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Vaydor US KitCar in Deutschland zulassen möglich?

Infiniti

Hi zusammen,

bin mir nicht ganz sicher ob das Thema hier paßt...

Es gibt von Infiniti den G35 für den US Markt. Es gibt auch ein paar in Deutschland zugelassene Exemplare mit teilweise erheblichen Turbo Leistungssteigerungen (Motor ist wohl sehr nahe am alten Nissan Skyline dran auch was die Robustheit angeht, Leitungen im Bereich 500- 600 PS und Drehmomente Richtung 700 Nm sind möglich und wohl auch in Deutschland zugelassen). Die Gewichtsverteilung liegt wohl im Bereich V/H 52/48. Es gibt in den USA eine kleine Firma, die liefert einen relativ günstigen und optisch eigenständigen, aggressiv aussehenden KitCar-Bausatz (keine Kopie von irgend etwas) Das Design hat im hinteren Bereich was vom Avantador oder vom Noble, vorne Scheinwerfer eher BMW, gesamte Front eher Zenvo, ist aber eigenständig. Der Infiniti wird bis auf die Bodengruppe/ Crashzelle zerlegt, bekommt ein Käfig, einen neuen Innenraum und den Kunststoff Bodykit. Es gibt Brembobausätze, 22" Felgen usw. Das Fahrzeug wiegt betriebsfertig ca. 1350kg, was bei V/H 52/48 Gewichtsverteilung mit Sicherheit schon bei originalen 310 PS und etwas über 5 s für 0- 100 bereits Spaß machen dürfte. Für den US Markt gibt es auch V8 und Biturbo Umbauten.

Das Teil nennt sich Vaydor, bei Youtube gibt es einige Videos und es gibt auch ein paar US Seiten mit technischen Daten.

Ein G35 ist in Deutschland mit Glück und Geduld für 8 - 16t€ zu bekommen. Ich selbst schraube seit gut 25 Jahren, habe ein Maschinenbaustudium und über ehemalige Studienkollegen bezüglich kritischen Schweißungen evtl. auch Zugang zu Nutzfahrzeugbauern. Ich möchte Euch bitten die Sache nüchtern und sachlich zu diskutieren, ich finde das fertige Vaydor Fahrzeug optisch ansprechend, hätte in den kommenden Jahren Freizeit, Platz und Werkzeug. Wie realistisch haltet Ihr das, einen solchen Umbau an einem bereits in Deutschland zugelassenen Infiniti abgenommen zu bekommen. Es sollte zum Schluß keine Bastelbude sein, bei der man beten muß, wenn man zum TÜV fährt.

Beste Antwort im Thema

Wäre nicht der erste hier, der morgens mit einem unumstößlich festen Vorsatz aufwacht, ein teures, aufwendiges oder schwer zu beschaffendes Fahrzeug umgehend bauen/besitzen zu wollen. Er versichert dann jedem, daß es ihm sehr ernst ist, seinen Traum zu verwirklichen und belästigt jeden, den er finden kann, ihm zu antworten. Dieser jemand sollte möglichst viel Zeit und Sachverstand in seine Antwort investieren. Konkretisierungen seitens der Träumer sind eher rar und die Antworten seitens des Threaderstellers werden schnell weniger.

Nach ein paar Stunden ist der soeben noch unumstößliche Plan vom Traumauto vergessen und der nächste Traum vom 75-Zoll-Fernseher an der Zimmerdecke oder der Umbau eines Ruderbootes zum Raddampfer wird verfolgt...

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Hi,

in Deutschland ist immer noch relativ viel Möglich, aber das erscheint mir Grenzwertig. ;)

Ganz wichtig nicht bauen und dann hinterher versuchen eine Zulassung zu bekommen sondern das Projekt vorab mit einem kompetenten Tüv Prüfer besprechen. Evtl. muss das Fahrzeug dann auch nach gewissen Teilarbeitsschritten vorgeführt werden.

Gruß Tobias

Themenstarteram 14. November 2015 um 0:28

Wenn ich die Kombination aus Rohrgestellrahmen und Blechbauweise auf den Bildern unter folgendem Link anschaue, bekomme ich ehrlich gesagt ein wenig Bauchschmerzen. Nicht dass ich mich nicht tauen würde mit dem Teil zu fahren, aber dass das jemand absegnen soll und seinen Kopf dafür in die Schlinge halten soll. Was mir dabei auch ein wenig Sorgen bei der Bauweise macht, wie die ganzen schwer zugänglichen Stellen wirksam vor Rost und Feuchtigkeit geschützt werden können (Gegenseite von Schweißstellen auf der Blechinnenseite von Trägern, abgeflexte Blechkanten usw.). Da halte ich die 1 Monat Bauzeit für die Karosse extrem für optimistisch, ich denke man müßte zum Schluß eher sogar die komplette Karosserie auspelzen lackieren und die Hohlräume versiegeln und gezielt verkleben. Wir sind hier nicht in einem Land mit kaum Luftfeuchtigkeit und Regen...

http://www.madmechanics.com/.../...aydor-bodykit-install-thread-2.html

Hi,

so ein Rohrrahmen kann sehr stabil sein. Dafür müsste er aber auch entsprechend berechnet und dimensioniert sein ;)

In diesem Fall kommt hinzu das der Infiniti ja keinen Rahmen hat sondern eine selbsttragende Karosserie. Der Rohrrahmen muß also auch die Bodengruppe stabilisieren und die ganzen Kräfte aus dem Fahrwerk aufnehmen.

Das sollte schon halbwegs passen sonst gibt es nicht nur bei einem Crash Probleme sondern selbst beim ganz normalen Fahren wenn sich das Teil verwindet.

Wie gesagt vorher mal mit einem willigen und kompetenten Tüv Prüfer drüber sprechen. So einen zu finden ist die erste große Hürde bei so einem Projekt ;)

Gruß Tobias

ich bin echt kein Fan von Cabrios schon gar nicht, wenn sie hoch motorisiert sind, aber genau wegen der Rohrgestell/Belchbaugruppenschnittstelle hab ich mir schon überlegt, ob vielleicht der Umbau an einem Cabrio eher abgenommen wird, da dort die Bodengruppe schon deutlich stabiler ist. Die Behauptung von einer US Seite, dass die Crashzelle unangetastet bleibt, kann ich nicht ganz nachvollziehen, wenn das Dach runter gesägt wird und was den Käfig angeht, ist man ja mehr oder weniger auf den Bausatzhersteller angewiesen, sonst ist das Projekt ein Faß ohne Boden, wenn der Käfig auch noch nach deutscher Norm und Vorgabe gebaut werden muß.

Welche Version haltet ihr eigentlich für erfolgversprechender, ein fertiges Fahrzeug zu importieren oder den Umbau an einem in Deutschland zugelassenen Fahrzeug vornehmen. Was passiert, wenn sich das Projekt verzögert und die Vollabnahme erst in ein paar Jahren wäre, kann es dann passieren, dass das Fahrzeug wegen einer evtl. veralteten E3 Abgasnorm überhaupt keine Zulassung mehr bekommt?

...hmmmmm... was kostet das Kit?

Wenn du Maschinenbau studiert hast, solltest du ja mit FEM vertraut sein - das wirst du brauchen. Den Rohrrahmen kann man damit relativ einfach berechnen, bei der orig. Bodengruppe des Infinity wirds wohl schon schwieriger - aber einfach deshalb, weil man an die Daten wohl kaum rankommt. Oder man muss ihn CAD-mäßig "nachbauen".

Jedenfalls - wurd' ja schon gesagt - GANZ WICHTIG: Gleich von Anfang an den TÜV mit einbeziehen! Die Suche nach einem "guten / richtigen" Prüfer kann bereits auch schon dauern... man merkt schnell, wer darauf keine Lust hat -> da kommen schnell Argumente wie "nicht machbar" usw. - bei dem Prüfer kann mans gleich lassen. Prüfer, die dem Thema offener gegenüber stehen, werden dir noch paar Quellen und Möglichkeiten für das Projekt nennen, und werden auch sagen, was alles zu tun / zu testen ist.

Ziemlich sicher musst du eh zu einem "amtlich anerkannten Sachverständigen" (aaS), die zugleich auch meist Leiter der Zulassungsstellen sind. DIE haben WIRKLICH Ahnung, also mit denen hab' ich zumeist echt gute Erfahrungen gemacht. Alles ausserhalb Hessens.

In diesem Zusammenhang kann ich schon jetzt mal auf das "Begutachtung von baulichen Veränderungen an M- und N-Fahrzeugen unter besonderer Berücksichtigung der Betriebsfestigkeit; Kraftfahrwesen 751" - eher bekannt unter dem umgangssprachlichen Namen "VdTÜV Merkblatt 751" , verweisen. Erhältlich hier:

https://www.vdtuev.de/shop/merkblaetter/prodliste?oid=33943

Am kritischsten sehe ich momentan noch die Sache mit der Karosserie an - bezüglich Crashsicherheit, Splitterverhalten usw. usf. - auch da würd' ich bereits jetzt eher an den TÜV verweisen / Ostdeutschland: Dekra.

Wo kommst du her? Hoffentlich nicht Hessen, hier wär' für das Projekt Hopfen und Malz verloren...:mad:

Achso... und rechne mal sicherheitshalber mit 'nem mittleren bis hohen 4-stelligen Betrag an Kosten für technische Abnahmen / (Fahr-)Versuche etc...

ein fahr fertig aufgebauter Vaydor kostet in den USA angeblich zwischen 30t bis 50t$ je nach Ausstattung. (wobei momentan $ ungefähr = €). Das Kit soll bei 12t liegen, der gebrauchte G35 zwischen 8- 15t€ bei wenig km und möglichst schon eingetragenem Turbokit. Das ist das Reizvolle daran. Ein günstiges, exotisches Sportauto, mit relativ guten Fahrleistungen ohne ne peinliche Kopie von etwas zu sein und das Gefühl es zumindest teilweise selbst gebaut zuhaben. Allerdings sind die Hürden in Deutschland wie es aussieht recht hoch.

Ich hab mir unter folgendem Link mal ein paar Seiten der Richtlinie durchgelesen. Sehr interessante Dokumente, muß mal alte Kontakte abklappern wo Leute mittlerweile beim Tüv Richtung Gutachter abgewandert sind, um vielleicht die eine oder andere Info zu bekommen, wer überhaupt solche Prüfstände hat, das hatten wir nicht mal an der FH im KFZ Labor. Aber alleine das Prüfverfahren mit einem Serienfahrzeug abzugleichen ist bei einem G35 fast unmöglich, ich müßte mir dazu 2 der seltenen G35 besorgen, einen zum Umbauen und einen zur Referenzprüfung. Kein G35 Liebhaber würde freiwillig sein Fahrzeug für ein Biege- und Torsionstest zur Verfügung stellen. Könnte höchstens vor und nach dem Umbau gemessen werden, wenn das zulässig ist.

http://www.search-document.com/.../...latt-751-betriebsfestigkeit.html

Jo den Teil des Dokuments kenn' ich ebenfalls... ist schon sehr interessant!

Zitat:

rubi73 schrieb am 14. November 2015 um 12:41:35 Uhr:

Welche Version haltet ihr eigentlich für erfolgversprechender, ein fertiges Fahrzeug zu importieren oder den Umbau an einem in Deutschland zugelassenen Fahrzeug vornehmen. Was passiert, wenn sich das Projekt verzögert und die Vollabnahme erst in ein paar Jahren wäre, kann es dann passieren, dass das Fahrzeug wegen einer evtl. veralteten E3 Abgasnorm überhaupt keine Zulassung mehr bekommt?

Definitiv den Umbau an einem in DE zugelassenen G35 vornehmen!

Wenn du dem Prüfer ein "fertiges Auto" vor die Füße stellst... was soll der mit anfangen? Wer hats aufgebaut? Welcher Stahl wurde beim Käfig usw. verwendet? Wie geschweißt? Usw. usf. - das kannste knicken!

Ich seh' wirklich nur die Chance, in enger Kooperation mitm Tüff o.ä. das in Eigenregie durchzuführen.

Denn GANZ unmöglich sind solche Projekte definitiv nicht - da fallen mir z.B. folgende Wagen / Projekte ein:

http://up.picr.de/23731959tq.jpg

http://up.picr.de/23731958jl.jpg

Und wenn man sucht, findet man sicher auch Prüfer (aaS), die ebenfalls Spaß an solchen aussergewöhnlichen Projekten haben... ist für die auch spannender, wie nur AU und HU durchführen...

Würde mich freuen, von zu hören, wenn es Neues gibt bezüglich Gesprächen beim Tüff o.ä.! Weil irgendwann in der Zukunft habe ich auch nochmal einen größeren Umbau - von einem Kombi zum Cabrio - vor, da wären Erfahrungswerte in die Richtung nicht verkehrt...

Gruß Jonas

am 10. Mai 2018 um 23:17

Hey,

wie sieht es mit dem Projekt aus?

Hast du es eingestampft oder verwirklicht?

Würd mich über n update freuen :)

Bestimmt eingestampft weil es blödsinn ist ??????

Wäre nicht der erste hier, der morgens mit einem unumstößlich festen Vorsatz aufwacht, ein teures, aufwendiges oder schwer zu beschaffendes Fahrzeug umgehend bauen/besitzen zu wollen. Er versichert dann jedem, daß es ihm sehr ernst ist, seinen Traum zu verwirklichen und belästigt jeden, den er finden kann, ihm zu antworten. Dieser jemand sollte möglichst viel Zeit und Sachverstand in seine Antwort investieren. Konkretisierungen seitens der Träumer sind eher rar und die Antworten seitens des Threaderstellers werden schnell weniger.

Nach ein paar Stunden ist der soeben noch unumstößliche Plan vom Traumauto vergessen und der nächste Traum vom 75-Zoll-Fernseher an der Zimmerdecke oder der Umbau eines Ruderbootes zum Raddampfer wird verfolgt...

Finde es weniger Blödsinn, soetwas bauen zu wollen da es wirklich nicht ansatzweise einen supersportler in dem Preissegment gibt, nur sind die ganzen Tüv Regelungen die letzten Jahre um einiges Strenger geworden und ebenso die Hand die Köpfe rollen lässt wenn mal etwas nicht norm konform genehmigt wurde. Demnach schätze ich die Chance es zu realisieren heute für recht gering ein. Wäre die Sache schon 8-10 Jahre her hätte es grade im Ostdeutschen raum recht gut klappen können so etwas zu zu lassen. Und naja jemand der den Ladyshave aus Ingolstadt sein eigen nennt und sich selbst anscheinend für den Messias hält, den würde ich als Mann mit zwei gesunden Bällen gar nicht erst für voll nehmen.

Nach wirklich sehr sehr viel Recherchearbeit und Gesprächen mit Fachleuten... Es ist nahezu aussichtslos so was durch den deutschen TÜV zu bekommen... zumindest würde man locker für das verbrannte Geld einen gebrauchten R8, 911er oder Gallardo bekommen. Der vermutlich nicht minder Spaß macht (wenn man es braucht und genau da habe ich dann angesetzt). Es fängt beim Umbau an und hört bei den Lampen auf... da ist wirklich nichts, wo der deutsche Tüv nichts auszusetzen hätte. Ich frag mich wie das Königsegg, Pagani oder andere Kleinserienhersteller machen, deren Kundschaft komplett über den Globus verstreut ist... aber vermutlich sind bei 1,5 Mio Fahrzeugpreis ~ 1Mio Vorschriften befriedigen und 500t Herstellkosten ;-)

Bin seit einer längerfristigen Verletzung und der damit verbundenen Reha in verschiedenen Outdoorsportarten aktiv und lebe meinen Geschwindigkeitsrausch u.a. auch dort mit Dowhillfahren auf gesperrten Strecken aus. Das schont die Nerven, den Führerschein, kostet ein Bruchteil der verwüsteten KFZ Teile und die richtig, richtig teueren Ersatzteile und Schrauben hat bisher sogar die Krankenkasse übernommen ;-). Autofahren ist für mich seither nur noch das notwendige Übel um von A (Wohnort) nach B (Spaßgelände) zu kommen. Ich kann seit her wenn’s sein muß auch kilometerweit hinter einem Traktor her schleichen ohne dass mein Blutdruck steigt. Bin zu tiefst entspannt und kann diesen Schritt nur jedem empfehlen, der seit seiner Jugend an einem nervösen Gasfuß leidet. Hab jetzt seit August 1x getankt und meine nächste Karre braucht ne Pritsche und oder Wohnraum statt PS...

Mein Rat: Kauf dir ne Corvette.

- einigermaßen exotisch

- ab der C6 durchaus als Ernsthafter Sportwagen zusehen.

- Preis- Leistung ist top!

- für den Rest vom Geld kannst immer noch ne alte Karre zum Basteln/restaurieren kaufen wenn's um die Beschäftigung geht ;)

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