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Unfall Rechts vor Links / 30er Zone mit 50 unterwegs

Themenstarteram 5. November 2022 um 8:08

Guten Tag,

Ich habe mal eine Frage in die Runde.

Ich hatte gestern einen Unfall zum Hergang,

Es was an einer Kreuzung (ich links ich war ca 1m in der Straße eingefahren und musste einer Frau von vorne kommend Platz machen)

Ich bin demnach rückwärts auf die Kreuzung zu gefahren, von meiner rechten Seite kam dann jemand in einer 30 Zone mit etwas über 50 angefahren ( Zeugen waren dabei haben es bestätigt) und ich bin im dann rückwärts gegen seine Vordere linke Seite gefahren( Bild füge ich bei).

So nun war die Polizei da er meinte es wäre eindeutig das ich alleiniger Schuldträger bin allerdings haben selbst die zeugen bestätigt das der Gegner mit über 50 auf die Kreuzung zu gefahren gekommen ist ( somit weder rechts noch links eingeblickt hat und damit es hätte verhindern können )

 

Nun ist meine Frage kann man dagegen Einspruch einlegen weil sorry aber ich finde es wesentlich schlimmer in einem Wohngebiet ( 30zone ) mit über 50 zu Brettern es hätten schließlich auch Kinder zu schaden kommen können.

Was meint ihr ?

Renault Clio Schaden
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63 Antworten

Die "Schätzung" der Geschwindigkeit durch "Zeugen" (in diesem Bereich; anders vielleicht bei 250 km/h vs. 30 km/h) wird kaum irgendwo anerkannt werden.

Das Foto erläutert nicht wirklich deutlich, wie das Unfallhergang denn nun war.

Du bist rückwärts gefahren und hättest dich vergewissern müssen das frei ist oder jemanden als Einweiser hinstellen. P.s Selbst wenn du dich hast einweisen lassen und es knallt bist du der Arsch. So geht es auch jedem Lkw Fahrer

Sehr anstrengend formuliert. Du bist rückwärts ohne Sicht in eine Kreuzung gefahren um deinem Gegenverkehr Platz zu machen. Aus der Sicht des roten Flitzers kommst du rückwärtsfahrend von links bei gleichrangigen Straßen. Das Schadenbild am roten Flitzer sieht fast nach Stillstand beim 90°Winkel-Anstoß aus. Damit ist der Drops auch schon gelutscht. Ich würde das der HP überlassen, den eigenen Schaden über die VK regulieren und das Verwarngeld zahlen.

Naja, was gibt's da groß zu sagen. du rückwärts, der andere hatte Vorfahrt - fertig.

Und der mag mit 50 auf die Kreuzung zugefahren sein, mit 50 ohne zu gucken über die Kreuzung ist der andere nach dem Schadenbild nicht gefahren sondern der war ganz langsam, beim Treffer mit 50 wäre die ganze Seite zerrammelt wenn er vorbeigestreift wäre oder sähe so aus wie beim NCAP mit 50km/h im Small-Overlap-Crash.

Der Unfallgegner soll mit 50km/h auf die Kreuzung zugefahren sein, Situation erkannt, Größenordnung 20m Anhalteweg, und bei nahezu Stillstand dann der Zusammenstoß. Mit 30km/h des Gegners hätte der Unfall wahrscheinlich vermieden werden können, darauf zielt der TE wohl ab. Beweisen läßt sich das Tempo aber nicht, oder wurden Bremsspuren vermessen? Damit bleibt die Frage eher theoretisch, ob das hier ein Fall ist, wo jemandem trotz Vorfahrt Fehlverhalten und Teilschuld angelastet wird?

Um nutzlosen Kommentaren vorzubeugen: ja, der TE hätte den Unfall auch vermeiden können.

Ein Hinweis, die Polizei nimmt den Schaden auf. Was der Beamte vor Ort sagt ist seine Meinung / Einschätzung mehr aber auch nicht.

Polizei wird niemals entscheiden wer Recht oder Unrecht hat, das ist garnicht ihre Aufgabe und Kompetenz.

Wenn überhaupt, dann höchstens eine Teilschuld des Unfallgegners.

Die geschätzte Geschwindigkeit wird sich kaum beweisen lassen und wirklich relevant ist die für die Schuldfrage auch nicht, dann müßte der schon richtig gerast sein.

Zitat:

@tartra schrieb am 5. November 2022 um 10:42:35 Uhr:

Polizei wird niemals entscheiden wer Recht oder Unrecht hat, das ist garnicht ihre Aufgabe und Kompetenz.

Immer trägt die Polizei das ein (steht an erster Position im Protokoll und ist auch Grundlage für Bußgeldverfahren).

Dem kann man widersprechen und man selbst, ein Anwalt und auch ein Richter haben immer die Freiheit, das anders zu sehen.

Ansonsten gäbe es keinerlei Grund, die Polizei zu benachrichtigen. Personalienaustausch kriegt man selbst auch hin.

Na ja, rein wegen des Verwarn oder Bussgeldes, was bei etlichen leichten Unfällen als Folgeerscheinung kommt, muss man die Polizei wirklich nicht rufen...könnte man sich sparen:D

Die Polizei hat schon ganz andere Möglichkeiten einen Unfall aufzunehmen (Spuren, Fotos, Zeugen, Akte anfertigen, Dokumente prüfen, Auffälligkeiten bei den Beteiligten (Alk, Drogen, gesuchte Person? ))

Damit ist der unfallbeteiligte Karl Heinz Rüdiger oftmals hoffnungslos überfordert, zumal so ein Unfall nicht oft passiert und man gerne unter Schock steht und etliche so nicht bei der Sache sind..

Genau dafür ist die Polizei da ... Beim Unfall dabei waren sie i.d.R. auch nicht ... also beruht erstmal alles auf der Spurenlage und Aussagen ... Wirklich schlussendlich entschieden wird an anderer Stelle und andere Institutionen...

Schätzen ist gut, hat keine Bedeutung. Meine Nachbarn schätzen auch immer, das ich mit 50 durch die 30 Zone fahre. Liegt wohl an dem Akrapovic ;-)

Themenstarteram 5. November 2022 um 13:41

Danke für die ganzen Antworten/ Kommentare um es vorweg nochmal bei zu legen, wir standen 40 min da bis die nette Polizei eingetroffen ist, die Kreuzung befindet sich ca 50 m hinter einer Kurve wo einige mit weit mehr als 50 durch gezogen sind.

Die Kreuzung ist sehr unübersichtlich wo man mit "Schrittgeschwindigkeit" ran fahren muss da man die rechte Seite ( von wo das Rote Fahrzeug gekommen ist) nicht sehen kann um rein zu schauen ob da jemand raus kommt oder nicht.

Die zeugen standen in der Kreuzung Gehweg und haben es gesehen das ich rückwärts raus gekommen bin und der rote zu schnell war nicht mal rechts hätte absichern können ob frei ist oder nicht und ich nicht genug Zeit zum reagieren gehabt hätte, da man die Kreuzung wirklich vor allem rückwärts erst einsehen kann wenn man quasi drin steht da alles zu geparkt ist bis auf die Ecke.

Mir ist klar das ich schuld habe wegen rechts vor links und rückwärts doppelt und am besten dreifach absichern müsste und schauen muss allerdings bin ich der Ansicht so wie auch die zeugen das er eine Teilschuld hätte bekommen müssen.

Themenstarteram 5. November 2022 um 13:49

Und der beteiligte war sehr gefasst direkt ausgestiegen Polizei gerufen sein Vater gerufen und meinte zu mir wäre sein 3 Unfall und hätte immer Recht gehabt was nunmal auch sehr fragwürdig ist ( seine Aussage er hat sein Auto verkauft will sich ein neues holen hatte daher das Auto seiner Frau gefahren , er ist als Halter eingetragen )

Wirst schon recht haben, aber viel nützt dir das nicht.

Du wirst in jedem Fall zurückgestuft.

Themenstarteram 5. November 2022 um 13:51

Bin zum Glück bei HUK und einmal im Jahr ist quasi Frei nervig ist es dennoch.

Zitat:

@Oetteken schrieb am 5. November 2022 um 13:50:07 Uhr:

Wirst schon recht haben, aber viel nützt dir das nicht.

Du wirst in jedem Fall zurückgestuft.

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