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Vergleich Audi A6 / BMW 5er - Vorteile für A6 / 5er?

Audi A6 C8/4K
Themenstarteram 22. August 2018 um 7:39

Ich versuche mir ja den neuen Audi A6 "schön zu reden" gegenüber dem aktuellen 5er BMW.

Bei dem was ich bisher so gelesen habe klappt das leider überhaupt nicht.

Wie seht ihr das?

Beste Antwort im Thema

Mal zurück zum direkten Vergleich, wie es eigentlich der Sinn dieses Threats ist. Auf die fahrerischen Aspekte kann ich mich leider nicht berufen, sondern lediglich auf Innenraum und Soundsystem bei A6, Fünfer G31, E-Klasse Limousine und V90. Daher werde ich ein wenig was zu meinen !subjektiven! Eindrücken schreiben, was Interieur, Verarbeitung und Soundsysteme angeht.

Was die Innenraumgestaltung angeht, gefallen mir der Volvo V90 und der Fünfer G31 aktuell am besten. Vorweg sei gesagt, dass die Materialauswahl sowie die dazugehörige Verarbeitung bei allen vier Fahrzeugen auf einem sehr hohen Niveau ist, sofern man bereit ist, in der Aufpreisliste die entsprechenden Häkchen zu machen und tief in die Geldbörse zu greifen.

Der V90 hatte eine weiße Nappalederausstattung und das offenporige Holz. Zusammen mit dem Xenium-Paket, das Zusatzausstattungen, wie das belederte Amaturenbrett und das Panoramadach beinhaltet, machte dies einen sehr schönen und vorallem edlen Eindruck. Die Bowers&Wilkins-Anlage, zu deren Klang ich später noch komme, sobald ich alle Anlagen miteinander vergleiche, wertet den Innenraum ungemein auf. Ich habe mich in diesem Auto auf Anhieb wohl gefühlt und kann nun sogar verstehen, dass der Hersteller auf eine so vielfältige Ambientebeleuchtung, wie sie Audi, Mercedes und BMW anbieten, verzichtet hat. Sie würde, auch wenn ich mir bewusst darüber bin, dass man sie ja nicht einschalten müsste, einfach nicht zu diesem Interieur passen. Die Komfortsitze waren ebenfalls sehr angenehm und sollten in solch einem Auto nicht fehlen.

 

Die Mercedes E-Klasse ist innen nochmal um einiges spektakulärer. Der große Widescreen, an den man sich erstmal gewöhnen muss und die vielen geschwungenen Linien machen schon was her. Verbaut war braunes Nappaleder in Kombination mit dem offenporigen schwarzen Eschenholz, eines der besten Holzdekore, die mir aktuell in den Sinn kommen. Die Verarbeitung hat auch hier gepasst und war standesgemäß. Die Ambientebeleuchtung gefiel mir und setzte die große Burmester 3D-Anlage mit den Lautsprechern in den Fensterdreiecken besonders gut in Szene. Die runden Lüftungsdüsen verleihen dem Interieur irgendwie sowas wie einen Yacht-Charakter. Mir sagte die Kombination aus Digitalität (Widescreen, HUD etc.) und der etwas konservativen, barocken Linienführung durchaus zu, aber man muss ehrlicherweise anmerken, dass hier keinesfalls von Zeitlosigkeit sprechen kann. Wer weiß, wie der Käufer in ein paar Jahren zu einem derartigen Innenraum steht.

Geht es um Zeitlosigkeit, sticht der neue Fünfer positiv hervor. Viele attestieren BMW ja sowas wie Einfallslosigkeit oder mangelnde Kreativität, was die Innenraumgestaltung angeht. Dem kann ich beim G31 nicht wirklich zustimmen. Das Interieur ist im Vergleich zu Audi oder Mercedes sehr zeitlos, aber dennoch gutaussehend, modern und, anders als die BMWs vergangener Tage, hochwertig verarbeitet. Das Modell, in dem ich saß, war mit dem Individual-Vollleder-Paket bestückt. Der Farbton war Tartofu und ich kann nur sagen: Alter Schwede (nein, nicht Volvo ;) ), was eine Haptik, was für ein Farbton, aber auch was für ein sündhafter Preis. Da muss man schon sehr detailverliebt sein. Auch die Anlage von Bowers&Wilkins wurde mithilfe von Beleuchtung nochmal in Szene gesetzt. Mein Fazit zu diesem Innenraum lautet: Sehr hochwertig, sehr hübsch und auch zeitlos und Komfortsitze, auf denen ich am besten saß. Sie gefielen mir sogar noch besser als die Sitze im Volvo oder die teuren Multikontoursitze im Mercedes.

Kommen wir zum neuen A6. Das Interieur ist gewöhnungsbedürftig. Audi war ja an sich schon immer dafür bekannt, im Innenraum etwas schlichter, etwas kühler zu designen. Leute, die dieses Kühle, Technologisierte mögen, kommen im neuen Modell voll auf ihre Kosten. Mein Fall ist es jedoch nicht. Mit dem Virtual Cockpit und den beiden anderen Bildschirmen ist mir das Ganze zu kühl, was auch der sehr kantig-eckigen Linienführung geschuldet sein mag. Dafür bedient sich das Ganze gar nicht mal so schlecht und die Sprachsteuerung ist echt super. Rumfummeln auf den Touchscreens muss also während der Fahrt nicht zwingend sein. Auch hier in diesem Wagen, der mit dem Volllederpaket ausgestattet war, passte haptisch alles.

Bevor ich nun zu den Audiosystemen komme, baue ich noch ein kleines Zwischenfazit ein.

In der Materialauswahl und der Haptik sind alle vier Wagen auf einer Wellenlänge. Die Zeiten, in denen Audi allen anderen diesbezüglich davonfuhr, sind vorbei. Desitgntechnisch ist der BMW am zeitlosesten, der Volvo - Überraschung - am skandinavischsten und gemütlichsten, der Audi am kühlsten und extrem technologisiert und der Mercedes hat etwas von einer Lounge - ähnlich wie der V90, aber irgendwie auf eine andere Art. Die besten Sitze bietet optional der BMW, dicht gefolgt vom Mercedes mit den Multikontoursitzen. Am Ende sitzt man aber auf allen Komfortsitzen, seien es Audi, BMW, Volvo oder Mercedes, ausgezeichnet, was den umfangreichen Verstellmöglichkeiten zu verdanken ist. Zusätzlich ist Sitzen, ähnlich wie das Liegen auf einer Matratze, immer sehr subjektiv.

Subjektiv dürfte auch der letzte große Abschnitt sein, zu dem ich jetzt komme - der Musikgenuss. Fange ich mit der Enttäuschung an oder lieber mit der Offenbarung? Eine Feedbackregel besagt ja, dass man mit dem Positiven beginnt, aber an die halte ich mich jetzt einfach mal nicht.

Bevor ich jedoch mit der Meckerei anfange, soll noch etwas zu meinem Musikgeschmack und meinen Hörgewohnheiten gesagt werden.

Ich bin ein Liebhaber von Filmmusik. Hans Zimmer, John Williams, James Newton Howard etc. sind die Musiker, die mir das liefern, was ich am liebsten zu Hause mithilfe meiner AKG K702 genieße. Klassik höre ich mir aber auch gerne an und gelegentlich gibt es das ein oder andere Mainstream-Musikstück im Radio, das meine Sympathie gewinnt.

So, jetzt kommt das, was für die meisten wohl interessanter ist. In allen vier Kandidaten waren die teuersten Soundsysteme verbaut. Bang&Olufsen mit beinahe wahnwitzigen 2000 Watt im Audi, Burmester 3D mit 1450 Watt im Mercedes, Bowers&Wilkins mit 1400 Watt im BMW und ebenfalls nochmal Bowers&Wilkins im Volvo V90, jedoch mit drei Lautsprechern mehr, nämlich insgesamt 19, als im BMW.

Dass Lautsprecheranzahl und Watt nicht alles sind, zeigt der Audi eindrucksvoll - im negativen Sinne. Bei normaler Zimmerlautstärke höt sich alles sauber und sehr gut an. Das können die kleinen Hifi-Systeme für 1000 Euro, wie Harman&Kardon im Fünfer oder das kleine Burmester in der E-Klasse, jedoch genauso gut. Normalerweise grenzt sich ein Soundsystem, das im Falle des neuen A6 rund 6000 Euro Aufpreis kostet, durch eine enorme Pegelfestigkeit, ein noch volleres, voluminöseres Klangbild und atemberaubende Dynamik ab, doch genau hier wurde ich enttäuscht. Wer sich die Vorstellung des neuen Audi A8 bei Ausfahrt TV angeschaut hat, dürfte mitbekommen haben, wie die große Anlage des dänischen Herstellers von Jan, der durchaus Expertise besitzt, zerrissen wurde. Ich habe darüber zu Beginn gelächelt, weil ich seinen Test-Song als eher ungeeignet empfand, aber am Ende, nachdem ich im A6 zur Probe hören konnte, kam ich genau zu dem Fazit, welches auch Jan hatte. Bei höheren Lautstärken ist der Bass enttäuschend und Höhen treten, selbst wenn man sie im Equalizer etwas herunterfährt, äußerst unangenehm in den Vordergrund. Sie klirren ungemein stark, sodass sie im Gehör kratzen. Ich fand das nicht angenehm.

Fazit an Bang&Olufsen: Ihr habt nachgelassen (zumindest in meinen Augen).

Das komplette Gegenteil stellt die Bowers&Wilkins-Anlage im V90 dar. Sie bietet ein tolles Bassfundament, sehr saubere Höhen und einen Klang, der gerade bei der Wiedergabe von Stimmen für Gänsehaut sorgt. Zusätzlich ist sie im Bereich Preis-Leistung der Konkurrenz voraus.

Begeistert von der Anlage im Schweden, hatte ich hohe Erwartungen an das System im BMW. Diese Erwartungen konnten nicht ganz erfüllt werden. Keine Frage, die Anlage schaut gut aus, klingt ebenfalls sehr gut und hat ein unglaublich geniales Bassfundament, aber im Schweden klingt es einfach nochmal etwas runder. Auch im BMW neigten die Höhen dazu, unangenehm zu werden, trotz diverser Einstellungen. Das könnte eventuell daran liegen, dass die Ingeneure gar nicht das Ziel hatten, eine so unglaublich große Bühne, wie man sie im V90 hat, zu schaffen. Die Künstler sind irgendwie um einen drumherum platziert, sehr nahe, wodurch der Klang äußerst direkt ist. Durch diese Direktheit lassen sich die etwas unangenehmen Höhen eventuell erklären.

Zum Schluss kommen wir zum Besten, was der Markt zu bieten hat. Klar, man bezahlt für die große Burmester-Anlage schon allein 5800 Euro, muss dann noch Fensterrollos zwangsweise ordern und ohne das aufpreispflichtige Glasschiebe- bzw. Panoramaglasdach gibt es dieses grandiose Soundsystem nicht. War man dennoch bereit, ca. 8000 Euro insgesamt auf den Tisch zu legen, wird man mit einem Klang belohnt, der zum Niederknien ist. Das Bowers&Wilkins-System im V90 hat schon sehr hohe Maßstäbe gesetzt, aber was Mercedes und Burmester in der E-Klasse geschaffen haben, spielt nochmal in einer anderen Liga. Keine Ahnung, wie man es beschreiben soll. Man muss es einfach gehört haben. Ich bin ja eigentlich kein Freund von diesen ganzen Surround-Schlag-mich-tot-Funktionen, aber hier hat Burmester es wirklich geschafft, derartige Funktionen, wie den 3D-Effekt, gutklingend umzusetzen. Das Stück von Hans Zimmer "Cornfield Chase" aus dem Film Interstellar war einfach unfassbar räumlich und klar, dass man, wenn man die Augen schloss, glatt dachte, die Weiten des Weltalls zu spüren.

Naja ... genug geschwärmt. Bevor ich hier gar nicht mehr mit dem Schreiben aufhöre, komme ich zum Fazit.

Wer Musik liebt und diese auch während der Fahrt zelebrieren möchte, kommt an der E-Klasse oder dem V90 bzw. S90 gar nicht vorbei. Sollte man mit beiden Marken, aus welchen Gründen auch immer, nicht so viel anfangen können, ist es am besten, wenn man sich die von mir erwähnten Soundsystem gar nicht erst anhört, um eine nicht allzu große Erwartungshaltung bei Audi oder BMW aufzubauen.

Ansonsten sei gesagt, dass alle vier Hersteller tolle Fahrzeuge geschaffen haben und am Ende alles - Überraschung - eine Frage des persönlichen Geschmacks ist. Wie bereits gesagt, habe ich mich jetzt nur auf die Innenräume und die Audiosysteme bezogen.

Achja ... ich habe an einem Tag in allen Wagen gesessen und mir meine Eindrücke verschafft. Leider habe ich Vollpfosten mein Handy zu Hause vergessen und so habe ich keine Bilder, die ich hier hochladen kann. Ich ärgere mich noch immer darüber.

PS: Keines dieser vier Fahrzeuge wird in naher Zukunft in meinem Besitz sein, da sie außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten stehen. Ich war einfach nur neugierig und war interessiert ;)

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Zitat:

@rogerm schrieb am 15. Januar 2019 um 21:43:14 Uhr:

Noch ein Fake Test:

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Dort steht so ziemlich das Gegenteil von dem Test den Protectar davor gepostet hast:

 

 

Zum BMW:

„Nur das Interieur könnte etwas edler sein.“

 

Ich gebe auf solche tests nichts mehr. Maximal noch Autohub oder Ausfahrt TV.

Kläre auf, was ist an dem Test fake?

Bezog sich ja nicht auf deinen Beitrag.

Geht darum dass der Test in der AZ als Fake bezeichnet wurde. Begriffen?

Bei beiden Tests gewinnt der BMW

Ist es für euch so entscheidend welches Urteil eine Zeitung fällt? Die meisten haben doch eh keine Wahl, weil der Arbeitgeber den Wagen bis auf die Ausstattung vorgibt. Mir ist es herzlich egal was da ein Redakteur schreibt, langsam sollte es doch dem letzten dämmern, dass hier nur bestimmte Interessen verfolgt werden. Die wenigen privaten Käufer (zu denen gehöre ich) treffen die Entscheidung sicher nicht nach solchen Tests. Ich fahre neben dem neuen A6 mit 286 PS als Dienstwagen die aktuelle E-Klasse privat. Ehrlich gesagt sind das beides Top Autos, mit Schwächen hier und da. Dazu kann sich gern noch der 5er gesellen der am Ende das Knowhow der deutschen Ingenieurskunst abbildet. Wir haben die Möglichkeit über 3 ebenbürtige Fahrzeuge zu sprechen und vielleicht kaufen zu können und dürfen. Lassen wir mal die Kirche im Dorf, ich empfehle zur Abwechslung mal einen weniger guten Wagen zu fahren, das erdet ungemein. In diesem Sinne, schönen Abend

Zitat:

@Xanderhi schrieb am 15. Januar 2019 um 21:32:51 Uhr:

Ich komplettiere mal den Auszug von @Protectar

„Nach Punkten gewinnt der BMW 520d Touring dank .....

BMW (3223 Punkte) vor Audi (3198). Mercedes dritter (3149) und Platz vier für Volvo (3135).

@Xanderhi

Wie du an einigen Reaktionen siehst, musst Du dir da keine Mühe mehr machen etwas aus einem Bericht zu zitieren.

Wenn das Modell des Forums im jeweils geposteten Test verloren hat, ist auch in anderen Foren bei BMW, Mercedes u.s.w. ebenfalls sofort von Fake Test die Rede oder daß AMS, AZ, AB u.s.w. nicht neutral sind oder das man den Tests eh nicht glauben kann oder daß die Journalisten gar nicht objektiv bewerten u.s.w...u.s.w.

Gerade in diesem Thread muss es doch ohne diese Fake-News Kommentare möglich sein von Vergleichen zwischen A6 u. 5er zu berichten. Mal ernsthaft, wenn nicht in diesem Thread, in welchem denn sonst ?

Ich sehe die Betonung da auch auf „Vergleich“, der mit objektiven u. subjektiven Inhalten versehen ist u. dabei sollte es sekundär sein, wer im Test nach Punkten verliert oder gewinnt. Wenn man eine Pkte. Bewertung dabei benutzt, nun ja, da hat dann einer eben mehr Pkte. als der andere oder manchmal auch ein Patt. Jo mei is halt so.

Auch die genannten Youtuber sind keineswegs objektiver als die Autojournale, genausowenig wie die User hier, die eigene Erfahrungen u. Vergleiche gemacht haben. Macht doch auch nichts, denn die vielen möglichen Vergleiche zwischen zwei Produkten sind doch trotzdem interessant u. teils so unterschiedlich in der Bewertung u. Erwartung. Gerade das macht die Vergleiche doch so abwechslungsreich u. vielseitig.

Zitat:

@Hassias schrieb am 15. Januar 2019 um 21:26:14 Uhr:

 

Ja, den vom Nachbarn. Was mir vor allem aufgefallen ist sind die etwas scheppernden Türen, die relativ bescheidene Haptik im Inneraum und nach jetzt 60.000 Km ungefähr so viel Klappern und scheppern wie bei meinem A4 B9 Nach 90.000 KM

Also ich kann scheppernde Türen nicht bestätigen und habe kein Soft-Close. Ist wohl eine Frage des mitgegebenen Impulses beim Schließen :D

Und vielleicht kannst du "bescheidene Haptik" mal ausführen.

Welches Interieur wurde verbaut? Wo hast du angefasst? Zu was wird verglichen?

Das einzige, was ich haptisch nicht so gelungen finde, sind die "Tasten" des Fahrerlebnisschalters (Adaptive/Eco/Comfort/Sport). Dass dies keine separaten Tasten sind, sondern ein Kunststoff-Spritzguss-Teil ist für das blinde ertasten während der Fahrt nicht so optimal und ich finde die Druckpunkte bzw. das Feedback nicht schön. Blöderweise wird das wohl die Zukunft, wenn man z.B. in den X5 schaut, wo auch die richtigen Tasten für Menü/Karte/Optionen/zurück/usw. in dieser neuen Bauart ausgeführt werden und man rund um den Ganghebel ein großes Stück Plastik hat

Übrigens fährt man normalerweise im Nachbarsauto wohl nicht mehrere Tage durch die Gegend, was für mich nicht so nach fundierter Meinung klingt; es sei denn, ihr tauscht regelmäßig eure Autos durch, was ich mir bei meinem Nachbar gründlich überlegen würde ;) Außerdem sollte es sich bei 60TKM wohl auch noch nicht um einen G3x handeln ..

Du hast absolut Recht mit dem was du sagst, @Protectar

Jeder Test wird von Menschen durchgeführt, und ist damit immer ein wenig subjektiv. Zudem, das ist nunmal so, steht jede Testredaktion irgendeinem Hersteller immer etwas näher als dem anderen. Und wenn das nur damit begründet wird, dass der Autor eine Marke mehr favorisiert als die andere.

Zu den YouTubern: Björn von Autohub hat gar nicht den Anspruch, neutral zu urteilen, sondern gibt in seinen Videos seine Meinung wieder. Daraus macht er nicht einmal ein Geheimnis. Jan von AusfahrtTV ist da schon wieder etwas anders gelagert, er stellt die Fahrzeuge vor. Ihn bzw. seine Videos halte ich für neutraler, sachlicher, rein von den Fakten her für informativer - wenngleich der Unterhaltungsfaktor unter dem eines "Habby"-Videos liegt.

Zitat:

@Intimida schrieb am 16. Januar 2019 um 07:35:55 Uhr:

Zitat:

@Hassias schrieb am 15. Januar 2019 um 21:26:14 Uhr:

 

Ja, den vom Nachbarn. Was mir vor allem aufgefallen ist sind die etwas scheppernden Türen, die relativ bescheidene Haptik im Inneraum und nach jetzt 60.000 Km ungefähr so viel Klappern und scheppern wie bei meinem A4 B9 Nach 90.000 KM

Also ich kann scheppernde Türen nicht bestätigen und habe kein Soft-Close. Ist wohl eine Frage des mitgegebenen Impulses beim Schließen :D

Und vielleicht kannst du "bescheidene Haptik" mal ausführen.

Welches Interieur wurde verbaut? Wo hast du angefasst? Zu was wird verglichen?

Das einzige, was ich haptisch nicht so gelungen finde, sind die "Tasten" des Fahrerlebnisschalters (Adaptive/Eco/Comfort/Sport). Dass dies keine separaten Tasten sind, sondern ein Kunststoff-Spritzguss-Teil ist für das blinde ertasten während der Fahrt nicht so optimal und ich finde die Druckpunkte bzw. das Feedback nicht schön. Blöderweise wird das wohl die Zukunft, wenn man z.B. in den X5 schaut, wo auch die richtigen Tasten für Menü/Karte/Optionen/zurück/usw. in dieser neuen Bauart ausgeführt werden und man rund um den Ganghebel ein großes Stück Plastik hat

Übrigens fährt man normalerweise im Nachbarsauto wohl nicht mehrere Tage durch die Gegend, was für mich nicht so nach fundierter Meinung klingt; es sei denn, ihr tauscht regelmäßig eure Autos durch, was ich mir bei meinem Nachbar gründlich überlegen würde ;) Außerdem sollte es sich bei 60TKM wohl auch noch nicht um einen G3x handeln ..

Ich finde es immer wieder verwunderlich das BMW Fahrer in anderen Foren Ihre Fahrzeuge so verteidigen müssen - das würde mir im Traum nicht einfallen, aber sei es drum. Ich bin froh wenn ich im A6 Forum Zeit zum Lesen und Schreiben finde.

Und ob etwas für Dich fundiert ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Da du ja wie geschrieben einen G3X fährst wirst du wohl kaum etwas im Vergleich zum A6 4K beitragen könne. (zumindest nach deiner steilen Hypothese das das nur geht, wenn man die Autos mindesten 6 Monate fährt).

Das du deinen Nachbarn dein Auto nicht anvertrauen kannst tut mir leid.

Es freut mich aber das du einen Job hast der es dir ermöglicht einen 5er zu fahren ohne 40.000 Km im Jahr im Auto zu sitzen.

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema:

Verglichen habe ich einen A6 4K (einen Tag) - einen A4 B9 (den ich aktuell fahre) und eben den G30 des Nachbarn. (halben Tag). Bevor ich dir aber 7 Dinge aufliste dir mir nicht gefallen am G30 bitte ich Dich darum mir nicht erzählen zu wollen das dein Fahrzeug, das alles nicht hat, das das ein Fehler am Fahrzeug des Nachbarn sein muss oder das dein Auto sowieso das Beste ist. Das hilft hier keinem und ist auch nicht meine Intension.

Ich beziehe mich lediglich auf den Innenraum, weil ich für alles andere sowohl den A6 als auch den 5er zu wenig gefahren bin um Motor, Getriebe, Fahrverhalten etc. beurteilen zu können.

Fangen wir mal hinten an.

1. Ich finde den verwendeten Teppich im Kofferraum dem Preis und der Klasse nicht angemessen, das macht Audi besser, der Unterscheid zum B9 ist hier kaum vorhanden. Auch die Kunststoffnieten im Deckel zum halten des Teppichs, sind für mich nicht Premium.

2. Die Ladekannte besteht aus billigem Kunststoff

Ich finde das weder schön wenn man doch mal dran hängen bleibt (Kratzer) mit einer Klapp box noch dem Preis und der Klasse angemessen.

3. Am Mitteltunnel hinten sind 2 einfache Ablagefächer mit einfachem Hartplastik, finde ich nicht so gelungen. (weiß nicht ob es da optional etwas anders gibt)

4. Die Tasten am Lenkrad finde ich nicht so schön anzufassen, ich weiß nicht womit die beschichtet sind. Softlack scheint es nicht zu sein, reiner Kunststoff aber auch nicht.

5. Kunststoffverkleidung an den Sitzen unten, dort haben die Tasten eine Blende aus schwarzem Lack, auf dem sie sitzen. Der Kunststoff am Sitz selber fühlt sich sehr einfach an, so wie am B9

6. Die Tasten in der Mittelkonsole (Pfeiltasten, Klimabedienteil, etc.) sind auf einem ähnlichen Niveau wie beim A4, richtig schön oder gar hochwertig finde ich sie nicht.

7. Beim Schließen vom Kofferraumdeckel und der hinteren Türen scheppert es.

 

Das sind die Dinge die mir bei der Fahrt von Köln nach Vlissingen (NL) aufgefallen sind.

Alles andere kann ich wie gesagt schwer beurteilen, weil ich auch mit dem A6 keine Langstrecke gefahren bin.

Damit ist das Thema für mich erledigt.

 

Scheint so, dass die Frotzeleien dazu gehören ;-) Und das eigene Auto ist eh immer das Beste.

Was sicherlich in der Hinsicht stimmt, weil sonst hätte man sich nicht nach seinen eigenen Maßstäben dafür entschieden.

ABER:

Eure Meinung gilt erstmal für euch. Wenn hier Vergleiche und dann noch Empfehlungen gemacht werden, dann wird von sich selbst auf andere geschlossen, die vielleicht eine komplett andere Wahrnehmung und auch Nutzungsszenarien haben. Der eine streichelt sein Auto und der andere fährt damit Zementsäcke zum Bau. Wenn Letzterer sich über schnelle Abnutzung beschwert, dann mag das für einen, der das Auto einmal am Sonntag um den Block fährt und sonst in der Garage stehen hat, völlig aus der Welt gegriffen sein. Des wegen muss akeptzpiert werden, dass es kein richtig/falsch, gut/schlecht für ALLE gibt.

Desweiteren möchte ich hinzufügen, dass es guter Stil ist, nicht nur Behauptungen in den Raum zu stellen, sondern auch diese zu belegen. Da würde ich das Beispiel "Haptik" nehmen. Das könnte gut und berechtigte Kritik sein, geht aber in der Pauschalformulierung ohne konkrete Beispiele völlig unter.

Somit darf jeder hier seine Punkte los werden. Es gibt so etwas wie einen Ersteindruck, der oft auch täuschen kann. Und dann Langzeiterfahrungen, die hier im Forum eigentlich unbezahlbar sind! Die Probefahrt kann jeder vor dem Kauf machen. Aber die Langzeiterfahrungen, wie (nehmen wir kein aktuelles Fahrzeug, dass sich jemand auf den Slips getreten fühlt.) der 4G und sein knarzendes Armaturenbrett. Das ist bei der Probefahrt natürlich nie aufgefallen. Später hat es doch genervt weil man es nicht erwarten würde. Aber es war eine Kleinigkeit. Aber auch solch Kleinigkeiten interessieren den enthusiastischen Autokäufer. Und wir vielleicht 2% der Autokäufer machen uns kirre, und die anderen fahren das Ding einfach, weil es "nur" ein Auto ist ;-)

@Hassias

Du solltest aber schon den A6 Avant mit einem BMW G31 Touring und nicht mit einer G30 Limousine vergleichen.

Selbstverständlich hat der G31 einen hochwertigen Teppich im Laderaum und eine Chromstahlabdeckung auf der Ladekante.

Übrigens: Bei der A6 Limousine ist auch ein einfacher Filzteppich und eine Kunststoffabdeckung verbaut...

@Hassias was hat das mit Verteidigen zu tun, wenn man eine Falschbehauptung korrigiert oder eine andere Meinung zum gleichen Sachverhalt kundtut. Der Thread ist ernst gemeint und soll eben genau zur eigenen Meinungsbildung für einen selbst beitragen. Der Titel heißt ja nicht, lasst uns die obere Mittelklasse vergleichen und der Audi muss der Beste sein. Dazu kann man auch die bekannten Zeitschriften lesen. Da hilft auch kein Rosinenpicken bei den Vergleichen!

Zitat:

@Hassias schrieb am 16. Januar 2019 um 09:26:32 Uhr:

Zitat:

@Intimida schrieb am 16. Januar 2019 um 07:35:55 Uhr:

 

...

Ich finde es immer wieder verwunderlich das BMW Fahrer in anderen Foren Ihre Fahrzeuge so verteidigen müssen - das würde mir im Traum nicht einfallen, aber sei es drum. Ich bin froh wenn ich im A6 Forum Zeit zum Lesen und Schreiben finde.

...

1. Ich finde den verwendeten Teppich im Kofferraum dem Preis und der Klasse nicht angemessen, das macht Audi besser, der Unterscheid zum B9 ist hier kaum vorhanden. Auch die Kunststoffnieten im Deckel zum halten des Teppichs, sind für mich nicht Premium.

2. Die Ladekannte besteht aus billigem Kunststoff

Ich finde das weder schön wenn man doch mal dran hängen bleibt (Kratzer) mit einer Klapp box noch dem Preis und der Klasse angemessen.

3. Am Mitteltunnel hinten sind 2 einfache Ablagefächer mit einfachem Hartplastik, finde ich nicht so gelungen. (weiß nicht ob es da optional etwas anders gibt)

4. Die Tasten am Lenkrad finde ich nicht so schön anzufassen, ich weiß nicht womit die beschichtet sind. Softlack scheint es nicht zu sein, reiner Kunststoff aber auch nicht.

5. Kunststoffverkleidung an den Sitzen unten, dort haben die Tasten eine Blende aus schwarzem Lack, auf dem sie sitzen. Der Kunststoff am Sitz selber fühlt sich sehr einfach an, so wie am B9

6. Die Tasten in der Mittelkonsole (Pfeiltasten, Klimabedienteil, etc.) sind auf einem ähnlichen Niveau wie beim A4, richtig schön oder gar hochwertig finde ich sie nicht.

7. Beim Schließen vom Kofferraumdeckel und der hinteren Türen scheppert es.

 

Das sind die Dinge die mir bei der Fahrt von Köln nach Vlissingen (NL) aufgefallen sind.

Alles andere kann ich wie gesagt schwer beurteilen, weil ich auch mit dem A6 keine Langstrecke gefahren bin.

Damit ist das Thema für mich erledigt.

So, ich habe seit 3 Tagen einen 540i xdrive in Vollaussstattung, ich hatte einen A6 allroad 4 G in Vollausstattung und habe den A6 avant in beinahe Vollausstattung gefahren.

Teppich A6 - BMW - kein Unterschied

Ladekante ... - kein Unterschied

hinteres Fach - hatte ich im Audi keines und hat der neue A6 auch keines, doof, dass man da hinten nicht mal ein Mobiltelefon in ein Fach ablegen kann, wenn man Audi fährt, beim BMW kann man es

Tasten am Lenkrad - ja, die kann man unterschiedlich empfinden funktionieren tun sie bei beiden.

Sitzverkleidung - waren bei meinem allroad nach 3 Jahren verkratzt, das Material sah nicht anders aus als beim BMW und sehen auch aktuell beim Audi nicht anders aus (Komfortsitze)

Tasten Mittelkonsole - waren beim 4G angerauhtes Material, beim BMW ist es glänzend, der 4K hat keine Tasten mehr; schaut man sich aber die "Straßenbahnaussstattung" des 4K an, ohne MMI plus (also Tasten statt Display) ohne Becherhalterabdeckung, finde ich das deutlich schlimmer als beim BMW (s. Bild).

Habe 3 BMW (5er Limo, 5er Touring, 6er gefahren) und da schepperte nichts. Bei meinem 4K hat auch nichts gescheppert, außer ich hatte den Multifunkitons-Parkscheiben-Eiskrazter in der Tür.

Ach und übrigens, ich schreibe gerne in beiden Foren, BMW, wie Audi, denn ich fahre beides... und bei beiden jammert man, was die Haptik betrifft, auf sehr hohem Niveau....

A6 Innenraum

Zitat:

@Xanderhi schrieb am 16. Januar 2019 um 09:24:43 Uhr:

Du hast absolut Recht mit dem was du sagst, @Protectar

Jeder Test wird von Menschen durchgeführt, und ist damit immer ein wenig subjektiv. Zudem, das ist nunmal so, steht jede Testredaktion irgendeinem Hersteller immer etwas näher als dem anderen. Und wenn das nur damit begründet wird, dass der Autor eine Marke mehr favorisiert als die andere.

Zu den YouTubern: Björn von Autohub hat gar nicht den Anspruch, neutral zu urteilen, sondern gibt in seinen Videos seine Meinung wieder. Daraus macht er nicht einmal ein Geheimnis. Jan von AusfahrtTV ist da schon wieder etwas anders gelagert, er stellt die Fahrzeuge vor. Ihn bzw. seine Videos halte ich für neutraler, sachlicher, rein von den Fakten her für informativer - wenngleich der Unterhaltungsfaktor unter dem eines "Habby"-Videos liegt.

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