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VEA-Motoren Laufleistungen/ Schäden
Hi,
gerade in den neuen Serien (SPA, CMA) wird immer wieder die Haltbarkeit der „2l-Motörchen“ in Frage gestellt. Bei den 90ern gibt es naturgemäß noch keine hohen Laufleistungen.
Hier im EUCD-Bereich gibt es die VEA-Motoren ja schon seit 2013/2014.
Daher freue ich mich über Angaben zu Laufleistungen und ggf. motorbezogenen Problemen.
Motorschäden habe ich zumindest über die Suche nicht finden können?
Schönen Gruß
Jürgen
Beste Antwort im Thema
Wieder einer für denn ein Auto nur aus Abgasen besteht und die Herstellung vor allem von Akkus ja so umweltfreundlich ist.
Sinnlose Diskussion.
Ich Fahre nachhaltiger mit meinem Euro 5 Diesel als du.
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881 Antworten
Die haben alle ähnliche Probleme. Ich hatte schon Saab und BMW, die AGR-Technik ist eben so, wie sie ist.
Audi (- Audi& VW-Gruppe) hat genau die selbe Probleme! Am eigenen Leibe und Portmonee zu spüren bekommen!
Ich glaube, das ist ein „globales“ Problem...
Zitat:
@Skollerud schrieb am 6. Juni 2020 um 07:00:52 Uhr:
Die AGR-Technik ist eben so, wie sie ist.
So sieht es aus. Das muss man wohl heutzutage bei modernen Dieseln einkalkulieren und hinnehmen, so wie Steuerkettenprobleme bei einigen Benzinmotoren. Hinsichtlich der Anfälligkeit der Motorperipherie kann man wohl wirklich behaupten, dass früher vieles besser war. Ich kann mich nicht erinnern, dass z.B. mein Vater irgendwelche Probleme mit seinen früheren R5 und V6 TDI in 2 Audi A6 auf weit über 300.000 km hatte.
Mir hat bisher nur der Opel 1,9 CDTI Stress gemacht, aber richtig. Drallklappen, AGR, 2 Lichtmaschinen, Injektorstecker. Und das auf nur 120.000 km. So einen anfälligen Motor hatte ich noch nie.
Zitat:
@Johnic schrieb am 5. Juni 2020 um 21:32:39 Uhr:
Und wo soll dann der Vorteil des Diesels liegen, wenn ich das Geld dann an der Tankstelle in „Premiumdiesel“ investieren muß, damit die Kiste hält (schließt leider Schäden wie bei zortex nicht aus, die gibts dann ggf. noch gratis dazu!)
@zortex: drücke Dir die Daumen!
Einfach mal den Taschenrechner zücken und nachrechnen. Die meisten tanken 1-2 mal im Monat, sagen wir 10€ Aufpreis auf 1000km, macht einen Cent auf den Km. Wow, die Verarmung steht kurz bevor.
Was kostet nochmal ein AGR Tausch?
Mir hat bisher nur der Opel 1,9 CDTI Stress gemacht, aber richtig. Drallklappen, AGR, 2 Lichtmaschinen, Injektorstecker. Und das auf nur 120.000 km. So einen anfälligen Motor hatte ich noch nie.
Mein Vectra c brauchte auch 2x ein neues AGR Ventil. Das einzig positive war das man es in einer Stunde selber gewechselt hatte und es nur 90€ gekostet hatte. Drallklappen hatte meiner Gottseidank nicht.
Zitat:
@Varapilot schrieb am 6. Juni 2020 um 08:55:25 Uhr:
Mein Vectra c brauchte auch 2x ein neues AGR Ventil. Das einzig positive war das man es in einer Stunde selber gewechselt hatte und es nur 90€ gekostet hatte. Drallklappen hatte meiner Gottseidank nicht.
Das Meiste waren bei mir zum Glück Garantiearbeiten. Ich war noch nie so froh bei einem Auto eine Anschlussgarantie zu haben wie bei diesem. :D Stimmt, AGR ist im Gegensatz zum Volvo-VEA richtig billig. Dafür wollte Opel für die gleiche schrottige Lichtmaschine im Ersatz 1000€. Ich habe dankend abgelehnt und eine überholte für 149€ einbauen lassen. Lichtmaschinen zumindest scheinen bei Volvo zu halten, aber die sauteure AGR-Geschichte würde mich außerhalb jeglicher Garantie oder Kulanz richtig ärgern, wenn ich einen VEA hätte.
Agr Probleme liegen in der Technik bzw. in der Software dazu begründet, besonders bei häufigen Kurzstrecken Einsatz - nicht an der Marke selbst, da ohnehin von Zulieferern. Wichtig dabei ist allerdings wieviel Geld der OEM bereit ist dafür zuzahlen und welche konstruktiven Schwachstellen er billigt. (Besonders schlimm bei der VAG Gruppe).
[ off topic on: jetzt wo der BGH Schadensersatz bei VW festgelegt hat, werden die VAG. Zulieferer noch mehr bluten bzw. noch schlechtere Qualität = billiger bauen müssen und die. Probleme werden ansteigen : off topic off]
Ich hatte zwar noch nie AGR Probleme aber habe aktuell präventiv eine AGR KUR von MATHY im Einsatz (benötigt mehrere Tankfüllungen) da dieses zunehmend angeraten wird. (Sicherlich funktionieren auch andere Anbieter).
Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit die Ventile zu reinigen (außer nussgranulat hilft wohl bei DIY Backofenspay gut).
Da bei den Volvo VEA die AGR eher servicefreundlich zugänglich, ist es durchaus präventiv machbar. (Bei den neueren, extrem Service unfreundlichen VAG Konstruktionen wird niemand 5h und mehr präventiv einsetzen)
Also bei VOLVO ist alles noch easy peasy....
Zitat:
@Südschwede schrieb am 06. Juni 2020 um 07:46:15 Uhr:
Mir hat bisher nur der Opel 1,9 CDTI Stress gemacht, aber richtig. Drallklappen, AGR, 2 Lichtmaschinen, Injektorstecker. Und das auf nur 120.000 km. So einen anfälligen Motor hatte ich noch nie.
Drallklappen und AGR wurden nach 4,5 Jahren auf Kulanz gewechselt und seit dem läuft der Vectra C störungsfrei (240.000 km)
Auch das moderne (Diesel -) Motoren sehr anfällig sind, kann ich mit dem aktuellen 2.0D im Insignia B nicht bestätigen.
Kein Ölverbrauch oder Vermehrung, keine Überhitzung, keine Probleme mit dem AGR, ZK oder ZKD etc. pp. Fahren, tanken und Wartung, dass war es bis jetzt bei aktuell 170.000km.
Laras Ultimatum o. ä. haben meine Diesel noch nie gesehen.
Dagegen war der D4 im V60 eine Diva...
Zitat:
@Haubenzug schrieb am 6. Juni 2020 um 09:59:12 Uhr:
Auch das moderne (Diesel -) Motoren sehr anfällig sind, kann ich mit dem aktuellen 2.0D im Insignia B nicht bestätigen.
Kein Ölverbrauch oder Vermehrung, keine Überhitzung, keine Probleme mit dem AGR, ZK oder ZKD etc. pp. Fahren, tanken und Wartung, dass war es bis jetzt bei aktuell 170.000km.
Es muss ja nicht grundsätzlich jeder neuere (Diesel)Motor anfällig sein. Nur ziehen sich gerade die AGR-Probleme seit Jahren wie ein roter Faden durch alle Foren aller Marken. Die Verrußung und somit „Verklebung“ des Ventils scheint wohl oft nur, unabhängig vom Hersteller, eine Frage der Zeit zu sein. Das AGR-Ventil meines 1,9 CDTI war schon bei 74.000 km fällig, obwohl ich damals überwiegend Langstrecken gefahren bin. Der 1,9er war ein kräftiger, sparsamer und laufruhiger Motor, aber die Zuverlässigkeit war echt richtig übel. Ich konnte zum Schluss gar nicht mehr entspannt auf Langstrecken gehen und war froh, ADAC-Plus-Mitglied zu sein.
Von meinem V70 kenne ich bis auf einen unmittelbar nach dem Hochjubeln des Motors bei der AU defekten Thermostat und einen defekten Abgastemperatursensor auf bisher 170.000 km auch keine Probleme rund um den Motor, aber das ist ja auch kein moderner Motor in meinem Auto. :D
Freut mich, dass Du mit dem Insi B so zufrieden bist. :) Gefällt mir auch gut, der B als Caravan, obwohl ich keinen Opel mehr kaufen würde. Ist bestimmt ein richtig gelassener, komfortabler und geräumiger Langstrecken-Cruiser.
Von Backofenspray im Umfeld von Aluminium kann ich nur abraten. Das verträgt sich wirklich nicht gut.
Zitat:
@Haubenzug schrieb am 6. Juni 2020 um 09:59:12 Uhr:
Auch das moderne (Diesel -) Motoren sehr anfällig sind, kann ich mit dem aktuellen 2.0D im Insignia B nicht bestätigen.
Kein Ölverbrauch oder Vermehrung, keine Überhitzung, keine Probleme mit dem AGR, ZK oder ZKD etc. pp. Fahren, tanken und Wartung, dass war es bis jetzt bei aktuell 170.000km.
Und genau darin liegt der Grund! Dass du mit einem noch nicht allzu lange auf dem Markt befindlichen Insignia B bereits 170.000 gefahren bist zeigt, dass du viel fährst. Deshalb auch keine AGR Probleme, deshalb keine Ölvermehrung usw... Diesel wollen gefahren werden, und die modernen mit der unsäglichen Abgasnachbehandlung umso mehr.
Dann braucht‘s auch kein „Ultimatum“. Das macht eher Sinn, wenn der Diesel nicht so genutzt wird, wie es gedacht ist (viel fahren).
Zitat:
@Südschwede schrieb am 6. Juni 2020 um 10:49:59 Uhr:
Nur ziehen sich gerade die AGR-Probleme seit Jahren wie ein roter Faden durch alle Foren aller Marken. Die Verrußung und somit „Verklebung“ des Ventils scheint wohl oft nur, unabhängig vom Hersteller, eine Frage der Zeit zu sein.
So pauschal würde ich nicht argumentieren. Die hier häufig genannten Probleme basieren sicherlich auf der Tatsache, dass anfänglich und zum Erreichen der Euro 6a-c Norm, die gekühlte Hochdruck-Abgasrückführung (HD-AGR) als preiswerte Lösung zum Einsatz kommt. Aber auch der Ingenieur lernt dazu und so können wir uns immer mehr über die Erfindung der Niederdruck-Abgasrückführung (ND-AGR) freuen. Da entfällt dann der Kühler und die Abgase sind nach dem Partikelfilter wesentlich sauberer. Also alles prima, wäre da dann nicht das neue Problem der Taupunktsunterschreitung.
Was spricht eigentlich dagegen, einmal im Autoleben die AGR-Strecke zu reinigen? Das müsste doch recht simpel in einem Recycling-Umlaufverfahren möglich sein, wo eigentlich nur Arbeitslohn generiert wird? Also bei 120TKm AGR und bei 150/180TKM Zahnriemen mit Nebenaggregaten.
Zitat:
@Skollerud schrieb am 5. Juni 2020 um 21:09:23 Uhr:
Bei HEM beträgt der Aufpreis für Prämiumdiesel nur 12ct. Für mich liegt der Vorteil vor allem in der geringen Verrußung. Die Unterschiede sieht man bei AGR und Ansaugbrücke deutlich.
Ich tanke den Champagner Diesel auch, außer einem guten Gefühl und dem besseren Kaltstartverhalten (beim letzten V70) kann ich nicht belegen, dass es weniger verkokt, ich kann das nur hoffen, weil ich auch viel Stadtverkehr fahre. Gibt es Belege für eine geringere Verkokung? Die Videos von JP sind sehr beeindruckend, kommen aber offensichtlich im Laborbetrieb zustande.
Grüße
Zitat:
@illie schrieb am 6. Juni 2020 um 12:36:11 Uhr:
Gibt es Belege für eine geringere Verkokung?
Schau Dir z.B. Deine Injektorwerte an, lass das Motoröl analysieren ..... oder genieße nur das gute Gefühl und das bessere Kaltstartverhalten - weil der Premium-Saft ja auch ein Ganzjahres-Winter-Diesel ist :-)
Ich habe es an den Motoren von mir und dem Motor meines Sohnes selbst gesehen. Es bleibt definitiv sauberer. Ich bin nicht scharf auf eine jährliche Reinigung. Ist schon eine Schweinerei.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Schonung des Rußpartikelfilters.
Zitat:
@illie schrieb am 6. Juni 2020 um 12:36:11 Uhr:
Zitat:
@Skollerud schrieb am 5. Juni 2020 um 21:09:23 Uhr:
Bei HEM beträgt der Aufpreis für Prämiumdiesel nur 12ct. Für mich liegt der Vorteil vor allem in der geringen Verrußung. Die Unterschiede sieht man bei AGR und Ansaugbrücke deutlich.
Ich tanke den Champagner Diesel auch, außer einem guten Gefühl und dem besseren Kaltstartverhalten (beim letzten V70) kann ich nicht belegen, dass es weniger verkokt, ich kann das nur hoffen, weil ich auch viel Stadtverkehr fahre. Gibt es Belege für eine geringere Verkokung? Die Videos von JP sind sehr beeindruckend, kommen aber offensichtlich im Laborbetrieb zustande.
Grüße