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verantwortungvoller Umgang mit Cannabis-Konsum

Themenstarteram 1. Juni 2012 um 0:03

Hallo Community! :)

ich als Jugendlicher (19) habe vor kurzem mit Freunden eine Reise nach Amsterdam unternommen. Der Genuss der "lokalen Spezialitäten" ist bei so einer Reise verständlicherweise nahezu unumgänglich.

Die Frage, die sich mir nun stellt, bezieht sich auf den möglichst verantwortungsvollen Umgang mit der Situation in Bezug auf meine Teilnahme am Straßenverkehr.

Ich habe auf der besagten Reise erstmalig Cannabis konsumiert. Insgesamt 3x an verschiedenen 2 Tagen. Ich wollte fragen wie lange ich nun auf keinen Fall ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr führen sollte.

Nach meiner Internetrecherche (und den Erinnerungen aus der Fahrschulzeit) ist der Wirkstoff THC (bzw. seine Stoffwechselrestprodukte) noch über lange Zeit (verschiedene Aussagen; ein guter Mittelwert wären 6 Wochen) in Blut und/oder Urin nachweisbar. Die Auswirkung auf das menschliche Nervensystem halten selbstverständlich nicht über diesen Zeitraum an.

Meine Frage lautet also: ab wann könnte ich mich wieder an's Steuer setzen. Da ich "Erst-Konsument" bin, könnten in einer etwaigen Kontrolle keine älteren Restprodukte nachgewiesen werden.

Ein Enzug der Fahrerlaubnis oder ein Abstinenznachweis wären in meinen Augen unangemessen, da ich mir sehr wohl über die Risiken von Drogenkonsum im Straßenverkehr bewusst bin; es sich in meinem Fall um einmaligen Experimental-Konsum handelt; und ich nach wie vor vermag Dorgenkonsum und die Teilnahme am Straßenverkehr zeitlich zu trennen.

Nach dem Nachlassen der Wirkung der Droge geht von mir eigentlich keine vergrößerte Gefahr für mich und andere Verkehrsteilnehmer aus. Da es sich, wie bereits erwähnt, um einmaligen Experimental-Konsum handelt, ist ein Rückfälligwerden nicht anzunehmen.

Die Unterstellung meine Gesinnung würde eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr ausschließen, wäre ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

Kann ich mit THC-Stoffwechselrestprodukten im Blut oder Urin ein Fahrzeug führen, wenn ich nicht mehr unter dem Einfluss der Droge stehe?

bereits im Voraus vielen Dank für hilfreiche Antworten!

mfg

Beste Antwort im Thema
am 1. Juni 2012 um 5:38

Zitat:

Original geschrieben von remllab

Der Genuss der "lokalen Spezialitäten" ist bei so einer Reise verständlicherweise nahezu unumgänglich.

Wenn ich so einen Schwachsinn schon lese...

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Themenstarteram 1. Juni 2012 um 22:05

darüber hatte ich schon nachgedacht. Also über einen Apotheken-Schnelltest. Allerdings wäre es möglich dass der positiv ausfällt, obwohl der Bluttest negativ wäre - sofern der ewige Kiffer-Mythos war wäre ;)

Zitat:

Original geschrieben von tomm73

In Anbetracht dessen, dass man bereits nach einmaligem Cannabis-Konsum unter einem deutlich erhöhten Flashback-Risiko leidet und diese auch Monate nach dem Konsum völlig unmotiviert auftreten können, ist es meiner Meinung nach nicht möglich, in irgend einer Form Entwarnung zu geben.

Auch wenn viele das für übertrieben halten werden: wer Cannabis konsumiert hat, sollte für mindestens 6 Monate kein Fahrzeug mehr führen. Ein Flashback während der Fahrt, und wenn es nur bei Tempo 50 ist, endet sehr leicht im Leichenschauhaus.

 

P.S. Um das klar zu stellen: Cannabis ist sicher nicht die alleinige Ursache aller Flashbacks. Es ist aber erwiesen, dass das Risiko dadurch stark erhöht wird.

Ich habe irgendwo einige Beiträge weiter oben die Beurteilungsrichtlinien verlinkt und bin von daher anderer Ansicht - kann aber nicht mit praktischen Erfahrungen aufwarten. Hast Du für Deine Flashback-Aussage eine belastbare Quelle?

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Eine noch wirksamere Methode ist die Finger ganz von dem Zeug und anderen Drogen zu lassen dann braucht man auch keine Drogentestgeräte THC Werte im Blut ect befürchten.

Und das nächse mal in den Niederlanden kaufste dir nen Stückchen gelben Gouda.;)

Das ist natürlich vollkommen richtig, geht allerdings an der Frage des TEs völlig vorbei!

Okay, abgesehen von dem zugegeben etwas unglücklich gewählten Titel des Threads!

Aber ich habe hier mitgelesen, also verstanden worum es dem TE geht und alle anderen grundsätzlich disskusionswürdigen Aspekte zum Thema Drogenskonsum im allgemeinen, oder im speziellen von Cannabis, oder den Vergleich zum Alkohol und anderen legalen und gesellschaftlich akzeptierten Suchtmittel, oder... mit Absicht außen vor gelassen.

Nicht das mich jemand falsch versteht...

am 2. Juni 2012 um 1:01

Ich habe zwar noch nie Cannabis geraucht, aber was so manche hier von sich geben, ist einfach nur Blödsinn.

Bevor hier weiterdiskutiert wird, empfehle ich JEDEM erstmal folgende Doku anzusehen:

http://www.youtube.com/watch?v=2kagF5F6wXg

Wer zu faul ist, gleich zu 53:00 springen.

Paar Auszüge:

- Cannabis macht die allermeisten Konsumenten nicht abhängig

- Bei den phychisch Abhängigen ist es nicht klar, ob THC oder gleichzeitig konsumierte Alk/Tabak dafür verantwortlich ist

- Gefahren von THC werden überschätzt

 

Aber es war mal wieder klar, dass einige beim Cannabis gleich von Sucht und Untauglichkeit reden müssen, während die Meisten von dennen sich das Bierchen bei der nächsten Betriebsfeier kaum nehmen lassen. Dass das Suchtpotential von Alkohol aber um einiges über dem von THC liegt, scheint den Leuten aber nicht bekannt zu sein.

 

Und wenn man sich so manche Beiträge durchließt, dürften ca. 30% der Mitglieder hier noch nie Alkohol/Tabak probiert haben. Die anderen 20% steigen bei über 30° nicht ins Auto, man könnte ja einen Kreislaufkollaps bekommen.

 

Ich meine keine Frage, Gras ist keinesfalls gesund. Chips sind es aber auch nicht. Und natürlich ist es besser gar nicht mit den Drogen anzufangen. Aber ich bezweifle, dass hier noch keiner Alkohol probiert hat. Und wieso jemand, der gerade in einem Urlaub Cannabis probiert hat, von einigen gleich als angehender Junkie behandelt wird, ist mir ebenfalls ein Rätsel.

 

Solange beides strikt getrennt wird, nach einem Konsum mindestens 24 Std. Pause eingehalten werden, sowie der Konsum sich auf einige wenige Male "zur besonderen Anlässen" beschränkt, sehe ich da keine Probleme. Wer anderer Meinung ist, trinkt bitte für die nächsten 2 Jahre kein Tropfen Alk.:D

 

Meine Meinung.

 

Zitat:

Original geschrieben von Peter Clio

Man muss Risiko/Schaden und nutzen abwägen....viele Panik-Angst- Patienten z.b. nehmen ein Notfallmedikament. Eins zu nennen ist das Medikament TAVOR...keiner nimmt es weil es cool ist, sondern weil es hilft!

 

Missbrauch von Schokolade ist ebenfalls schädlich.... ;)

Na ja, Tavor mal wirklich kurz genommen mag ja angehen. Aber die Art und Weise wie manche dieses Zeugs nehmen und vor allem, wie es oft ohne wirkliches Ansehen der Person verordnet wird, ist tatsächlich ein weitaus größeres Problem als der Cannabis Konsum jemals war! Und die Story Cannabis sei Einstiegsdroge, sorry die ist einfach nicht zu halten!

 

Das Problem vom Cannabis ist, daß die Warnungen vor dem tollen Kick meist beim Newbies, sprich erstmaligen Konsum, enttäuscht werden, weil die meisten "nichts" merken, ausser daß die Musik etwas lauter oder intensiver gehört wird und sich dann sagen, dann ist eben auch das Warngerede von harten Dope als gefährlich, genauso verlogen, wie die Warnung vor Cannabis! Das unterschiedslose in einen Topf werfen, höchst unterschiedlicher Drogen und das damit verbundene Abdrängen in ne Subkultur und in die kriminalität, führt durch die dort sich ergebenden Kontakte zum Umsteigen!

 

Übrigens Mineralwasser ist ne Umstiegsdroge! Nahezu jeder Junkie hatte vorher und selbst noch als er an der Nadel hing, immer wieder Mineralwasser getrunken. Und Muttermilch erst, irre wie hoch die Korrelationen von Junkies mit Muttermilch sind. Und Hamburger, Wahnsinn wieviel Junkies vor und sogar noch auf Dope Hamburger rein ziehen! :eek:

 

Ist schon faszinierend wieviel moralisierende, aber leider von Sachunkenntnis triefende Kommentare hier kommen! Zur Info: Ich habe beruflich jahrelang in der Drogenberatung gearbeitet!

 

Und zur Frage des TE, ich werde mal ein paar aktuelle Gerichtsurteile in Sachen FS-Entzug, nach Cannabisgebrauch, heraussuchen. Ich meine, ich habe da schon ein paar Urteile in den Abgründen meiner Festplatten.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Zitat:

Original geschrieben von SpeedPiet

...aber dem Cannabiskonsumenten wird unterstellt den Versuchungen der großen bunten Drogenwelt zu erliegen? Obwohl die Hemmschwelle aufgrund der illigalität dort noch viel höher liegt.

Gerade weil die Hemmschwelle auf Grund der Illegalität viel höher liegt. Da muß der innere Druck ja schon so hoch sein, daß man alle negativen Begleitumstände beim Abgleiten in die Illegalität in Kauf nimmt.

Na Klasse, erst einen Stoff dessen gefährlichstes Risiko der Nikotin als Trägersubstanz in der Tüte darstellt, verbieten und mit harter Dope gleichsetzen, dann die sich in der Illegalität bietenden, quasi geförderten Kontakte, zum Anlaß nehmen, die Selbstbestimmung zu verbieten! Erst in die Subkultur abdrängen und geradezu das entsprechende Verhalten fördern und dann aus der Teilnahme an dieser Subkultur nen Strick drehen! So ein Schmarrn!

 

Schaut euch mal nen Alkoholiker mit Leberzirrhose oder im Delir auf ner Intensivstation an und dann nehmt mal Kontakt mit Jugendlichen Haupt-, Realschülern oder Gymnasiasten auf. Lasst euch erzählen, daß zw. 15-30 % jeder Altersgruppe, in letzter Zeit etwas abnehmend, weil Nikotin, also legale Dope, out ist, ein- oder mehrmals Cannabis konsumierten und dann eben kein Interesse mehr daran hatten und eben nicht umgestiegen sind!

 

Über 99 % dieser Testkiffer sind nicht umgestiegen! Seltsam diese Umsteigerei!

Zitat:

Original geschrieben von remllab

Wie anzunehmen war, nimmt die Entwicklung dieses Threads einen unerfreulichen Verlauf. Es häufen sich Beiträge von Ahnungslosen und Halbwissenden, die haarsträubende und realitätsferne Vergleiche heranziehen, um mich als abgefuckten Junkie darzustellen, der niewieder ein Auto auch nur zugeicht bekommen sollte.

Auf meine ursprünglichen Aussagen und Fragen geht leider nur ein kleiner Teil der Leserschaft ein, denen jedoch mein Dank dafür.

 

Meines Wissens wurde es niederländischen Kommunen vom europäischen Gerichtshof freigestellt, ob sie ausländischen Gästen den Konsum leichter Drogen gestatten oder eben nicht. Konkret in Amsterdam scheint man sich dafür entschiednen zu haben. Ich wurde jedes Mal, wenn ich einen Coffee-Shop betreten habe, nach meinen Auseisgefragt und dieser wurde kontrolliert. Aber die legalität des Konsums sollte ursprünlich nicht Bestandteil dieses Threads sein. Es ist jedoch ein gutes Beispiel dafür, wie unsachlich manche mit Halbwissen um sich werfen.

 

Ziel des Threads war es nicht den Konsum zu verherrlichen. Die Formulierung "verantwortungsvoll" bezieht sich auf die Bemühungen, mich zu diesem Thema zu informieren, statt einfach (wie praktisch 90% der Jugendlichen, die konsumieren) mich gedankenlos in ein Auto setze.

Ich finde es unfair bei einmaligem Konsum gleich "kategorisiert" zu werden. Auch die Unterstellungen ich wäre bereits gefahren und hätte mich strafbar gemacht, ziegen bei einigen Antwortpostern weniger Verständnis für die Angelegenheit, als sie mir unterstellen wollen! :mad:

 

 

Zu meinen "Konsumgewohnheiten": es war absolut einmalig und ich empfand es nicht gerade als "große Offenbarung". Die Beschaffung ist hierzulande vergleichsweise kompliziert und gefährlich. Ich habe, von meinem jetzigen standpunkt aus, nicht vor noch einmal zu zu kiffen.

Die Motivation war mehr oder weniger die Gelegenheit in Verbindung mit einer gewissen Gruppendynamik. Und jetzt kommt bitte nicht alle wieder mit "Gruppenzwang" und "Charakterschwäche". Ich wurde nicht genötigt und war mir der Tragweite in dem Moment einfach nicht bewusst.

Ich versuche jedoch jetzt mit dem "Problem" umzugehen und will mich sachlich beraten lassen. Das klappt nur leider nicht. Ich fürchte einige dramatisieren den Sachverhalt zusätzlich, welche Motivation auch immer das haben mag...

 

Können die folgenden Antwortposter bitte noch einmal den Ausgangspost lesen, und bezogen auf meinen Fall antworten?

 

 

Ich erhoffe mir hier keinesfalls die Legitimation meines Fehlverhaltens, erwarte jedoch einen respektvollen und sachlichen Umgang!

Du hast eine Frage gestellt und damit, wie man sieht die Phantasien einiger User unfreiwillig aktiviert. Ich finde deine Frage genauso berechtigt, wie das Thema wie jemand mit legalen Drogen, wie Tee, Kaffee, Alkohol oder Stoffen, die von Dealern in Weiß verabreicht werden, umgeht und sich informieren sollte, was und wozu er irgendetwas zu sich nimmt!

 

Gehe also mal ruhig davon aus, daß manche Richter oder Führerscheinbehörden, genauso wenig Spaß verstehen und du tatsächlich, auch wenn Du es durchaus zu Recht als unverhältnismäßig ansiehst, Führerscheinprobleme bekommen könntest. Den Link vom Arch. hast du ja wohl gesehen. In dieser Richtung würde auch ein MPU Gutachter abklären, was, wenn es amtlich wird, los ist! Und ne MPU kostet schon einige Euronen.

 

Ergänzung: Konkret sehe ich anhand deiner Fragestellung allerdings kein wirkliches Problem, da dein Cannabis Konsum nun schon einige Zeit vorbei ist und demzufolge die Sheriffs weder am Geruch deiner Klamotten, noch einem stoned Blick etwas erkennen würden, das sie zu nem Drogentest veranlasst. Es sei denn du demonstrierst in deinem Outfit etwas, was die sheriffs als "typischer Dopianer" einstufen und läufst/fährst etwas verpeilt durch die Gegend. :)

Zitat:

Original geschrieben von remllab

Ziel des Threads war es nicht den Konsum zu verherrlichen. Die Formulierung "verantwortungsvoll" bezieht sich auf die Bemühungen, mich zu diesem Thema zu informieren, statt einfach (wie praktisch 90% der Jugendlichen, die konsumieren) mich gedankenlos in ein Auto setze.

Ich finde es unfair bei einmaligem Konsum gleich "kategorisiert" zu werden. Auch die Unterstellungen ich wäre bereits gefahren und hätte mich strafbar gemacht, ziegen bei einigen Antwortpostern weniger Verständnis für die Angelegenheit, als sie mir unterstellen wollen! :mad:

 

Zu meinen "Konsumgewohnheiten": es war absolut einmalig und ich empfand es nicht gerade als "große Offenbarung". Die Beschaffung ist hierzulande vergleichsweise kompliziert und gefährlich. Ich habe, von meinem jetzigen standpunkt aus, nicht vor noch einmal zu zu kiffen.(...)

Ich versuche jedoch jetzt mit dem "Problem" umzugehen und will mich sachlich beraten lassen. Das klappt nur leider nicht. Ich fürchte einige dramatisieren den Sachverhalt zusätzlich, welche Motivation auch immer das haben mag...

Können die folgenden Antwortposter bitte noch einmal den Ausgangspost lesen, und bezogen auf meinen Fall antworten?

Ich erhoffe mir hier keinesfalls die Legitimation meines Fehlverhaltens, erwarte jedoch einen respektvollen und sachlichen Umgang!

Kein Thema. Ich habe deine Frage noch mal ein wenig eingekürzt (Fullquotes mag ich nicht). Du hast mit Deinem Verhalten Trennvermögen bewiesen. Das Hasch ist hinsichtlich der Abbauwerte einfach deutlich unberechenbarer als Alkohol. Wenn ich das jetzt noch richtig im Hinterkopf habe, ist Dein Einaml-Konsum 5 Tage her. Dann ist das aktive THC weg. Von daher bist Du wieder klar in der Birne und darfst problemlos wieder fahren. Bei einer Kontrolle könnten sich die Wisch- und Pinkelproben eventuell noch gegen Dich wenden. Aber die musst Du nicht mitmachen.

Zitat:

Original geschrieben von wolf24

(...)

Gehe also mal ruhig davon aus, daß manche Richter oder Führerscheinbehörden, genauso wenig Spaß verstehen und du tatsächlich, auch wenn Du es durchaus zu Recht als unverhältnismäßig ansiehst, Führerscheinprobleme bekommen könntest. Den Link vom Arch. hast du ja wohl gesehen. In dieser Richtung würde auch ein MPU Gutachter abklären, was, wenn es amtlich wird, los ist! Und ne MPU kostet schon einige Euronen.

Ergänzung: Konkret sehe ich anhand deiner Fragestellung allerdings kein wirkliches Problem, da dein Cannabis Konsum nun schon einige Zeit vorbei ist und demzufolge die Sheriffs weder am Geruch deiner Klamotten, noch einem stoned Blick etwas erkennen würden, das sie zu nem Drogentest veranlasst. Es sei denn du demonstrierst in deinem Outfit etwas, was die sheriffs als "typischer Dopianer" einstufen und läufst/fährst etwas verpeilt durch die Gegend. :)

Da ist keine MPU auch nur am Horizont zu sehen. :)

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

Zitat:

Original geschrieben von tomm73

In Anbetracht dessen, dass man bereits nach einmaligem Cannabis-Konsum unter einem deutlich erhöhten Flashback-Risiko leidet und diese auch Monate nach dem Konsum völlig unmotiviert auftreten können, ist es meiner Meinung nach nicht möglich, in irgend einer Form Entwarnung zu geben.

Auch wenn viele das für übertrieben halten werden: wer Cannabis konsumiert hat, sollte für mindestens 6 Monate kein Fahrzeug mehr führen. Ein Flashback während der Fahrt, und wenn es nur bei Tempo 50 ist, endet sehr leicht im Leichenschauhaus.

 

P.S. Um das klar zu stellen: Cannabis ist sicher nicht die alleinige Ursache aller Flashbacks. Es ist aber erwiesen, dass das Risiko dadurch stark erhöht wird.

Ich habe gerade mal Tante Google gefragt was ein Flashback ist.

Als ich die Definition gelesen habe..

Zitat:

Original geschrieben von Diedicke1300

Zitat:

ein Wiedererleben früherer Gefühlszustände

..dachte ich mir:

So etwas habe ich auch in einem Zustand ohne Cannabis-Konsum, wenn ich Situationen beobachte, ziehe ich oft Parallelen zu meinem vergangenen Leben und erlebe die Gefühle nochmal die ich in der Vergangenheit gelebt habe.

Muss ich mir jetzt Sorgen machen ?

Den Flashback habe ich immer mal wieder, wenn ich mir Serien wie Miami Vice oder Magnum ansehe. Die guten alten 80er.... :D :D

Es ist kein Kiffermythos.

Es dauert lang bis Cannabis nicht mehr im Urin nachgewiesen werden kann.

Daher - verweigern.

Ist unser gutes Recht. Niemand muß blasen oder Urin geben.

Es gibt auch gute Gründe abseits von Drogen, z. B. wer nen Mohnkuchen gegessen hat der wird vermutlich positiv auf Opiate pinkeln. :D

 

Und so genau sind die Pustetests auch nicht.

Die großen Puster (meist auf der Wache) sind für über 1,1 ‰ nicht zugelassen. Da brauchts Blut. Und die kleinen Puster sind nichtmal für Ordnungswidrigkeiten verwertbar. Da brauchts den großen.

Und pinkeln ist noch weniger sicher.

am 2. Juni 2012 um 9:30

Mein lieber TE, ich weiche jetzt mal von den hypothetischen, gerichtlichen Dingen ab und gebe dir ganz sachlich folgenden Rat:

Wenn du nicht unbedingt wie der größte Kiffer aussiehst und keine abgeranzte Karre fährst, wie hoch ist denn dann realistisch gesehen die Wahrscheinlichkeit dass du 1. in ne Verkehrkontrolle gerätst und 2. dass dann genau bei dieser eh schon unwahrscheinlichen Verkehrkontrolle noch ein Drogentest gemacht wird?

Recht gut und schön, aber das ist alles mehr graue Theorie.

Ich bin ab meinem 18. Lebensjahr desöfteren, auch mitten in der Nacht in kontrolliert worden, und es wurde noch nie ein Drogentest gemacht. Ich kenne auch keinen meiner Freunde bei denen einer gemacht wurde, trotz langen Haaren o.ä..

Mach dir nicht ins Hemd nur wegen einer Wahrscheinlichkeit von 0,00000001% dass dir was blühen könnte.

am 2. Juni 2012 um 9:55

Zitat:

Original geschrieben von Scoundrel

Öhmm, dann dürften wir alle nicht Autofahren... ein(e) plötzliche/r/s Ohnmacht/Hitzschlag/alergische Reaktion/Herzinfakt/Hirnschlag/Kreislaufzusammenbruch/Hirnbluten... ist wohl deutlich wahrscheinlicher wie ein, durch Cannabiskonsum hervorgerufener, Flashback während des Autofahrens! ;)

Mit dieser fragwürdigen Argumentation kannst Du alles relativieren. Wenn du dich bitte ein wenig mit dem Thema beschäftigen würdest, bemerkst du, dass die Feststellung des BGH medizinisch längst überholt sind.

Davon abgesehen ist es klar, das hier Betroffene schreiben und versuchen ihre Sucht zu verharmlosen. Würde ich vermutlich auch versuchen.

Zitat:

Original geschrieben von xspark

Aber es war mal wieder klar, dass einige beim Cannabis gleich von Sucht und Untauglichkeit reden müssen, während die Meisten von dennen sich das Bierchen bei der nächsten Betriebsfeier kaum nehmen lassen. Dass das Suchtpotential von Alkohol aber um einiges über dem von THC liegt, scheint den Leuten aber nicht bekannt zu sein.

das spielt doch absolut keine rolle. der alkohol ist erlaubt und thc und andere drogen NICHT! ob und was nun schlimmer ist und/oder ob mehr leute besoffen auto fahren und wenige eben bekifft das ändert an der sache NICHTS. beides ist nicht erlaubt. und das der gesetzgeber eben meint alkohol am steuer ist nicht so schlimm wie thc das ist erstmal auch uninteresant. es is eben so. PUNKT!

das is die selbe diskusion wie über tempolimits. es is eben so. und wer daran was ändern will muss/soll in die politik gehen und nicht hier oder am stammtisch irgendwelche youtube links posten.

Bringen wir die Geschichte mal auf den Punkt.

Der TE hat aus welchen Gründen auch immer "Gras" in NL konsumiert.

Er hat kein Fahrzeug gelenkt.

Ihm ist es nur darum gegangen wie lange sein "Drogenkonsum" nachweisbar ist. Solange möchte er auch kein Fahrzeug lenken.

am 2. Juni 2012 um 10:48

Zitat:

Original geschrieben von tomm73

Wenn du dich bitte ein wenig mit dem Thema beschäftigen würdest, bemerkst du, dass die Feststellung des BGH medizinisch längst überholt sind.

Davon abgesehen ist es klar, das hier Betroffene schreiben und versuchen ihre Sucht zu verharmlosen. Würde ich vermutlich auch versuchen.

Dann lass uns doch mal bitte an deinem Wissen teilhaben und gib doch mal bitte ein paar Links rüber, die deine Aussage von den Flashbacks stützen.

Ist übrigens ganz schlechter Diskussionsstil, alle mit anderer Meinung als Drogenopfer abzustempeln, die nur ihre Sucht rechtfertigen möchten.

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