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Unterbrecherkontakt: Gleitstück hoher Verschleiß

VW Käfer 1302
Themenstarteram 14. Oktober 2016 um 18:59

Hallo zusammen,

habe einen 1302L (AB Motor)

Der Unterbrecherkontakt ist ein ständiges Problem.

Alle 500 km muss ich diesen nachstellen, da das Gleitstück extrem schnell verschleißt.

Habe sogar von einem Freund das ORIGINAL Bosch U-Kontakt Fett!

Bosch Original (Mexico) und RePro, immer das selbe.

Habe jetzt diesen hier:

Der war in einem Original-Austauschverteiler, noch nicht gelaufen.

Kennt jemand diesen U-Kontakt mit den Rillen und der Schmiermittelkante?

Werde diesen jetzt mal einbauen. Macht meiner Meinung nach Sinn, das hier Schmiernuten in einem Winklen von ca. 30° eingebracht sind.

Falls jemand den U-Kontakt kennt wäre ich dankbar um Erfarungswerte und Betzugsadresse(n).

VG Blondie1971

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28 Antworten
am 16. Oktober 2016 um 10:49

Habe gerade mich nochmal vergewissert ,56 Grad ist doch fürn Käfer noch innerhalb der Tolleranzen.

B 19

Themenstarteram 16. Oktober 2016 um 17:39

Hallo B 19,

mag sein das die 56° noch in der Toleranz sind. Der ZZP verlegt sich dann aber in Richtung spät, wenn mann z.B. von einem Startwert von 46° ausgeht.

Motor läuft dann zwar noch, aber eben viel schlechter.

Startet schlecht, nimmt das Gas unsauber an und geht in der Kaltstartphase im LL schnell aus.

Und der Verbaruch geht hoch.

Bei geschätzten 10° vor OT (OK lt. Riemenscheibe, ob die stimmt??) komme ich unter 10l/100km.

Bitte bedenken, das ist ein 1300ccm AB Motor, der Saufmotor der Original von VW mit doppelter U-Dose im Markt erschien, aber dann 12 -15 l/100 km geschlukt hat! Wurde dann auf einfache U-Dose von VW in den 70er Jahren umgerüstet.

Wenn der U-Kontakt verschleißt und der ZZP wandert braucht der schnell mal 1,5 l/100km mehr!

Übrigens, alle U-Kontakte die ich bisher hatte, sind ohne Pertinax Gleitstück, immer schwarz/grauer Kunststoff.

Nur der auf dem Bild hat zusätzlich die Rillen die das Fett immer versetzt auf der Gleitbahn verteilen und so immer für einen Verbleib des Fetts auf der Laufbahn sorgen.

Hab ihn aber, wie geschrieben, noch nicht getestet.

Würde halt gerne wissen ob jemand anderes hiermit schon Erfahrungswerte hat.

VG Blondie1971

am 17. Oktober 2016 um 2:04

Mal so meine Betrachtung.

Eine Veränderung(vergrösserung des Schlieswinkel) um 6 Grad ergibt ja nur eine Zündzeitpunktverstellung um 1,5 Grad.

Dies merkst du nicht.

Hier scheint der Fehler wohl in der Grundeinstellung zu liegen.

die Doppeldose wurde ja dynamisch auf 5 % Grad nach Ot eingestellt,statisch auf 0 Grad.

Da diese Konstelattion aber teilweise eine Spritverbrauch von über 14 Ltr. zur Folge hatte wurde hier umgebaut.

1 Einfachdruckdose

2 Luftkorrekturdüse

3 Stufenscheibe der startautomatik.

Die war ein Kommplettpaket von VW.

Jetzt kommt aber der Knackpunkt,

die Riemenscheibe hatte orginal aber nur ne 5 Grad nach Ot Makierung und ne 0 Grad Makierung.

Nach Umbau wird aber dann (VW) auf 7,5 Grad vor OT eingestellt.

Diese Makierung muss nachträglich verbracht werden..

Ist das nicht gemacht worden läuft der Motor permanent mit 7,5 Grad zu später Zündung.

Eventuell erst mal hier ansetzen.

B 19

An verspätetem Zündzeitpunkt ist genau NICHTS einwandfrei.

Das Gleitstückmaterial ist in letzter Zeit offenbar deutlich verschleißintensiver als früher, bei guter, alter Ware.

Früher (ich fahre gut 35 Jahre Käfer) konnte ich tausende km fahren, ohne daß sich da merklich etwas änderte. Heute geht's wesentlich schneller... :-(

am 18. Oktober 2016 um 13:01

Dies will ich ja nicht bestreiten, aber nicht nach 500 km (Angabe des Te)

1- 2 Grad ist na normal nach ner kurzen Einlaufzeit ,dies kann aber nicht zu dem vom Te geschilderten Fehlerbild führen.

B 19

Also mein letzter "erneuerter" U-Kontakt brachte mich nach weniger als 1.000 km zum Stehen(!), da der Kontakt GAR NICHT MEHR öffnete! :-D

Da hätte ich auch den drinnen lassen können, den ich unterwegs, dank ABGEBROCHENEN Gleitstücks provisorisch mit einem Stück Holz repariert habe...

Ich merke schon, sollte ich mich dazu durchringen bei meinem Auto den Unterbrecher zu tauschen, muss ich den alten wohl dann ins Handschufach legen...

Wenn wir Glück haben, stellt man dann irgendwann Kontakte her, die so schnell abbrennen, dass sie den Verschleiß des Gleiters komplett kompensieren. Dann ist alles wieder gut. :)

Grüße,

Michael

Zitat:

@GLI schrieb am 18. Oktober 2016 um 21:49:20 Uhr:

Ich merke schon, sollte ich mich dazu durchringen bei meinem Auto den Unterbrecher zu tauschen, muss ich den alten wohl dann ins Handschufach legen...

genau das habe ich damals gemacht....vor der TSZH. Aber auch mit der muss man Ersatzteile mitnehmen (z.B. Ersatzsteuergerät).

Sach mal, was hast Du denn da eigentlich für einen Verteiler mit TSZ-H drin?

so was hier:

Img-9547
Tsz-h

Das www sagt, dass der (lt. VW-Teilenummer) vom 1600i ist. Stimmt das? Und der hat aber trotzdem Fliehkraftverstellung?

Ich hätte erwartet, dass die Zündverstellung beim 1600i komplett von der Motronic erledigt wird. Man liest ja immer, der ACD-Motor hätte die Digifant-Einspritzung. Auf Bildern vom ACD-Motor sieht man ja auch eigentlich immer Verteiler komplett ohne Verstellung.

Ich frage deshalb, weil wir kürlich an einem Typ4 mit Webern gebastelt haben, der mit 009-Verteiler und Unterbrecherzündung rumgezickt hat. Da haben wir die Zündung vom T3-Bus eingebaut, der Verteiler ist jetzt vom WBX. Die Unterdruckdose ist halt nicht angeschlossen. Der Motor läuft jedenfalls jetzt deutlich besser.

Da kam die Frage auf, warum es keinen fertigen "009" mit TSZ-H gibt, aber das was Du da hast, ist das ja quasi.

Warum musst Du das Zündsteuergerät als Ersatz mitführen? Geht das kaputt?

Diese Zündanlage ist ja in dem Sinne in vielen VW/Audi von Ende der '70er bis Anfang der '90er verbaut gewesen, aber mir ist da noch nie ein defektes Steuergerät untergekommen.

Wir haben diese Zündanlage auch bei unserem 67er Typ4 verbaut und der läuft damit auch super gut.

Ob die vom 1600i ist weiß ich nicht. Ich hatte die halt noch von meinen Kummi-Motoren.

Das Zündsteuergerät ist etwas temperaturempfindlich und scheinbar auch schwingungsanfällig. Jedenfalls war meines nun nach 10 Jahren Betrieb im Eimer. Tiffy erzeugt ja bekannterweise enorme Schwingungen überall im Motroraum.

Hatte immer sporadisch kompletten Zündausfall im Sekundenbereich und zum Schluß auch bis zum Stillstand. Konnte dann aber wieder nach einer Minute weiterfahren. Habe dann das Zündsteuergerät getauscht (nachdem ich schon ergebnislos die Zündspule getauscht hatte) und seither ist Ruhe.

Evtl. ist es zu nah an der heißen Zündspule. Am besten man verlängert die Kabel und platziert es hinter den Lüftungskasten an eine kühlere Stelle. Werde ich demnächst mal angehen. Ist doch ein gutes Winterprojekt.;)

Gruß

Walter

Ok, alles klar. Danke für die Erläuterungen. Zumindest scheint der Verteiler ja problemlos käuflich zu sein. Den Rest kann man ja vom T3-Bus bzw. vom Golf/Polo/Passat nehmen.

Besagter Typ 4 ist in einem '79er US-Cabrio (Ex-AJ-Motor). Der Plan ist, einen neuen Kabelbaum für die Zündung zu bauen und das Steuergerät in den hinteren Kofferraum zu setzen, wo vorher das Steuergerät der L-Jetronic saß. Daher ist da auch schon eine Durchführung für den Kabelbaum.

Damit sollten dann keine Temperatur- und Schwingungsprobleme auftreten.

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