächster Zukunft im Auge behalten:
Radbremse ... oberflächlich korridiert
Karosserie Bodengruppe / Achskörper mit Rostansatz (HW)
Motor/Antrieb/Kühlsystem Umweltbelastung Motor Dichtung schwitzt - Zustand beobachten
* * * * *
Außerdem hatte der Wagen einen Motorschaden, der repariert wurde. Steht so im Kaufvertrag.
Und wenn ich im Leerlauf mal so richtig auf's Pedal trette, dann kommt er irgendwie sehr langsam. Also das Gegenteil von mal kurz aufjaulen
Wie würdet Ihr dieses Auto einschätzen?
Und a) habe ich volle Gewährleistung und b) ist bei dem Preis durchaus eine gewisse Investition drin.
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244 Antworten
Zitat:
@windelexpress schrieb am 13. Mai 2022 um 00:11:53 Uhr:
Wenn Du Dir um den technischen Zustand des Wagens genauso viel den Kopf zerbrechen würdest, wie um die möglichen Konstellationen, wie Du wem einen reindrücken kannst,wenn die Kiste zickt, dann wäre die Chance erheblich größer, ein technisch intaktes Fahrzeug zu finden.
Du hast es auf den Punkt gebracht.
Dann gäbe es auch die gewünschte Unterstützung aus diesem Forum.
Grüße Markus
Zitat:
@noclue schrieb am 13. Mai 2022 um 07:40:37 Uhr:
a) EZ 2008, 200 Tkm für 5 T€ ist Hammer! Ist ein super Preis. Gibt Leute, aus meiner Sicht irre, die wischen das weg.
c) die große Frage bei diesem Auto ist natürlich: sind die 2 Tkm echt? Ich glaube nein. Ist aber erstmal nur ein Gefühl. Sehr geholfen hat da die Nachfrage nach den kilometern im Tüv-Bericht von 2020 - 170 km gefahren die letzten zwei Jahre.
d) hier aufgeworfen: wer steht im KV - das Problem, was hier angesprochen wurde, war mir auch vorher schon klar, ist für mich aber aus dargelegten Gründen irrelevant
f) auch z.B. die Frage geklärt: was bedeutet "Motorschaden (repariert)"? Scheint für Auto-Leute total wichtig. Ich denke mir: ist doch egal. Wenn es repariert ist, ist es repariert.
h) die ganzen widersprüchlichkeiten von dem Wagen versuche ich auch in mir irgendwie abzuklären: der Wagen sieht soooooo sauber aus, der lack und alles. Normal hat man immer diese kleinen haarrisse. Da ist nix! Nur eine Stele mit dem Hauch einer haarrissigkeit
also optisch würde man sagen, den hat die letzten 14 Jahre eine 71-jährige gefahren [3 Vorbesitzer]
i) dann wurde hier so in 5 posts nicht geglaubt, daß ich keine gewährleistung habe.
j) zum Verkauf: ich hätte da vieles besser machen können. Ich kam da an und wollte den Wagen!
k) Wenn Dir ein Laie ein Auto verkauft, dann weiß der regelmäßig selber nicht, was Sache ist. Der Händler weiß es. Er hat die Kompetenz. Und er hat die Verantwortung, daß das "Produkt" in Ordnung ist. Das will ich mir hier holen
l) Ich bin auch positiv überrascht, daß keiner ein problem hat damit, daß der Motor repariert wurde. Der Händler fand das sehr relevant.
m) Ich glaube aber, daß der Wagen voll runter gefahren wurde, und zwar gerade nicht saumäßig, sondern von einem exzellenten Fahrer, der aus dem wagen alles rausgeholt hat. Und dann die kms runtergedreht hat ... aber nur ein verdacht
a) da taucht ganz zu Anfang folgende Fragestellung in meinem Kopf auf: ich - und ich unterstelle jeder andere Unternehmer auch - möchte Umsatz und Gewinn so gestalten, dass er bei geringstem Aufwand so hoch wie möglich ist. Ich habe jetzt keinen Preisvergleich gemacht, aber wenn dieses Auto tatsächlich einige Tausender billiger sein sollte als der Durchschnitt - warum nur ist das so? Gibt eigentlich nur 3 Antwortmöglichkeiten: die Verkäufer sind total blöd, die Verkäufer müssen höhere Priorität auf schnellsten Umschlag legen weil sie die Kohle brauchen, der Wagen ist realistisch nicht mehr wert. Oder übersehe ich etwas? Vielleicht hast Du ja die Blöden gefunden, aber wie wahrscheinlich ist das ...
c) das wäre jetzt mal etwas, was mich stark interessieren würde.
d) tatsächlich? Irrelevant? Finde ich so gar nicht, mich interessiert schon, mit wem ich einen Vertrag schließe ...
f) die Frage ist aber doch - was war tatsächlich dran und wie wurde es repariert? Ein echter Motorschaden ist für so ein Auto normalerweise der wirtschaftliche Totalschaden ... und hier hat es sich gelohnt reparieren zu lassen und man macht noch Gewinn bei gleichzeitig niedrigem Kaufpreis. Finde nur ich das ... schräg?
h) aber es ist doch für Dich relevant, wie sicher und zuverlässig der Wagen Dich mobil hält. Und nicht wie viele Kratzer der hat. Vor allem in der Preisklasse. Was meinst Du wie viele Leute ich kenne, die 2x die Woche ihr "Schätzchen" Waschen und wienern, aber wenn was dran ist kommt großes Drama mit billigsten Bastelversuchen. Wasser und Politur sind billiger als Werkstattstunden ...
i) ich glaube auch tatsächlich immer noch, dass Deine Gewährleistung wenig Wert hat.
j) Du bist ungeduldig und der Meinung, ein paar Tage Suchen reichen für den besten Erfolg. Das ist oft in höheren Preisklassen nicht so ...
k) aber nun Moment mal - Du hast doch gar nicht vom Händler gekauft? Das war doch im Auftrag? Dann hat der Händler (wenn er nicht ganz dumm ist) die Verantwortung für gar nix, weil Dein Vertragspartner der eigentliche Verkäufer ist. Ich habe so viel Ahnung vom Fliegen wie ein Bentheimer Landschwein - ich vermittle Dir aber gerne den Verkauf von einem Learjet, ohne für irgendetwas verantwortlich zu sein. Hierzu noch eine Frage aus reinem Interesse: hast Du die eigentlichen Verkäufer mal kennengelernt? Oder ging das nur über den vermittelnden Verkäufer und Du hast die nie gesehen und gesprochen?
l) siehe f)
m) ob der Fahrer exzellent war oder nicht (woraus leitest Du das überhaupt ab?) spielt doch keine Rolle - runter ist runter. Und aus dem tollen Angebot zu a) wurde jetzt im selben Beitrag eine runtergerittene Möhre mit gedrehtem km-Stand ... (?)
Zitat:
@CivicTourer schrieb am 13. Mai 2022 um 11:25:41 Uhr:
h) aber es ist doch für Dich relevant, wie sicher und zuverlässig der Wagen Dich mobil hält. Und nicht wie viele Kratzer der hat. Vor allem in der Preisklasse. Was meinst Du wie viele Leute ich kenne, die 2x die Woche ihr "Schätzchen" Waschen und wienern, aber wenn was dran ist kommt großes Drama mit billigsten Bastelversuchen. Wasser und Politur sind billiger als Werkstattstunden ...
So wahr. Meiner wird selten gewaschen, aber im April HU mängelfrei im ersten Anlauf. Mit 21 Jahren. ;)
Klar kann man sich bei jedem günstigen Auto müßige Fragen stellen. Der Vorbesitzer hatte da einen ehemals recht teuren und äußerlich gepflegten Wagen, der mit Motorschaden die Hufe streckt. Eine Reparatur oder gar ein neuer Motor lohnen sich nicht mehr, aber eigentlich ist es schade um den Wagen. Was macht man also? Vielleicht kennt irgendein Neffe einen, der einen kennt, der in seiner Hobbywerkstatt in Polen den Motor wechseln kann, und macht sich auf die Suche nach einem Gebrauchtmotor aus einem Schlachter. Nach ein paar Monaten findet er einen günstigen Motor, vielleicht mit 350.000 km auf der Uhr (dazu könnte die Ölerei passen), der wieder ein paar Monate später am Wochenende gewechselt wird. Kostenaufwand vielleicht 500 Euro, und der Wagen läuft wieder. Zwischenzeitlich hat man natürlich ein anderes Auto, der Volvo steht rum, und nach noch ein paar Monaten soll er halt doch verkauft werden.
Und schon steht da ein frisch repariertes, gut aussehendes Auto für einen kleinen Preis. Klar, man kann jetzt sagen, wer sich auf sowas einlässt, ist blöd, und stattdessen ein Auto mit der selben verborgenen Story für 7500 Euro kaufen, weil da wenigstens der Preis schlüssig ist. Oder eben nicht.
Zitat:
ich glaube auch tatsächlich immer noch, dass Deine Gewährleistung wenig Wert hat.
Ja, das sollte man einsehen / sich eingestehen. Und trotzdem: ist der Wagen zum aktuellen Zeitpunkt in Ordnung und fit, dann kann man das schon machen. Dann spielt er nämlich ganz zwanglos in der Liga der übrigen Low Budget-Autos mit. Gewährleistung darf man bei keinem davon großartig erwarten.
Zitat:
@oliver_germany schrieb am 13. Mai 2022 um 11:53:21 Uhr:
So wahr. Meiner wird selten gewaschen, aber im April HU mängelfrei im ersten Anlauf. Mit 21 Jahren. ;)
Schmutz kann auch konservieren.
Aber nicht, dass er nur noch durch den Dreck zusammengehalten wird... ;)
Hallo,
habe den thread mit Interesse überflogen. Ich glaube man kann es kurz machen
1. Du kannst Glück haben mit dem Fahrzeug
2. Bei den Auffälligkeiten ist das Fahrzeug m.A. nach nichts für einen Laien (Risiko sehr gross)
3. Deine juristischen Kenntnisse überschätzt Du m.A. nach sehr - entsprechende Erfahrungen in der juristischen Auseinandersetzung scheinen Dir vollständig zu fehlen.
Alles in allem Respekt für Deine Vorgehensweise - Nicht nur stur, sondern auch extreme Risikobereitschaft. Wünsche Dir das es gut geht.
Am Ende wirst Du auf jeden Fall dazu gelernt haben.
Gruss
5.000€ Lehrgeld sind zwar viel, aber nicht existenzbedrohend für die meisten Menschen.
Und 5000 Euro sind nicht zwangsläufig ein Schnäppchen für ein 14 Jahre altes Auto.
Es sind bereits viele Beiträge da, die ich nicht in aller Tiefe und Breite gelesen habe.
Daher kann -wenn sich die Kaufentscheidung erledigt hat - das Nachstehende überholt sein.
Ich kann eigentlich nur immer feststellen, dass Autokauf eine Sache des Vertrauens ist. Besteht Argwohn, dann besser nicht kaufen, auch wenn der Preis lockt. Ein Auto in dem Alter und mit der Laufleistung birgt halt ein gewisses Risiko. Wenn man nüchtern rangeht und den Wagen Mal auf 2 Jahre auslegt, dann ist der Verlust immer noch deutlich geringer als der Verkaufswert bei einem Neuwagen. Das Mal nur als Hypothese.
Wie lange man einen Verbrenner noch fahren kann oder darf, wird auch politisch beeinflusst. Möglicherweise kauft man sich ein teures Auto und kann es nach 2 Jahren nicht mehr aus obigen politischen Gründen nicht mehr fahren.
Kurzum: Ein schlechtes Gefühl kann man per Ferndiagnose nicht ausräumen. Wenn Du das hast, dann besser nicht kaufen.
Mögliche Probleme, die Dich erwarten aber nicht kommen müssen, kennst Du nun zu genüge.
Optisch macht das Fahrzeug eine guten Eindruck. Technisch ist es schwierig zu beurteilen.
Daher: Schlaf drüber und wenn das Gefühl stimmt, dann kaufen. Ansonsten nicht.
Zitat:
@thrusty schrieb am 13. Mai 2022 um 13:32:46 Uhr:
Es sind bereits viele Beiträge da, die ich nicht in aller Tiefe und Breite gelesen habe.
...
Du hast scheinbar nichtmal den Eingangsbeitrag gelesen, denn der Kauf ist bereits getätigt. Das steht im ersten Beitrag in der ersten Zeile.
Zitat:
@thrusty schrieb am 13. Mai 2022 um 13:32:46 Uhr:
Wenn man nüchtern rangeht und den Wagen Mal auf 2 Jahre auslegt, dann ist der Verlust immer noch deutlich geringer als der Verkaufswert bei einem Neuwagen.
Wer hätte das gedacht. 2 Jahre Neuwagen fahren ist teurer als 2 Jahre ein 14 Jahre altes Auto mit mindestens 200.000 KM.
Gut, dass es mal einer aufgedeckt hat.
Zitat:
@ixtra schrieb am 13. Mai 2022 um 16:6:30 Uhr:
Wer hätte das gedacht. 2 Jahre Neuwagen fahren ist teurer als 2 Jahre ein 14 Jahre altes Auto mit mindestens 200.000 KM.
Gut, dass es mal einer aufgedeckt hat.
Das war nur auf den Wertverlust bezogen.
Zitat:
@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 13. Mai 2022 um 13:34:32 Uhr:
Das steht im ersten Beitrag in der ersten Zeile.
Oh, das hatte ich irgendwie in den falschen Hals bekommen. Entschuldigung. Leider kann ich meinen Beitrag nicht mehr löschen.
Wäre interessant zu wissen ob hier auch so viele schreiben würden, wenn ein „Würstchen“ die Kiste gekauft hätte. Sorry konnte ich mir nicht verkneifen :)
Bei der krassen „Unbelehrbarkeit“ und der Salami Taktik hätte der Schwachsinn hier sofort geschlossen werden sollen. Finde auch die Art zu schreiben von der Käuferin mehr als daneben. Nur von oben herab. Ganz schön hochnäsig. Wen juckt denn hier ob Sie juristisch ganz gut da steht. Katastrophe! Wobei ich zugeben muss, dass Ihre Art das Ganze hier tatsächlich zum Krimi gemacht hat:D
Ein gebrauchter Volvo ist nur gut wenn die Vorbesitzer sich um den technischen Zustand gekümmert haben. Wenn dieser allerdings vernachlässigt wurde, dann kann man sehr, sehr schnell Unmengen an Kohle investieren. Vor allem bei den Werkstattpreisen. Ich persönlich würde nie im Leben ein Auto von nem Händler kaufen der ein Auto im Auftrag verkauft. Entweder der Händler verkauft es mit gutem Gewissen über sich selbst oder er kann das Auto behalten.
Nur weil man die Gewährleistung im Vertrag nicht ausgeschlossen hat, heißt es noch lange nicht das man rechtlich keine Probleme haben wird. Außerdem wer braucht denn den ganzen Stress?! Ebenso ist eine HU und eine AU einfach so gut wie nichts Wert! Ich kenne Leute die fahren ohne DPD mit Software Optimierung und allem drum und dran zur HU und bekommen diese gegen schmieren vom Prüfer. Naja sei es drum. Danke für den tollen Krimi und als Tipp komm mal auf den Boden der Tatsachen runter ;)
Wenn ein Fahrzeug wirklich "IM AUFTRAG" verkauft wird, dann macht da kein Händler auch nur einen Finger am Auto krumm!
Dann wird das so verkauft, wie es der letzte Besitzer da abgestellt hat.
Rechtlich ist das Ganze auch nur ok, wenn der letzte Besitzer nach erfolgtem Verkauf sein Geld abzügl. der Händlerkosten erhält.
Zitat:
@Tomek2426 schrieb am 14. Mai 2022 um 11:42:30 Uhr:
Ich persönlich würde nie im Leben ein Auto von nem Händler kaufen der ein Auto im Auftrag verkauft. Entweder der Händler verkauft es mit gutem Gewissen über sich selbst oder er kann das Auto behalten.