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Vergleich TGM 18.340/ TGS18.360

Themenstarteram 10. Febuar 2012 um 19:12

Hallo,

es steht eine Entscheidung für eines der beiden Fahrzeuge an.

Einsatzgebiet ist Mittelschwerer Verteiler- und Zulieferverkehr im Nahverkehr.

Da im Moment ein Iveco 120E25 mit 4,5t Nutzlast läuft, muss ein 18t angeschafft werden.

Folgender Vergleich/Angebote liegen von MAN vor(Anhang).

Preislich wäre der TGS "nur" ca. 2000€ teurer(beide ohne Tipmatic, kommt noch dazu).

Der TGS ist von Grund stabiler, robuster und langlebiger aufgebaut.

Stärkere Komponenten wie ZF Getriebe mit ZF Intarder, X-Stabi hinten, höhere Achslasten, 10,5l Hubraum mit 1600Nm Drehmoment usw.

Der Knackpunkt ist aber letztendlich der Nutzlastvorteil beim TGM, laut Angebot(rein theoretisch mit verstärktem zertifiziertem Kofferaufbau), ca. 1,5t.

Etwas nicht Zeitgemäß finde ich die bolligen Außenspiegel beim TGM, da gefällt mir die Übersichtlichkeit und Dimension des TGS viel besser. Auch scheinen mir generell die Schalterausführung im Innenraum etwas zu globig und optisch nicht gerade ansprechend.

Wie seht ihr das? Erfahrungen mit dem 340PS Motor mit 6,8l Hubraum wenn Nutzlast voll ausgelastet ist?

Kann man zur Abgasnachbehandlung, den Oxidationsfilter mit einem Rußpartikelfilter gleichsetzen? Lebensdauer und technische Probleme?

Wie sieht es generell bei MAN mit der Lackiergüte des Rahmens aus? Da der Iveco nach 4Jahren an allen Schraubverbindungen des Rahmens deutliche "mittelschwere" Roststellen aufweist.

Hat der Fahrerkomfortsitz eine Sitzheizung von Haus aus, oder muss man die Extra ordern?

Ich tendiere zum TGS, denn eigentlich könnte man die verminderte Nutzlast in Kauf nehmen, dafür hat man das "bessere" Fahrzeug. Preisleistungsverhältniss?

Auf Antworten würde ich mich freuen.

Gruß

 

 

Vergleich
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6 Antworten

Der TGM ist für den Sofortverzehr . Der TGS ist bei Preisgleichheit immer der bessere Kauf. Die Gesamtlaufleistung des TGS kann der TGM nie erreichen da er dafür einfach nicht gebaut ist. Ich würde nur bei einem Leasing den TGM nehmen da dann das Verkaufsrisiko bei MAN liegt und ich den Vorteil der besseren Nutzlaqst habe. Die Lakierung des MAN ist mit einem IVECO nicht zu vergleichen. Unsere 7 MAN sind bis zu 12 Jahre alt und haben am Rahmen keinerlei Probleme, bis auf einen. Der ist gebraucht gekauft worden (41464) weil der neu zu Teuer ist. Der Vorbesitzer hat ihn Kaputt gewaschen ,dadurch war er sher Preiswert . Die Farbe ist durch regelmäßiges Abdampfen ausgewaschen worden und rissig. Wir haben den Rahmen Sandgestraht und Lakiert , seit dem ist Ruhe.

Themenstarteram 10. Febuar 2012 um 19:41

Auch das Thema Waschen spielt natürlich eine Rolle.

Bisher war immer eine gründlich Hochdruckvorreinigung der Rahmenbauteile vor dem Waschbürstenprogramm vorzuziehen, besonders nach den Wintermonaten.

Am besten man beugt vor, indem man an Rahmenbauteilen mit Verbindungen einen Film mit Langzeit-Schutzwachs heiß aufbringt.So haben wir es mit dem Iveco gehandhabt.

Themenstarteram 11. Febuar 2012 um 19:52

Hey Leute, was ist los?

Ich erwarte reges Interesse und sachkundige Antworten für meine Fragen.

Wäre nett wenn jemand berichten würde.

Danke im Voraus

Hey,

Sind das Listenpreise? Wenn ja, dann wundert mich die geringe Differenz.

Wir haben einen TGM 18.340 4x2BL mit ZF 8Gang+Crawler Handschaltung mit 3875mm Radstand, welcher bis 36t Gesamtzuggewicht zugelassen ist. Wir haben nur die EVB als Dauerbremse, ist bei 6,5L natürlich nicht so prall, aber besser als nichts und für Berlin ausreichend.

Für uns war die Nutzlast das A&O. Wir haben einen Einseitenkipper mit Kurzholzheckkran, weclher vollgetankt 10,5t wiegt. Da kam der TGS nicht in Frage. Die haben real eher 2t statt 1,5t mehr Gewicht auf den Rippen.

Ich weiß nicht was dir wichtiger ist? Soviel wie möglich transportieren und damit Geld verdienen oder schönere Schalter in der Kabine drücken? Schließlich hattet ihr bisher auch IVECO! Und da ihr nur Verteilerverkehr/Nahverkehr habt, brauchst du keinen schwereren Rahmen. Oder lieferst du Joghurt mit maximaler Achsenverschränkung aus? Weiterhin wozu brauchst du höhere Achslasten? Die Zeiten von Überladung sind aufgrund vieler Kontrollen auch vorbei und dann teuer. Technisch darf der TGM 19,5t laden. Das sollte doch reichen.

TGM und TGS sind sehr ausgereifte Fahrzeuge. Wir haben den Komfortsitz mit Sitzheizung und Lendenwirbelstütze. Bezüglich Übersichtlichkeit Spiegel: die Spiegelfläche ist beim TGS nen bissel mehr, aber probier doch mal beim TGS zwischen dem klobigen Spiegel und der A- Säule durchzugucken. Gerade i Stadtverkehr nicht uninteressant.

Der AGR Motor macht auch keinen Stress, man merkt zwar dass er wenig Hubraum hat, der Motor selbst ist aber schön fahrbar. Wir sind zufrieden den TGM genommen zu haben!!! Er fühlt sich vom Fahrersitz für mich erwachsen an. Ich fahr ihn sehr gerne.

Denk beim Tgs mal über Pritarder statt Intarder nach, höhere konstante Motorbremsleistung.

Bei Fragen aber ruhig fragen :-)

Themenstarteram 12. Febuar 2012 um 9:12

Die Preise sind keine Listenpreise.

Zu den beiden Preisen muss man jeweils 3000€ Netto dazu rechnen, dann sind es Listenpreise.

Wir transportieren vorwiegend schwere Gitterboxen mit ca.600-1000kg Gewicht pro Gibo.

Auch schwere Pallettenware bis max. 800kg sind an der Tagesordnung. Mehrteil für die Autozulieferindustrie mit Metallteilen. Zur vollen Ausladung der 17Stellplätze+1elektrische Ameise kommen wir mit ca. 60% auf eine knappe Mehrheit.

Uns geht es auch um die Langlebigkeit der Fahrzeuge, da wir diese kaufen können und nicht Leasen.

Deshalb gilt es abzuwiegen was eher wichtiger ist. wir fahren auch nicht jeden Tag mit maximaler Nutzlast, daher denke ich kann man die theoretischen 1,5t beim TGS sicher verschmerzen. Was letztendlich die tatsächliche Nutzlastdifferenz ausmacht kann bis jetzt keiner sagen, denn der Aufbau muss dann mit Fahrzeug bei der Abnahme verwogen werden.

Als Aufbau haben wir uns für einen PL Aluwood Kofferaufbau, in verstärkter Ausführung ausgesucht.

Damit bekommt man vom Hersteller ein geprüftes Zertifikat, dass die Seitenwände, Bordwände und Front eine gewisse Prozentzahl von der Nutzlast aushält ohne das man bei Formschlüssiger Ladung bis zur Prozentzahl sichern muss.

Z.B. ist das bei einer verstärkten Seitenwand 40% der Nutzlast, die man bei Formschlüssiger Ladung nicht absichern muss. Rückwand 30% und Stirnwand 50%.

Im Anhang hab ich ein paar Infos dazu.

Zum Motor gibt es den 6,8l mit 290PS und 340PS.

Was ist der Unterschied in Bezug auf Bauteile und Lebensdauer, da ja beide den gleichen Hubraum haben?

 

Aufbauten-ladungssicherung-001
Aufbauten-ladungssicherung-002

Ich kann dir sagen, dass wir unsere LKWs mindestens 10 Jahre fahren.

Bei den Motoren wird es ggf andere Kolben und nen anderen Turbo plus Software geben. Ob 290 oder 340 PS wird sich nicht auf die Lebensdauer auswirken. Beim D20-Motor machst du dir zwischen 320 und 360 PS auch keine Gedanken wegen Haltbarkeit. Man hat bisher nichts gegenteiliges gehört.

Die Lebensdauer des Fahrzeugs hängt am Aufbau und nicht am Fahrgestell. Welche Topographie habt ihr auf der Fahrtroute? Eher Kasseler Berge oder Flachland.

Wenn das Auto nicht immer ausgelastet ist, dann erst recht TGM. Weil es spricht nichts mehr für die technischen Überlastreserven. Probier diesen Kauf mal mit Vernunft und Objektivität ein bissel zu relativieren, bedarfsgerecht kaufen.

Was kann der TGS wirklich besser was du unbedingt brauchst??

Schau mal bei mobile.de ob du tgs 2achs mit Kofferaufbau findest. Ich denke da überwiegen Autos wie tgm und axor wegen ihres nutzlastvorteils. Berücksichtige das für einen Wiederverkauf in 10 Jahren, wenn die Leute noch mehr auf Effizienz getrimmt sein werden als heute.

PS: Ich mag den TGS sehr und war vor unserer Neuanschaffung damals eher skeptisch gegenüber dem TGM, habe aber erkannt dass er als 2Achser solo das bessere Auto ist. Selbst mit Tieflader und Bagger drauf gehts vorwärts!

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