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Umstieg von Opel auf Subaru, offene Fragen
Hallo liebe Subaru-Gemeinde,
da mein Signum, den ich seit 13 Jahren fahre langsam anfängt anstrengend zu werden, muss ein neuer Untersatz her. Ich fahre eher wenig (8 - 10.000 km im Jahr) was bedeutet, dass die ganzen modernen Autos, die auf hohe Laufleistung in wenig Zeit konstruiert sind (Leasing-Fahrzeuge) erstmal mein Misstrauen genießen dürfen.
Ich liebäugel daher mit den "klassischen" Subarus bis 2009. (Impreza bis 07, Forester bis 08, legacy bis 09) vorzugsweise mit 2,0-benziner und unter 100.000 km. Aber woher nehmen und nicht stehlen? Mein Gefühl ist, dass jeder, der einen laufenden Subaru hat, den nicht so schnell abgibt.
Habt Ihr Tipps oder Hinweise für mich?
Beste Grüße, Tristan
PS: Was haltet Ihr von folgendem Angebot?
http://ww3.autoscout24.de/classified/279992346?asrc=st|as
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37 Antworten
@ Joergh: Was erwarte ich? Ich bin früher viel gefahren, wollte also ein bequemes, komfortables, leises Auto haben. Das hat der Signum zu 180% erfüllt. Durch einen Jobwechsel muss ich nun deutlich weniger Fahren, so das Langzeithaltbarkeit mehr in den Fokus rückt. Die heutigen Autos sind alle fürs Leasinggeschäft gebaut, d.h. hohe Laufleistungen in wenigen Jahren sind kein Problem, umgekehrt jedoch schon. Kaum ein modernes Auto hat noch Unterbodenschutz drunter. (Habe ich jetzt auch beim Corsa meiner Freundin gesehen, da muss auch noch welcher drunter gemacht werden)
Gleichzeitig wird alles immer mehr auf Kante konstruiert, was man auch an der Blechqualität und am Lack dieht. Wie empfindlich viele Autos heute auf Steinschläge reagieren und wie schnell die Bleche darunter rosten ist bei vielen Herstellern zu beobachten.
Der Signum scheint ein Auto aus der Übergangszeit zus ein, in 90% der Komponenten ist er robust und dauerhaft gebaut, in einigen Dingen jedoch kommt schon die neue Managementphilosophie durch. Antriebswellen und Koppelstangen sind Verschleißteile, und nach 13 Jahren ist der Lack speziell an den Schnittkanten im Unterbodenbereich wo der Auspuff läuft (hohe temperaturwechsel) am Ende und blättert an den Schnittkanten ab. Folge: Esrte Roststellen, allerdings noch ohne Substanzverzehr. Sprich: Der Wagen wird allmählich anstrengend. 2000€ müsste ich investieren. Frage: Macht das Sinn?
Alternativ: Ein Auto, das einfach funktioniert und dauerhaft ist und auch übersichtlich. Die ganzen neuen Autos, wo selbst ein Kompakt-Kombi Kameras und Sensoren braucht, um nicht anzuecken weil er übersichtlich wie ein Fennek-Spähwagen ist, kommt für mich prinzipiell nicht in Frage. Auch möchte ich keinen Hersteller dafür honorieren, das selbstverständliche Dinge wie Gurthöhenverstellung (BMW, Opel, SEAT) oder Einklemmschutz beim fensterheber (alle Autos aus dem VW-Konzern) eingepsart werden.
Daher dachte ich an die letzten Baujahre der "klassischen Subarus", die das alles erfüllen. Meine Überlegung war, mit einem solchen Auto 10 relativ problemfreie Jahre vor mir zu haben, bzw. wenn doch Probleme auftreten, diese schnell und günstig (weil Schrauberfreundlich) lösen zu können.
aus dem Kopf, ohne gross nachzulesen
- der Lack bei Subaru ist spätestens ab Baujahr 2006 schlechter geworden, Jahrgänge ab 2008 echt mies (siehe Hätschbäck Imprezas)
- waren es die vorderen Dreieckslenker die beim Impreza zurückgerufen wurden wegen Durchrostung? Auch hier irgendwas um Baujahr 2006 und folgende.
- irgendwann bei Einführung des Dieselmotors hat Subaru aufgehört Gasanlagen zu verbauen und zu verkaufen, also irgendwas ab 2008 oder 2009. Seitdem haben Subaruschrauber keine Ahnung mehr von den Anlagen, der Hersteller der Gasanlagen selber wurde aufgekauft, die Ersatzteilversorgung ist mies und schweineteuer.
Mein erster Rat: setz Dich mal in so einen Subaru rein der Dir auf dem Papier gefällt; wenn Dir der Retro-Plastik-Chic der 1980er Jahre gefällt, dann ist das was für Dich. Und das fehlen sämtlicher Assistenzsysteme, bis auf ABS, ist dann auch nur was für Puristen.
Und auch das meine ich ernst: einen 10 Jahre alten Subaru, der nochmal 10 Jahre ohne Probleme hält, den gibt es meiner Meinung nach nicht mehr.
Bei den von Dir verlinkten Angeboten ist es immer wichtig nachzufragen, wann und bei welcher Laufleistung der letzte Zahnriemenwechsel war. Mir egal was andere sagen, inklusive neuer Wasserpumpe, Umlenkrollen, Spanner bist Du an die 1000 Euro quitt für den Zahnriemenwechsel, diese Summe immer im Hinterkopf halten.
So der Zahnriemenwechsel stimmt also vom Preis her.
Die alten Subaru bis 2007 ( alle mit rahmenlosen Türen ) sind klasse in der Qualität.
Der Forester SH ab 2008 und der Impreza ab 2008 sind beim Schauen zu vernachlässigen.
Erst der neue Outback und der Levorg und Forester scheinen mir das Geld wieder wert zu sein.
Ein 06 Impreza oder Forry kannst du bestimmt noch min. 6 Jahre ohne große Probleme fahren.
Kommt natürlich auf die Laufleistung an.
Zitat:
@joergh-67 schrieb am 17. November 2015 um 13:27:07 Uhr:
aus dem Kopf, ohne gross nachzulesen
- der Lack bei Subaru ist spätestens ab Baujahr 2006 schlechter geworden, Jahrgänge ab 2008 echt mies (siehe Hätschbäck Imprezas)
- waren es die vorderen Dreieckslenker die beim Impreza zurückgerufen wurden wegen Durchrostung? Auch hier irgendwas um Baujahr 2006 und folgende.
- irgendwann bei Einführung des Dieselmotors hat Subaru aufgehört Gasanlagen zu verbauen und zu verkaufen, also irgendwas ab 2008 oder 2009. Seitdem haben Subaruschrauber keine Ahnung mehr von den Anlagen, der Hersteller der Gasanlagen selber wurde aufgekauft, die Ersatzteilversorgung ist mies und schweineteuer.
Mein erster Rat: setz Dich mal in so einen Subaru rein der Dir auf dem Papier gefällt; wenn Dir der Retro-Plastik-Chic der 1980er Jahre gefällt, dann ist das was für Dich. Und das fehlen sämtlicher Assistenzsysteme, bis auf ABS, ist dann auch nur was für Puristen.
Und auch das meine ich ernst: einen 10 Jahre alten Subaru, der nochmal 10 Jahre ohne Probleme hält, den gibt es meiner Meinung nach nicht mehr.
Bei den von Dir verlinkten Angeboten ist es immer wichtig nachzufragen, wann und bei welcher Laufleistung der letzte Zahnriemenwechsel war. Mir egal was andere sagen, inklusive neuer Wasserpumpe, Umlenkrollen, Spanner bist Du an die 1000 Euro quitt für den Zahnriemenwechsel, diese Summe immer im Hinterkopf halten.
Ich erinnere mich an die Stoffaustattung im Impreza Modell 06.... Vorher gab es ein schwarzes Wabenmuster auch auf den Sitzen. War jetzt nichts besonderes aber das was ab 06 zu sehen war! Konnte man als deutlichen Rückschritt erkennen
Zahnriemenwechsel bei meinem hätte inklusive aller Rollen und Wasserpumpe etwa 550€ ausgemacht, aufgrund der geringen Laufleistung (60.000km) ließ ich aber nur den Riemen wechseln, Rollen und Wasserpumpe blieben drinnen: 274€. Daher halte ich die 550€ durchaus realistisch. Allerdings ist meiner ein 2.5er-SOHC-Motor, der 2.0R-DOHC mag mehr kosten...
Grüße,
Zeph
Zitat:
@TheRealBlizzard schrieb am 16. November 2015 um 23:29:49 Uhr:
http://ww3.autoscout24.de/classified/280271090?pr=0&fromparkdeck=1
Habt ihr Tipps zu dem hier? Worauf müsste ich eurer Meinung nach da achten? Danke im Voraus! :-)
Hallo TE,
ich schau hier ab und zu mal rein
und melde mich eigentlich nur beim Thema T E L E F L E X,
der hat eine Teleflex-Gasanlage, lass es ... es sei denn, Du willst sie nicht benutzen und nicht bezahlen ...
Das war die mit Abstand verrückteste Zeit meines Autolebens, und das ist nett ausgedrückt ... wenn Du willst, gib mal "Probleme ecomatic Teleflex" o.ä. in die Suche ein ...
Alles Gute Dir und noch viel Erfolg !
prio
Interessant was ich hier lese. Ich hatte OBK MY05 und da war das Plastik auf dem Mitteltunnel gleich verkratzt. Bei Türgriffen innen ist Softlack abgegangen. ZMS hat gequietscht. Motor ab 5000 u/min laut. Windgeräusch ab 160 km/h, Sitzscharniere haben gerostet. Jetzt habe ich Legacy MY10 und nach 5 Jahren ist er wie neu. Ich habe erstes mal im Leben nach 5 Jahren kein Verlangen nach neuem Auto. Der neue OBK mit CVT ist mir zu lahm (fühlt sich wie ein 120 PS Auto) und die Windgeräusche ab 160 km/h sind zu laut. Ich habe gemessen und bei meinem Legacy bei 140 km/h 69-70 dB erst ab 180 wird es lauer. Die anderen Autos (Passat, Mondeo, Insignia, 3-er,C-Klasse W204) die ich in der Firma fahre haben bei 140 ca 73-74 dB. Einzig die C-Klasse ist ab 180 leiser. Das kann ich aber verschmerzen, da ich kein Vertreter bin und nicht auf der Autobahn lebe.
wollte mal auf 5 BMW oder E klasse umsteigen aber die Servicekosten sind mir zu groß und die ganzen Kameras, Sensoren. Wer soll die bezahlen, wenn die kaputt gehen. Bei deutschen Autos ist die Elektrik die meistens ausfällt.
1 Kumpel 5 BMW Kabelbaum in der Heckklappe gebrochen - 1200 €
2 Kumpel E-Klasse Steuergerät defekt 1000 €
alles Garantiefälle die ist auch irgendwann weg.
irgendwann ist es so das ein 10-15 jahre altes Auto ein W-Totalschaden wird weil der Digitaltacho kaputt ist.
Bis jemand kommt und weiß wie man einen gewöhnlichen tacho einbaut, wenn dieser für xy überhaupt noch verfügbar war..........