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Verkaufen oder weiterfahren? (Golf 6, 190.000 km mit Problemen)

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 7. November 2020 um 9:34

Hallo,

ich habe einen VW Golf 6 Variant (1.6 TDI, EZ: 05/2012, 77 kW).

Übersicht:

  • Das Fahrzeug hat einen Km-Stand von 190.000 km, 1 Jahr TÜV.
  • Der Zahnriemen muss jetzt gewechselt werden.
  • Zweimassenschwungrad macht sporadisch Geräusche.
  • AGR-Ventil ist undicht, deshalb zieht das Fahrzeug unregelmäßig Abgase ein (vornehmlich bei Kälte).

 

Kosten und Probleme:

Der Zahnriemen MUSS jetzt zeitnah gemacht werden (Kosten: ca. 1200€). Da käme ich also nicht drum herum.

Sorge macht mir aber vor allem das Zweimassenschwungrad. Dieses meldet sich seit etwa 4 Jahren immer wieder zu "Wort", indem es beim Beschleunigen mit hohem Drehmoment Geräusche von sich gibt, die in etwa so klingen als wenn man zwei große raue Steine aufeinander reiben würde.

Im Laufe der letzten 4 Jahre hat dies etwas zugenommen. Es gibt Fahrten, da höre ich es bei jedem Anfahren an der Ampel. Und dann gibt es wieder tagelang Ruhe. Kosten für den Austausch ca. 3000+€.

Mit dem AGR-Ventil kann man leben. Das wäre optional. Habe bei Abgasen die Lüftung immer auf Umluft gestellt. Trotzdem nervig. Reparatur würde je nach Bauteil ansonsten 100-400€ kosten.

 

Erfahrungsaustausch:

Variante 1: Nun wäre eine Möglichkeit, das Auto noch so lange wie möglich zu fahren und einfach zu hoffen, dass das Zweimassenschwungrad lange hält. Aber es meldet sich eben auch schon seit 4 Jahren. Ich kann nicht einschätzen, wie lange so ein Zweimassenschwungrad durchhält und wann das Problem gravierend ist. Auf jeden Fall ist dies für mich das "Spiel mit dem Feuer". Denn wenn es kaputt geht, ist eine neue Kupplung fällig und ich lande bei Kosten von ca. 3000+€. Das würde sich nicht mehr lohnen.

Variante 2: Alternativ hat ein Händler mir 3700€ für den Wagen angeboten, wenn ich einen Skoda Skala (EZ: 03/2020, Km: 16.000; diverse Sonderausstattung) für 16.000€ bei ihm kaufe. Die Preise für An- und Verkauf gehen in Ordnung.

Mein Problem ist, dass mein Bedürfnis nach einem neuen Auto nicht unbedingt da ist. Es wäre also eher eine Vernunftsentscheidung, was wirtschaftlich Sinn macht und womit ich letztlich auf der sicheren Seite bin. Daher würde ich mich über einen Erfahrungsaustausch freuen. Vielleicht gibt das ja den richtigen Anstoß.

Bitte keine Diskussion über die Mängel. Die sind bestätigt (auch wenn meine Beschreibung hier nicht allzu ausführlich war).

danke im Voraus!

Beste Antwort im Thema

Für den Zahnriemen inkl. Wapu, Kühlflüssigkeit usw. habe ich bei VW knapp 700 € bezahlt.

 

Das komplett Paket mit ZMS, Kupplung usw. von Luk kostet (für meinen 2.0 TDI) keine 400€. Ist das beim 1.6 TDI etwa teurer?

Eine freie Werkstatt wechselt das in ein paar Stunden, also was soll da 3000€ kosten?

 

Im Paket kostet das in einer freien Werkstatt vielleicht 1500€. Da ist der Wertverlust des gebrauchten Skoda im ersten Jahr garantiert höher.

 

Das Geld für den "neuen" muss man ja auch erst mal locker haben, falls man da noch eine Bank dafür braucht dann...

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Lass dir mal von einer weiteren Werkstatt einen Kostenvoranschlag für die nötigen Arbeiten geben.

Themenstarteram 7. November 2020 um 10:53

Naja, dass im Falle eines Schadens am Zweimassenschwungrad eine Reparatur nicht mehr wirtschaftlich ist, daran besteht ja kein Zweifel - selbst wenn sich ein paar Hunderter sparen lassen. Und auch wenn sich der Zahnriemen in einer freien Werkstatt für 800€ wechseln ließe, geht es mir doch eher um das Große Ganze. Also um die Frage: Stecke ich jetzt Geld in einen Wagen, der vielleicht bald unwirtschaftlich wird. Oder ziehe ich jetzt die Reißleine.

Ich finde das Angebot vom Händler fair , 3.700 Euro und neuer Wagen steht vor der Tür und du kannst beruhigt fahren . Wenn du jetzt wirklich für die reparatur soviel investierst , runde 4.000 Euro , dann hat der Wagen ja keinen Wert mehr, also 3.700 und 4.000 Euro bekommst ja nicht bei Wiederverkauf “ normal” . Daher weg damit , meine Meinung

Also ich würde zuerst noch bei anderen Werkstätten in der Gegend mal fragen, was die für die Reparaturen und den Zahnriemenwechsel wollen, mir persönlich erscheinen die Preise deutlich zu hoch.

 

Falls dabei nix rumkommt, dann weg damit.

Themenstarteram 7. November 2020 um 12:36

Danke für eure Antworten! :)

Zitat:

@Al Bundy II. schrieb am 7. November 2020 um 12:19:26 Uhr:

Also ich würde zuerst noch bei anderen Werkstätten in der Gegend mal fragen, was die für die Reparaturen und den Zahnriemenwechsel wollen, mir persönlich erscheinen die Preise deutlich zu hoch.

Falls dabei nix rumkommt, dann weg damit.

Schon gemacht. Die meisten legen sich nicht ganz fest. Aber summa summarum landet man für Zahnriemen zwischen 1000€ und 1300€. Auf die 300€ mehr oder weniger kommt es mir, wie gesagt, nicht an.

Die Frage lautet eben eher, ob man das Risiko mit dem Zweimassenschwungrad eingehen kann. Oder ob das schon eine kritische Angelegenheit ist. Weil eins ist klar: Wenn das Ding kaputt geht, war's das. Zahnriemen hin oder her.

Für den Zahnriemen inkl. Wapu, Kühlflüssigkeit usw. habe ich bei VW knapp 700 € bezahlt.

 

Das komplett Paket mit ZMS, Kupplung usw. von Luk kostet (für meinen 2.0 TDI) keine 400€. Ist das beim 1.6 TDI etwa teurer?

Eine freie Werkstatt wechselt das in ein paar Stunden, also was soll da 3000€ kosten?

 

Im Paket kostet das in einer freien Werkstatt vielleicht 1500€. Da ist der Wertverlust des gebrauchten Skoda im ersten Jahr garantiert höher.

 

Das Geld für den "neuen" muss man ja auch erst mal locker haben, falls man da noch eine Bank dafür braucht dann...

Ein neues Auto ist immer unwirtschaftlicher.

Außer dein Golf wäre wirklich Schrott, zb. mehrere Durchrostungen an tragenden Teilen, Motor hinüber usw.

Such dir ne andere Werkstatt, dass sind ja Wucherpreise.

Beides für die Hälfte ist bestimmt möglich.

Die Reparatur fürs Zeimassenschwungrad würde ich auf jeden Fall einkalkulieren denn wenn es schon Gräusche macht wirds bald ganz den Geist aufgeben.

Du musst aber auch bedenken das andere Teile auch altern wie Auspuff,Stoßdämpfer Federn usw.

Hast du einmal angefangen zu investieren machst du weiter.

Also wenn du nichts selber machen kannst gib ihn weg.

Hmm, wann trennt man sich? Gute Frage.

1.Freie Autowerkstatt aufsuchen (Vorher erkundigen)

2. Finanzen checken

3. Stand ein Wechsel sowieso an in den nächsten 1-2 Jahren an oder bis der TÜV dich scheidet?

4. Wenn 1. höher ist wie 2K und 2. Und 3tens erster Teil mit Ja beantwortet ist, ab Angebote einholen für alternative und die Prämien zurzeit einsacken.

So meine Vorgehen.

Viel zu teuer, schon unverschämt teuer! Schau mal auf Ebay-Kleinanzeigen nach einem KFZ Mechaniker.

Ich habe den Zahnriemen inkl. WaPu erledigen lassen, 450€!

Kupplung ebenfalls neu gemacht. 500€. Ich hatte übrigens ein Einmassenschwungrad verbaut. (Selber Motor, selbes BJ)

Das AGR Ventil hat mich ca. 650€ gekostet inkl. Einbau.

Natürlich alles nicht bei Volkswagen, aber alles einwandfrei und keine Billigteile. AGR VW!

Bei mir kommen jetzt bald die Stoßdämpfer hinten (250€ inkl. Einbau) dran, einmal die Bremsen komplett (Einbau 80€, Material 160€) und dann habe ich hoffentlich erstmal bis 250.000 meine Ruhe. (Aktuell 185.000 runter)

Woher kommst Du denn? PLZ?

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