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Unterhaltskosten Motorrad/alltaugstauglich
Hallo,
einige werden gleich bestimmt wieder schreien "BENUTZ DIE SUFU"...das habe ich aber schon getan. Bei mir gibt es einige offene Fragen zum Thema Motorrad-Fahren. Hab da leider keine befriedigenden Antworten gefunden hier im Forum oder bei Google.
Also ich habe meine Klasse B(Auto) Führerschein schon seit vier Jahren und möchte einen Motorrad-FS machen. Brauche ich reguläre Fahrstunden oder weniger dank des Auto-FS?
Was kostet ein Motorrad an Unterhalt für einen Fahranfänger, der kein Schrauber ist. Nehmen wir mal als Beispiel eine CB500 oder NTV/Deuville.(das sind die Modelle, die für mich wohl am geeignetesten wären, laut Suche)?
Gibt es auch Fahrer, die im "Winter"(hier im Norden gibt es keinen) unterwegs sind? Kenne nur einen, der mit seiner Kawasaki anno 80er im Winter rumkurvt, der ist aber sonst auch durch. :D Oder ist das eigentlich zu gefährlich?
Mit welchen Kosten muss ich rechnen insgesamt, damit ich auf meinem eigenen Bike sitzen kann?
Kommt die Summe etwa hin:
FS 1000€
Zulassung/Versicherung/Steuer: ~500€?
Motorrad: 1500-2000€
Kleidung/Helm: 500?
Danke schonmal! :)
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Deepack
Was sollte man beim Schuhwerk beachten? Sind teure Stiefel von Nöten, oder reichen so eine art "Timbaland"-Stiefel mit Stahlkappe z.B.
Heißer Tipp: Wer billig kauft, kauft zweimal. Du solltest Dich ernsthaft prüfen, wieviel und wann Du Motorrad fahren willst. Und wenn Du zu der Erkenntnis kommst, dass Du viel fahren willst (ich fahre z.B. 10.000 km im Jahr, das ist schon einigermaßen viel, auch wenn es viele Motorradfahrer gibt, die erheblich mehr fahren), dann solltest Du Dir auch ernsthaftes Motorradzeug zulegen.
Beim Schuhwerk geht eigentlich nichts über ein paar gute, wasserfeste Membran-Motorradstiefel, bewährt haben sich die der Marke Daytona. Ich habe mir vor knapp drei Jahren billige Stiefel von Louis (Hausmarke) für 79 Euro gekauft, nach drei Monaten war der Reißverschluss kaputt - Umtausch, Aufzahlen und dann für 210 Euro Daytonas - mit Schalthebeverstärkung, verstärkter Sohle und natürlich Knöchelschutz. Wenn es regnet, werden übrigens die Füße als erstes nass, wenn die Stiefel nix taugen. Dasselbe gilt für Handschue. Vernünftige Motorradhandschuhe kosten ab 80 Euro aufwärts, hier hat sich die Firma Held bewährt.
Bei der Bekleidung gilt, dass Leder erheblich abriebsfester ist als Textil. Um eine Textilkombi zu haben, die es bei der Unfallsicherheit wirklich mit Leder aufnimmt, musst Du schon zu dem teuren Rukka-Zeug greifen, und dann kanst Du auch gleich Leder nehmen. Ich habe mit einer Textil-Hose und einer kombinierten Textil-Leder-Jacke angefangen. Dann ist mir mal mein Mopped umgefallen und gegen mein Bein in der Textil-Hosge geschlagen, da hatte ich sofort einen fetten Bluterguss. Also habe ich mir jetzt eine Lederhose mit ordentlichen Protektoren gekauft und werde versuchen, im Frühjahr auf einer Motorradmesse eine gute Lederjacke zu ergattern. Das Thema Regeschutz wird IMHO überschätzt. Wenn man mal von den sündenteuren Rukkas absieht, dann ist keine Textilkombi so dicht, dass sie zwei Stunden Dauerregen wirklich abhält - abgesehen davon, dass es absolut keinen Spaß macht, im Dauerregen Motorrad zu fahren. Deshalb haben die meisten Motorradfahrer entweder unter der Sitzbank oder in einer kleinen Tasche auf dem Gepäckträger eine Regenkombi verpackt, die sie im Notfall anziehen. Im Regen merkst Du auch, warum es Helme für 100 und welche für 300 Euro gibt. bei letzteren beschlagen nämlich die Visiere auch bei Regen nicht sofort, so dass man nicht im Blindflug unterwegs ist.
Ich verstehe sehr gut, dass Du das Thema Motorradfahren ser von der finanziellen Seite angehst, Du hast es vermutlich einfach nicht so dicke (wer hat das schon?). Es ist aber nun mal so, dass Motorradfahen einfach nicht billig ist. Alleine für Reifen muss man spätestens alle 10.000 km 300 Euro rechnen. Wenn Du also glaubst, mit einem Motorrad auf die Dauer billiger davonzukommen als mit einem Auto, dann kauf Dir leber ein kleineres Auto. Und Kompromisse bei der Motorradbekleidung sind nur so lange okay, wie man sich nicht auf die Schnauze packt...
Sampleman
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85 Antworten
Die find ich gut, Preis-Leistung super:
http://www.louis.de/.../index.php?...
Hab ich auch gesehen. Auch nicht schlecht.
Hab jetzt bei einer Fahrschule in der Nähe angefragt:
Grundgebühr: 110€
Behörde: 10€
Fahrstunde normal: 37€
Sondernfahrt: 48€
Prüfung: 110€
Material: 45€
TÜV-Gebühr(Theorie/Praxis): 123,07€
Sind das "faire" Preise?
Reicht diese Konfiguration für den Anfang oder sollte noch etwas geändert/hinzugefügt werden?
http://www.abload.de/image.php?img=23422f2x.jpg
Jacke und Hose sind laut Beschreibung Wind- und Wasserfest.
Niemand? :(
Ohne lesen zu können ist der Führerscheinlehrgang schwierig.
Jetzt mach mal, Bub, dann reden wir weiter ... !
Allsquare
Zitat:
Original geschrieben von allsquare
Ohne lesen zu können ist der Führerscheinlehrgang schwierig.
Jetzt mach mal, Bub, dann reden wir weiter ... !
Allsquare
?
Fahrschulen sind hierzulande wohl überall etwa gleich teuer, aber man kann´s ja auch im Ausland machen, weiß aber nicht wie da die Umschreibemodalitäten heutzutage sind. In USA kost´s etwa 20-30 Dollar tutto completto, bloß muss man´s schon können, wo man´s auch immer geübt hat (Verkehrsübungsplatz), Polen, Tschechien, Slowakei usw, weiß ich nicht.
34PS-Moppeds (500er oder so, bis 10 Jahre alt und bis 40000km würde ich da als Anfänger gehen, weiter nicht) gibt´s zur Zeit gebraucht wohl sehr günstig (Mobile.de, motoscout24.de, ebay.de gucken, so ne eingeschränkte Gewährleistungspflicht, also als Schutz gegen arglistige Täuschung, gibt´s da auch mittlerweile überall, muss man aber aufpassen, wenn´s einer explizit ausschließt, dann ist manchmal was faul).
Sonst steht´s und fällt´s dann mit der Versicherung, aber der Schadensfreiheitsrabbat t geht da meines Wissens viel schneller runter als beim Auto (in 7-8 Jahren ganz unten), klar denn, mit´m Mopped kann man eigentlich fast keinen Schaden anrichten außer an sich sellllllber.
Gruß:)
PSund OT: Langsam langt mir diese Mobberei echt, hat der widerliche Tippfehler-Esel schon wieder die "Löschen"-Taste geklickt, keine Ahnung wie das geht, der Web-Editor kontrolliert dann ja meine Steuerzeichen auf der Tastatur, mir schleierhaft, wie das web-basiert geht......die sind so dreist wie sie blöd sind...diese Guckhorchs und Sinn-Perverter..), und die ständig verdrehten Buchstaben...daran würde man die Tippse immer vom Urheber unterscheiden (der immer auf die Tasten glotzen kann...), daher weht der Wind, stimmt´s ??? Ätsch...Anrufbeantworter kost´20 Euro, einmalig, mehr nicht. Ick habe da so nen Verdacht...die meisten hiesigen Firmen kommen ja bei der Hardware nicht mehr mit, und dann steigen sie auf hochherrschaftliche Software um, jeder Dämlack kann damit regieren, wenn er weiß, wo die Entertaste ist, also ick werde mir meine Webkam jetzt so programmieren lassen, dass die Entertaste nur noch funktioniert, wenn ich mir mit meinem linken Zeigefinger in meinem rechten Nasenloch bohre...das ist dann die Nasen-C++-code-Hochsprache... geht natürlich auch mit Blinzeln - ich denke ich kenne die Stasi-Fotze...im WLAN Bereich ist unwahrscheinlich - müßte ich mal nach repeatern im Garten suchen, oder bei der Telekom...
Nun will ich auch noch meinen Senf dazu geben-für den Anfang und gerade wenn Ganzjahresfahren auf dem Plan steht würde ich erst mal mit ´ner kleinen Enduro anfangen. Kosten nicht viel, die Motoren sind in der Regel ausreichend standfest und nicht allzu wartungsintensiv und wenn sie auf die Straße plautzen geht nicht so viel kaputt. Dazu sind sie recht handlich und wenn es Dich nicht auf die Autobahn zieht-für die Landstraße ist so ein Teil immer richtig und zur Not geht es auch mal über die Wiese. Ein Enduroreifen ist bei Schnee-Schneematsch zwar Mist, aber noch das Beste, was dem wetterüberraschten Biker noch passieren kann. Transalp wurde ja schon erwähnt, Freewind von Suzuki bin ich selber und sehr gern gefahren, die Dominator von Honda und die Yamaha-XT sind auch feine Moppeds.
Helm sollte auf jeden Fall beschlagfreies Visier haben - hier sind die Uvex-Doppelvisiere klasse, die älteren Boss-Modelle gibt es neu für gute 150 Steine. Ich persönlich bin bisher aus Passform-Gründen Textil gefahren, die Lederkombis passten nicht richtig (denk dran, es soll bequem sein, gerade der Hals ist ne Schwachstelle). Wenn ne Lederkombi passt- dann Leder, bei Kälte/Ekelwetter ne Regenkombi (gefüttert) drüber - fertig. Aber ich geb den Vorrednern recht - die Bekleidung ist fast wichtiger als das Mopped, hier würde ich weniger sparen als beim Bike. Sie kann Dir echt den Arsch retten, ich weiss, wovon ich rede!
Beschlagfreie Visiere kenne ich nur vom Skifahren, wie twindance sagte, die Doppelscheiben-Visiere (Uvex) sind am besten mit Abstand; nur gibt's die halt nicht immer passend zum Helm. Es gibt auch Antifog-Beschichtungen, auch zum Aufsprühen innen auf's Visier. Das geht zur Not für kurze Zeit, wenn die Beschichtung sich mit Wasserdampf vollgesogen hat, dann beschlägts auch wieder. Bei Skibrillen so etwa nach 2 Stunden, dann muss man sie zuM Trocknen auf die Heizung legen, oder neu beschichten (Innenseite natürlich). Hängt natürlich von der Belüftung ab, daher könnte es am Visier vom Motorradhelm länger funktionieren, gibt's im Sportgeschäft als Sprühdosen (evtl. nicht einatmen das Zeugs, weiß nicht was das ist), jedenfalls vor 20 Jahren gab's das.
Gruß und guten Rutsch:)
Moin
Noch nie etwas von pinlockvisieren gehört?
gruss
marc
Pinlock-klar, schon, geht ja so ziemlich jeder Hersteller inzwischen mit hausieren. Nur habe ich mit den Uvex-Visieren einfach die beste Erfahrung gemacht. Anti-Beschlag-Spray wär ich vorsichtig. Wenn die feucht werden (sh. Kawa-Harlekin) und es ist richtig kalt - das hatte ich gerade an meinem Bürgerkäfig - das gefriert! Echte Scheiße...
Was spricht eigentlich für Leder- und was für Textilbekleidung?
Textil : Von der Stange bequemer, durch Thermofutter wärmer, sollte wasserdicht sein, insgesamt günstiger. Protektoren sitzen aber nicht so gut wie Leder.
Leder: wesentlich bessere Abriebfestigkeit, schon kurzer Rutscher ruiniert die Textilkombi. Wenn sie passt, dann besserer Protektorensitz. Hält allerdings nicht so lange das Wasser ab, nicht so warm. Kann auch mal repariert werden.
Ist allerdings meine persönliche Meinung. Nach Jahren Textil steige ich jetzt auf Leder um, braucht allerdings doch eine Maßanpassung und da sind ein paar Flöhe fällig.
Danke. Taugt denn so etwas schon oder ist das Mist?
http://www.louis.de/.../index.php?...