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Verkehrswende, Elektromobilität und ÖPNV durch Corona?

Themenstarteram 14. April 2020 um 11:53

Die aktuelle Krise könnte massive Auswirkungen auf eine Verkehrswende im Zusammenhang mit den Klimazielen haben. Mir fallen dazu einige Fragen ein.

Werden die ÖPNV auch nach der Krise gemieden zugunsten des Autos?

Hat der ÖPNV Möglichkeiten, die Menschen besser vor ansteckenden Krankheiten zu schützen oder wird der Mundschutz sogar künftig zum normalen Alltag im ÖPNV gehören?

Werden E-Autos stärker nachgefragt?

Wird Homeoffice stark ausgebaut und entlastet so den Pendlerverkehr?

Fährt man weiterhin mit dem Auto zum Supermarkt oder werden Lieferdienste stärker genutzt?

Wird es zusätzliche Förderprogramme für Neuwagen geben, um die Konjunktur anzukurbeln?

 

Ich glaube, daß diese Krise das Potenzial hat, viele schon fast eingefahrene Wege in Frage zu stellen.

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67 Antworten

Irgendwann zieht wieder Normalität ein.

Das einzige wo ich weiter dran arbeiten würde ist das Home Office, das bringt in allen Belangen einen kurzfristig umsetzbaren Erfolg auf ganzer Linie.

Beim Homeoffice hat mit ja schon überrascht, wie schnell auf einmal bei einigen Firmen das doch möglich ist. Ob die Firmen dabei blieben wird wohl davon abhängen, wie es bei denen in der Praxis gelaufen ist.

Einen Grund, warum gerade aufgrund von Corona E-Autos stärker nachgefragt werden sollen, sehe ich nicht - habe aber die These auch schon in div. Headlines gelesen. Es fehlen z.B. nach wie vor Lademöglichkeiten für's "gemeine Volk", die kein Haus bewohnen - und selbst hier sind die oft nicht gegeben.

Bzgl. Förderung fände ich ich die bei Tourismus und Pflege/Gesundheit besser aufgehoben, als wie ein 5 Milllionstes Auto-Neukaufförderprogram :rolleyes:

Masken werden in der Öffentlichkeit vermtl. zumindest kurz- und mittelfristig Pflicht - und somit auch im ÖPNV (und in Büros und so fände ich die auch nicht verkehrt)

In meinem Bekanntenkreis konnte ich jetzt keinen signifikaten und auch noch nachhaltigen Wechsel vom ÖPNV zum Auto feststellen. - Im Speckgürtel von München, also nicht in der Stadt - dort vermutlich sowieso nicht.

Bei mir war es auch notwendig, dass Corona mich dazu zwang, meine Mitarbeiter ins Heimbüro zu schicken. Das klappt ganz gut und wird für eine sogar auf 80 % beibehalten. Sie kommt dann nur noch an einem Tag der Woche ins Büro und die restliche arbeitet sie von daheim aus. Das spart jede Menge Sprit. Allerdings muss ich mein Laptop ihr geben und bekomme stattdessen ihren (fast neuen) Desktop-Rechner. Nicht optimal, aber geht.

Sicherlich wird man versuchen, die Konjunktur anzukurbeln, aber fallende Preise sind nicht zu erwarten. Erst mal gehen die Preise stark nach oben, da nicht so viel produziert werden kann, wie Geld vorhanden ist. Man will kaufen, kann aber nicht.

Themenstarteram 14. April 2020 um 12:18

Eine stärkere Nachfrage nach E-Autos könnte ich mir vorstellen, wenn tatsächlich mehr Leute vom ÖPNV auf das Auto wechseln und da sicher vor Fahrverboten sein wollen.

ÖPNV vs. Auto war immer schon fraglich - hier im Umkreis Münchens funktioniert der ÖPNV ganz OK, aber nicht ausreichend gut, um alle "mitzunehmen". Manchen ist die Anbindung zu schlecht (wer mehrmals pro Woche stundenlang auf ausgefallene S-Bahn-Züge im Winter wartet, hat keine Lust mehr), andere schätzen die Privatsphäre im eigenen KFZ.

Corona wird den ÖPNV wahrscheinlich unattraktiver machen, aber ob das signifikant sein wird, kann man wohl kaum vorhersagen.

Die Auto-Nachfrage wird aufgrund der schwierigeren wirtschaftlichen Lage erstmal wohl leiden - global denke ich.

Ob die voraussichtlich teureren E-Fahrzeuge dabei mehr nachgefragt werden? Fraglich.

Konjunkturprogramme werden wahrscheinlich kommen...

Für HomeOffice sind jetzt vermehrt die Grundlage geschaffen worden.

In der Firma sind die Erfahrungen geteilt. Gerade die Seniors (und Entscheider) sind nicht überzeugt, da die Effizienz eher leidet und auch einige Abstimmungsprobleme aufgetreten sind, die bei Anwesenheit im Büro nicht erwartet würden...

Ich persönlich finde HomeOffice in Summe nicht gut :/

Privat hat es Vorteile, aber Effizienz und Leistung sind für mich persönlich nicht so hoch, wie im abgeschotteten Büro am Arbeitsplatz...

Aber vielleicht ist das anders, wenn man keine Kleinkinder Zuhause hat.

Blanke Theorie, bis jetzt sieht man keinen wirklichen Umschwung bzgl. FZG Antriebsauswahl.

Goify, finde ich gut.

Xentres, um die Produktivität im Auge zu behalten gibt es Instrumente die man anwenden kann.

Klar bedarf es einer höheren Disziplin und Vorbereitung. Aber gehen tut es wenn die Voraussetzungen gegeben sind.

Einige Voraussetzungen kann man auch schaffen.

Zumindest dürfte klarer werden das man für Meatings nicht in den Flieger steigen muß.

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 14. April 2020 um 13:42:24 Uhr:

Zumindest dürfte klarer werden das man für Meatings nicht in den Flieger steigen muß.

Ja, das stimmt.

Nein, das ist falsch. :D

Die Wahrheit liegt dazwischen. Es geht bei den Meatings nur zu einem kleinen Teil darum, dass man ein Projekt bespricht. Der Rest ist das informelle Gespräch am Tisch mit den Snacks und Kaffee, das Gespräch bei der Zigarette draußen oder bei längeren Anreisen die Treffen in der Hotellobby. Die kann man durch einem Gruppenchat nicht ersetzen.

Themenstarteram 14. April 2020 um 13:58

Zitat:

@Goify schrieb am 14. April 2020 um 13:46:12 Uhr:

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 14. April 2020 um 13:42:24 Uhr:

Zumindest dürfte klarer werden das man für Meatings nicht in den Flieger steigen muß.

Ja, das stimmt.

Nein, das ist falsch. :D

Die Wahrheit liegt dazwischen. Es geht bei den Meatings nur zu einem kleinen Teil darum, dass man ein Projekt bespricht. Der Rest ist das informelle Gespräch am Tisch mit den Snacks und Kaffee, das Gespräch bei der Zigarette draußen oder bei längeren Anreisen die Treffen in der Hotellobby. Die kann man durch einem Gruppenchat nicht ersetzen.

Wir haben inzwischen virtuelle Treffen, um einfach nur zu quatschen. Es gibt auch sehr leistungsfähige Videokonferenzen, wenn man will sogar in Lebensgröße.

Zumindest kann man auf einen beträchtlichen Teil der Dienstreisen verzichten.

Trotzdem muss ich sagen, daß nach einigen Wochen Homeoffice bei mir der Wunsch nach direkten Kontakten groß ist.

Ja. Aber muss das unbedingt zu Arbeitskollegen sein wenn die nicht eh zum Freundeskreis gehören.

Ich konnte auf die immer gut verzichten, meist gingen sie mir sogar eher auf den Sack.

Private Kontakte hab ich immer wo anderes gesucht damit ich weg von der Arbeit war.

Geht es dir da nicht genau so? (Ausnahmen bestätigen die Regel;))

Ich befürchte eher, dass wir erstmal die Krise überwinden müssen. Wir wissen heute noch nicht welchen Aderlass im Staatshaushalt, bei den Unternehmen und beim sog. "kleinen Mann" die Sache nach sich ziehen wird. Ob es da Budgets für Veränderungen gibt. Ob man staatliche Notreserven für medizinsche Produkte erwägt usw.

Wir lesen, dass Menschen die infiziert waren, sich erneut infizieren, also da muss man erstmal das Schnellballsystem ausschliessen.

Ein höherer Grad an homeoffice kann eine Folge sein. Auch ob es nicht reicht "kontaktloser" die Dinge abzuwickeln. Eine wirkliche Verkehrswende sehe ich noch nicht, da hier deutlich in die Infrastruktur zum Ausbau des ÖPNV auch auf ländliche Regionen investiert werden müsste.

Also brainstorming ok, aber die Realität wird uns noch rechtzeitig einholen:)

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 14. April 2020 um 14:08:42 Uhr:

Geht es dir da nicht genau so? (Ausnahmen bestätigen die Regel;))

Meine Arbeitskollegen habe ich mir selbst ausgesucht (enormer Vorteil, wenn man Chef ist) und die anderen Kollegen/Chefs, mit denen ich zusammenarbeite, sind auch privat meine Freunde. Ich verbringe sehr gerne mit denen meine Zeit.

EDIT: Sorry, das war jetzt OT. Ich gelobe Besserung.

Du warst nicht gemeint.

Aber sag mal, wie viele seid ihr denn in eurem Laden?

Bei wenigen ist das was ganz anderes als in einem großem Laden.

Allein ich hab es immer schon gehasst morgens und abends die jeweils 40-70 KM in dem Verkehr mich aufhalten zu müssen. Reine Zeit- und Geldverschwendung und ich hatte auch noch einen Firmenwagen.

 

Ich brauch das nicht.

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