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Ungewöhnlicher Vergleich: Der neue V70 und ein 740 Kombi von 1989
Die Online-Redaktion der AUTO ZEITUNG hat den aktuellen V70 (MJ 2011) mit dem Volvo 740 verglichen:
http://www.autozeitung.de/...-und-volvo-740-gl-kombi-1989-im-vergleich
Beste Antwort im Thema
Die Online-Redaktion der AUTO ZEITUNG hat den aktuellen V70 (MJ 2011) mit dem Volvo 740 verglichen:
http://www.autozeitung.de/...-und-volvo-740-gl-kombi-1989-im-vergleich
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21 Antworten
Besonders Deinen letzten Satz kann ich mit einem Zwinkern gut nachvollziehen. Aber Leute haben eben unterschiedliche Beduerfnisse, das muss man auch akzeptieren koennen. Ein moderner Volvo ist schon ein tolles Auto, da kommt man nicht umhin. Sonst gibt's ja auch noch Dacia. :D
Dass die Komplexität des Produktes Auto "mit Absicht" zunimmt, ist klar - Werkstattkosten steigen schon lange klar über dem sonstigen Niveau normaler Preissteigerung (aber auch weil lokale Arbeit nicht in China oder Mexiko erledigt werden kann).
Lieb Gruss
Oli, hat grosse Freude an alten Autos
@newhelmi
Ich verstehe deinen Ansatz, bin auch grundsätzlich bei Dir. Dennoch die Frage: Angenommen, Du müsstest in einem Fahrzeug mit 50/60 km/h an eine Wand fahren. In welchem Volvo möchtest Du sitzen, 700er oder in einem aktuellen Modell? ;)
Gruß
Hagelschaden
Ganz ehrlich und mit voller Überzeugung
Da schon beim 700er bis 50 Kmh die Stoßabsorber in der Stoßstange wirken ...(das war ein Volvo Sicherheitswerbeargument seinerzeit), würde ich den alten 700er mehr vertrauen.Man braucht nur alte Volvoprospekte lesen..diese Technik ist massiv und Wirkungsvoll. Zumal der neue V70 derartige Sicherheitseinrichtungen gar nichtmehr hat!
Was durch die "Falttechnik" neuerdings theoretisch berechnet passieren soll dem traue ich nicht, auch stellte sich oft genug bereits durch ADAC Tests heraus,dass viel Behauptetes in der Praxis nicht so abläuft wie berechnet!
Sie fahren sicher auch lieber mit einem Panzer gegen eine Wand als mit einem Merzedes 500 der S Klasse...so können sie die Bauweise der Fahrzeuge eigentlich vergleichen...
Beim alten Volvo fahre ich wahrscheindlich eher durch die Wand beim Neuen zerschellt das Auto total----
;=)
übrigens Meine Autos: Volvo 745 d24T /6 Zyl, Cit Xm 2,0i , cit XM V6, 2x Mazda RX7 SA....ich hab nur Exoten....;=)
lg. Newhelmi
Die Zeit steht doch aber nicht still. Sicher hat der alte Volvo in einigen Disziplinen Stärken, und sicher führen genormte Tests dazu, dass Fahrzeuge eben besonders gut in genormten Tests abschneiden. Aber auf der anderen Seite steckt man in Göteborg viele Ressourcen in die Entwicklung von Sicherheitstechnik, auch auf der Grundlage von Analysen reeller Unfälle. Wie wurde kürzlich von der NHTSA gesagt? Bei Volvo kann man damit rechnen, dass sie auch bei einem neuen Typ Crashtest gut abschneiden, denn die denken nicht nur von Normtest zu Normtest. Ergo: Es ist sicher teurer zu verunfallen, aber könnte ich wählen, ob ich in einem 740 oder einem V40 verunglücke, würde ich nicht eine Sekunde zweifeln. Ich würde gar nicht verunglücken. :D
Ansonsten, aus der Ecke "alt gegen neu":
Lieb Gruss
Oli
Eigentlich wollte ich nicht antworten. Es ist die Privatsache eines jeden einzelnen, wenn die bedingungslose Liebe zu etwas das Bewusstsein eintrübt. Aber wenn hier jetzt vollkommener Blödsinn behauptet wird, hört es auf.
Ein Unfall bedeutet zunächst nichts anderes, als dass die in einem System enthaltene Energie innerhalb kürzester Zeit abgebaut werden muss. Dies kann -wenn man bestimmte Parameter ausser acht lässt- auf 2 Arten geschehen:
- entweder durch Aufnahme der Energie in den Fahrzeugkörper, so dass dann nur "wenig" verbleibende Restenergie auf die humanoiden Objekte im Fahrzeug übergeleitet wird, oder
- wenn dies nicht erfolgt, durch Ableitung der Energie direkt in das humanoide Objekt.
Klar, mit ´nem Panzer an die Wand, dann ist der Insasse tot. Aber Deine Prioritäten sind klar. Meine sind es jedenfalls nicht.
Gut, wenn Du lieber nach dem Motto lebst: lieber Blech heil, dafür Mensch tot, dann ist das deine Entscheidung. Ich finde es jedenfalls mehr als nur grob fahrlässig, die Erfahrung der letzten 30 Jahre Unfallforschung derartig abzuwatschen. Ich jedenfalls möchte in keinem alten VOLVO (oder keinem anderen "alten" Fahrzeug) bei einem Unfall sitzen.
Natürlich sind die Stossfänger in aktuellen VOLVO "Stossnachgiebig". Nur im Unterschied zu früher werden bei einem Frontal-Aufprall mit einem Kind nicht mehr die Beine zerschmettert und der Kopf an der unnachgiebigen Motorhaube mehr oder weniger lädiert, sondern, durch die Nachgiebigkeit dieser Teile werden schwerste Verletzungen vermieden. Aber, klar, das Blech kann es dabei schon verbiegen.
Hier wird niemand abgewatscht... es ging um einen Aufprall gegen eine Wand nicht um die Sicherheit von Fußgängern....!!
Unbestritten ist ,dass moderne Fahrzeuge andere und somit schwerlich vergleichbare Sicherheitsmerkmalen unterliegen.
Das steht ja ausser jeglicher Diskussion!
Aber hier ging es um "Gegen eine Wand Fahren" und nicht um das Überfahren von Kindern!!!
Ausserdem war der Volvo 700er Europas sicherster Wagen seiner Zeit (zig fach ausgezeichnet) und was Knautschzonen betrifft seiner Zeit weit voraus....
er ist heute noch nicht veraltert!
ich hab auch in Zukunft nicht vor jemanden zu überfahren! und auch nicht gegen eine Wand zu fahren!
lg. Newhelmi
Gerade im Bereich der Unfallforschung ist es vollkommen sinnfrei einen "beliebigen" Blickwinkel einzunehmen und den auf immer und ewig einzufrieren. Es geht um die Gesamtsicht.
Ich habe ja nichts dagegen, dass sich der 740er damals so gut geschlagen hat. Nur die Erfahrungen und die damit verbundenen Lösungen sind weitergegangen, haben sich entwickelt. Da ist nichts auf dem "alten" geblieben. Ich würde mich freuen, wenn Du deine Haltung überprüfen würdest. Nicht alles, was aus dem damaligen Blickwinkel "supergut" war, ist es heute noch. Man muss alles im zeitlichen Kontext sehen.
Und gerade im Bereich des "Frontalaufpralls" (ich nehme an, dass Du dies mit "Auto an die Mauer" meinst) hat sich viel getan. Und dass das Grundprinzip der stabilen Fahrgastzelle in Verbindung mit nachgiebigen Enden durchgesetzt hat, ist mittlerweile Allgemeingut. Über die Jahre ist halt der Aufprall mit weniger als vollkommener Überdeckung dazu gekommen, auch der versetzte Aufprall. Und gerade dort hat VOLVO immer gut abgeschnitten. Mit aktuellen Modellen. ich finde es schade, dass Du diese Anstrengungen vollkommen ignorierst.
Und zum Thema Unfallforschung gehört auch dazu, wie das eigenen Fahrzeug mit anderen Verkehrsteilnehmern umgeht. Und auch dort hat sich seit dem 740er sehr viel zum Positiven getan. und von daher auch mein drastisches Beispiel mit dem Kind (von dem ich nie hoffe, so was zu erleben.)
Selbst verständlich ist es immer anzustreben, KEINEN Unfall zu haben/verursachen. ich klopf da jeden Tag auf Holz.....Aber es geht um die aktive und passive Sicherheit. Die passive Sicherheit haben wir nun beleuchtet. Und auch im Rahmen der aktiven Sicherheit hat sich viel getan. Mit einer Ausnahme: die Grösse der seitlichen Fenster. Da gibt es halt den Zielkonflikt zwischen Seitenaufprallschutz und Rundumsicht.