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Verkokung beim F 31 , 318d oder 320d ?

BMW 3er F31
Themenstarteram 19. Mai 2019 um 21:46

Frage an F31 , 318d oder 320d Fahrer: Hat jemand bei diesen Modellen bereits Probleme mit Verkokung des AGR-Ventils und Ansaugkrümmers gehabt? Und wie sah die Problembehebung aus?

Ich hatte dieses Problem bei meinem Zweitfahrzeug E 46 , 320d bei 122.000 km,Baujahr 2006. Im Ergebnis empfahl mir meine (freie) Werkstatt Tausch der beiden Teile inkl. Dichtungen und Drosselklappen, Glühkerzen und Steuergerät Glühkerzen - ließ ich machen und jetzt läuft der E 46 wieder einwandfrei (hatte mit Verkokung Gasannahmeproblem im niedertourigen Bereich).

Da ich die meisten km jedoch mit meinem F31, 318d mache (z.Zt. 60.000 km), frage ich mich, ob die Verkokung auch dort später stattfinden wird.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@khuber schrieb am 20. Mai 2019 um 14:26:26 Uhr:

Abgas in der Rückführung per Design ist klar, aber bei Betriebstemperatur dürfte keine Verkokung stattfinden.

...die Ablagerungen im Luftsammler ("Ansaugbrücke") entstehen unabhängig von der Betriebstemperatur des Motors.

Wenige Sekunden nach dem Kaltstart öffnet das AGR-Ventil, weil die Kaltstartemissionen "mit auf die Rechnung kommen". Lediglich die Abgasführung geht unterhalb von 50°C Kühlmitteltemperatur durch den AGR-Kühler-Bypass, um den Oxy-Kat schneller aufzuheizen und den AGR-Kühler vor Versottung zu schützen.

Die Öl-Ruß-Ablagerungen im Luftsammler sind allein vom Grad der Abgasbeimischung in der Ladeluft - und damit dem Betriebspunkt (Last/Drehzahl) des Motors - abhängig.

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Verkokung ist keine Frage der Fahrleistung, sondern eine der „nicht Fahrleistung“, d.h. tritt nur bei Kurzstrecken Betrieb auf.

Ich habe mir diese Frage bei meinem F31 mit 55.000 km aus 2015 auch gestellt. Ich wollte die Ansaugbrücke noch nicht runter nehmen, da der Motor schnurrt. Aus dem Grund habe ich einfach mal ein paar Leistungstests mit Bimmerlink aufgezeichnet, mit kaltem als auch warmen Motor, und habe ein paar Parameter mit aufgezeichnet, u.A. Ist und Sollposition der Drallklappen. Die liefen in diesen Tests astrein ohne Differenzen, von daher mache ich noch nichts.

Mein 330d aus 9/2014 hat auch keine Probleme mit Verkokelung ist aber auch klar wird jeden Tag anständig bewegt.

KM nun ist 200.000.

Zitat:

@khuber schrieb am 19. Mai 2019 um 21:59:35 Uhr:

Verkokung ist keine Frage der Fahrleistung, sondern eine der „nicht Fahrleistung“, d.h. tritt nur bei Kurzstrecken Betrieb auf.

...im AGR-aktiven Bereich gelangt - per Design - i m m e r Abgas ins Mischrohr.

Wer überwiegend im Teillastbereich unterwegs ist, wird lediglich stärker betroffen - und das gilt auf Langstrecke genauso.

Lediglich bei hohen Drehmomentanforderungen oder Drehzahlen (>ca. 3000Upm) ist das AGR-Ventil geschlossen.

163 tsd.km bisher läuft alles rund und ruckelfrei . Langtrecke aber selten über 130 km/h .

Abgas in der Rückführung per Design ist klar, aber bei Betriebstemperatur dürfte keine Verkokung stattfinden.

Zitat:

@khuber schrieb am 20. Mai 2019 um 14:26:26 Uhr:

Abgas in der Rückführung per Design ist klar, aber bei Betriebstemperatur dürfte keine Verkokung stattfinden.

...die Ablagerungen im Luftsammler ("Ansaugbrücke") entstehen unabhängig von der Betriebstemperatur des Motors.

Wenige Sekunden nach dem Kaltstart öffnet das AGR-Ventil, weil die Kaltstartemissionen "mit auf die Rechnung kommen". Lediglich die Abgasführung geht unterhalb von 50°C Kühlmitteltemperatur durch den AGR-Kühler-Bypass, um den Oxy-Kat schneller aufzuheizen und den AGR-Kühler vor Versottung zu schützen.

Die Öl-Ruß-Ablagerungen im Luftsammler sind allein vom Grad der Abgasbeimischung in der Ladeluft - und damit dem Betriebspunkt (Last/Drehzahl) des Motors - abhängig.

Zitat: "Wer überwiegend im Teillastbereich unterwegs ist, wird lediglich stärker betroffen.."

Wäre das dann nicht jeder? Man fährt generell mehrheitlich im Teillastbereich, für mich gehört auch 80 oder 120 noch zum Teillast. Anzeige im Power bewegen sich dann jeweils im unteren 1. Drittel der Anzeige....

21740860

...es ist ja auch jeder betroffen - es manifestiert sich nur nach unterschiedlich hoher Laufleistung...je nach Betriebsbedingungen.

Es macht auch keinen Unterschied, ob man EUR5 oder EUR6 mit SCR hat, da die AGR auch bei EUR6 den Löwenanteil der NOx-Unterdrückung leistet.

Themenstarteram 20. Mai 2019 um 23:29

Vielen Dank an Euch für die Antworten. Tatsächlich fahre ich den BMW ständig im Teillastbereich, weil meine Anfahrt zum Arbeitsplatz (32 km) - Landstraße - sehr kurvig - einfach nicht mehr hergibt, da läuft fast alles unter 2.000 U/Min ab.

Zitat:

@maxmosley schrieb am 20. Mai 2019 um 09:14:05 Uhr:

Zitat:

@khuber schrieb am 19. Mai 2019 um 21:59:35 Uhr:

Verkokung ist keine Frage der Fahrleistung, sondern eine der „nicht Fahrleistung“, d.h. tritt nur bei Kurzstrecken Betrieb auf.

...im AGR-aktiven Bereich gelangt - per Design - i m m e r Abgas ins Mischrohr.

Wer überwiegend im Teillastbereich unterwegs ist, wird lediglich stärker betroffen - und das gilt auf Langstrecke genauso.

Lediglich bei hohen Drehmomentanforderungen oder Drehzahlen (>ca. 3000Upm) ist das AGR-Ventil geschlossen.

Kann irgendwie eingestellt werden das dieses agr Ventil schon bei 2000Upm schließt ?

Man kann den Teillastbereich ein wenig umgehen, indem man stärker auf die gewünschte Geschwindigkeit beschleunigt (viel Gas = AGR Ventil geschlossen) und dann möglichst lange Rollphasen (kein Gas = AGR Ventil geschlossen) nutzt.

Klingt erst mal unharmonisch, lässt sich aber recht gut umsetzen...

Themenstarteram 21. Mai 2019 um 17:12

Vielen Dank Z4 - 6 ,

kein Gas = AGR geschlossen klingt gut, denn das nutze ich tatsächlich öfter, habe nämlich einiges Gefälle auf der Strecke, in welchem ich ausgekuppelt rolle.

Nichtsdestotrotz würde ich bei 150.000 km plus oder wann auch immer Verkokung eintreten wird, eine Reinigung oder Tausch der Teile investieren, wenn der Motor noch einwandfrei läuft.

Ausgekuppelt ist aber nicht "kein Gas" sonderen "Standgas" ...

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