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Unfall wg. plötzlicher Radar/Laserkontrolle -> wer zahlt? (Theorie!)

Themenstarteram 8. Februar 2006 um 12:57

Hi zusammen,

bei uns in der Gegend rennt ein aufmerksamer, pflichtbewußter Hilfspolizist rum, der sich mit Laserpistole schon mal hinter einem Baum/Busch versteckt und dann plötzlich die Autofahrer ins Visir nimmt/nehmen soll.

Frage: Wenn ich (mal angenommen) nun schreckhaft reagiere (immerhin kommt hinter einem Busch plötzlich ein Mann hervor, hat irgend ein Ding in der Hand und zielt auf mich) und deswegen nun den Wagen "verreisse" und in den nächsten Baum knalle. Wer zahlt den Schaden?

Was wenn dann auch noch der Hilfspolizist bei umgefahren wird? Auch wenn nun manche lächeln, ich meine NICHT die Notwehr ;-) Einfach nur die Frage, ob so was schon geregelt ist, oder eine Einzelfallprüfung vor Gericht veranlasst werden müsste.

Gefühlsmäßig ist es ja bei einem Wildunfall auch nix anderes, wenn so eine Sau aus dem Busch gesprungen kommt (und man muss glaube ich nur Kleinwild bewusst überfahren, allem anderen darf man ausweichen).

Gute Fahrt!

Torsten - der XC-Fan (und meint mit "Sau" tatsächlich das Tier ;-))

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31 Antworten
am 8. Februar 2006 um 13:25

Nun ja, Sniper sind in D nicht so häufig, und auf dem Bild ist immerhin eine Uniform zu erkennen.

Aber gut, daß das Bild gemacht wurde, es könnte sich je wirklich mal jemand erschrecken. Was dann die Rechtslage ist, weiß ich nicht.

Re: Unfall wg. plötzlicher Radar/Laserkontrolle -> wer zahlt? (Theorie!)

 

Zitat:

Original geschrieben von XC-Fan

Frage: Wenn ich (mal angenommen) nun schreckhaft reagiere (immerhin kommt hinter einem Busch plötzlich ein Mann hervor, hat irgend ein Ding in der Hand und zielt auf mich) und deswegen nun den Wagen "verreisse" und in den nächsten Baum knalle. Wer zahlt den Schaden?

ganz einfach...DU!

du ahst dein auto so zu führen, das du es jeder zeit unter kontrolle hast...

nehmen wir an ein kind würde einfach über die straße laufen...und du verreist das lenkrad...und krachst in ne mülltonne etc...dann musst dud afür aufkommen....

WIRKLICH?

 

Da wäre ich mir nicht ganz so sicher! Im Gegensatz zu Kleinkindern und Haarwild kann man wild gewordene Ordnungshüter in der Regel schon für ihr Handeln und die Konsequenzen daraus verantwortlich machen.

Selbst bundesdeutsche Gerichte würden bei einem Hilfspolizisten wohl gewisse Denkvorgänge voraussetzen und einen Schock des Autofahrers bei einem "hinter einem Baum hervorspringenden" erwachsenen Fußgänger akzeptieren.

Trotzdem entlässt das den Fahrer aber nicht aus seiner Verantwortung ...

Themenstarteram 9. Februar 2006 um 8:18

... vergesst nicht den Tatbestand, dass für den erschrockenen Autofahrer ein Ding in der Hand des Schützem erkennbar ist, welches plötzlich auf einen zielt.

Dieser Fakt unterscheidet den Vorgang von dem Haarwild, dem spielenden Kind, etc.

Gute Fahrt!

Torsten - der XC-Fan (aber vielleicht ist es einfach eine zu theoretische Diskussion ;-)

Zitat:

Original geschrieben von XC-Fan

... (aber vielleicht ist es einfach eine zu theoretische Diskussion ;-)

JEPP! D A S ist wenigstens eindeutig! :D

Ein Bürger einer Stadt im Ruhrgebiet errichtete eine Starenkastenatrappe in seinem Vorgarten.

Daraufhin wollte in das Amt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verklagen. :D

Ansonsten gilt:

Führt die Polizei eine Geschwindigkeitskontrolle durch,

und kommt es deswegen zu einem Unfall,

so ist immer der verursachende PKW Schuld.

So viel zu unseren Richtern.

am 9. Februar 2006 um 13:03

Meinst Du mit den Unfällen z. B. Panikbremsungen zu schneller Autofahrer?

Ob der mit dem Starenkasten wohl in G. wohnt, und sein Name mit Mad anfängt? Ist denn die Klage des Amts erfolgreich gewesen?

Ist in MH in einer Tempo 30 Zone gewesen.

Das Ganze ging durch die Zeitung.

Das Amt wird die Anzeige entweder nur angedroht oder aber zurück gezogen haben.

Sonst hätte man für den Fall eines positiven Ausgangs für das Amt einen Präzedenzfall geschaffen.

Da wären in Folge bundesweit Probleme bei realen Kontrollen aufgetaucht. :D

Hi Torsten,

wenn Dein Hilfssheriff nicht an einer Uniform erkannt werden kann, würde ich schlichtweg Anzeige gegen Unbekannt erstatten, wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Unbekannter verschanzt sich hinter Büschen und schießt auf Autofahrer. ,):D

bkpaul

am 10. Februar 2006 um 0:31

Im Foto war zumindest eine Uniform.

Themenstarteram 10. Februar 2006 um 8:16

Zitat:

Original geschrieben von Gepard

Im Foto war zumindest eine Uniform.

Das Foto dient nur zur Verdeutlichung, was ich mit Laerpistole meine. Im Foto ist ein Beamter mit Motorad und Uniform zu erkennen. Aber jetzt stellt Euch eine Zivilperson ohne Fahrzeug, versteckt hinter einem Baum/Busch/Hausecke vor - die plötzlich so zielend vor Euch steht.

Andersrum, wenn ein Polizist plötzlich jemand vor sich stehen hat und sieht, dass derjenige auf ihn zielt, darf er (mein ich) das Feuer eröffnen. Nun gut, ich will natürlich nicht auf den Man mit der Laserpistole schießen, aber wenn man in so einer Situation sich geistesgegenwärtig im Wagen duckt, den Wagen vielleicht sogar bewußt verreisst, um der möglichen Gefahr (Kugel) aus dem Weg zu kommen ...

Nano Nano!

Torsten - der XC-Fan (und befürchtet, hier tatsächlich zu theoretisch zu parlieren ;-)

Bertie ... hatte doch auch mal Probleme mit plötzlich auf die Straße springenden Opas ...

ob er sein Quad endlich wieder los ist

?

Naja, wenn der Typ Langeweile hat, dann soll er sich doch in Büschen mit seiner Laserpistole verstecken. Hilfssheriffs gibts halt überall. Zeigt er die Leute denn auch wenigstens an? Wäre mir eine wahre Freude mich mal mit so einem Spinner unter 4 Augen zu unterhalten...

Bei uns in der Nähe hat sich auch einer so ne Blitzer-Atrappe aus Sperrholz auf den Hof gestellt, aber da fällt eh keiner mehr drauf rein, weil das Teil echt billig aussieht.

Zitat:

Original geschrieben von XC-Fan

... vergesst nicht den Tatbestand, dass für den erschrockenen Autofahrer ein Ding in der Hand des Schützem erkennbar ist, welches plötzlich auf einen zielt.

Ein Kraftfahrzeugführer sollte zumindest über ausreichende Sehkraft verfügen, um eine "Radarpistole" von einer Schußwaffe unterscheiden zu können...

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