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Vergleich Volvo XC90 vs. Jeep Grand Cherokee

Volvo XC90 2 (L)
Themenstarteram 14. Juni 2016 um 17:08

So, nach nun 5 Tagen im XC90 möchte ich einen ersten Vergleich zu meinem Vorgängerfahrzeug Jeep Grand Cherokee S-Limited ziehen. Ich möchte im Vorfeld erwähnen, dass dieses ein rein subjektiver Bericht ist. :)

Motor:

2L-4Zyl. gegen 3L-6Zyl., auf dem Papier eine klare Angelegenheit pro 6Zyl., in der Praxis ist der Volvo wendiger, flotter, spritziger und sparsamer. Der Motorsound des 4Zyl. fällt im Inneren nicht so auf, außen stört er mich nicht ;). Insgesamt ist der Volvo komfortabler zu fahren und macht einen übersichtlicheren Eindruck. Auf der Autobahn nehmen sich beide Fahrzeuge an Spritzigkeit nichts. Im Jeep hatte ich noch die alte 5-Gang-Automatik, welche später durch eine 8-Gang ersetzt wurde, daher hierzu kein Vergleich. Punkt für den Volvo.

Geländegängigkeit:

Deutliche Pluspunkte für den Jeep mit Luftfahrwerk und mehreren Differentialen. Der Jeep macht so ziemlich alles durch, der Volvo ist in meinen Augen eher ein Straßenfahrzeug. Punkt für den Jeep.

Platzangebot:

Hier ist der Volvo dem Jeep im Fond und beim Kofferraum deutlich überlegen. Vorne hält es sich ungefähr die Waage. Auch die Möglichkeit des 7-Sitzers beim Volvo ist ein klarer Vorteil. Punkt für den Volvo.

Komfort und Technik:

Der Volvo ist mit allen denkbaren Helferlein ausgestattet, welche es beim Jeep nicht unbedingt gibt (HUD, Pilot-Assist, City-Safety, Park-Assist, Volvo on Call etc.) Das LED-Licht ist gegenüber dem Xenon beim Jeep um Längen besser. Vom Fahrkomfort her macht der Volvo mit Standardfahrwerk mir einen sportlicheren(!), festeren Eindruck als der Jeep mit Luftfahrwerk, welches ich aber nicht als unangenehm empfinde. Sitzkomfort vorne ist in meinen Augen gleichwertig, hinten deutlich pro Volvo aufgrund mehr Beinfreiheit. Punkt für den Volvo.

Qualität:

Hier spielt Volvo mittlerweile in der oberen Liga mit und ist dem Jeep, welcher mittlerweile auch gut ist, jedoch enteilt. Sämtliche Materialien machen beim Volvo einen hochwertigeren Eindruck. Punkt für den Volvo.

Optik:

Hier kann man nur subjektiv entscheiden, beide Designs haben ihre Vor- und Nachteile. Daher Punkt für beide.

Verbrauch:

Der Jeep brauchte im Mix bei mir um die 11 Liter, min. nicht unter 8,5 Liter, max. bei flotter Autobahnfahrt bis zu 15 Liter. Beim Volvo ist das „Einfahren“ noch nicht vorbei, momentan aufgrund vieler Kurzfahrten bei 10 Liter, Tendenz jedoch stark abfallend. Die Praxis anderer User zeigt dieses auch. Punkt für den Volvo.

Neidfaktor:

Hier hat Volvo mit dem Design in meinen Augen etwas aufgeholt, der Wagen fällt im Gegensatz zum alten XC90 doch mehr auf und man wird eher drauf angesprochen. Der Jeep macht generell ein „maskulinieres“ Auftreten, Neid ruft er zwar nicht hervor, jedoch wird man eher in die „Umweltverpester-Schiene“ gedrückt. Daher eher Punkt für beide.

Anschaffungskosten:

Der Jeep ist rein formal von den Anschaffungskosten der deutlich günstigere Geselle unter Berücksichtigung der Ausstattung. Im Leasing jedoch trotz deutlich günstigerem BLP teurer. Daher je nachdem, ob Kauf oder Leasing: Punkt für beide.

Steuer und Unterhalt:

Deutlich: Punkt für den Volvo.

Fazit:

9:4 für den Volvo. Für die Familie ist aus meiner Sicht der Volvo das bessere, modernere Auto. Für Individualisten und Privat-Käufer ist der Jeep jedoch nicht zu unterschätzen. Ebenso wenn es in den Bereich der Geländegängigkeit geht. Ich bin den Jeep gerne gefahren, empfehlen kann ich beide Fahrzeuge.

 

Gruß

Haeken

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 14. Juni 2016 um 17:08

So, nach nun 5 Tagen im XC90 möchte ich einen ersten Vergleich zu meinem Vorgängerfahrzeug Jeep Grand Cherokee S-Limited ziehen. Ich möchte im Vorfeld erwähnen, dass dieses ein rein subjektiver Bericht ist. :)

Motor:

2L-4Zyl. gegen 3L-6Zyl., auf dem Papier eine klare Angelegenheit pro 6Zyl., in der Praxis ist der Volvo wendiger, flotter, spritziger und sparsamer. Der Motorsound des 4Zyl. fällt im Inneren nicht so auf, außen stört er mich nicht ;). Insgesamt ist der Volvo komfortabler zu fahren und macht einen übersichtlicheren Eindruck. Auf der Autobahn nehmen sich beide Fahrzeuge an Spritzigkeit nichts. Im Jeep hatte ich noch die alte 5-Gang-Automatik, welche später durch eine 8-Gang ersetzt wurde, daher hierzu kein Vergleich. Punkt für den Volvo.

Geländegängigkeit:

Deutliche Pluspunkte für den Jeep mit Luftfahrwerk und mehreren Differentialen. Der Jeep macht so ziemlich alles durch, der Volvo ist in meinen Augen eher ein Straßenfahrzeug. Punkt für den Jeep.

Platzangebot:

Hier ist der Volvo dem Jeep im Fond und beim Kofferraum deutlich überlegen. Vorne hält es sich ungefähr die Waage. Auch die Möglichkeit des 7-Sitzers beim Volvo ist ein klarer Vorteil. Punkt für den Volvo.

Komfort und Technik:

Der Volvo ist mit allen denkbaren Helferlein ausgestattet, welche es beim Jeep nicht unbedingt gibt (HUD, Pilot-Assist, City-Safety, Park-Assist, Volvo on Call etc.) Das LED-Licht ist gegenüber dem Xenon beim Jeep um Längen besser. Vom Fahrkomfort her macht der Volvo mit Standardfahrwerk mir einen sportlicheren(!), festeren Eindruck als der Jeep mit Luftfahrwerk, welches ich aber nicht als unangenehm empfinde. Sitzkomfort vorne ist in meinen Augen gleichwertig, hinten deutlich pro Volvo aufgrund mehr Beinfreiheit. Punkt für den Volvo.

Qualität:

Hier spielt Volvo mittlerweile in der oberen Liga mit und ist dem Jeep, welcher mittlerweile auch gut ist, jedoch enteilt. Sämtliche Materialien machen beim Volvo einen hochwertigeren Eindruck. Punkt für den Volvo.

Optik:

Hier kann man nur subjektiv entscheiden, beide Designs haben ihre Vor- und Nachteile. Daher Punkt für beide.

Verbrauch:

Der Jeep brauchte im Mix bei mir um die 11 Liter, min. nicht unter 8,5 Liter, max. bei flotter Autobahnfahrt bis zu 15 Liter. Beim Volvo ist das „Einfahren“ noch nicht vorbei, momentan aufgrund vieler Kurzfahrten bei 10 Liter, Tendenz jedoch stark abfallend. Die Praxis anderer User zeigt dieses auch. Punkt für den Volvo.

Neidfaktor:

Hier hat Volvo mit dem Design in meinen Augen etwas aufgeholt, der Wagen fällt im Gegensatz zum alten XC90 doch mehr auf und man wird eher drauf angesprochen. Der Jeep macht generell ein „maskulinieres“ Auftreten, Neid ruft er zwar nicht hervor, jedoch wird man eher in die „Umweltverpester-Schiene“ gedrückt. Daher eher Punkt für beide.

Anschaffungskosten:

Der Jeep ist rein formal von den Anschaffungskosten der deutlich günstigere Geselle unter Berücksichtigung der Ausstattung. Im Leasing jedoch trotz deutlich günstigerem BLP teurer. Daher je nachdem, ob Kauf oder Leasing: Punkt für beide.

Steuer und Unterhalt:

Deutlich: Punkt für den Volvo.

Fazit:

9:4 für den Volvo. Für die Familie ist aus meiner Sicht der Volvo das bessere, modernere Auto. Für Individualisten und Privat-Käufer ist der Jeep jedoch nicht zu unterschätzen. Ebenso wenn es in den Bereich der Geländegängigkeit geht. Ich bin den Jeep gerne gefahren, empfehlen kann ich beide Fahrzeuge.

 

Gruß

Haeken

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Ich habe den Jeep vor 2 Jahren mal probegefahren und war entsetzt. Auf der Autobhn hatte ich das Gefühl, ich bewege mich auf rohen Eiern. Kein Gefühl für die Straße. Ansonsten trotz Summit-Ausstattung Plastikatmosphäre im Inneren. Selbst die Ledersitze wirkten irgendwie künstlich...

Der Volvo, auf den ich sehnsüchtig warte, ist da genau das Gegenteil. Liegt satt auf der Straße (auch im Vergleich zu meinem Touareg 2) und zeigt innen eine Wertigkeit, wie ich sie bei den deutschen Konkurrenten nicht finden kann.

Ich bin den auch mal zur Probe gefahren. War nicht überzeugend, nicht wendig, Gefühl und Geräusch wie bei einem LKW.

Schön geschrieben Haeken, danke! Ich finde so einen Vergleich, auch wenn er sibjektiv ist, immer spannend zu lesen.

Genau, Punktesysteme angeblich nach objektiven Standards in der Fachpresse, wo immer nur ABM gewinnen gibts genug. Ist auch immer wieder schön und unterhaltsam was so der Nutzer von allem hält. Erstaunt hatte mich, dass der Jeep im Fahrwerk bei Dir haeken so gut wegkommt. Ich fands auf Straße, speziell höherem Tempo - übrigens wie so bei mach anderem Premium-SUV auch - wie ein Fahren auf Eiern damals im Vergleich zum BMW GT.

Erst der XC90 überraschte mit einem Verhalten, dass man als "Länge läuft" bezeichnen kann. Und dabei ist der Radstand a la 7er BMW sicher nicht unbeteiligt.

Themenstarteram 15. Juni 2016 um 0:40

Ja, der Jeep liegt "schwammiger" auf der Straße. Ich hatte aber nie das Gefühl, auch bei hohen Geschwindigkeiten, dass der Wagen "unsicher" lag. Die Ausrichtung ist halt mehr Ami-Like auf Komfort. Ein BMW ist generell mehr sportlich straff und auf Kurvenlage getrimmt, welches mir bei meinem X5 nie gut gefiel. Da spürte ich schon fast jede Bodenwelle, trotz "Komfortfahrwerk". Die Qualität im Innenraum des Jeeps setzte ich aber eigentlich mit dem X5 (alt, neu kenne ich nicht) gleich. Auch BMW hat an den unteren Seitenteilen oder im Kofferraum minderwertigeres Hartplastik. Aber alles in allem ist Autokauf halt pure Emotion, und jeder möchte seinen eigenen Fetisch bedient haben. Und da tickt halt jeder anders....richtig oder falsch gibt es hier nicht.

Gruß

Haeken

am 4. Februar 2017 um 17:28

Die Audioanlage im Summit ist aber besser als das B und W des Volvo.

am 4. Februar 2017 um 17:28

Der Jeep hat laut ADAC auch einen sehr hohen Stickoxid Ausstoß.

Zitat:

@VolvoXC90HH schrieb am 4. Februar 2017 um 17:28:08 Uhr:

Die Audioanlage im Summit ist aber besser als das B und W des Volvo.

Dem widerspreche ich entschieden. Mein Kollege und ich habe einen Konsens, dass die BW in meinem XC)0 DEUTLICH besser und voluminöser klingt als seine Soundanlage im Jeep. Die im Jeep kann nur Bass.

Hallo, als bekennender XC90 II syphatisant und Jeep Fahrer (haben noch zwei weitere im Familienbetrieb) muss ich eine Lanze für den JGC brechen.

Auch ein JGC fährt sich direkt und liegt satt auf der Strasse wenn nicht die meist montierten Ganzjahresreifen montiert sind. Ab 20 Zoll sind oft zusätzlich auch nich die unsäglichen RunFlatreifen aufgezogen. Diese verursachen bei Jeep extrem das Gefühl wie auf "Eiern" zu fahren da sie jeder Spurrille nachlaufen. Mit normalen Reifen ist das Fahrverhalten sehr "europäisch". Sowieso beim SRT8 (Bielsteinfahrwerk).

Auch die Innenheräusche sind nicht so hoch wie beschrieben und unterscheiden sich kaum von der Konkurrenz.

Die Materialien im Innenraum sind auf X5 Niveau und sicherlich ein gutes Stück vom XC90 entfernt. Wobei auch noch nach xJahren und 100tkm nichts klappert und alles funktioniert usw... Überhaupt sind unsere Jeeps sehr zuverlässig und sehen die Werkstatt außer zur Wartung so gut wie nie.

Für mich wird der JGC in der deutschen Presse deutlich unterbewertet - aber das kennen wir Volvofahrer ja auch ;)

Was bleibt: XC90 II mit dem SRT8 Motor des Jeep - das wär's doch, oder ? ;)

Gruß Daniel

Der bei uns parallel laufende Grand Cherokee mit dem 3 Liter Diesel ist wesentlich unempfindlicher und zuverlässiger als der aus gutem Grund leider nur privat einsetzbare XC90. Er verdient sein Geld ohne jedes Problem und vollständig ohne regelmäßige zusätzliche Werkstattaufenthalte.

Die nutzenden Mitarbeiter und Partner verzichten bewusst und mit voller Überzeugung auf das letzte Quentchen Haptik und Anmutung zugunsten absoluter Zuverlässigkeit und eines völlig problemfreien Betriebes mit dem sehr angenehmen 3 Liter Diesel.

Zitat:

@daniel bullinge schrieb am 5. Februar 2017 um 00:51:35 Uhr:

Was bleibt: XC90 II mit dem SRT8 Motor des Jeep - das wär's doch, oder ? ;)

Und dann noch mit dem Verbrauch eines Audi-Konvi-Superdiesels. Was ein Traumwagen!

Zitat:

 

Und dann noch mit dem Verbrauch eines Audi-Konvi-Superdiesels. Was ein Traumwagen!

:D

Zitat:

@daniel bullinge schrieb am 5. Februar 2017 um 18:04:33 Uhr:

Zitat:

 

Und dann noch mit dem Verbrauch eines Audi-Konvi-Superdiesels. Was ein Traumwagen!

[/quote

Zitat:

 

:D

Sorry, irgenwie mag mich mein IPad heute nicht ;)

Für dem einen oder anderen ist sicher wichtig zu wissen, dass es den Jeep auch mit Sperre hinten gibt.

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