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Vergleich VW-Touran - Toyota Prius
Morgen werde ich vorraussichtlich meinen Touran Highline 2,0 TDI mit Partikelfilter und DSG bestellen (170 PS Variante).
Als ich allerdings vor 4 Monaten mit dem Suchen begann, wollte ich eigentlich einen Toyota Prius (Benzin-Elektro-Hybrid) kaufen, weil mich das Antriebskonzept faszinierte und immer noch fasziniert. Ausserdem ist er von den Abgaswerten auf dem Papier unschlagbar. Ich fahre viel Stadtverkehr (zur Arbeit, Kinder zur Schule, einkaufen, etc.). Daher erschien mir der Prius ideal: 5 Sitze (reicht eigentlich im Moment), 5 Liter Norm-Stadtverbrauch, Automatikgetriebe, über 400 Liter Kofferraumvolumen. Alles schien soweit zu passen. Bei meiner Probefahrt erziehlte ich einen Durchschnittsverbrauch in der Stadt von 5,3 Liter Super. Nicht schlecht. Habe dabei allerdings versucht den von Priusgurus empfolenen Fahrstil "Puls-and-Glide" anzuwenden. Einfacher ausgedrückt: Zügig beschleunigen und dann viel rooooooooollen lassen.
Was sofort negativ auffiel, ist der schullehrerhafte Bordcomputer: Man kann das Naviagtionssystem nicht während der Fahrt bedienen, muss ständig doofe Meldungen auf den Display wegklicken, und der Rückwärtsgang piepst einen im Innenraum halbtaub. All dies ist serienmässig so eingestellt, und es gibt absolut keine Möglichkeit dies zu ändern (heisses Thema im Prius Forum!)
Ausserdem erschreckt das klägliche Ausstattungsniveau: Nur eine Innenausstattungsfarbe (fahlblaue Sitze, grauer Teppich und Amaturenbrett), Parksensoren und Sitzheizung gibts nicht ab Werk und müssen deshalb nachträglich eingebaut werden (dann piepsts doppelt beim rückwärtsfahren). Anklappbare Aussenspiegel, Regen- und Lichtsensoren gibt es überhaupt nicht. Eine Anhängerkupplung gibt es ebenfalls nicht, da der Prius keine noch so kleinen Anhänger ziehen darf, und wer eine Standheizung einbauen lässt, verliert einen Teil der Werksgarantie. :-(
Der Fahrkomfort ist aufs gleiten ausgelegt. bei Höchstgeschwindigkeit 170 km/h auf der Autobahn säuft der Prius dann rund 8 Liter (laut Bordcomputer) und der Motor ist hörbar wie bei anderen Fahrzeugen auch. Ich war aber trotzdem vom Antriebskonzept begeistert.
Wie ich in der Kantine von meinem Prius-Erlebnis berichte, wurde ich von einem Kollegen auf das DSG-Getriebe von VW aufmerksam gemacht. Er fährt einen Touran TDI 2,0 (140 PS). Er hat Ihn mir anschliessend sogar für eine Probefahrt geliehen. Auf exakt der gleichen Strecke in der Stadt , wie Tage zuvor der Prius (bei ähnlich dichtem Verkehr), verbrauchte ich bei ähnlichen Fahrstil (manuell frühes hochschalten, viel Rollen lassen, bei dem das DSG auskuppelt und somit der Motor nicht bremst) 6,5 Liter Diesel. Ich muss zugeben ich war überrascht.
Nur 1,2 Liter Unterschied und das DSG fährt sich genauso komfortabel! Was die Innenraumanmutung und die Ausstattung angeht spielt der Touran in einer anderen Klasse (Okay, der Touran kostet auch etwas mehr). Trotzdem war der Prius für mich aschlagartig aus Ausstattungs- und Bevormundungsgründen (Bordcomputer) gestorben.
Ich bin ausserdem auch den Opel Zafira, den Mazda 5, und den Toyota Corolla Verso gefahren. Aber nach dem Touran mit DSG wollten diese Fahrzeuge nicht mehr so recht gefallen.
Für mich ist der Touran eindeutig der derzeit beste Kompromiss aus: voll-variabler Familienkutsche (7 Sitze, Laderaumvolumen, Ablagen), Umwelt (Russfilter), Verbrauch (bei entsprechender Fahrweise auch in der Stadt), Komfort (Leder, Standheizung, etc.) und Fahrvergnügen (170 PS für den Papa).
Kurzum: Ich freu mich drauf!
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Der hat gerade keine Zeit, was zu schreiben: Ist in der WS
Beim Touran auch nicht soooo verwunderlich;)
Zitat:
Gugst Du hier: http://automobilwoche.de/.../neuer-millionen-ruckruf-bei-toyota
Würde Volkswagen wegen solchen Mängeln alle betroffen Fahrzeuge zurückrufen, wäre der Laden pleite.
Ist doch schön für Toyota Kunden, dass sich der Hersteller drum kümmert.
Gruß
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131 Antworten
Zitat:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Toyota nicht die ganze Wahrheit verkündet.
Das Gefühl habe ich bei fast allen anderen Automobilhersteller auch! ;)
Ich glaube es bringt uns nicht weiters, wenn wir darüber weiters Diskutieren. Wenn jemand weiss, wieviel der Mehraufwand tatsächlich ist, dann ist das Toyota. Aber da du ja den Daten die Toyota liefert nicht traust, kommen wir hier nicht weiters. Mit den Links, welche du angegeben hast, kann ich keine Verbindung zur Produktion eines Prius erkennen. Sorry!
Grüsse
Fabio
Zitat:
Original geschrieben von Swissprius
Das Gefühl habe ich bei fast allen anderen Automobilhersteller auch! ;)
Ja, aber zu dem Thema ist es für mich glaubwürdiger, wenn vielleicht 10 eine Technologie nach einiger Beschäftigung damit verwerfen, als wenn einer behauptet, das sei die Lösung für die Zukunft.
Zitat:
Original geschrieben von Swissprius
Ich glaube es bringt uns nicht weiters, wenn wir darüber weiters Diskutieren. Wenn jemand weiss, wieviel der Mehraufwand tatsächlich ist, dann ist das Toyota. Aber da du ja den Daten die Toyota liefert nicht traust, kommen wir hier nicht weiters. Mit den Links, welche du angegeben hast, kann ich keine Verbindung zur Produktion eines Prius erkennen. Sorry!
Grüsse
Fabio
Etwas Besseres kann ich leider nicht finden. Das Bewußtsein für solche Zusammenhänge ist in den Industriegesellschaften auch nicht sonderlich ausgeprägt. Die Verbindung zum Prius ist aber schon da: Ein nicht geringer Teil des Mehraufwands für Hybridantriebe besteht in der Elektronik (in Form von Sensoren, Leitungen und Steuergeräten). Und der Bericht untersucht die Gesamtbilanz eines PCs. Das, was an Steuergeräten im Auto verbaut ist, ist an sich auch nichts anderes. Der Aufwand ist also in etwa vergleichbar und steigt natürlich mit wachsender Zahl von Steuergeräten. Und 19t Rohstoffe allein nur für ein oder zwei Steuergeräte sind ja nicht gerade wenig. Elektronik ist nunmal eine schmutzige Sache. Und das ist - wie schon gesagt - ja nur ein Teil des Mehraufwands (Motor, Batterien, Leitungen). Nun kann man nicht unbedingt Rohstoffe in Benzin umrechnen und umgekehrt. Aber schon die vielleicht 19t nur für die Steuergeräte(e) stehen vielleicht 3600l Benzineinsparung gegenüber (Grundlagen: ca. 180Tkm durchschnittliche Fahrleistung eines Autos, dabei 2l weniger Verbrauch als vergleichbar motorisiertes Auto). Und dann noch Elektromotor, Leitungen und Batterien? Glaubst Du da noch an eine positive Bilanz für Hybrid? ALso ich kann da beim besten Willen keine positive Bilanz herauslesen.
Gruß
Pibaer.
Zitat:
Ja, aber zu dem Thema ist es für mich glaubwürdiger, wenn vielleicht 10 eine Technologie nach einiger Beschäftigung damit verwerfen, als wenn einer behauptet, das sei die Lösung für die Zukunft.
Seltsam, mir kommt es eher umgekehrt vor. Mehrheitlich äussert man sich positiv zum Hybridantrieb, aber es gibt einige wenige, die immer andauernd dagegen sprechen. ;)
Zum Thema Gesamtökobilanz werde ich mich nicht mehr weiters äussern! Da sind wir wohl auch gegenteiliger Ansicht. Steuergeräte finden sich auch in andern Fahrzeugen zu Hauf. Klar kommt zusätzlich Leistungselektronik, Antriebsbatterie und Elektromotor dazu. Wegfallen tut dagegen ein konventionelles Getriebe. Insgesamt brauchts bei der Produktion sicher mehr Energie als ein konventionelles Fahrzeug, aber wieviel mehr wird uns wohl leider verborgen bleiben. Toyota ist jedenfalls bemüht grundsätzlich bei der Produktion die Ressourcen zu schonen und den Schadstoffausstoss zu reduzieren. Aber ich hoffe mal, das gilt auch für alle anderen Automobilhersteller.
Grüsse
Fabio
Mir fällt übrigens noch ein Punkt ein: In einer Zeitung habe ich vor kurzem einen Artikel gelesen, in dem ein Hybrid-Toyota untersucht wurde: Ergebnis war, dass ein großer Teil der Einsparung von der konsequenten Aerodynamik des Fahrzeuges herrührte und nicht vom Hybrid-Antrieb. Ich geh mal auf die Suche, ob ich den Artikel noch finde...
Gruß
Pibaer.
Du meinst sicher diesen:
http://www.vdi-nachrichten.com/.../akt_ausg_detail.asp?...?
Interessanterweise steckt da auch wieder Dr. Indra dahinter und Christian Bartsch, der mir bei Negativschlagzeilen zum Thema Hybrid schon mehrmals aufgefallen ist.
Im übrigen ist der RX400h nicht hauptsächlich auf Sparsamkeit getrimmt, sondern auf Leistungssteigerung. Dass dabei die Einsparung geringer ausfällt, erstaunt mich nicht wirklich.
Grüsse
Fabio
Zitat:
Original geschrieben von Swissprius
Seltsam, mir kommt es eher umgekehrt vor. Mehrheitlich äussert man sich positiv zum Hybridantrieb, aber es gibt einige wenige, die immer andauernd dagegen sprechen. ;)
Anfangs haben sich fast alle Hersteller gegen den Hybridantrieb ausgesprochen. Ich kann mich noch gut an das Geschrei erinnern, was daraufhin ertönte. Klar, dass die Hersteller jetzt den Fehler nicht mehr begehen, sich gegen diesen Hype öffentlich deutlich zu äußern. Außerdem stehen die Amerikaner auf Hybrid, obwohl bei denen die Voraussetzungen für einen sparsamen Betrieb noch weniger gegeben sind als in Europa.
Gruß
Pibaer
Zitat:
Original geschrieben von Swissprius
Du meinst sicher diesen:
http://www.vdi-nachrichten.com/.../akt_ausg_detail.asp?...?
Interessanterweise steckt da auch wieder Dr. Indra dahinter und Christian Bartsch, der mir bei Negativschlagzeilen zum Thema Hybrid schon mehrmals aufgefallen ist.
Im übrigen ist der RX400h nicht hauptsächlich auf Sparsamkeit getrimmt, sondern auf Leistungssteigerung. Dass dabei die Einsparung geringer ausfällt, erstaunt mich nicht wirklich.
Grüsse
Fabio
Genau das meinte ich. Hab's leider bei mir nicht wiedergefunden. Das, was bei der Untersuchung herausgekommen ist (die Ergebnisse und Untersuchungsbedingungen sind mit Sicherheit einsehbar, wenn Du meinst, da wäre etwas "geschönt"), spricht noch weiter gegen den Hybrid-Antrieb. Die Ursachen haben auch nichts mit "auf Sportlichkeit getrimmt" zu tun. Und schau Dir mal den Prius (die Form, vor allem das Heck) genau an: der ist auch extrem auf gute Aerodynamik getrimmt. Und das macht schon einiges aus.
Gruß
Pibaer
Zitat:
Anfangs haben sich fast alle Hersteller gegen den Hybridantrieb ausgesprochen. Ich kann mich noch gut an das Geschrei erinnern, was daraufhin ertönte.
Ja, das nennt sich Marketing. man wird sich ja wohl selbst nicht ins eigene Fleisch schneiden, indem man den Hybridantrieb hochjubelt, ohne selbst dies anbieten zu können. Nur verständlich, dass man zuerst mal versucht in den Medien das Thema runter zu spielen, um die Konsumenten zu verunsichern. Das ist ihnen zum Teil auch gelungen. Inzwischen hat man gemerkt, dass der Hybridantrieb nicht nur ein Hype ist und buttert selbst Millionen in die Entwicklung eigener serienreifen Hybridantriebe. Anscheinend hat man Angst gerade in den USA entscheidend Marktanteile zu verlieren.
Zitat:
Außerdem stehen die Amerikaner auf Hybrid, obwohl bei denen die Voraussetzungen für einen sparsamen Betrieb noch weniger gegeben sind als in Europa.
Ja, für die langen Strecken über Land in den USA würde sich ein Diesel im Verbrauch sehr gut anbieten. In den Ballungszentren allen voran Kalifornien sind allerdings die Schadstoffemmissionen (HC, CO, NOx, Partikel) ein grosses Thema. Da sind Hybridantriebe sehr stark im Vorteil und erfüllen die strengsten kalifornischen Abgasrichtlinien. Diesel-PKWs haben dagegen praktisch keine Chance überhaupt zugelassen zu werden. Bin mir nicht mal sicher, ob es dort überhaupt welche zu kaufen gibt. Ähnliches präsentiert sich auch in Tokio.
Zitat:
Das, was bei der Untersuchung herausgekommen ist (die Ergebnisse und Untersuchungsbedingungen sind mit Sicherheit einsehbar, wenn Du meinst, da wäre etwas "geschönt"), spricht noch weiter gegen den Hybrid-Antrieb.
Laut einem RX400h-Fahrer, der sich für diesen Bericht interessiert hat, soll der ganze 57'700.--EUR kosten. Da verzichte ich lieber auf den Bericht und kauf mir gleich einen RX400h. ;)
Dass der Bericht geschönigt wurde, hab ich auch nicht behauptet, allerdings halte ich das auch nicht für Unmöglich. Wobei vielleicht nur die Zusammenfassung für die Medien entsprechend geschönigt wurde. ;)
Einen Einblick in die Studie zu haben wäre sicher sehr interessant.
Zitat:
Die Ursachen haben auch nichts mit "auf Sportlichkeit getrimmt" zu tun.
Doch, sehr wohl auch. In diesem Segment ist der Verbrauch nur noch Nebensache. Der Benzinmotor des RX400h ist grundsätzlich genau der gleiche wie der des RX330. Beim Prius dagegen wurde der Benzinmotor nochmals weiter auf Verbrauch optimiert, indem man ihn im Atkinsonzyklus betreibt. Ein solcher Motor ohne Hybrid, wäre nicht brauchbar.
Zitat:
Und schau Dir mal den Prius (die Form, vor allem das Heck) genau an: der ist auch extrem auf gute Aerodynamik getrimmt. Und das macht schon einiges aus.
Der Prius hat ja gerade in der Stadt deutliche Vorteile gegenüber anderen Fahrzeuge, aber da spielt die Aerodynamik nun wirklich keine grosse Rolle. Ab einer Geschwindigkeit von ca 130km/h ist der Antrieb laut Toyota tatsächlich nicht mehr effizienter, als ein vergleichbarer Dieselmotor. Aber wo ausser in Deutschland spielt das wirklich eine Rolle?
Grüsse
Fabio
Habe die Ausführungen hier durchgelesen und möchte jetzt mal eigene, ganz persönliche Ökobilanz zum Prius präsentieren.
Habe letztes Jahr für meinen Golf 1.4 (Neuwagen) mit ein paar Extras 14100 € (4 Türen, Klima, Radio, metallic, Winterpaket, Werksabholung) auf die Tatze des Gierigen gelegt. Ich weiß jetzt zwar nicht definitv, wieviele Prozente ich beim Toyotahändler bekommen hätte, aber ich gehe mal davon aus, daß ich mindestens 22000 € für einen Neuwagen bezahlt hätte, und dabei hätte ich noch nicht mal eine Sitzheizung bekommen.
Macht also einen Preisunterschied von knapp 8000 €. Soweit der Toyota zusätzlichen Ausstattungs-Schnickschnack besitzt, interessiert mich das nicht, ich will schließlich nur das bezahlen, was ich wirklich brauche.
Ich verbrauche mit dem Golf 7 - 7,5 l / 100 km, mit dem Toyota wären es vielleicht 3 l weniger. Macht also einen Preisunterschied von max. 4 € pro 100 km, d h. ich benötige so um die 200000 km oder bei mir 16 Jahre, um den Preisunterschied zw. Golf und Toyota wieder hereinzuholen!
Ich denke mal, das hält auch der tolle Batteriesatz im Toyota nicht aus, so daß ich den Mehrpreis wohl nie reinholen werden.
Sorry Toyota, so wird das bei mir nichts.
@petterson298
Und was hat das jetzt mit der Ökobilanz zu tun? Ökologie hat doch nichts mit den Kosten zu tun, ausser dass man vielleicht für ökologische Produkte mehr bezahlt! ;)
Wirtschaftlich gesehen gibt es sicher günstigere Autos als der Prius, das möchte ich auch nicht bestreiten. Im übrigen hält die Batterie 200'000km aus, was bereits bewiesen wurde. Ob auch 16 Jahre möglich sind, werden wir in etwa 7 Jahre sehen, dann werden die ersten Prius 16 Jahre alt. Laut Toyota sollte es aber kein Problem sein.
Grüsse
Fabio
Zitat:
Original geschrieben von Swissprius
@petterson298
Und was hat das jetzt mit der Ökobilanz zu tun? Ökologie hat doch nichts mit den Kosten zu tun, ausser dass man vielleicht für ökologische Produkte mehr bezahlt! ;)
Grüsse
Fabio
"Öko" für Ökonomie!
Das ist ein Wortspiel, Du Chäsfresser! (Verstehen jetzt nur SWR3-Hörer).
Öko ist meiner Meinung nach die Abkürzung von Ökologie und nicht Ökonomie. Da wäre es sinnvoller, das Wort richtig auszuschreiben, zumal vorher hauptsächlich das Thema Ökologie gefragt war (Energiebilanz).
Grüsse
Fabio
Zitat:
Original geschrieben von petterson298
Habe die Ausführungen hier durchgelesen und möchte jetzt mal eigene, ganz persönliche Ökobilanz zum Prius präsentieren.
Habe letztes Jahr für meinen Golf 1.4 (Neuwagen) mit ein paar Extras 14100 € (4 Türen, Klima, Radio, metallic, Winterpaket, Werksabholung) auf die Tatze des Gierigen gelegt. Ich weiß jetzt zwar nicht definitv, wieviele Prozente ich beim Toyotahändler bekommen hätte, aber ich gehe mal davon aus, daß ich mindestens 22000 € für einen Neuwagen bezahlt hätte, und dabei hätte ich noch nicht mal eine Sitzheizung bekommen.
Macht also einen Preisunterschied von knapp 8000 €. Soweit der Toyota zusätzlichen Ausstattungs-Schnickschnack besitzt, interessiert mich das nicht, ich will schließlich nur das bezahlen, was ich wirklich brauche.
Ich verbrauche mit dem Golf 7 - 7,5 l / 100 km, mit dem Toyota wären es vielleicht 3 l weniger. Macht also einen Preisunterschied von max. 4 € pro 100 km, d h. ich benötige so um die 200000 km oder bei mir 16 Jahre, um den Preisunterschied zw. Golf und Toyota wieder hereinzuholen!
Ich denke mal, das hält auch der tolle Batteriesatz im Toyota nicht aus, so daß ich den Mehrpreis wohl nie reinholen werden.
Sorry Toyota, so wird das bei mir nichts.
nun mal locker vom hocker.
wenn überhaupt läßt sich der prius ausstattungsmäßig mit dem Golf 1.6 mit 6gang automatik vergleichen. hebe ich den austtattungstechnisch auf das priusniveau (soweit möglich) komme ich auf einen listenpreis von 23500 €.
(erstaunlich, was man bei vw alles dazukaufen kann (muß)
solche finessen wie keyless system oder tempomat gibt es bei vw für diesen golf nicht. (ich weiß, braucht kein mensch)
damit liegt der golf noch gerade 1200 € unter dem prius.
und wenn euro 5 kommt reden wir noch mal über die kfz-steuer
der golf verbraucht laut vw 8,2 l. der prius laut liste 4,3l
das heißt nach 23000 km ist der mehrpreis wieder drin!
so, nun kann das donnerwetter kommen!
gruß roadrunner
Oh, hallo roadrunner!
Na, doch wieder "zurück"?
Zitat:
Original geschrieben von roadrunnerxxl
nun mal locker vom hocker.
wenn überhaupt läßt sich der prius ausstattungsmäßig mit dem Golf 1.6 mit 6gang automatik vergleichen. hebe ich den austtattungstechnisch auf das priusniveau (soweit möglich) komme ich auf einen listenpreis von 23500 €.
Wenn Du aufmerksam gelesen hättest, wäre Dir aufgefallen, dass er betimmte Ausstattung nicht braucht/will, auch wenn sie im Toyota billiger wäre. Man kauft sich ja auch nicht 100 Paktete Waschpulver, nur weil es günstiger wäre.
Zitat:
Original geschrieben von roadrunnerxxl
damit liegt der golf noch gerade 1200 € unter dem prius.
und wenn euro 5 kommt reden wir noch mal über die kfz-steuer
der golf verbraucht laut vw 8,2 l. der prius laut liste 4,3l
das heißt nach 23000 km ist der mehrpreis wieder drin!
so, nun kann das donnerwetter kommen!
gruß roadrunner
Dieser tolle Vergleich basiert auch nur auf idealisierten Werten (Maximaleinsparung Toyota, Maximalverbrauch Golf) und ist damit reichlich unsinnig. Zumal die Normzyklen von voll geladenen Batterien ausgehen und damit das Ergebnis schönen.
Hinzu kommt, dass er die Ausstattung nicht braucht/will, also weit mehr als 1200€ drunter liegt (manche Hersteller verfolgen eben nicht das "Friss oder Stirb-Prinzip" und zwingen ihre Kunden aus Kostengründen zu Dingen, die sie nicht brauchen). Und sein Golf wird auch nicht von VW quersubventioniert wie der Prius.
Gruß
Pibaer