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Verschmortes Kabel am Ladebooster
Moin zusammen,
gestern Abend auf der ersten Fahrt in diesem Jahr stoppte urplötzlich der Ladevorgang der Aufbaubatterie - hatte zufällig gerade die Supervolt-App offen und konnte sehen, wie der Lade Strom von ~35A auf 0 fiel.
Das passierte kurz vor unserer Ankunft und die Aufbaubatterie war zum Glück mit ~77% ausreichend geladen, so dass wir problemlos die Nacht verbringen konnten.
Jetzt eben habe ich mal geschaut woran es liegt und siehe da, das Stromkabel vom Booster zur Aufbaubatterie ist recht heftig verschmort.
Irgendeine Idee was dafür der Grund sein könnte?
Lief bislang ohne Auffälligkeiten.
VG, Markus
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41 Antworten
Danke Euch!
VG, Markus
Zitat:
@Caravan16V schrieb am 22. Januar 2024 um 17:19:25 Uhr:
Giba Caravantechnik macht gute Videos auf YT. Die haben den Victron XS12-12-50 gegen den Votronic 12-12-50 getestet und unterm Strich ist der Votronic besser weggekommen. Warum und wieso, einfach Video anschauen.
Das ist das besagte Video:
Händler hat sich eben per Email zurückgemeldet und entschuldigt, und angekündigt dass ich noch diese Woche Austausch bekomme.
Na immerhin.
VG, Markus
Das ist ja wohl das mindeste was man erwarten darf. Aber empfehlen würde ich den nicht mehr. Aber das bestätigt wieder mal, Kundenzufriedenheit das war einmal.
Im Vergangenen Sommer entdeckte ich an meinem Elektroblock (Schaudt EBL 119) ein ähnliches Problem am Steckverbinder zum Kühlschrank.
An dem Steckerblock wurden / werden relativ billige Kontakte aus dem System Mate'n'Lok von Tyco verwendet. In der Plus-Leitung war dann die Kontaktkraft zwischen Stift (männlicher Kontakt) und Buchse (weiblicher Kontakt) unzureichend, was dann ebenfalls zu verschmorten Kontakten und angesengten Steckerblöcken geführt hat.Zum Glück ist der Leitung und vor allem auch der Leiterplatte im Gerät nichts passiert.
Die Produkte gibt es frei zu kaufen, und ich konnte das Problem dann mit eigenen Mitteln lösen. Allerdings habe ich mir dann erlaubt, im vorbeugenden Sinn die Stifte ein ganz kleines bisschen zu weiten, damit sich eine etwas höhere Kontaktkraft ergibt.
Die bisherige Lösung hat jetzt 5 Jahre gehalten, nun hoffe ich, dass meine Reparatur mindestens ebenso lange lebt. Wenn nicht, werde ich das Ganze aber auf anständiges Kontaktmaterial umbauen.
Es ist wirklich - wie beim TE und seiner Ladeleitung - eine Sache der Kontaktkraft. Im Falle des TE also Verschraubung plus Aderhülsen, in meinem Fall sauberer Crimp und eine gewisse STeckkraft als Indiz (nicht Beweis) für ausreichende Normalkraft zwischen Buchse und Stift. Das ist für die Stromtragfähigkeit wirklich entscheidend.
Zitat:
@Caravan16V schrieb am 22. Januar 2024 um 17:19:25 Uhr:
Zitat:
@Hulper schrieb am 22. Januar 2024 um 15:43:42 Uhr:
Verbaut war ein Votronic VCC 1212-50 Ladebooster, und abgesehen von dem Problem (was ja eher am Einbau lag) war ich mit dem Teil auch recht zufrieden, bis auf dass ich alle Einstellungen und Statusanzeigen nur am Gerät sehen konnte.
Daher überlege ich - falls ich mir einen anderen Ladebooster aussuchen darf - ein anderes Modell zu nehmen. Was halter ihr vom Victron Energy Orion XS 12/12?
Als Solarregler habe ich ein Victron Energy und mag die Möglichkeit das Teil per App steuern zu können sowie dass man alles sehr detailliert einstellen kann.
Oder eine andere Empfehlung?
VG, Markus
Giba Caravantechnik macht gute Videos auf YT.
...das finde ich auch. Endlich mal gut erklärte Zusammenhänge.
Bei Victron (Solarregler) habe ich ebenfalls schon Schwierigkeiten mit den Anschlussterminals gehabt.
Zitat:
@Ralf997 schrieb am 22. Januar 2024 um 22:21:47 Uhr:
Das ist ja wohl das mindeste was man erwarten darf. Aber empfehlen würde ich den nicht mehr. Aber das bestätigt wieder mal, Kundenzufriedenheit das war einmal.
Ich sehe das genau andersherum: Klar, so ein Fehler darf nicht passieren, aber wo Menschen arbeiten, passieren nunmal Fehler, die nicht passieren dürfen. Das wird immer so sein und beim besten Anbieter mit der besten Qualitätssicherung mal vorkommen.
Aber: Die Rückmeldung vom Händler kam nur einen Tag nach der Meldung, inklusive einer Entschuldigung, Behebung soll innerhalb einer Woche stattfinden.
Wenn es dann auch so problemlos abgewickelt wird, wie es angekündigt ist, wäre mir das eine klare Empfehlung für den Händler wert. Denn es zeigt genau das Gegenteil von deinem Fazit: Kundenzufriedenheit ist ihm viel Wert: Fehler werden schnell, problemlos und ohne Diskussionen und Herausreden behoben. Was will man denn mehr?
@kaindl
besser kann man es nicht formulieren!
Zitat:
@kaindl schrieb am 25. Januar 2024 um 00:36:53 Uhr:
Ich sehe das genau andersherum: Klar, so ein Fehler darf nicht passieren, aber wo Menschen arbeiten, passieren nunmal Fehler, die nicht passieren dürfen. Das wird immer so sein und beim besten Anbieter mit der besten Qualitätssicherung mal vorkommen.
Aber: Die Rückmeldung vom Händler kam nur einen Tag nach der Meldung, inklusive einer Entschuldigung, Behebung soll innerhalb einer Woche stattfinden.
Wenn es dann auch so problemlos abgewickelt wird, wie es angekündigt ist, wäre mir das eine klare Empfehlung für den Händler wert. Denn es zeigt genau das Gegenteil von deinem Fazit: Kundenzufriedenheit ist ihm viel Wert: Fehler werden schnell, problemlos und ohne Diskussionen und Herausreden behoben. Was will man denn mehr?
Stimme zu. Ich bin jetzt seit bald 30 Jahren überwiegend in der Automobil-Zulieferindustrie im Themenumfeld Qualitätsmanagement unterwegs, immer in verschiedenen Projekten und Rollen. Und wer die Branche kennt, der kennt auch die teils kniffligen (manchmal nicht mehr verständlichen) Anforderungen an Projektmanagement, Produktqualität, Produktionsprozess und Nachweisdokumentation. Bis auf ein paar wenige in den unteren Stufen der Lieerkette haben die meisten auch inzwischen ganz gut verstanden, dass Vorbeugung, Planung, Vertragsprüfung und vernünftiges Equipment am Ende günstiger kommt, als dass man das Entstehen von Fehlern akzeptiert und die Folgen dann bezahlt. Da haben sich auch teils sehr harte Praktiken etabliert, die es gelinde gesagt unattraktiv machen, dem Fahrzeughersteller oder dem großen Systemzulieferer halbgare Ware zu liefern.
Trotzdem- alle machen mal Fehler, manchmal nur Kleinigkeiten, in größeren zeitlichen Abständen auch rückrufrelevante ernste Serienschäden. Und dann ist es eben ein Unterschied ob man so eine Panne versucht zu vertuschen gegenüber dem Endkunden, wie es ein kleiner Hersteller in der niedersächsischen Heide gelegentlich versucht - oder ob man sich offensiv mit dem Kunden und seinem Problem beschäftigt und den entstandenen Fehler durch schnelles Agieren und vernünftige Tonart wieder zu beheben. In meiner Wahrnehmung kann man damit gut 90% der betroffenen Kunden wieder "einfangen". Es gibt eine gewisse Toleranz für Reklamationen, es gibt verdammt wenig Toleranz dafür, berechtigte Reklamationen arrogant abzuwehren.
Neuer Booster (dasselbe Modell) ist bestellt und soll Anfang kommender Woche ankommen.
Derweil bin ich mit der Abwicklung ganz zufrieden und teile die Sicht von @kaindl
VG, Markus
Zitat:
@kaindl schrieb am 25. Januar 2024 um 00:36:53 Uhr:
Zitat:
@Ralf997 schrieb am 22. Januar 2024 um 22:21:47 Uhr:
Das ist ja wohl das mindeste was man erwarten darf. Aber empfehlen würde ich den nicht mehr. Aber das bestätigt wieder mal, Kundenzufriedenheit das war einmal.
Ich sehe das genau andersherum: Klar, so ein Fehler darf nicht passieren, aber wo Menschen arbeiten, passieren nunmal Fehler, die nicht passieren dürfen. Das wird immer so sein und beim besten Anbieter mit der besten Qualitätssicherung mal vorkommen.
Aber: Die Rückmeldung vom Händler kam nur einen Tag nach der Meldung, inklusive einer Entschuldigung, Behebung soll innerhalb einer Woche stattfinden.
Wenn es dann auch so problemlos abgewickelt wird, wie es angekündigt ist, wäre mir das eine klare Empfehlung für den Händler wert. Denn es zeigt genau das Gegenteil von deinem Fazit: Kundenzufriedenheit ist ihm viel Wert: Fehler werden schnell, problemlos und ohne Diskussionen und Herausreden behoben. Was will man denn mehr?
Für mein Empfinden wird hier viel zu schnell "Absolution" erteilt.
Die Werkstatt kann nur froh sein das nicht mehr passiert ist. Hier wurde echt gefuscht. Das was jetzt passiert ist das mindeste was man als Kunde erwarten kann. Das braucht man nicht besonderes zu erwähnen. Was zum Beispiel echter Service in diesem Fall für mich wäre: Der Händler/ die Werkstatt holt das defekte Fahrzeug ab und stellt es repariert wieder vor die Tür. So das ich selbst überhaupt nicht weiter aktiv werden muss. Das wär für mich ein erwähnenswerter Kundenservice.
Gruß Volker
Man kann alles auch übertreiben.
Eine Klemme bei der niemand beweisen kann wer da wann rumgeschraubt hat.....
Da hätte mancher Händler gar nichts ersetzt.
Zitat:
@KarlMH schrieb am 29. Januar 2024 um 22:32:55 Uhr:
Man kann alles auch übertreiben.
Eine Klemme bei der niemand beweisen kann wer da wann rumgeschraubt hat.....
Da hätte mancher Händler gar nichts ersetzt.
Alles klar.
Da wäre ich aber nur einmal Kunde gewesen.
Gruß Volker
