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Verlockender Preis: e-Golf das richtige Auto für mich?
Hallo zusammen,
ich mir am Wochenende bei unserem Autohaus mal einen e-Golf durchrechnen lassen und war erstaunt, was der Wagen kosten soll. Mit allen Prämien und Förderprogrammen sind es im Leasing nur 169 Euro (mit einigen Extras, gerechnet auf 15.000 Km/Jahr). Überführung und Wallbox kämen noch oben drauf.
Nun frage ich mich, ob ich mich vom monatlichen Grundpreis blenden lasse und einen Haken übersehe. Und ob ich vielleicht sogar noch hier und da etwas sparen kann.
Wir wohnen ein Stück außerhalb von Hamburg. Meine tägliche Strecke zur Arbeit: Entweder 3 Km zum Bahnhof oder ca. 30 Km in die Stadt. Bei der Arbeit haben wir keine Lademöglichkeit. Wir wohnen in einem Einzelhaus, am Parkplatz liegt ein Stromkabel (war mal fürs Gartenhaus gedacht). Eine Wallbox wäre also machbar.
Auch sonst fahre ich selten über 200 Km am Tag und zur Not hat meine Frau noch einen Benziner Golf.
Bei dem Fahrprofil spricht also erstmal nichts gegen ein e-Auto, oder?
Weitere Punkte:
- Wallbox: Gibt es da eine pauschale Empfehlung, wenn´s günstig sein soll?
- Kann man beim Ladestrom über günstige Tarife noch irgendwas sparen?
- Reifen: Ich habe mir den Golf mit 17er Reifen und zusätzlichen Winterreifen rechnen lassen. Kostenpunkt: 1.150 Euro extra. Macht es da nicht mehr Sinn, einen Satz Jahresreifen inkl. Felgen zu kaufen?
Und ganz allgemein: Welche Ausstattung darf eurer Meinung nach beim e-Golf auf keinen Fall fehlen?
Ach so: Ihr wisst nicht zufällig, ab wann die erhöhte e-Prämie von 6.000 Euro gelten soll? Bisher habe ich dazu in der Presse noch nichts finden können.
Danke für eure Hilfe
Gidian
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114 Antworten
Eine Frage habe ich nun doch noch (neben der Frage zu den Stromanbietern ;)):
Wenn ich das Auto z.B. per App vorheizen oder Fahrzeugdaten überprüfen möchte, wie genau läuft das? Bzw. brauche ich dafür irgendwelche Extras? Oder ganz konkret: Brauche ich dafür die Telefonschnittstelle Basic/Business/Comfort? Was ist das generell empfehlenswert?
Ich habe bei meinem Handytarif recht viel ungenutztes Datenvolumen, hätte also nichts dagegen, wenn der Wagen sich darüber Verkehrs- oder Kartendaten zieht.
Ach so, noch was: Android Auto/Apple Car Play sind generell mit an Bord, richtig? Und leider nur per USB-Verbindung, oder?
[EDIT] Ich habe die Zusammenstellung noch mal angepasst. So müsste es jetzt eigentlich passen. Bei den Reifen gucke ich dann vor dem nächsten Winter, ob ich Jahresreifen draufziehen lasse oder noch Jahres-Komplettreifen oder Winterreifen kaufe.
Ui da haste ja nochmal komplett anders ;)
Es kann sein, dass ich jetzt etwas "unsinn" erzähle, aber für's Klimatisieren benötigst du den e-Manager.
Der ist 1 Jahr gratis dabei. Genau wie Guide & Inform und Security & Service Plus
https://www.volkswagen.de/.../car-net.html
Da kannst du nachschauen, welche Dienste was kosten.
Ich finde das äußerst unübersichtlich und undurchdacht.
Aber Hey, so ist VW halt ;)
Ok, danke. Das gucke ich mir nachher in Ruhe an.
Zur Ausstattung: Ja, hat sich noch einiges geändert. ;) Die ganzen Assistenzsysteme sehen in den VW-Videos doch recht praktisch aus. ACC mit Lane Assist hätte ich gestern Abend im Stau gern gehabt.
Und bei den anderen Systemen ist man teilweise froh, wenn man sie nie braucht. Und wenn doch, ist es gut, dass sie da sind.
Mal gucken, was mich das ganze schlussendlich im Monat kostet. Ich rechne meine Autos seit Jahren nur noch in monatlichen Nutzungskosten, nicht mehr in Anschaffungspreisen.
Ich habe eben übrigens das Kabel, das bereits zum Parkplatz liegt, genauer unter die Lupe genommen. 5 Phasen hat es, aber jede Phase hat nur einen Durchmesser von 1,15 mm. Also einen Querschnitt von ca. 1,03 mm2. Damit ist eine Wallbox nicht zu betreiben.
Außerdem habe ich einem Elektriker bzg. Wallbox-Installation geschrieben. Der verbaut aus Haftungsgründen nur Wallboxen, die er besorgt. In seinem Fall wären das Mennekes. Ich vermute, andere handhaben das ähnlich.
Da käme also einiges zusammen. Schon mal 100 Euro fürs Kabel (25 Meter), wenn ich es selbst verlege. Wallbox für mind. 600 Euro (eher mehr) plus Handwerkerstunden. Unter 1.000 Euro ist das wohl nichts zu machen.
In dem Fall würde ich dann doch erstmal auf die Campingsteckdose gehen. Das klappt mit dem Kabel hoffentlich.
Ich empfehle auf jeden Fall die Wärmepumpe und die Rückfahrkamera mit zu bestellen.
Die WP sorgt auch beim winterlichen Vorklimatisieren an der Steckdose für weniger Energieverbrauch und im Fahrbetrieb für quasi irrelevanten Stromverbrauch für die Klimatisierung (<1kWh/100km).
Die Rückfahrkamera sorgt für mehr Sicherheit und deutlich leichteres Einparken, da man wirklich bis auf einen cm an Dinge heranfahren kann. Die Piepser machen ja schon bei rund 20km Dauerton...
Zitat:
@Rolling Thunder schrieb am 8. November 2019 um 09:05:58 Uhr:
Ich empfehle auf jeden Fall die Wärmepumpe und die Rückfahrkamera mit zu bestellen.
Die WP sorgt auch beim winterlichen Vorklimatisieren an der Steckdose für weniger Energieverbrauch und im Fahrbetrieb für quasi irrelevanten Stromverbrauch für die Klimatisierung (<1kWh/100km).
Die Rückfahrkamera sorgt für mehr Sicherheit und deutlich leichteres Einparken, da man wirklich bis auf einen cm an Dinge heranfahren kann. Die Piepser machen ja schon bei rund 20km Dauerton...
Da hab ich jetzt mal ne Frage:
Die WP geht auch an, wenn man nicht an der Dose hängt und vorklimatisiert, oder?
Ja. Die WP arbeitet bei allen Klimatisierungsanforderungen (heizen/kühlen) und Ladesituationen mit.
Die WP ist mir leider zu teuer. Bzw. andere Sachen sind mir dann wichtiger. Bei 95% meiner Nutzung würde ich von dem Reichweitengewinn nicht profitieren denke ich.
Und die Rückfahrkamera ... bringt die wirklich so viel Mehrwert, wenn man den Ein-/Ausparkassistenten hat?
Ja, ich würde eher die RFK als den Parkpiepser bestellen.
Ich meinte den Parklenkassistent, nicht den Piepser. ;)
Zitat:
@Gidian schrieb am 8. November 2019 um 12:44:41 Uhr:
Ich meinte den Parklenkassistent, nicht den Piepser. ;)
Mein Vater hat den Assistenten. Er hat ihn vielleicht 1 - 2 mal genutzt. In 8 Jahren.
Überlege mal, ob es in den letzten 4 Monaten eine Situation gab, in der du selbst nicht schnell genug einparken konntest.
Wenn du das mit 1 oder 2 mal oder garnicht beantwortest, dann nehm stattdessen lieber die RFK
Ich bestelle den PLA immer mit. Allerdings nicht wegen des Einpark-Assis, sondern weil man dadurch links und rechts zusätzliche Parkpiepser hat, die es sonst nicht gibt. Die haben mich schon oft vor einem Parkschaden bewahrt.
Zitat:
@Rolling Thunder schrieb am 8. November 2019 um 12:58:32 Uhr:
Ich bestelle den PLA immer mit. Allerdings nicht wegen des Einpark-Assis, sondern weil man dadurch links und rechts zusätzliche Parkpiepser hat, die es sonst nicht gibt. Die haben mich schon oft vor einem Parkschaden bewahrt.
Ich hab da noch nie probleme gehabt. Aber ich hab letztens ein Schild im Rückwärtsgang umgenietet beim Seat Händler.
Das Schild war im toten Winkel und niedriger als die Heckscheibe und der Piepser hat nicht reagiert, weil ich auf die schmale Kante zugefahren bin.
Rückfahrkamera hätte das verhindert
Ich muss immer rückwärts in die Garage rein und der Nachbar hat neben meiner Einfahrt statt Zaun dort dicke unförmige Steine liegen. Da bin ich froh, wenn mich der Piepser vor einer rausstehenden Kante warnt...
Nutzt hier denn jemand aktiv und regelmäßig den PLA? Ich hätte jetzt gedacht, das automatische Erkennen von ausreichend großen Parklücken sowie das eigenständige optimale Lenken sei im Alltag vorteilhaft.
Ist das so unpraktisch, dass man es nicht nutzt?
Bei uns gibt es kaum Parklücken parallel zur Fahrbahn. Habe ihn allerdings gern genutzt, um auf der linken Seite in einer Einbahnstraße parallel zur Fahrbahn einzuparken. Da fehlt einem dann doch eher die Übung und das Augenmaß...