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VEA-Motoren Laufleistungen/ Schäden
Hi,
gerade in den neuen Serien (SPA, CMA) wird immer wieder die Haltbarkeit der „2l-Motörchen“ in Frage gestellt. Bei den 90ern gibt es naturgemäß noch keine hohen Laufleistungen.
Hier im EUCD-Bereich gibt es die VEA-Motoren ja schon seit 2013/2014.
Daher freue ich mich über Angaben zu Laufleistungen und ggf. motorbezogenen Problemen.
Motorschäden habe ich zumindest über die Suche nicht finden können?
Schönen Gruß
Jürgen
Beste Antwort im Thema
Wieder einer für denn ein Auto nur aus Abgasen besteht und die Herstellung vor allem von Akkus ja so umweltfreundlich ist.
Sinnlose Diskussion.
Ich Fahre nachhaltiger mit meinem Euro 5 Diesel als du.
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881 Antworten
Polestar wird ja hoffentlich nicht der Verursacher sein
Zitat:
@-KJ- schrieb am 2. Oktober 2020 um 22:51:09 Uhr:
S80 D4 181PS VEA
191.000 KM
In der Werkstatt wegen Ölverbrauch (0,5L/1000KM).
Zwei Risse im Motor, Reparatur kostet 8000€ (minus 30% Kulanz).
Autsch, das ist ja mal richtig bitter! Zumindest beteiligt sich Volvo (bzw. Der Freundliche) ein wenig.
Wurde dir denn etwas zum möglichen Hergang der Risse erläutert? Sieht für mich nach hoher thermischer Belastung aus. Schlimmstenfalls bei noch kaltem Motor. Die Risse scheinen ja von der ZKD aus in den Buchsen bis zum ersten Kolbenring zu gehen.
Das Video der Autodoktoren hab ich ebenfalls gestern zugespielt bekommen. Fand den Einblick in die Ansaugbrücke sehr aufschlussreich. Ich gehe fest davon aus, dass die meisten irgendwann so aussehen werden und bestärkt mich darin, meine in den kommenden Monaten einmal präventiv reinigen oder gegen eine gebrauchte tauschen zu lassen. Das von einigen - und auch mir - wahrgenommene Ruckeln nach Kaltstart im niedrigen Drehzahlbereich hängt meines Erachtens bestimmt damit zusammen. Die Reinigung des MAP-Sensors hat zwar schon eine Besserung bewirkt, allerdings kann der Sensor auch nur so viel messen, was an Luftdurchsatz überhaupt noch durch die Ansaugbrücke kommt.
Der angeschmolzene Kunststoff in der Ansaugbrücke hingegen hat mich wirklich erschaudern lassen.
Zitat:
@-KJ- schrieb am 2. Oktober 2020 um 22:51:09 Uhr:
S80 D4 181PS VEA
191.000 KM
In der Werkstatt wegen Ölverbrauch (0,5L/1000KM).
Zwei Risse im Motor, Reparatur kostet 8000€ (minus 30% Kulanz).
Irgendwie hat der 2.0D wohl ein richtiges Problem. Meiner hatte damals auch ordentlich Ölverlust mit nur 155 tkm. Außen war nichts zu sehen und wer weiß, wie es im Motor ausgesehen hat.
Die 8.000€ sind dein Anteil an dem "Spaß"?
Kommt ein kompletter AT-Motor rein? Ich glaube, ich würde das Auto abstoßen.
Zitat:
@MPolle schrieb am 3. Oktober 2020 um 11:56:34 Uhr:
Die Reinigung des MAP-Sensors hat zwar schon eine Besserung bewirkt, allerdings kann der Sensor auch nur so viel messen, was an Luftdurchsatz überhaupt noch durch die Ansaugbrücke kommt.
Dem Drucksensor ist der Durchsatz egal, da reicht eine Nadelspitze :-) Hatte mal ein Innenfoto meiner Ansaugbrücke bei MAP-Sensor-Reinigung hier reingestellt und frage mich seitdem, was denn ein Austausch der Brücke incl. „Walnut Blasting“ so im realen Leben kostet? Gefühlt würde ich sagen, die waren im Video keine 30 Minuten damit beschäftigt (plus Ab- und Anbau versteht sich), wovon mindestens 20 Minuten Gequatsche waren.
Zitat:
. Das von einigen - und auch mir - wahrgenommene Ruckeln nach Kaltstart im niedrigen Drehzahlbereich hängt meines Erachtens bestimmt damit zusammen.
MPolle, hast die die Polestaroptimierung? Ich habe das ruckeln in den ersten Minuten seit der Optimierung.
Nic
Das Teuerste wird die Demontage und Montage der Ansaugbrücke sowie die neue Ansaugbrücke sein... Keine Ahnung, was Volvo da neu aufruft.
Und nach erfolgter Reparatur das Deaktivieren des Übels nicht vergessen. ;)
Übrigens habe ich letztens noch mal den MAP Sensor draußen. Nach rund einem halben Jahr nur ein leichter Ölfilm. Kein Siff mehr dran.
S 60 Cross Country 2 Liter 190 PS D4 Euro 6b Bj. 2016 58 000 km
- AGR Kühler bei 28 000 km getauscht weil verkokt ( war aber vor mir Vorführwagen, nur Kurzstrecke)
- kein Ölverbrauch
Zitat:
@volvocarl schrieb am 3. Oktober 2020 um 13:10:51 Uhr:
Das Teuerste wird die Demontage und Montage der Ansaugbrücke sowie die neue Ansaugbrücke sein... Keine Ahnung, was Volvo da neu aufruft.
Nun ja, Volvo wollte ich vielleicht nicht gleich damit betrauen. Wenn ich mir die Vorgabe-Doku dazu anschaue, sollte das in 60 Minuten zu schaffen sein. In Verbindung mit einer Reinigung des AGR-Ventils, wenn schon alles ab ist, plus 1 Stunde. In UK wird gerade eine komplette (Note 2) Ansaugbrücke aus einem D4204T5 tutti completti für 187€ angeboten. Ich glaube, da werde ich fast schwach .... Kenne halt keinen in der Nähe, der einen Nussstrahler hat. Kann ja mal in Köln anfragen :-)
@brainworx: Da hast du wohl Recht mit dem MAP-Sensor. Ich meinte auch eher, dass man den vielmehr außer Acht lassen kann, wenn die Ansaugbrücke zugesetzt ist, weil der Motor dann deshalb nicht richtig gut läuft und nicht wegen eines verschmodderten Sensors.
Ich erinnere mich noch gut, wie zugesetzt der Ansaufschlauch bei meinem alten V70II D5er zwischen AGR und Ansaugbrücke war. Der lief nach dem "Kaminfegen" auf jeden Fall sauberer.
Ich denke auch, dass man für Aus- und Einbau 1, max. 1,5h veranschlagen müsste. Die Kosten für eine neue Ansaugbrücke kann man über die Teileauskunft aus den USA zumindest ungefähr verorten. Leider steht auf der Seite nichts mehr. Meine aber, dass dort einmal ca. 3-400€ gelistet waren.
Eine gebrauchte gereinigte kann da schon lohnen, wenn sie einem der Monteur einbaut. Im Glaspalast des Freundlichen wird das vermutlich eher nichts :D
Alternativ könnte man die alte Brücke natürlich auch Strahlen lassen (Walnuss oder Trockeneis). Aber anhand dessen müsste man die Werkstatt von vornherein aussuchen. Das Equipment hat nicht unbedingt jeder. Vorteil wäre hier, dass man ggf. dort auch gleich die Einlasskanäle und Ventile strahlen lassen könnte.
@volvocarl: Ja, so langsam komm ich auch immer mehr in Versuchung, das vielleicht doch einmal in Angriff zu nehmen. Würde sich nach einer solch einer Grundreinigung auch am meisten lohnen. Habe bislang aber noch keine Anlaufstelle hierfür für die VEAs gefunden.
@nicor04: nein, ich hab keine Polestaroptimierung
@Haubenzug: Naja, den 2l VEA deshalb kategorisch als fehlerbelastet anzusehen, würde ich als verfrüht ansehen. Die D5 hatten vor allem als Biturbos so ihre "Probleme", die kleinen Fünfender ebenfalls. Wenn man dann nochmal bei anderen Konzernen wie der VW-Gruppe schaut (thermisch überlastete Biturbo-Diesel, sich auflösende AGRs, TFSI-Debakel) , dann wird man sehr schnell ruhig o.O
@MPolle: VDASH wäre eine Adresse, da musst Du aber nach Cheb. Vielleicht etwas weit...
Ansonsten macht Dir das jeder Tuner. Was ich da bei den Telefonaten im Umkreis so gehört habe, zeigt, daß ich einer unter vielen bin und selbst die Gemeinden zu diesen Maßnahmen greifen....
Ich hab's bei mir um die Ecke machen lassen.
Kannst halt keinen 2.0 mehr machen bzw. musst Einzelupdates aufspielen lassen.
Zitat:
@MPolle schrieb am 3. Oktober 2020 um 11:56:34 Uhr:
Das Video der Autodoktoren hab ich ebenfalls gestern zugespielt bekommen. Fand den Einblick in die Ansaugbrücke sehr aufschlussreich. Ich gehe fest davon aus, dass die meisten irgendwann so aussehen werden und bestärkt mich darin, meine in den kommenden Monaten einmal präventiv reinigen oder gegen eine gebrauchte tauschen zu lassen.
Ich fürchte auch, dass die meisten VEA früher oder später so aussehen und entsprechende Symptome zeigen. Ich werde das hier beobachten, da für mich als nächstes Fahrzeug eigentlich nur ein Diesel-Volvo in Frage kommt. Aktuell bestärkt mich das darin, meinen alten und völlig problemlosen 2,4D einfach weiterzufahren und mit dem Kauf des XC60 mit dem alten 5-Zylinder alles richtig gemacht zu haben. Mit dem Opel 1,9 CDTI vor dem V70 habe ich sämtlichen vom VEA auch bekannten und anstrengenden Mist durch, als da wären durch Ruß blockierte Drallklappen in der Ansaugbrücke, dito AGR-Ventil und einen mit Ölruß verrotzten Ladedrucksensor. Zum Glück ging das alles noch auf Garantie. Wie kann man sowas mit dem Wissen konstruieren, dass sich das früher oder später je nach Fahrprofil bis zum Ausfall mit Ruß und Ölnebel zusetzt und teure Werkstattaufenthalte produziert?
Moin,
gab es zwecks Ansaugbrücke nicht eine Rückrufaktion?
Brandgefahr etc.
Wenn diese schon "geschmolzen" ist, dann wir gewiss nicht viel bis zu einem "Brand" fehlen.
mfG. Karl
@südschwede, so geht es mir auch, weshalb ich mich abermals für einen 5-Zylinder entschieden habe.
Drosselklappe/AGR und das 90-Grad-Rohr hatte ich kürzlich gereinigt. Der Eintrag da war nach 120 Tkm im Vergleich zum V70 mit 150 Tkm nicht nur deutlich weniger, sondern auch weniger ölversetzt. Das Wenige, was drin war, ließ sich beim XC faktisch sehr gut herauskratzen. Diese vorbeugende Maßnahme lässt sich mit relativ wenig Aufwand betreiben, 30 min Arbeit, zwei Dosen Bremsenreiniger und zwei ausrangierte T-Shirts genügen, dass man einigermaßen beruhigter Fahren kann.
Zitat:
@thommy.19 schrieb am 4. Oktober 2020 um 08:10:10 Uhr:
@südschwede, so geht es mir auch, weshalb ich mich abermals für einen 5-Zylinder entschieden habe.
Drosselklappe/AGR und das 90-Grad-Rohr hatte ich kürzlich gereinigt. Der Eintrag da war nach 120 Tkm im Vergleich zum V70 mit 150 Tkm nicht nur deutlich weniger, sondern auch weniger ölversetzt. Das Wenige, was drin war, ließ sich beim XC faktisch sehr gut herauskratzen. Diese vorbeugende Maßnahme lässt sich mit relativ wenig Aufwand betreiben, 30 min Arbeit, zwei Dosen Bremsenreiniger und zwei ausrangierte T-Shirts genügen, dass man einigermaßen beruhigter Fahren kann.
Mh wenn man das so liest klingt es einfach; haben den 5zylinder D4 im Auto - hast Du ggfls ne Anleitung für das Thema?
Ich schreibs mal aus‘m Kopf:
- Motorabdeckung entfernen
- das lange Rohr was vom Luftfilter über den Motor Richtung Turbo führt entfernen (2 Schellen, Stecker KGE-Heizung, Schlauchschelle KGE, ggf. Haltewinkel 10er Nuss)
- Stecker LMM abziehen
- Luftfiltergehäuse komplett raus
- Schlauchschelle an Drosselklappe (vom Ladeluftkühler) lösen, Schlauch entfernen
- 4 Schlauchschellen des 90-Grad-Rohres lösen
- das Rohr rausfummeln (etwas mit Gefühl arbeiten)
- das Rohr in großem Behälter gründlich reinigen, trocknen lassen
- Drosselklappe/ AGR reinigen, hier habe ich eine kleine Tupperdose ausgeschnitten, dass der Bremsenreiniger nicht aufs Getriebe läuft. Megawichtig: Sorgfältig arbeiten! Jeder gelöste kleine Krümel muss raus!
- alles gut trocknen lassen und nochmals kontrollieren.
- Wiedereinbau.
Es gibt in der Suche auch ne bebilderte Anleitung eines anderen Users dazu.