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Verschärfungen bei Fahrverboten - StVO-Novelle
Hallo,
seid gewarnt. Fahrverbote werden künftig schon bei Übertretungen von 21 km/h innerorts und 26 km/h außerorts verhängt. Außerdem wurden die Bußgelder verdoppelt.
Beste Antwort im Thema
Gefällt mir nicht. :(
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264 Antworten
Zitat:
@Gurkengraeber schrieb am 18. Februar 2020 um 18:04:46 Uhr:
Jo. Dann lass mich die auch nach meinem Gutdünken eingehen und predige nicht. ;)
Wenn ich meinen Lappen abgeben müsste, wäre das katastrophal, werde deswegen aber trotzdem nicht (immer) nach TL fahren.
Wenns schon persönlich werden soll. Ich predige nicht. Mach, was du willst. Wer allerdings jammert, dass er nicht machen kann, was er will, weil er doch auf seinen Führerschein angewiesen ist, darf nicht mit meinem Mitgefühl rechnen.
Grüße vom Ostelch
Zitat:
@Gurkengraeber schrieb am 18. Februar 2020 um 18:04:46 Uhr:
Jo. Dann lass mich die auch nach meinem Gutdünken eingehen und predige nicht. ;)
Wenn ich meinen Lappen abgeben müsste, wäre das katastrophal, werde deswegen aber trotzdem nicht (immer) nach TL fahren.
Das einzige was daran katastrophal wäre wenn ich den Führerschein abgeben müsste, wäre wenn ich ihn genau in diesem Monat in der Firma vorzeigen müsste. Für die Strasse ist das Ding überflüssig, ich kann mich nicht erinnern wann ich ihn da das letzte mal zeigen musste, das ist bestimmt 20 Jahre her.
Das Du das nicht so siehst verwundert mich ein wenig, der Rest der STVO ist doch für Dich auch nur eine Empfehlung bzw. dazu da Dir Vorteile zu verschaffen indem andere zurück stecken müssen.
Aktuelles Beispiel gefällig:
Zitat:
Wenn da also von links keiner kommt, halte ich auch am Stop Schild nicht an, ganz einfach.
Aber das ist doch noch nicht beschlosse Sache?!
Im Bußgeldkatalog stehen immer noch die normalen Strafen, bzgl. auf Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Verstehe die ganze Panik gerade nicht.
Hab das auch noch nicht irgendwo anders gehört, außer hier.
Auch von denen, die ich mal drauf angesprochen habe hat jeder nicht gewusst von was ich spreche.
Verwirrte Grüße, Flo
Zitat:
@Eagleseven schrieb am 18. Februar 2020 um 16:53:06 Uhr:
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 18. Februar 2020 um 14:00:53 Uhr:
Aber gerade die Strafe das Fahrverbotes ist individuell
Besonders im Fahrverbotsbereich hat es doch aber jeder selbst in der Hand. Ich mein, ein Schild kann man mal übersehen. Kein Ding. Aber dass das in solcher Regelmäßigkeit geschieht oder gleich beim ersten Mal so derb ist, dass es ein Fahrverbot nach sich zieht, ist doch ehr unwahrscheinlich. Da bin ich ganz bei Herrn Ostelch. Wenn ich auf meinen Führerschein angewiesen bin, sollte ich sorgsam drauf achten. Kann ich das nicht, hmm, dann läuft was schief.
Ich habe in 20 Jahren Außendienst über 1,6 Millionen Kilometer zurückgelegt und 3 Tickets bekommen. Je ohne Fahrverbote und Punkte. Dem oben fett markierten möchte ich vorsichtig widersprechen. Das geht schneller als einem lieb ist, wenn man überregional reist, so wie es bei mir der Fall war. Ständig wechselnde Beschilderung und unbekannte Gegenden sind, bei aller Sorgfalt, schwierig zu beherrschen. Ich hatte ein paar mal die Situation, dass der Ort aufhörte und nur noch Feld und Wald kam. Man gibt instinktiv Gas ohne ein Schild gesehen zu haben. Das hat mich 1 x fast die Pappe gekostet denn ich hab's zum Glück noch rechtzeitig gemerkt gehabt. Ein mal hab ich auf der Autobahn Gas gegeben. Es war frei und ich in Gedanken bis das Unterbewusstsein die Frage stellte, wo denn die Beschränkung aufgehoben war. Standen 180 auf der Uhr...
Unter anderem aufgrund dessen hatten die letzten 2 Firmenwägen eine Schildererkennung. Das war eine enorme Erleichterung.
Über eine mangelnde Kontrolldichte konnte ich mich auf jeden Fall nicht beschweren. :eek: Ich hatte hier schon oft den Eindruck, als sähen das manche aus der Sicht eines Wenigfahrers. Bin ich jetzt auch und habe auf dem täglichen Weg zur Post noch keine Blitze o.ä. gesehen. Seit bald 12 Monaten. Sonst waren es am Tag mindestens 2 bis 3, je nach Region. Ich bekam im Jahr also rund 1.100 mal die Möglichkeit, 4 Wochen lang zu Fuß zu gehen. Das halte ich nicht gerade für wenig...
Zitat:
@FloX35 schrieb am 18. Februar 2020 um 19:28:36 Uhr:
Aber das ist doch noch nicht beschlosse Sache?!
Im Bußgeldkatalog stehen immer noch die normalen Strafen, bzgl. auf Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Verstehe die ganze Panik gerade nicht.
Hab das auch noch nicht irgendwo anders gehört, außer hier.
Auch von denen, die ich mal drauf angesprochen habe hat jeder nicht gewusst von was ich spreche.
Verwirrte Grüße, Flo
Die StVO-Novelle ist vom Bundesrat noch einmal in einigen Teilen entgegen dem Regierungsentwurf geändert worden. Jetzt muss die Bundesregierung die Änderungen noch einarbeiten und erst wenn das Gesetz im Bundesgesetzbaltt veröffentlicht wurde kann es in Kraft treten. Wann das ist steht noch nicht fest. Derzeit gelten noch die alten Preise.
Grüße vom Ostelch
Zitat:
@Gurkengraeber schrieb am 18. Februar 2020 um 18:04:46 Uhr:
Wenn ich meinen Lappen abgeben müsste, wäre das katastrophal, werde deswegen aber trotzdem nicht (immer) nach TL fahren.
[Achselzuck]
Dann jammer auch nicht, wenn es mal schief geht...
Zitat:
Das ist eine Binsenweisheit. Wer kaum fährt oder wer gleichwertige Optionen hat, kommt leichter damit zurecht als jemand, der dringend auf seinen Führerschein angewiesen ist.
Grüße vom Ostelch
Genau diese "mir egal Haltung" meine ich doch! Ist ja gefährlich hier!
Auch durch das Verhalten des Wenigfahrers sind Menschen gefährdet, aber ist noch keine Idee da, um hier ordnungsrechtlich einzugreifen.
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 18. Februar 2020 um 19:44:13 Uhr:
Zitat:
Das ist eine Binsenweisheit. Wer kaum fährt oder wer gleichwertige Optionen hat, kommt leichter damit zurecht als jemand, der dringend auf seinen Führerschein angewiesen ist.
Grüße vom Ostelch
Genau diese "mir egal Haltung" meine ich doch! Ist ja gefährlich hier!
Auch durch das Verhalten des Wenigfahrers sind Menschen gefährdet, aber ist noch keine Idee da, um hier ordnungsrechtlich einzugreifen.
Was willst du denn da "ordnungsrechtlich eingreifen"? Es gibt notorische Straftäter, die ihr halbes Leben im Knst verbringen und bei nächster Gelegeneheit das nächste Ding drehen, um dann wieder einzurücken. Da ist es imStraßenverkerh noch einfacher. Solche Wiederholungstäter werden irgendwann den Lappen los und bekommen ihn nur nach bestandener MPU wieder oder auch nicht.
Ordnungswidrigkeiten kann man wohl auch kaum je nach Fahrleistung unterschiedlich ahnden. Dann bekämen die Vielfahrer ja Rabatt.
Grüße vom Ostelch
Zitat:
@Ostelch schrieb am 18. Februar 2020 um 19:37:24 Uhr:
Zitat:
@FloX35 schrieb am 18. Februar 2020 um 19:28:36 Uhr:
Aber das ist doch noch nicht beschlosse Sache?!
Im Bußgeldkatalog stehen immer noch die normalen Strafen, bzgl. auf Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Verstehe die ganze Panik gerade nicht.
Hab das auch noch nicht irgendwo anders gehört, außer hier.
Auch von denen, die ich mal drauf angesprochen habe hat jeder nicht gewusst von was ich spreche.
Verwirrte Grüße, Flo
Die StVO-Novelle ist vom Bundesrat noch einmal in einigen Teilen entgegen dem Regierungsentwurf geändert worden. Jetzt muss die Bundesregierung die Änderungen noch einarbeiten und erst wenn das Gesetz im Bundesgesetzbaltt veröffentlicht wurde kann es in Kraft treten. Wann das ist steht noch nicht fest. Derzeit gelten noch die alten Preise.
Grüße vom Ostelch
Danke für die Info!
Also wieder mal Panikmache obwohl noch nichts passiert ist...
Flo
Nicht ernst, oder?
Abgesehen davon, daß ich bereits mehrfach nach Vorschlägen gefragt habe: ordnungsrechtlich eingreifen heisst ordnungsrechtlich eingreifen. Also Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle.
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 18. Februar 2020 um 20:06:00 Uhr:
Also Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle.
Am besten die DDR 2.0 einführen. Dann kann man kontrollieren und kontrolliert werden von Morgens bis Abends. Sogar noch durch die Nachbarn! Ein wundervoller Gedanke. :cool::)
...blöd isses halt nur wenn Unbeteiligte durch so ein Fahrverbot massive Schäden haben.
Ich hab das z.B. in einer Baufirma erlebt, da hat sich ein Polier der zur Betreuung seiner Baustelle jede Woche 2x quer durch D unterwegs war mit Firmenwagen ein Fahrverbot von 1 oder 2 Monaten eingehandelt. Das witzige war, dass es ihm scheißegal bzw. ganz im Gegenteil es ihm ganz recht war.
OT... jetzt hab ich wenigstens Urlaub und kann dazu meine unzähligen Überstunden abbauen... das Reisemobil ist schon gepackt, steht abfahrtbereit Richtung Süden, ich setz mich aufm Beifahrersitz und meine Frau fährt.
Zugegeben, das ist / war ein Extremfall, aber bedenken sollte man schon... v.a. bei den Berufskraftfahrern wird es einige geben, die regelmäßig nicht unbedingt ihrer Firma sondern uns allen auf der Tasche liegen, weil se mangels Fahrerlaubnis gekündigt werden, Arbeitslosengeld beziehen und in der Zeit auch nicht vermittelbar sind.
Bei einigen hier scheint die Einhaltung der StVO derartige posttraumatische Belastungsstörungen auszulösen, dass sie mit Sicherheit ein ärztliches Attest bekommen würden. Ist es wirklich zu schwer, sich an die einfachsten Regeln im Straßenverkehr zu halten? Anscheinend ja. Jeder bastelt sich seine eigenen Ausreden, die umso skuriller werden, je mehr der Bleifuss kastriert wird.
Zitat:
Am besten die DDR 2.0 einführen. Dann kann man kontrollieren und kontrolliert werden von Morgens bis Abends. Sogar noch durch die Nachbarn! Ein wundervoller Gedanke. :cool::)
Nein, ein ausgewogenes Maß wäre gut. Nicht zu viel nicht zu wenig. Die derzeitige Kontrolldichte schreckt doch keinen ernsthaft ab.
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 18. Februar 2020 um 20:06:00 Uhr:
Nicht ernst, oder?
Abgesehen davon, daß ich bereits mehrfach nach Vorschlägen gefragt habe: ordnungsrechtlich eingreifen heisst ordnungsrechtlich eingreifen. Also Kontrolle, Kontrolle, Kontrolle.
Nicht dein Ernst, oder? Wer sich durch Strafen nicht abschrecken lässt, den jucken auch Kontrollen, Kontrollen, Kontrollen nicht. Dein "ordnungsrechtliches Eingreifen" allein ohne wirksame Sanktionen bringt außer viel Arbeit nichts. Was, außer möglichst engmaschiger Überwachung der Verkehrsteilnehmer soll denn "ordnungsrechtlich" seitens der Polizei- und Ordnungsbehörden noch gemacht werden?
Grüße vom Ostelch