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V12 bei tanks (Panzer)

Themenstarteram 9. März 2016 um 23:03

Warum haben Panzer zwölf Zylinder?

Beste Antwort im Thema

Ich war in der Inst zu der Zeit. Ich habe fast täglich Fristenarbeiten an den Dingern gemacht, was eigentlich immer das Ziehen des Triebwerks bedeutet. Mit einem Hallenkran geht es eigentlich noch schneller, aber meistens baust du das Ding auch alleine oder zu zweit aus.

Das geht also auch ganz entspannt in locker unter 20 Minuten incl. Zigarettenpause.

Und dann hat man den Fahrer erstmal mit einem Kilo Lappen zum Putzen in die Wanne geschickt. Der erste wollte gar nicht glauben, dass das sein Job ist und hat sich erstmal beim Schirrmeister beschwert. :D

mfg

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Genau ... und man verschätzt sich sehr stark bei der Entfernung wie weit der Panzer noch weg ist.

Wenn du ihn hörst ist er nah genug dran dich zu kriegen.

Es sei denn es handelt sich um sowas wie den guten alten Luchs. Der war schön leise, quietschte nur beim Bremsen. :D

Ein Leo bei Standgas ist schon recht leise.

Aber wie schon gesagt. Mit einem MBT "schleicht" man eigentlich nicht herum.

Klar fährt man langsam und bedacht aber schleichen ist anders.

Die neueren MBTs haben meist auch eine APU, meist im Turm.

Die können das Triebwerk auch Abschalten und sich "tot" stellen.

Ich glaube wenn du ihn hören kannst, hat er es eh nicht auf dich abgesehen, sonst machts wahrscheinlich einfach bumm... Halt nein, noch nicht mal das, dass Geschoss fliegt mit Überschall, es wird also ein leiser Tod... :D

Zitat:

@Hellhound1979 schrieb am 10. März 2016 um 12:57:28 Uhr:

Ich glaube wenn du ihn hören kannst, hat er es eh nicht auf dich abgesehen, sonst machts wahrscheinlich einfach bumm... Halt nein, noch nicht mal das, dass Geschoss fliegt mit Überschall, es wird also ein leiser Tod... :D

Bumm, sicher nicht. Weil kein MBT Insasse mit der BK auf einzelne Menschen feuern würde.

Eher mit einem der kleineren Sekundärwaffen.

Und dazu müsste er dich ja erstmal sehen.

Und einzelne Menschen, die im Dreck liegen zu sehen, ist auch mit IR-Bild nicht leicht. :D

Zitat:

Und einzelne Menschen, die im Dreck liegen zu sehen, ist auch mit IR-Bild nicht leicht.

Täusch dich da mal nicht!

Der Leo hat nen nettes Wärmebildgerät an Bord.

Damit sieht der dich auch wenn du ein paar Meter im Wald versteckt bist.

Zitat:

@teddy.774 schrieb am 10. März 2016 um 14:06:38 Uhr:

Zitat:

Und einzelne Menschen, die im Dreck liegen zu sehen, ist auch mit IR-Bild nicht leicht.

Täusch dich da mal nicht!

Der Leo hat nen nettes Wärmebildgerät an Bord.

Damit sieht der dich auch wenn du ein paar Meter im Wald versteckt bist.

Ich kenne das WBG des Leopard. Hab da da damals ein zweimal drin gesessen. :D

Zitat:

Ich kenne das WBG des Leopard. Hab da da damals ein zweimal drin gesessen. :D

Ich habs zu meiner aktiven Zeit instand gesetzt. :)

Die Antwort ist vermutlich ganz simpel:

Dieser Motor (MTU MB 873-Ka 501) hat satte 48 Liter Hubraum! Das bedeutet, jeder der zwölf Zylinder hat einen Hubraum von 4 Litern! Bei Autos sind 0,5 Liter Hubraum pro Zylinder üblich. Wäre der Leopard-Motor ein V8, hätte jeder Zylinder sogar 5 Liter Hubraum. Damit wäre die Höchstdrehzahl von derzeit 2850 U/min nicht mehr möglich und damit hätte er vermutlich weniger PS, wäre ineffektiver.

Das Teil verbraucht zwischen 340 L und 530 L / 100km. Ein Wahnsinn!

http://...anzergrenadierbrigade37.de/.../...he-fahrzeugdaten-leopard-2

Einen Vielstoffmotor hatten die Leo I mit dem 10-Zylinder-MTU MB 838 CaM-500 830 PS (610 kW) ebenso wie die alten LKW.

Inzwischen gibt es keine Fahrzeuge mehr mit Vielstoffmotor.

Moin

Na ja, wenn wir von früher reden, es gab in Hauptkampfpanzern so zimlich alles an Motoren. Da waren überschwere Panzer, wie der t-28, welche einen 8 Zylinder Motor hatten, aber es gab auch den Sherman mit 9 Zylinder Stern, oder mit 8 Zylinder V, oder sogar mit 30 Zylinder Sternbank.

Aber derzeit gibt es wohl nur noch 12 Zylinder, und eben den Ami mit seiner Turbine. Soweit ich weis haben die Russen nach dem T80 keine weiteren Turbinenpanzer mehr gebaut, werden schon wissen warum....

Moin

Björn

Themenstarteram 11. März 2016 um 1:47

Weil die Reichweite von Turbinenpanzern nachteilig ist?

@flat-D

Das klingt plausibel.

Die Sternmotoren stammen vermutlich aus Flugzeugen. Das waren damals die leistungfähigsten Motoren, die man hatte. Die V12 kamen erst später, könnten aber auch ursprünglich Flugmotoren gewesen sein. Müsste man mal recherchieren.

Die Gasturbine im M1 Abrams hat (Verbrauchs-) Vorteile bei Volllast. Dafür läuft sie auch im Stand oder bei langsamer Fahrt verbrauchsungünstig mit relativ hoher Drehzahl. Der eigentliche Vorteil liegt in ihrer Akzeptanz an Brennstoffen. Da kann man sogar reinpinkeln und sie holt sogar daraus noch Energie. :D

Zitat:

@Friesel schrieb am 11. März 2016 um 01:23:08 Uhr:

 

Aber derzeit gibt es wohl nur noch 12 Zylinder, und eben den Ami mit seiner Turbine. Soweit ich weis haben die Russen nach dem T80 keine weiteren Turbinenpanzer mehr gebaut, werden schon wissen warum....

Moin

Björn

Wie wir ja bereits festgestellt haben gibt es auch heute, topaktuell, nich MBTs mit 8 (Leclerc) oder 10 (Typ 90) Zylinder Motoren.

@flat_D Das kann ein Vielstoffmotor ebenfalls in gewissen Grenzen.

Zitat:

@flat_D Das kann ein Vielstoffmotor ebenfalls in gewissen Grenzen.

Im Notfall haben die sogar das Motoröl abgelassen und haben das verfahren, kam man dann evtl noch bis zur nächsten Front :D

Moin

Spezial

Mit Motoröl, kein Problem, man nahm dann aber lieber Öl aus nicht so wichtigen Fahrzeugen. Und nicht um ZUR Front zu kommen, sondern um zurück zu kommen in freundliche Gebiete. Ein neuer Motor, da ohne Öl gefahren ist einfach billiger und schneller erstetzt ? (Ich meine wenige Stunden beim Leo2) als den ganzen Panzer ersetzen zu müßen.

hudemc

Stimmt, wobei der Leclerc sogar ein Hybridmotor ist aus Gasturbine und eben 8 Zylinder....

Und, um kuriose Motoren abzudecken, der 10 Zylinder aus dem japanischen T90 ist ein 2-Takt-Motor....

Danke für den Hinweis.

flat_D

Allen Motoren ist bei Tests eins gemein gewesen. Turbinen nahmen ungefähr das doppelte an Kraftstoff ihren Kolbenmotorkonkurenten gegenüber. Der Leclerc nahm in Kampfübungen ungefähr 1300 Litern, der M1 lag bei über 1400 Litern auf 100 km. Der Leopard 2 lag, bei gleichen Erprobungen bei ungefähr 700 Litern. Sogar der Japanische 2-Takter nahm mehr als der MTU aus dem Leopard.

Richtig ist, dass die Hauptvorteile beim Diesel in Leerlauf und Mittlerer Last liegen, aber auch unter Vollast laufen sie günstiger als eine Turbine. Turbinen sind auf kleinem Raum Leistungsstark, und brauchen nicht warm laufen, bzw. nur sehr kurze Zeit. Aber davon ab haben sie nur Nachteile. Zu durstig, zu warm in der Wärmesignatur, und den Vorteil des etwas leiser seins als ein Diesel machen die Ketten in der Bewegung eh wieder wett.

 

Moin

Björn

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