Unfall gehabt, wie ist eure Einschätzung (mit Bildern)
Hallo zusammen.
Hatte eben nen Unfall gehabt.
Beim 2 Spurigen abbiegen nach links befand ich mich auf der rechten Spur, der andere Links.
Im Fahrtverlauf wechselte die Dame von Links nach rechts und touchierte mich.
Ergebnis: Kotflügel beule, Stoßstange gerissen, Scheinwerfer gebrochen, leiche Delle in der Tür, Kratzer auf der Spiegelkappe, PDC Sensor reingefallen. Kratzer in der Felge.
Beim Gutachter war ich eben, RA Termin ist in 3 Stunden.
Wie seht ihr das Schadensbild? Werde auf jedenfall Fiktiv abrechnen.
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67 Antworten
So.... die Versicherung hat sich gemeldet. Und es ist wie es immer ist. (Allem Anschein nach ist nur bei mir immer so)
Von der Ursprünglichen Summer haben die 1200€ abgezogen. (Also ca. 20)
Lohn geht billiger, Teile gehen billiger usw.
Man gut das alles schon beim RA liegt. Versicherungen sind und bleiben Verbrecher.
RA wird entsprechend Reagieren und ggfls Klagen.
Nicht so schön.
Wer ist die Gegnerische?
Lippische Landesbra****** Versicherung
Ist deiner bei BMW scheckheftgepflegt?
Von der hab ich ja noch nie was gehört. Scheinen es ja nötig zu haben.
Lass dir nix gefallen. Was sagt der Anwalt?
Und hast schon repariert oder wartest noch ab?
Viele meinen immer mit nem Rechtsanwalt ist alles easy und läuft von selbst (zu seinen eigenen Gunsten). Allerdings ist das nicht so. Die Versicherungen haben genauso ihre Anwälte ...und bekommen in solchen Fällen auch sehr häufig Recht. Das ist für die wie "Fließbandarbeit".
Ich hatte so einen Fall auch schon mal dass es um Kürzung der Schadenshöhe ging die der eigene Gutachter ermittelt hat. Das waren auch knappe 1.000 Euro weniger. Die Aktion hat sich dann über 2 Jahre gezogen ...jede Menge Schriftverkehr und "Hin und Her" zwischen Anwalt, Versicherung, Anwalt der Versicherung usw. ...zwischendurch gab's sogar noch einen Termin beim Amtsgericht.
Und am Schluß hab ich noch irgendeine Rechnungsdifferenz von 21,- Euro oder so bekommen.
Fazit: Das ist gängige Praxis und man kann sich den Aufwand im Prinzip sparen, da man am Ende eh das bekommt was die gegnerische Versicherung zahlen "will".
Das würden die ja auch nicht machen wenn die Geschädigten da reihenweise Recht bekämen.
Die goldene Nase verdienen sich damit nur die Rechtsanwälte ...ohne die heutzutage ja eh kaum noch ein Kratzer abgewickelt wird.
Also Repariert ist er schon. Hab ihn grade abgeholt.
Was den Rest angeht.... Das ist irgendwie immer Schwierig zu beurteilen.
Aber es ist bei nicht das erste mal. Und ich kann soweit sagen, das ich bisher immer Recht bekommen habe.
Das was die machen, widerspricht der Auffassung des OLG Hamm. Nur leider halten sich nicht alle Amtsgerichte daran. Zum Glück haben die Versicherungen bisher immer Nachgegeben, sobald die Klage bei Gericht eingegangen ist. Schaun wa mal wie es jetzt hier aussieht.
Zitat:
@BigMäc schrieb am 8. März 2017 um 16:09:22 Uhr:
Fazit: Das ist gängige Praxis und man kann sich den Aufwand im Prinzip sparen, da man am Ende eh das bekommt was die gegnerische Versicherung zahlen "will".
Nö, so ist es nicht!
Ich habe 2,5 Jahre geklagt und sogar noch mehr raus bekommen als ursprünglich gefordert, da sie für die gesammte Zeit 5% über Basiszinsatz an Zinsen auf die Gesammtforderung zuzätzlich zahlen mussten.
Ich bin bisher auf keine Schäden sitzen geblieben.
LG Cali


