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Unbewusst zu wenige Kilometer versichert

Themenstarteram 20. Januar 2023 um 10:08

Hallo zusammen,

 

vorab:

Hier möchte niemand betrügen (mit dem Wort Betrug habe ich jetzt die Aufmerksamkeit aller Leser)  ;)

 

Haushalt mit zwei Fahrzeugen. Hauptfahrzeug PKW1 und Zweitwagen PKW2.

PKW1 wird zum Pendeln benutzt (=viele KM im Jahr) bei PKW2 ist der Fahrer schon in Rente (=wenige KM im Jahr)

 

Vor zwei Jahren geht der Fahrer von PKW1 auch in Rente, der PKW1 wird verkauft und es gibt im Haushalt nur noch PKW2.

Die jährliche versicherte Laufleistung wird nicht an die Versicherung gemeldet / angepasst. Es werden aber ab sofort mehr Kilometer gefahren als versichert.

 

Es kommt wie es kommen muss. Jetzt entsteht ein Steinschlag in der WSS und der PKW2 hat 10.000km mehr auf dem Tacho als er haben sollte / als versichert ist.

 

Was wird die Versicherung jetzt tun? Denn wir gehen mal davon aus, dass das in der Abwicklung des Glasschaden Thema werden wird und der Versicherungsnehmer möchte das auch nicht leugnen. Ist halt passiert und ist menschlich.

Ich vermute, dass der Schaden reguliert wird, und die Versicherung Prämie nachfordert. Da ich aber nur vermuten kann, frage ich mich, was kommen wird. Kann das jemand sagen?

 

Danke

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52 Antworten

Du vermutest richtig. Ich würde an deiner Stelle falls du eine Versicherung mit persönlicher Beratungsmöglichkeit hast diese wählen und anrufen oder mit dem Vertreter vor Ort das Thema besprechen.

Der zu zahlende Mehrbeitrag wird von der Entschädigungsleistung des Glasschadens in Abzug gebracht.

Für die Zukunft erfolgt eine Neuberechnung des Beitrages.

Als Strafe 2x,

Wie 2x?

Normal kenne ich das nur Nachberechnung und Neueinstufung, der Schaden wird normal reguliert.

War Spaß

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 20. Januar 2023 um 10:32:00 Uhr:

Wie 2x?

Normal kenne ich das nur Nachberechnung und Neueinstufung, der Schaden wird normal reguliert.

Aus welchem Grunde sollte denn die Versicherung voll regulieren und danach vielleicht noch der ausstehenden Mehrprämie hinterherlaufen?

..... je nachdem wann das Versicherungsjahr für den TE begonnen hat, könnte er ja 2000 bis 3000 km im neuen Jahr in Urlaub gewesen sein. Blieben nur noch 7000 km nachzumelden... :D

Wann wurde dann überhaupt zuletzt der Versicherung ein Kilometerstand auf Anfrage gemeldet?

Aber das macht den Bock wohl auch nicht fett!

Ich persönlich habe mir angewöhnt die Kilometerstände meiner Fahrzeuge jeweils zum Jahresende in einer Tabelle festzuhalten .... nur für mich intern:

da habe ich immer alles im Blick :D :)

Wie meistens ist Frage zu allgemein, darum nur rudimentär wie viele Versicherungen das handlen:

- in dem Jahr wo der Schaden gemeldet wurde wird die km-Leistung inkl. Beitrag entspr. der vorhandenen Unterlagen und Meldungen angepasst und dann für die nächsten Jahre gleich angenommen und gut is.

Jetzt müsste der TE schauen ob das zum tatsächlichem Fahrverhalten passt. Zu beachten ist die Abrechnungsweise der fraglichen Versicherung (km-Stufungen).

Manche Versicherungsverträge sehen sogar (noch) "Strafzahlungen" etc. vor. Da müssten die AKB's angeschaut werden...

Mal sehen was DEINE Versicherung macht

Zitat:

@germania47 schrieb am 20. Januar 2023 um 11:50:35 Uhr:

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 20. Januar 2023 um 10:32:00 Uhr:

Wie 2x?

Normal kenne ich das nur Nachberechnung und Neueinstufung, der Schaden wird normal reguliert.

Aus welchem Grunde sollte denn die Versicherung voll regulieren und danach vielleicht noch der ausstehenden Mehrprämie hinterherlaufen?

Das ist doch scheiß egal ob die das Verrechnen, obwohl ich sowas gar nicht mag, oder einzeln abrechnen.

Gute Versicherer und gute Versicherte machen das einzeln was ich ja besser finde.

Aber im Prinzip bleibt sich das gleich.

Es ging ja mehr darum ob die Stress machen. Nein, machen sie normal nicht.

"....und der PKW2 hat 10.000km mehr auf dem Tacho als er haben sollte / als versichert ist."

Das wären ja dann nach der Haltedauer von 2 Jahren gerade mal 5tkm pro Jahr zuviel gefahren.

Da wäre doch interessant zu wissen, welche jährliche Fahrleistung versichert wurde. Ist doch ein Unterschied, ob das 10tkm oder z.B. 20tkm waren.

Bei letzterem würde ich annehmen, dass hier vermutlich kaum etwas von Seiten der Versicherung beanstandet wird, wenn jetzt der genaue Km-Stand mitgeteilt wird. Mit einer Beitragsanpassung muss allerdings gerechnet werden.

Blöd nur, dass bereits 2023 ist. Ein Jahr vertan.

Stopp, sorry, mein Fehler. Es wurden ZU WENIGE statt zuviele km angegeben.

Bitte vergesst mein Geschwätz von gestern :-) Nachzahlen geht immer :-)

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