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Unfall mit 48 PS Führerschein

Themenstarteram 29. Mai 2016 um 14:24

Servus zusammen

wie oben steht habe ich den A2 Führerschein mit 48 Ps und einen Unfall gebaut.

An diesem Unfall bin ich laut Internet aber nur zu einem drittel Schuld.

Kurzfassung: Das Auto ordnete sich links ein als ob der Fahrer nach links abbiegen wolle. Als ich rechts an ihm vorbeifahren wollte bog er aber ohne Blinker nach rechts ab und fuhr mich vom Moped runter.

Beim Unfall wurde zum Glück keine Polizei geholt.

Mein Problem: Mein Moped hat laut Fhrzgschein: 50 Ps statt 48. (ja richtig ganze 2 Ps zu viel -.-)

Wie gehe ich nun weiter vor?

Mein Vater meint ich soll zur Versicherung sagen das ich zu 100% die Schuld übernehme das kein Gutachter zu uns kommt und quasi das ganze nicht auffällt.

Wäre es z.B. eine Möglichkeit das Moped nachträglich noch auf einen Prüfstand zu stellen oder gibt es andere Möglichkeiten? (Die Maschine ist schon n bisschen älter und hat zu 100% nicht mehr die vollen 50 Ps.)

Danke

 

Beste Antwort im Thema

Ich finde, das muß man trennen. Hätte er mit Fahrerlaubnis einen solchen Unfall gehabt, dann würde hier jeder den Autofahrer und jeden Versicherungssachbearbeiter und auch jeden Verkehrsrichter lynchen, wenn dem Mopedfahrer auch nur eine klitzekleine Mitschuld zugewiesen würde.

Sofern es sich wie geschildert zugetragen haben sollte, steht dem Unfallverursacher (also dem Autofahrer) nicht ein Cent zu. Führerschein hin oder her, man kann nicht einen Autofahrer noch finanziell für das Abräumen eines Zweiradfahrers belohnen! Der Autofahrer hätte vor dem Rechtsabbiegen schauen müssen (Schulterblick), denn da hätte z. B. auch ein Radfahrer sein können.

 

Gruß Michael

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am 29. Mai 2016 um 19:00

Falsch, ohne Anwalt wird nicht alles schlimmer.

Er hat nun einige Möglichkeiten, dafür müssten wir allerdings die Schadenshöhe wissen.

Möglichkeit 1 :

Schaden gering/verschmerzbar : Private Einigung OHNE Anwalt/Polizeit oder Versicherung.

Möglichkeit 2 :

Du musst NICHT den gesamten Schaden bezahlen, entgegen der landläufigen Meinung. Die Versicherung muss dir in einigen Fällen nachweisen, das der Schaden durch deine Entdrosselung verursacht wurde. Allerdings wird es im anzunehmenden Fall vor Gericht gehen , du musst zwar weniger als bei Möglichkeit 1 bezahlen allerdings ist der Lappen garantiert weg und MPU oder ähnliches kommt auf dich zu ( wenn du ihn wieder willst ) <-- Anwalt empfohlen,

Möglichkeit 3 :

Eventuell wollen sie garnicht Fahrzeugschein oder ähnliches, beim Auto zb. wurde ich nicht nach meiner Fahrerlaubnis gefragt ( die ich natürlich besaß und besitze ) . Wenn du also sehr viel Glück hast zahlst du 1/3 des Schadens und keiner merkt was. Würde ich aber nicht darauf spekulieren.

Lg

am 29. Mai 2016 um 19:09

Zitat:

@VlV schrieb am 29. Mai 2016 um 19:00:57 Uhr:

Möglichkeit 2 :

Die Versicherung muss hier garnichts nachweisen, da es sich hierbei um eine Obliegenheitsverletzung vor Eintritt des Schadensfall handelt...die Entdrosselung hat damit nichts zu tun!

"Garantiert" ist der Lappen nicht weg. Oder gab es schon Voreintragungen?

Ich sag ja: Anwalt. Der weiß, was er sagt und macht.

Weshalb sind solche komischen Fragen IMMER Erstpostings von Neulingen?

Wenn die Story nicht frei erfunden ist, dann frage ich mich doch, welcher Blödmann dem TE das Moped geliehen hat?

Aus eigener leidvoller Erfahrung vor rund 30 Jahren weiß ich, daß der Halter auch noch eins drauf bekommen kann. Der hat ja offensichtlich den illegalen Gebrauch des Fahrzeugs geduldet (sogar, wenn er wie ich damals damit NICHT einverstanden war). Macht mit Glück "nur" eine sehr teure Ohrfeige und eine Einstellung nach § 153 StPO.

Übrigens gelten nach meiner Kenntnis alle Regeln der StVO unabhängig von der Fahrerlaubnis. Die Vorfahrt richtet sich nicht nach der Fahrerlaubnis, sondern nach der Verkehrssituation. Sollte der Unfall wie geschildert passiert sein und sich das belegen lassen, dann wird die Haftpflichtversicherung des Autos den Schaden am Motorrad, den Klamotten usw. bezahlen müssen.

Wenn die Fahrt ohne Fahrerlaubnis das erste Verkehrsvergehen war, muß die Strafe nicht so hoch ausfallen. Schließlich hatte der TE ja eine harte Kindheit... Das kann u. U. auch einen netten Strafzettel zugunsten des Roten Kreuzes o. ä. und ebenfalls eine Einstellung nach § 153 StPO bedeuten. Allerdings entscheidet das der Staatsanwalt oder der Verkehrsrichter und nicht das "Internet".

 

Gruß Michael

Zitat:

@ka-ruffi schrieb am 29. Mai 2016 um 18:42:08 Uhr:

Wenn ich der TE wäre würde ich morgen früh beim Anwalt auf der Matte stehen. Alles andere machts nur noch schlimmer.

Das Blöde bei diesem Ratschlag ist, dass bei einem Anwalt auf der einen Seite die andere Seite auch einen Anwalt nimmt. Und da Fahren ohne Fahrerlaubnis eine Straftat ist, könnte man auf der gegnerischen Seite auch auf die Idee kommen, nachträglich noch eine Anzeige zu fertigen.

Was mich noch interessiert ist, auf wen das Motorrad zugelassen ist und ob der Eigentümer gewusst hat, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis hat. Dann hätten wir eine weitere Straftat.

Weiterhin interessiert mich, warum man sich hier mit dem ersten Post derart entblödet. Erinnert mich an Alex.

Bin gespannt.

Themenstarteram 29. Mai 2016 um 19:27

Werde morgen mal mit einem Anwalt ein kleines Gespräch führen und schauen was er dazu sagt.

Nun noch die offenen Fragen für die, die es interessiert:

Versicherung wurde direkt nach dem Unfall benachrichtigt.

Das Moped ist auf mich zugelassen und negativ im Straßenverkehr bin ich auch noch nicht aufgefallen.

Schaden am Auto sind kleine Kratzer und Dellen an der vorderen und hinteren Tür und am Schweller.

am 29. Mai 2016 um 19:30

Zitat:

@mopedfisch schrieb am 29. Mai 2016 um 19:27:29 Uhr:

Schaden am Auto sind kleine Kratzer und Dellen an der vorderen und hinteren Tür und am Schweller.

Dellen im Schweller? :eek:

Das dürfte dann wohl auf eine Komplettlackierung der betroffenen Fahrzeugseite rauslaufen...

und was sagt der Autofahrer, sieht er die Schuld bei Dir?

Bisher noch nicht negativ aufgefallen? Seit das Motorrad auf Dich zugelassen ist, fährst Du vorsätzlich ohne gültige Fahrerlaubnis. Das ist kein Kavaliersdelikt.

Anwalt ist dann wirklich keine schlechte Idee.

Jetzt würd ich erstmal die Rechtsschutzversicherung fragen, ob sie den Anwalt bei einer vorsätzlichen Straftat bezahlt. Eine weiter Ausgabe für das Sparbuch bahnt sich an.

Themenstarteram 29. Mai 2016 um 19:46

Am Unfallort hab ich meine Schuld nicht eingesehen und er seine auch nicht. Wie so oft halt...

Zur Blödheit kommt die fehlende Einsicht.

Versuch Dich mit Ihm privat zu einigen, kommt ja auch drauf an wie alt das Auto ist,

und in wieweit er sich auskennt.

Das größte Übel wär, er geht nachträglich zur Polizei.

Ein Anwalt kann auch nur beraten. Er muss nicht sofort die gegnerische Seite verklagen. Die Beratung kostet natürlich Geld. Aber eine einstündige Beratung von einem Experten kann in diesem Fall eine lohnende Investition sein.

Die beste Idee ist sicherlich erst mal ne Beratung beim Anwalt.

Aber erklär mir mal bitte wie du auf die Idee gekommen bist, dir eine Maschine zu kaufen, die du gar nicht fahren darfst.

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