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Vergleichstest Diesel Insignia, 3er, A4, Mondeo - Autostrassenverkehr
Hallo Leute, am 7.01.09 gibt es ein Vergleichstest in der Zeitung "Autostraßenverkehr". Getestet werden:
Ford Mondeo 2.2 TDCi,
Audi A4 2.0 TDI,
Opel Insignia 2.0 CDTI,
BMW 320d.
Opels Neuer in der 160-PS-Dieselversion gegen seine Konkurrenten
Die Zeitung finde ich ziemlich objektiv, ist aber nur mein persönlicher Eindruck.
Meine Prognose lautet:
1. BMW
2. Audi
3. Opel
4. Ford
Der BMW gewinnt duch das sportliche Fahrwerk, den besseren, verbrauchsarmen und laufruhigen Motor und das ausgewogene Raumkonzept.
Beste Antwort im Thema
Jetzt will ich endlich mal was zu diesem Test sagen...Ich musste mich hier durch diesen besch***enen Thread quälen nur damit ich nicht alles doppelt poste, falls jemand schneller war. Dachte ja nicht, das 10 Seiten bereits vor Veröffentlichung hier stehen. Eins noch: Die Atmosphäre hier im Insignia-Forum ist hundsmiserabel! Es macht keinen Spaß zu lesen und deswegen ist auch das schreiben überflüssig. Auf fast allen Seiten in fast allen Threads steht das gleiche - langweilig und uninteressant.
Zum Test:
DER INSIGNIA HAT GEWONNEN! Nicht verloren. Entschuldigung für die Großbuchstaben.
Leute, lest doch erstmal den Test bevor ihr urteilt. Denn ich denke, das Ergebnis wurde nicht korrekt übermittelt. In der Eigenschaftswertung liegt der Insignia wie besagt auf 4 (200 Punkte statt 214 beim Sieger). Das ist aber OHNE Kostenkapitel! Das Kostenkapitel ist in der AutoStraßenverkehr immer extra, gehört aber zu jedem Test dazu aus meiner Sicht. Fassen wir zusammen: Es gibt für die Eigenschaften wie für die Kosten jeweils max. 300 Punkte (macht aus meiner Sicht für "normale" Alltagsautos Sinn, da die Kosten wohl das wichtigste Kriterium sind). Der Insignia hat das Kostenkapitel dominiert mit 29 Punkten VORSPRUNG vor dem 2., dem BMW. Also Opel 161 Punkte, BMW 132, Ford 122 und Audi ist dort letzter mit 118 Punkten.
Daraus ergibt sich eine Gesamtpunktzahl von 361 von 600 für den Opel, 346 für BMW, 331 für Audi und 330 für Ford. Das sieht doch besser aus, oder? Der Isnignia wird aber im Fazit nicht als Sieger erwähnt, da immer nur der Eigenschaftswertungssieger "gewinnt", sprich eine Zweiteilung des Tests (AB hatte das auch mal, bei der Straßenverkehr ist es ganz neu).
Weiterhin ist es unsinnig, die Testwagenpreise miteinander zu vergleichen. Natürlich kostet der BMW 50.000 und der Audi 47.000 Euro, sind aber auch besser ausgestattet. Dennoch wird im Text und im Fazit mehr als deutlich daraufhin gewiesen, dass der Insignia ausstattungsbereinigt gut 13.000 Euro BILLIGER ist als der Eigenschaftssieger BMW. Somit wird der Opel besonders gelobt, u.a. auch das serienmäßige Navi, dass er fast das gleiche für 1/3 weniger bietet.
Der Opel gewinnt auch kein Kapitel (außer Kosten) und landet deswegen nicht weiter vorn. Platz hat er so viel wie der Audi, Komfort wie der BMW (der Mondeo verliert!!!), Handhabung verliert er (deutlich) - 5 Punkte auf die anderen (bei ca. 30 - wegen der "Knopfvielfalt"), Fahrleistungen gleich mit Audi, Fahrspaß gleich mit Audi (trotzdem Letzter), Sicherheit gleich mit Mondeo, Verarbeitung zwischen Ford und BMW und Umwelt gleich mit Audi (vor Mondeo). Was lässt sich daraus ableiten? Irgendwie ist der Opel ganz schön oft GLEICH WIE Audi. Komisch...woher wusste ich das nur (vom Probesitzen)...???
Zu den Fahrleistungen:
Der Opel hat keineswegs schlechte Fahrleistungen, schon gar nicht beim 160er Diesel. In der AutoZeitung im Einzeltest mit 130PS-Diesel (AT6) wurden die Fahrleistungen besonders gelobt bei niedrigem Verbrauch. In der AB hatte der Opel die gleichen Fahrleistungen wie der 15PS stärkere Mondeo, außer 80-120 im 6. (vielleicht ist ja das Getriebe ein Stückchen länger übersetzt?), dafür niedrigerer Verbrauch und besser als der C5 von Verbrauch und Fahrleistungen. Im ams-Test mit den Turbo-Benzinern wurde der Opel für seinen extrem bulligen Motor gelobt, der gut ging (besser als Mondeo) und besser durchzog als alle anderen (oder min. gleichgut), nur der Verbrauch war zu hoch. Klar, fast 12l Super sind ne Ansage, aber der Mondeo war 0,5l sparsamer bei etwas schlechteren Fahrleistungen, der Passat war deutlich besser: 1,5l. Thema Gewicht sagt wohl alles. Dennoch, bei spritmonitor liegt der Durchschnittsverbrauch des 200PS-TFSI des Passats über dem der ams (Mondeo allerdings auch), oft hat die ams aber wesentlich höhere Verbräuche (Bsp. BMW 116i: ams 10,8l; spritmonitor 8l). Naja, in 3 Jahren haben wir vielleicht auch zuverlässige Durchschnittsverbräuche vom Insignia Turbo (aus der Schweiz)... ;)
Ach ja, ich habe neulich eine AutoStraßenverkehr aus 2005 in der Hand gehabt, Test MB E200KT gegen Audi A6 Avant 2.4. 11,1 zu 12,3 Liter Verbrauch zu gunsten des Audi. So schlecht ist der Insignia also gar nicht ;)
Auch im AB-Test war der Mondeo durstiger, genauso in der AutoZeitung und auch hier - nur niemanden interessierts. Man muss nicht der absolut beste mit 0,7l Verbrauch sein, halt nur besser als die (direkte) Konkurrenz (und da zählt der 320d meiner Meinung nach nicht!).
Abweichung vom Normverbrauch:
Ford: 0,8L (11,4%)
Audi: 1,2L (18,1%) - (höchste Abweichung!)
Opel: 0,9L (13,4%)
BMW: 1,0L (17,2%) - selbst prozentual ist der BMW besser als der Ingolstädter
Der Insignia 160PS-Diesel hat auch in diesem Test wieder gute Fahrleistungen im Vergleich zur Konkurrenz. Auf 100 geht nur der BMW davon (Begründung laut Text: Heckantrieb - naja), Ford gleich, Audi 1 Zehntel schneller (9,3 zu 9,4).
60-100 im 4.: 6,0 für Ford, 6,7 für Audi, 6,6 für Opel, 6,6 für BMW
80-120 im 4.: 6,6 für Ford, 7,1 für Audi, 7,2 für Opel, 6,9 für BMW
80-120 im 5.: 8,6 für Ford, 9,3 für Audi, 9,0 für Opel, 8,9 für BMW
80-120 im 6.: 11,4 für Ford, 12,8 für Audi, 13,2 für Opel, 12,2 für BMW
Ich denke, das liegt alles im Rahmen. Im Text wird sogar der Audi für den letzten Platz im 5. von 80-120 getadelt - einer muss es ja sein.
Bremsen:
Ford: 36,3/38,8
Audi: 36,3/38,4
Opel: 36,1/37,1
BMW: 37,6/38,6
Insignia wird für Bremsen gelobt, der BMW aufgrund der 16Zöller etwas getadelt.
Gewicht:
Ford: 1679kg/531kg (Zuladung)
Audi: 1551kg/459kg
Opel: 1643kg/487kg
BMW: 1524kg/426kg
Für das geringe Gewicht finde ich Fahrleistungen UND Verbrauch des A4 enttäuschend. Niemand schreit hier im Forum darüber. Noch dazu ist es der ach so sparsame VW-Motor (s. AB-Test), der ja auch premium-like bezahlt wird.
Große Kritik beim Insignia: Lautes Kaltstartnageln im Vergleich zur Konkurrenz, mangelndes Platzangebot (A4-Niveau) und mangelnde Kopffreiheit hinten (lt. Messwerten 5mm weniger als A4!), FlexRide überflüssig, teils gefühllose Lenkung (Mittellage) leichtes Vorderachspoltern, kleine Außenspiegel, Tachoskalierung und Schalterflut (naja, AB fands gut bedienbar aber überflüssig mit 3 Bedienungsvarianten, die hier fanden es eher nicht so gut, genauso die englische Schalterbeschriftung). Es findet sich noch im Text die Passage: "Wenn der Opel hinten mehr Kopffreiheit bieten würde, wäre das Platzangebot mit dem A4 vergleichbar". Ich sage nur 5mm - auch nach persönlichem Test finde ich den A4 enger aber vom Gefühl her größer (Holme nicht so dicht am Kopf). Ach ja, "Fettflecke" auf den Interieurleisten gibt's auch...;)
Lob: Design, Sitze (AGR), Sicherheitstechnik (AFL, Spur-Assi), Raumgefühl vorn (hat auch meisten Platz), "weitgehend knisterfrei", Innenraumanmutung, Kosten, PREIS-/LEISTUNG, Reichweite, Garantie
Der Insignia "wetzt" schneller um die Kegel als der A4!
Getestet wurde die gleiche Ausstattung wie in der AB, sprich Edition ohne AFL mit Premium-Paket 2. Laut Fotos war der Ford ohne Xenon angetreten,was ich mir bei 40.700 Euro aber fast nicht denken kann (lt. Fotos auf Winterreifen, lt. Daten aber 18Zoll-Sommer).
Kritik an der Konkurrenz:
Mondeo: wankt auf Kopfsteinpflaster/schlechten Straßen (darum Komfortverlierer), schlechtes/teures Navi, hohe (Monats-)Kosten, billiges Interieur/Plastik (glänz wie "Chinaspielzeug"), Bedienung (z.B. Convers+), Tachoskalierung, Kosten, Finanzierungsangebot (Flatrate)
Audi: viele Tasten um Schalthebel - lenken ab, nicht blind bedienbar (MMI usw.), TRAKTIONSPROBLEME, Seitenneigung durch komfortableres Fahrwerk, Versicherungskosten
BMW: Vibrationen im Schalthebel ("Lebenszeichen"!), durchschlagende Federung, Raumgefühl, Kofferraum, Zuladung
Lob an Konkurrenz:
Ford: Sitze, Platzangebot, Durchzugskraft, "Sportlichkeit/Handlichkeit" (nicht so gut wie BMW, aber besser als die anderen)
Audi: Verarbeitung/Ambiente innen, Komfort (Fahrwerk wurde wohl überarbeitet - Ambition), Anzahl möglicher Sicherhitssysteme
BMW: iDrive, Sportsitze, Motor, Handlichkeit, Sportlichkeit, Verbrauch, Kosten, Reichweite
So, das wars. Ich finde den Test gut, auch wenn manches sicherlich fragwürdig ist (Bedienung Insignia, wankendes Ford- und Audi-Fahrwerk...). Gut finde ich, das halt auch mal andere, neue Fehler der Konkurrenz angesprochen werden (Fahrwerk bei Audi und Ford, Vibrationen bei BMW). Immerhin hat der Test 10 Seiten und mit aussagekräftigen Bildern versehen.
Ich kann mit dem Test gut leben, da er die Stärken und Schwächen besonders objektiv in Relation zum Preis rausstellt. Aus meiner Sicht ist der Mondeo das bessere und (10x hässlichere) Auto. Passt also. Und die Premiums kosten eben auch deswegen bis zu 13.000 Euro mehr! Das Schlusswortist doch das Beste am ganzen Test: "Am meisten Auto für's Geld
gibt's bei Opel. Wer nicht ständig hinten sitzt, wird sich in den Insignia verlieben. Versprochen!" Wann hat sich das letzte Mal jemand in einen Opel verliebt?
PS: Bitte kauft euch die Zeitung morgen trotzdem, wäre schade drum, wenn jetzt alle die Infos hieraus ziehen - die 1,30 Euro hätte jeder. (Weiter im Test: Skoda Octavia 1.4TSI, Renault Megane 1.6, Skoda Superb TDI Greenline, BMW 525d Touring, Kia Magentis, Lada Priora, Nissan Murano)
EDITH: Hab hier eben mal 1.400 Wörter hingeknallt - mehr hat der Test auch nicht...;)
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623 Antworten
Der Vergleich zum Opel Omega ist übrigens durchaus interessant. Dieser verkaufte sich selbst kurz vor Einstellung mit ~1.300 Einheiten pro Monat noch genausogut, wie sich jetzt der frische Insignia verkauft. Nur kamen da noch mal weit über 3.000 Vectra hinzu... Der Marktanteil von Opel im Segment der Mittelklasse und oberen Mittelklasse ist also seither auf 1/4 zurückgegangen...hoffen wir, man schafft mit dem Insignia die Trendwende.
---
Das Problem in der Motorisierung sehe ich auch nicht in der Spitzenleistung, sondern eher in der Leistungsabgabe und der Brummneigung / Fahrbarkeit.
Guten Tag JMG
Verstehe ich jetzt nicht ganz, Brummneigung und Fahrbarkeit ?
Hallo,
Zitat:
Original geschrieben von es.ef
Zitat:
Original geschrieben von Ralo64
Ja sind sie, brauchst Dich doch nur mal hier umschauen wieviele schon einen Insignia bestellt haben.
LG Ralo
Du bist die rühmliche Ausnahme. Es gibt jedoch auch Etliche, die einen Hype um den Insignia gemacht haben und sich inzwischen für ein anderes Fahrzeug entschieden haben.
also mir kommt es zumindest so vor ;). Aber es kaufen den I bestimmt auch andere Leute, denn nur von Fans kann Opel nicht überleben.
Zumindest hier im Forum versammeln sich übermäßig viele I Fans die diesen Wagen auch gekauft haben, so meine Einschätzung. Mit Fans lohnt eine Diskussion meistens einfach nicht (Ausnahmen gibt es natürlich immer!), ist bei mit und einigen Themen ja nicht anders ;).
MFg MArcell
Man kann doch nicht den Markt zu zeiten des Omegas mit dem heutigen vergleichen und dann auch noch nur auf Opel bezogen. Auf dem gesamten heutigen Markt werden weniger Mittelklassewagen verkauft und nicht nur bei Opel.
Zitat:
Original geschrieben von J.M.G.
Der Vergleich zum Opel Omega ist übrigens durchaus interessant. Dieser verkaufte sich selbst kurz vor Einstellung mit ~1.300 Einheiten pro Monat noch genausogut, wie sich jetzt der frische Insignia verkauft. Nur kamen da noch mal weit über 3.000 Vectra hinzu...
Sag‘ mal, wie oft denn noch: Der Insignia ist noch nicht mal richtig angelaufen (viele Länder hatten am 1.1.09 Präsentation und mussten beliefert werden) und den Kombi gibt es noch nicht. Wie soll denn der Insignia da schon auf Zulassungen von über 4.000 Stück pro Monat kommen?
LG Ralo
Zitat:
Original geschrieben von J.M.G.
Der Vergleich zum Opel Omega ist übrigens durchaus interessant. Dieser verkaufte sich selbst kurz vor Einstellung mit ~1.300 Einheiten pro Monat noch genausogut, wie sich jetzt der frische Insignia verkauft.
Ach was. Jetzt erzähl uns noch, dass es früher besser lief bei Opel und der Konzern grade in einer Krise steckt. Woher hast Du nur diese Insiderinfos?
Gruß, Raphi
Zitat:
Original geschrieben von Ralo64
Sag‘ mal, wie oft denn noch: Der Insignia ist noch nicht mal richtig angelaufen (viele Länder hatten am 1.1.09 Präsentation und mussten beliefert werden) und den Kombi gibt es noch nicht. Wie soll denn der Insignia da schon auf Zulassungen von über 4.000 Stück pro Monat kommen?
LG Ralo
Das mag in meinem letzten Beitrag falsch rübergekommen sein. Ich habe mich auf die Zulassungszahlen in Deutschland bezogen, wo der Insignia den kompletten Dezember verkäuflich ist. Nimmt man z.B. den Dezember 2001, wo der Vectra B kurz vor der Ablösung stand (3 Monate noch) und der Omega kurz vor seinem Todesurteil (noch ein knappes Jahr Produktion) aufgrund mangelhafter Absatzzahlen, wird das Dilemma deutlich: 1.300 Omegas, weit über 3.000 Vectras.
---
@RaphiBF: Einige behaupteten ja, dass der Vectra C die Trendwende bringen würde. Dann war der Astra H der Heilbote. Jetzt soll es der Insignia richten. All diese Parolen waren leider nicht richtig, geht es doch mit den Zulassungszahlen kontinuierlich bergab. Ich behaupte: Man ist von den Kosten zu nah an den Premiums, ohne deren Details und Image zu bieten. Das macht den Opel nicht zu einem schlechten Auto, nur passen eben Preis, Marketing und Produkt nicht zusammen, IMHO.
JMG das heißt Opel ist zu teuer ?
Das kann schon sein, aber der Passat ist noch teurer und der Mondeo ungefähr gleich.
Soll Opel etwa den Insignia für den Preis eines Dacia verkaufen, oder mach mal einen Vorschlag.
Zitat:
Original geschrieben von janvetter
Zitat:
Original geschrieben von es.ef
Mir fehlt aber wirklich die Innovation beim Insignia, hinsichtlich Verbrauchsreduzierung, alternative Antriebe, intelligente Servo bzw Lima, Raumeffizienz etc..
Was hast du erwartet ?
Ich habe vom Insignia ein Fortschritt gegenüber dem Vorgänger erwartet. Außer ein neues Design sehe ich keine Verbesserungen. Gut, die Motoren haben jetzt Euro 5 und das AFL hat mehr Lichtfunktionen, die AGR-Sitze wurden durch Abspecken jetzt auch für Otto-Normalo erschwinglich.
Wenn Du die Verbrauchstests von 7er BMW und S-Klasse liest, weißt Du, was ich erwarte. Es heißt doch immer, je größer die Autos umso weniger interessiert der Verbrauch. BMW zeigt die Marschroute, wie es geht. Logischerweise sind von den CO2-Vorgaben Mercedes und BMW mehr betroffen als VW, Ford oder Opel. Da sie eben nicht so viele Kleinwagen im Portfolio haben, die den Schnitt senken.
Der Vectra/Signum wurden nicht außerplanmäßig eingestellt, der Produktionszyklus war vorher schon festgelegt. Nur der Name ist verschwunden, das hat Toyota aber auch mit dem erfolgreichen Corolla gemacht.;)
Kurz nach Detroit, dort werden die künftigen Trends vorgestellt, also was in Zukunft gekauft wird. Wenn man die Zulassungszahlen von 2008 in der USA anschaut, sieht man, was die Verbraucher bei hohen Kraftstoffkosten kaufen. Da lag der Prius oder Civic ganz vorn. Wenn Du aber siehst, dass ein Golf teurer als ein Pickup ist und dieser noch americanstyle, weißt Du auch warum diese trotzdem noch verkauft werden. Tortzdem haben die amerikanischen Hersteller bis 50% Absatzverlust, trotz Nationalstolz. Nur wir sprechen vom Insignia, welcher hauptsächlich in Europa verkauft werden soll. Da sehe ich momentan keine Erfolgsgeschichte für den I gegenüber dem Vectra/Signum. Leider
Das ist deine Meinung und die akzeptiere ich auch, aber meine Meinung ist trotzdem anders und ich glaube Opel hat fast alles richtig gemacht mit dem Insignia.
Aber da können wir ja in 2-3 Jahren noch mal diskutieren. ;)
Also wenn ma diesem Artikel glauben schenken darf, dann läuft der Insignia mit 44.000 Bestellungen (-davon 14.000 in Deutschland) doch gar nicht so schlecht.
MfG,
Michel
Ja man muss eben erst mal abwarten und dann negative Sachen schreiben, aber immer drauf pochen das der Insignia ein Flop oder nicht gekauft wird.
Zitat:
Original geschrieben von RDS156
Also wenn ma diesem Artikel glauben schenken darf, dann läuft der Insignia mit 44.000 Bestellungen (-davon 14.000 in Deutschland) doch gar nicht so schlecht.
www.welt.de/.../...z-von-Opel-bricht-in-Europa-um-ein-Zehntel-ein.html
MfG,
Michel
Ihr solltet doch mal zwischen den Zeilen lesen. GM Europe hat sinkenden Marktanteil, besser gesagt, Opel verliert Marktanteil, da Chevrolet wächst. Das nenne ich nicht positiv, da offenbar trotz schlechten Umfeld die Wettbewerber ihren Markt ausbauen. Lasst den Insignia doch erstmal auf den Markt. Die Zahl der Vorbestellungen sagt doch gar nichts, da sind weder Werkswagen noch Bestellungen von Opelhändlern einzeln aufgeführt.
Ich mag hier nicht mehr mitlesen. Immer die gleichen Äußerungen von den gleichen Teilnehmern.
Vielleicht hier mal zur Abwechslung die Meinung von Walter Röhrl zum Insignia:
Zitat:
Ich gebe meine Sympathie für Opel gerne zu. Sie ist leicht zu erklären, weil mich mit der Marke die größten Erfolge meiner Rallye-Karriere verbinden. Mit Opel wurde ich Europameister und später auch Weltmeister und es hat mir ganz schön Spaß gemacht, bei der Rallye Monte Carlo 1982 den Audi Quattros den Auspuff zu zeigen - mit einem Ascona, wohlgemerkt.
Röhrl über den Insignia
Es macht mich jedenfalls traurig, in welches Licht Opel in den letzten Monaten gerückt wurde. Von Pleite war die Rede und so manche Journalisten fühlten sich gleich aufgerufen, Nachrufe zu verfassen. Wahr ist vielmehr, dass Opel eine im Kern gesunde Firma ist, aber freilich an der Nabelschnur des notleidenden Mutterkonzerns General Motors hängt, der ums nackte Überleben kämpft. Eine verheerende Situation.
Rückenwind. o bleibt Opel derzeit nur eines übrig: Mit Top-Produkten Stimmung für die Marke zu machen. Was die Rüsselsheimer jetzt gerade mit dem Insignia tun, der in den nächsten Tagen auf die Straßen rollt. Dass das neue Flaggschiff schon im Vorfeld zum "Auto des Jahres 2009" gekürt wurde, ist freilich die Beste, was Opel passieren konnte. Der Titel ist ein Vitamin-Stoß gegen die allgemeine Krise und verleiht tüchtig Rückenwind.
Lust auf Opel- Nach der ersten Ausfahrt mit dem Insignia kann ich das Urteil der Jury nur bestätigen. Der Sieg ist nicht nur in Ordnung, er ist hochverdient. Mit dem Insignia machen die Hessen ein Riesen-Sprung vorne, er macht wieder Lust auf Opel. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mich das letzte Mal so wohl in einem Opel gefühlt habe. Man merkt es an jedem Detail, wie sehr sich hier Designer und Techniker ins Zeug gelegt hat. Fest steht: Der Vectra-Nachfolger bringt Opel nicht nur auf Augenhöhe mit den Stars der Mittelklasse, er hat auch das Zeug zum Primus. Wenn er hält, was er verspricht.
Erfrischend. Das frische Design zieht auf der Straße die Blicke an, die Präsenz ist enorm. Am meisten überrascht hat mich die Qualität. Das ist höchstes Niveau, vor allem im Innenraum. Sehr elegant, sehr klar. Für die Passagiere gibt es viel Platz und Luft. Ich hab' hinten die Sitzprobe gemacht: Kein Problem. Auch beim Gepäck muss man nicht sparen. Der von mir getestete Insignia war ein bärenstarker Zweiliter-Turbo mit Allrad, der uns den winterlichen Tag - leichter Schneefall - versüßte. Einfach super: Das aktive Fahrwerk namens Flexride, das über eine elektronische Regelung die Dämpferkraft an den Fahrstil anpasst. Wie gesagt: Es macht wieder Spaß, Opel zu fahren.
Quelle
Man sollte auch mal anerkennen, was Opel da auf die Beine gestellt hat, dem Insignia ein wenig Zeit geben und nicht gleich von einem Flop sprechen. Ich jedenfalls habe hier (auch von Nicht-Opel-Fahrern) und in der Presse äußerst positive Dinge über den Insignia gelesen und denke daher, dass er somit gar nicht so schlecht sein, wie er hier teilweise gemacht wird. Opel hat nie behauptet, dass sie mit dem Insignia die Mittelklasse neu erfunden haben, wie das einige hier erwarten. Jedes Produkt hat eben nunmal Stärken UND Schwächen.
Ach ja und der Titel "Auto des Jahres" ist in meinen Augen auch wichtiger als gewonnene Vergleichtest in irgendwelchen 0815-Autozeitschriften.
Zitat:
Original geschrieben von es.ef
Hey nicht falsch verstehen, natürlich darf das Opel das Opel-Eye anbieten. Es ist ein optionales Feature, mehr nicht. Wenn Du Dir das System von Blaupunkt und den Preis anschaust verstehst Du, was ich meine.
Nicht wirklich, nein.
Zitat:
Original geschrieben von es.ef
Opel hat wahrscheinlich seinen letzten Dinosaurier in der Mittelklasse gebaut.
Solchen Unsinn schreibt nicht mal die ams und das will was heißen.
Zitat:
Original geschrieben von es.ef
@Dieselfan
Danke, genau so ist es. Nur sind die Fans diejenigen, die wirklich den I kaufen?
Von denen, die sich einen Insignia kaufen oder gekauft haben, tun sich nur ganz wenige Diskussionen dieser Art an.
Gruß
Michael