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Umfrage Tempolimit--> ja oder nein?

Themenstarteram 11. Mai 2007 um 7:31

Tempolimit ja oder nein

Hallo,

ich möchte mal dieses Thema mit einer Umfrage verknüpfen....generelles Tempolimit auf Autobahnen ja oder nein??

Da ich als Threadersteller keine Meinung vorgeben will,werde ich meine Position dazu in einem separaten Post schreiben....auf gehts;)

Ich bitte dabei um sachliche Postings zum Topic und keine Streitereien zu diesem durchaus kontrovers diskutierten Thema...

Grüße Andy

MT-Moderation

***Das Thema wurde geschlossen***

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Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 11. Mai 2007 um 7:31

Tempolimit ja oder nein

Hallo,

ich möchte mal dieses Thema mit einer Umfrage verknüpfen....generelles Tempolimit auf Autobahnen ja oder nein??

Da ich als Threadersteller keine Meinung vorgeben will,werde ich meine Position dazu in einem separaten Post schreiben....auf gehts;)

Ich bitte dabei um sachliche Postings zum Topic und keine Streitereien zu diesem durchaus kontrovers diskutierten Thema...

Grüße Andy

MT-Moderation

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Zitat:

Original geschrieben von Qarks

 

Zitat:

Original geschrieben von Qarks

Zitat:

Wechsle ins passende Umfeld und man wird Dir von denselben massiven Problemen mit schneller fahrenden Verkehrsteilnehmern berichten.

Rentner, Erzgrüne, Moralapostel, Co2 Fanatiker, Muttis, die zum Geburtstag mal auf die Autobahn dürfen :confused:

Was is denn das passende Umfeld?

Du hast noch Sicherheitsfanatiker & Regelfetischisten sowie die Klientel der Neider & Mißgünstigen (die letzten beiden existieren selbstverständlich in der Realität gar nicht;)) vergessen...:cool:

Zum Thema "Angst": Ein gesunder Respekt vor hohen Geschwindigkeiten ist durchaus wünschenswert, wie Wolf24 schon schrieb verhindert er nämlich die gnadenlose Selbstüberschätzung.

Wer allerdings aufgrund seiner eigenen verzerrten Wahrnehmung geradezu Panikattacken auf der AB bekommt, sollte diese meiden, bzw. das Führen eines KFZ prinzipiell ablehenen und nicht den anderen Teil der Verkehrsteilnehmer mit Gängeleien wie einem aTL drandgsalieren...

Warum bitteschön soll eine Mehrheit von "Fähigen", sich einer Minderheit von "Unfähigen" beugen, nur damit auch noch die letzte Schnarchnase nach eigenem Gutdünken gefahr-(und gedanken-)los auf der AB bräsig vor sich hindämmern kann...:rolleyes:

Aber wie schon öfters hier niedergeschrieben, viele der TL-Pros sind schlichte Glaubenskrieger (Tempolimit-Taliban:D), und ihr "großer Satan" ist die unlimitierte AB in D...

 

 

 

am 10. Dezember 2009 um 15:49

Das waren ja mal wieder einige interessante Beiträge heute...:D:rolleyes:

Besonders hervorzuheben sind die Reaktionen auf die diversen Schilderungen von gemeinsamen "Formationaflügen" auf der BAB. So eine partnerschaftliche Fahrt ist zuallerst ein Beweis dafür, daß es eben nicht nur Egoismus und Ignoranz auf den Straßen gibt, sondern auch Miteinander und Toleranz. Was kann es denn besseres geben, als gemeinsam mit anderen Menschen einfach nur ein Gefühl der Freude zu teilen, gemeinsam Spaß zu haben und obendrein auch noch nutzbringend zügig dem angestrebten Ziel näher zu kommen. Das sind positive Erfahrungen, die ich jedem anderen gönne, und über die ich mich mit ihm von Herzen freue.:)

Wer hauptsächlich mit Richtgeschwindigkeit unterwegs ist, der kann das natürlich schlecht aus eigener Aunschauung nachvollziehen - und das muß er auch nicht. Auch ich kenne Dinge, die zwar von vielen Menschen als positiv empfunden werden, die für mich aber keinen Reiz beinhalten. Trotzdem akzeptiere ich die Vorlieben anderer und es gelingt mir zumeist sogar, deren Freude zu teilen. Sowas sollte eigentlich völlig normal sein und das ist es auch. Leider jedoch, gibt es einige unrühmliche Ausnahmen. Manchmal fühlen sich nämlich bestimmte Individuen bemüßigt, das Verhalten ihrer Mitmenschen auf schäbige Art zu denunzieren. Nur weil sie selbst etwas nicht praktizieren - egal ob aus Desinteresse oder Unfähigkeit - versuchen sie es auch anderen zu verleiden. Wer hier nun Neid als Triebfeder vermutet, der liegt ganz genau richtig.:(

Für alle, die hier noch Zweifel hatten, haben dankenswerterweise die üblichen Verdächtigen dieses Themas abschließende Klarheit geschaffen. Besonderes Lob verdient hier der User Tempomat, welcher in seiner maßlosen Mißgunst über die Berichte einiger Mitdiskutanten sogar vergessen hat, seine Beiträge durch die Begriffe "Blutzoll" und "inhuman" zu bereichern.:mad:

Zitat:

Original geschrieben von Hadrian

 

Besonders hervorzuheben sind die Reaktionen auf die diversen Schilderungen von gemeinsamen "Formationaflügen" auf der BAB. So eine partnerschaftliche Fahrt ist zuallerst ein Beweis dafür, daß es eben nicht nur Egoismus und Ignoranz auf den Straßen gibt, sondern auch Miteinander und Toleranz. Was kann es denn besseres geben, als gemeinsam mit anderen Menschen einfach nur ein Gefühl der Freude zu teilen, gemeinsam Spaß zu haben und obendrein auch noch nutzbringend zügig dem angestrebten Ziel näher zu kommen. Das sind positive Erfahrungen, die ich jedem anderen gönne, und über die ich mich mit ihm von Herzen freue.:)

Das hab ich irgendwie überlesen.

Wurscht, ich liebe Formationsflüge :cool:

ich bin gegen ein tempolimit...hab mir gerade die letzten 5 seiten durchgelesen von euren Beiträgen..wirklich sehr unterhaltsam...

weiter so :) weiß gar nicht,wie man sich in einem forum aufregen kann,

über leute die man nichtmal persönlich kennt.wenn man bedenkt das diese

leute täglich in autos umherfahren,dann macht mir das ein wenig angst,

ob jetzt mit tempolimit oder ohne...

pronto.

Zitat:

Original geschrieben von Linus66

Weniger Aufregung und negativer Streß im Straßenverkehr für die überwiegende Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer.

Komisch den meisten Stress und Aufregung habe ich wenn ich ständig einen Blick auf den Tacho haben muß weil wegen ein paar Dödeln die unfähig sind langer als 100m mit konstanter geschwindigkeit zu fahren den Tempomaten nicht nutzen kann, vor,hinter und neben mir welche fahren deren nächstes Manöver kaum vorhersehbar ist und Abstand für die unnötiger Luxus sein muß ich ich wegen dem sch....Limit mich nach Vorne aus dem Staub machen kann.

Ohne Limit kann man sich durch eine solche Ansammlung, die dann eh seltener auftritt, locker durcharbeiten und sich dann mit einer etwas höheren Geschwindigkeit Luft nach hinten verschaffen. :mad: Bis zum nächsten Abschnitt dessen Limit unter 120 liegt da man dann unter Garantie von einigen die man kurz vorher überholte wieder einkassiert wird.

 

Den wenigsten Stress und Ärger habe ich wenn kein Limit mich daran hindert die Geschwindigkeit den Umständen anzupassen und ich mich nicht auf den Tacho sondern voll auf das Umfeld konzentrieren kann.Kurz gesagt, wenn ich weitgehend meinen Stiefel fahren kann wie ich will ist es am gemütlichsten.

Kein Stress und kein Ärger.

Zitat:

Original geschrieben von R 129 Fan

Zitat:

Original geschrieben von wolf24

... 

Angemessene Angst sorgt für angemessene Geschwindigkeitswahl und/oder Sicherheitstraining u.ä.!

Stimmt, aber wer bereits Angst hat schneller als 30 zu fahren gehört für mich nicht auf die Straße. Oder freust du dich darüber wenn einer mit 50 über die Autobahn zockelt, weil er bei 130 zittrige Hände kriegt ? :p

Nein, ich freue mich nicht, wenn er mit 50, über eine AB zockelt, wenn die Verkehrsverhältnisse das 3-5-fache zulassen! Vor allem denke ich, daß dieser Fahrer nicht nur für andere, sondern vor allem sich selbst eine Riesengefährdung darstellt!

 

Dennoch finde ich es wichtig, daß wir endlich davon abkommen Angst digital und absolut zu betrachten. Das Problem ist doch ganz einfach: Wie alle Gefühle erfüllt Angst eine wichtige Schutzfunktion! Allerdings nur, wenn wir diese auch nutzen, damit wir lernen, unsere Hände entsprechend den tatsächlichen Notwendigkeiten am Lenkrad souverän und angemessen zu bewegen, ein besserer Schutz darstellt, als LIMIT, LIMIT mit dem Mund zu brüllen und sich und andere daran zu hindern, ihren Angstpegel genauso zu kontrollieren, wie ihre Drehzahl!

 

Und wie doch aus vielen Beiträgen der Limitierer ersichtlich wird, versuchen sie, aus sehr niedrigen Wahrscheinlichkeiten, die bei V > 200 (oder > XYZ) für einen Unfall sprechen, hohe Wahrscheinlichkeiten zu konstruieren! Damit füttern sie aber ihr Angst, sprich Alarmsystem mit "Gefahr, Gefahr, Gefahr!"

 

Das folgende Gefühl auf diese kognitive Bewertung der Wirklichkeit ist Angst. Und da, wie aus den Sprüchen dieser Katastrophenpropheten ersichtlich, diese Angst nicht etwa genutzt wird um eine realistische Gefahreneinschätzung vorzunehmen oder die Fahrfertigkeiten zu verbessern, wird als Lösung nach nem Limit gerufen!

 

Daß aber auch in einem Limitbereich ein sehr plötzliches Ausweichmanöver mit einem Hightech-Fahrzeug plus entsprechender Fahrzeugbeherrschung erforderlich ist, wird von offensichtlich von einigen Leutchen gar nicht registriert! Macht doch mal mit nem Käfer von 65 ein plötzliches Ausweichmanöver a la Elchtest! :D

 

Denn warum passieren denn in vielen Limitländern, wie z.B. den USA so viel mehr Unfälle auf deren limitierten ABen?

Nur einige von vielen Gründen: Billigere Technik, schlechtere Fahrwerke. Schlechtere Fahrausbildung und Mama bedient beim Fahren im Van noch die Pampersschleudern oder Kaffeemaschine und konsumiert noch nebenbei die aktuellen Sops. 

 

Wer es nicht glaubt: Weshalb haben die Amis ihre Unfallzahlen bei uns durch spezielle Kurse nach dem Motto:"Safe driving in Germany!" drastisch gesenkt? Richtig, weil gelernt die Gefahren zu beherrschen, statt ihnen nur aus dem Weg zu gehen!

 

Wolf24, bekennender Angsthase, der bei 260 weniger Angst haben muss, daß ihm einer ins Heck fährt! ;) (Und vor dem die vor ihm fahrenden weniger Angst haben müssen, wenn er V 200 oder so fährt, als wenn er 100 fährt!)

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

Zitat:

Original geschrieben von Linus66

Weniger Aufregung und negativer Streß im Straßenverkehr für die überwiegende Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer.

Den wenigsten Stress und Ärger habe ich wenn kein Limit mich daran hindert die Geschwindigkeit den Umständen anzupassen und ich mich nicht auf den Tacho sondern voll auf das Umfeld konzentrieren kann.Kurz gesagt, wenn ich weitgehend meinen Stiefel fahren kann wie ich will ist es am gemütlichsten.

Kurz und bündig auf den Punkt gebracht: Der ideale, mittlere Stress mit dem wir genügend beim Fahren sind und auf alles fahrrelevante, selbstbestimmt und entsprechend den jeweiligen Notwendigkeiten angepasst fahren kann, ist's.

 

Nicht die bloße Geschwindigkeit als starre und häufig unnötige Regel ist das Problem!

 

An Gefahrenstellen, wo nicht vorhersehbare Gefahren lauern, ok > spezielles Limit!

 

Ansonsten regelt die Verkehrsdichte fast zwangsläufig die Tempi runter und besteht keine hohe Verkehrsdichte und keine spezielle Gefahrenstelle, bedarf es keines Limits! Und das ist auch keine neue Feststellung, die wurde hier schon X Mal und zwar zu Recht dargestellt!

 

Wolf24

 

Zitat:

Original geschrieben von Tempomat

Zitat:

Original geschrieben von wolf24

 

@Tempomat: Wann fängst Du eigentlich mal an sachliche Beiträge zu verfassen? Deine subjektiven Bewertungen der Beiträge, die dir nicht passen, interessieren mich nicht! Wen überhaupt? Ich kann mich an keine konkrete Antwort auf irgendjemandens Frage an Dich gelesen!

Aber schön, daß Du wieder zum Halsmuskeltraining, (Kopfschütteln), einlädst.

Meine Bitte an Dich. Setze mich bitte wieder auf Deine Ignor-Liste.

Es ist wohl fair und erlaubt, dass ich Dir mitteile, dass ich aufgrund Deiner Ansprache und früheren `Stellungnahmen´ NICHTS mit Dir zu tun haben möchte.

Also Dir kann man es ja nicht recht machen! Da ich mich aber lediglich ansatzweise Deinem Stil angepasst habe und ich Dir, wenn Du mit deinen Posts nur noch auf der Beziehungsebene agiertest, statt irgendwelche Sachbeiträge zu liefern,  lediglich einen Spiegel vorhielt, hättest Du eigentlich schreiben müssen:"Ich Tempomat, will aufgrund meiner eigenen Stellungnahmen und Ansprachen, nichts mehr mit mir selbst zu tun haben!" 

 

Dann hätte es wohl gepasst! Aber zu Deiner Beruhigung, Du hast mich davon überzeugt, daß es klug war, Dich von meiner Ignoreliste zu nehmen, denn sonst hätte ich nicht angemessen auf deine unsäglichen Diffamierungen reagieren können! 

 

Denn meine Moral lasse ich mir nicht von Leuten, die Unwahrscheinlichkeiten benutzen, um eine irrationale Emotionalisierung zur Erreichung ihrer egozentrischen Wünsche zu erreichen, vorschreiben! 

 

Wolf24, der sich immer über sachliche Beiträge freut!

 

P.S.: @Tempomat, kannst mir ja die bösen Beiträge, die ich angeblich über dich brachte, in ner PN mitteilen! Kann mich nämlich nicht entsinnen dich als Person beleidigt zu haben!

Zitat:

Original geschrieben von wolf24

 

Kurz und bündig auf den Punkt gebracht: Der ideale, mittlere Stress mit dem wir genügend beim Fahren sind und auf alles fahrrelevante, selbstbestimmt und entsprechend den jeweiligen Notwendigkeiten angepasst fahren kann, ist's.

Richtig. Und wer das nicht kann soll es entweder sein lassen oder schön brav mit 95 hinter den LKW RECHTS bleiben. :cool:

Angst ist ein Gefühl wie jedes andere auch, nur ist es bei uns negativ belegt... das hat man nicht und es ist ganz schlimm und wenn schon, dann wird es panisch selbstverstärkt oder von aussen bewusst geschürt. Sprich, dann ein anerzogener oder fremdbestimmt manipulativer Wahrnehmungsfehler. Nicht vergessen: Menschen in unserem "Kulturkreis" können alles mögliche... nur nicht normal und für sich selbst nützlich mit Gefühlen umgehen.

 

Wir drohen schon eine seltsame Kultur zu entwickeln - in der Lage, auf tlw. perfide Art in anderen Menschen negative Gefühle auszulösen und maßlos zu übersteigern, lustvoll genießend, schamlos ausnutzend... aber unfähig echte, wahre und damit positive Gefühle zu zeigen, damit umzugehen, sie anderen zu schenken... unfähig Gefühle zu kanalisieren, im rechten Maß wahrzunehmen und gegenüber anderen zu empfinden. Respektvoll, offen und ehrlich.

 

Was gilt denn heute bei vielen ein Mensch, der von Liebe spricht, Trauer oder Schmerz zeigt, Mitgefühl kennt, Menschen mag und Liebe kennt? Ja... er ist ein Depp, ein Träumer, ein Weichei. Am Ende weint er noch... das war´s dann.

Taff, wenn man das so sieht? Nein, beschämend... aber Schamgefühl und Tabu ist ja auch Mangelware?

 

Das ist das Handwerkszeug der spaltenden Limitianer - schlimm ist... bei mir und anderen Menschen, welche ihre Gefühle noch zulassen, nutzen, akzeptieren, damit positiv arbeiten und richtig erkennen wie kanalisieren können.. ihnen genau zuhören.. nutzt das ja nichts, aber... wie schon gesagt, ist der natürliche und hilfreiche Umgang mit Gefühlen in unserem "Kulturkreis" eine selten gewordene Fertigkeit und so fällt der Same des Ungleichgewichts viel zu oft auf fruchtbaren Boden (s.a. "Was regt mich auf" Thread).

Angst ist eigentlich ein uns beschützendes Gefühl und hat fast immer Macht über fast alle anderen Gefühle und den Verstand ohnehin (das ist ihr Sinn..) - und so ist das Klavier der Angst ein mächtiges Instrument, welches nur zu gerne von manchen Menschen rein eigennützig missbraucht wird... es kann jedes andere Gefühl und auch den Verstand ausschalten. Hier ganz klar und offensichtlich gespielt von spaltenden Limitianern (denn die rein emotionalen "Limitmitläufer", welche schon auf diese verwerfliche Tour angesprungen sind... erkennen ihren Gedankenfehler irgendwann und räumen ihn auch ein).

 

Bitte macht einen Unterschied zwischen denen welche spalten wollen und denen welche manipuliert (gespalten) wurden - das würde viel helfen, den Spaltern das zutiefst verwerfliche Handwerk zu legen.

 

Ich möchte lieber dazu ermuntern zu Geben - Verständnis, Toleranz, Wohlwollen, Gelassenheit, Sportsgeist und Ritterlichkeit. Ganz egal ob nun schneller oder langsamer Pilot. :)

 

 

Formationsflug, Spass, Erfolg - warum muss Erfolg denn weh tun, warum darf gute Arbeit nicht auch Spass machen, warum dürfen Menschen kein Glück dabei empfinden?

Wie krank muss man tief in sich drin sein, wie verbittert... wenn man davon die Krätze bekommt? :confused:

Hier wird nicht gelacht... entlarvend?

 

am 11. Dezember 2009 um 7:45

Es ist schon famos, was sich so manche Lobbyisten-Gruppen alles einfallen lassen, um ein unsinniges Tempolimit zu rechtfertigen.

Um so schöner ist es, wenn es einigen Leuten gelingt diese Lügen aufzudecken.

So wird ja auch gerne der steigende CO2-Ausstoß und die daraus resultierende Klimaerwärmung als Grund für ein Tempolimit angeführt....

Aber lest selbst und schmunzelt, wenn Ihr hier klickt ;)

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Zitat:

Original geschrieben von les-bleus

 

was für eine Arroganz und Egoismus!!! Da wundert mich gar nix mehr

Die Frage, ab wann man "schnell" unterwegs ist, ist arrogant und egoistisch? Warum?

Im Gegensatz zu Dir bin ich allerdings in der Lage, die Frage zu beantworten. "Schnelles Fahren" ist der Zustand zwischen durchschnittlichem und zu schnellem Fahren. "Schnelles Fahren" läßt sich nicht exakt quantifizieren, denn ein Tempo, das in der einen Sitouation durchschnittlich ist, kann in anderen Sitouationen an derselben Stelle auch schnell, zu schnell, langsam oder zu langsam sein.

Ich erinnere mich da an eine Sitouation, wo manche Leute echt mit 50 oder noch mehr km/h über die zum Glück recht wenig befahrene Autobahn gerast sind. An der selben Stelle hat ein Schleicher vor Kurzem mit Tempo 190 die linke Spur blockiert.

Interessant wie durch weglassen doch Aussagen verdreht werden. Ich hatte mich vor über 1000 Seiten hier ausgeklinkt da eh nix Neues mehr zu erwarten war. Was ich aber jetzt hier finde ist nur noch peinlich. Vor allem aber dass Menschen die Teilnahme am Verkehr abgesprochen wird, nur weil sie eine anderes Stress- oder Geschwindigkeitsempfinden haben.

Schlimm finde ich, dass Menschen, die so was schreiben am Ende auch noch tatsächlich dieser Überzeugung sind. Kein Wunder das insbesondere hier in Deutschland ein Klima der Kälte herrscht - es scheint viele zu geben die so denken und handeln....ein Beleg ist ja auch der Stand der Umfrage und der vielen Beiträge hier.

Wann jemand schnell unterwegs ist, ist übrigens so individuell wie die Anzahl der Verkehrsteilnehmer... und damit eine an sich sinnlose Frage, denn sie führt zu keinem eindeutigen Ergebnis.

btw.. leider verbringe ich mindestens zwischen 70 und 80tkm im Jahr auf der Autobahn.... bei so mancher lebensgefährlichen Situation denke ich an diese Diskussion hier und an die Beiträge so mancher Schreiber....no comment

@ smolli 123:

Die von Dir bei wikipedia zitierte DEKRA-Studie gibt es nicht - bzw. deren Untersuchungen lassen nicht die Aussage zu, dass auf "unterschiedlichen Autobahnabschnitten mit und ohne Tempolimit keine Unterschiede hinsichtlich der Häufigkeit oder Folgen von Unfällen feststellbar" sind.

Im Jahr 2008 starben auf deutschen Autobahnen 2,1 Menschen/1 Mrd. Fahrzeugkilometer. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich im oberen (positiven) Drittel. Internationale Vergleiche sind jedoch aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen (Infrastruktur, Fahrzeugtechnik, Überwachung etc.) nicht wirklich aussagekräftig.

Auf den dauerhaft unlimitierten Strecken und Abschnitten mit temporärem bzw. variablem Tempolimit starben ca. 2,4 Menschen/1 Mrd. Fahrzeugkilometer.

Auf den dauerhaft limitierten Abschnitten starben ca. 1,6 Menschen/1 Mrd. Fahrzeugkilometer.

Dauerhafte Limits werden z.Zt. prophylaktisch oder an bekannten Gefahrenschwerpunkten verhängt, also auf per se "unsichereren" Strecken.

Nach Ansicht vieler Gegner eines allgemeinen Tempolimits sorgt die Möglichkeit der freien Geschwindigkeitswahl für eine erhöhte Aufmerksamkeit (auch und gerade bei hohen Geschwindigkeiten) und hilft so, Unfälle (mit Personenschäden) zu vermeiden.

Streckenbeeinflussungsanlagen, die Limits variabel den Situationen angepasst darstellen, können nach Ansicht der DEKRA bis zu 30 % Tote auf Autobahnen vermeiden.

Es stellt sich also die Frage, weshalb die Strecken, die per se sicherer sein sollten als die aktuell dauerhaft limitierten Bereiche ein höheres Risiko für tödliche Unfälle aufweisen!

Obwohl oder weil sie technisch bzw. menschlich variabel reguliert werden?!?

Es wird von den Gegnern eines allgemeinen Tempolimits bemängelt, dass in keiner Statistik erfasst wird, bei welchen Geschwindigkeiten (tödliche) Unfälle (mit Personenschäden) passiert sind und demnach nicht klar sei, ob bei Geschwindigkeiten > 130 km/h (überhaupt oder mehr) derartige Unfälle passieren. Das ist richtig, allerdings wird eine höhere Geschwindigkeit von allen ernsthaften Verkehrswissenschaftlern als wichtiger Risikofaktor für die Schwere der Verletzungen angesehen (s.a. unten).

Natürlich ist das schnelle Fahren per se nicht zwangsläufig gefährlich. Allerdings zeigt die Realität ganz offensichtlich, dass es auf den Strecken, auf denen zumindest die Möglichkeit besteht, legal schneller (als z.B. 130 km/h) fahren zu können, öfter zu Fehleinschätzungen mit tödlichen Folgen führt als auf limitierten Strecken.

Selbstverständlich sind Autobahnen die sichersten Straßen, und erfreulicherweise nahm die Zahl der tödlichen Unfälle auch hier in den letzten Jahren deutlich ab. Dennoch wäre eine weitere und stärkere Senkung der tödlichen Unfälle erstrebenswert .

Die Ergebnisse vieler Untersuchungen haben gezeigt, dass eine Senkung der Durchschnittsgeschwindigkeit um 1 % zu 5 % weniger tödlicher Unfälle führt. In Deutschland sollten danach mit einem Tempolimit zwischen 100 und 130 km/h 20 - 40 % weniger Tote auf Autobahnen möglich sein.

Wenn man die Zahlen von 2008 zu grunde legt, egäben sich 140 weniger Tote, wenn die Rate von 1,6 Tote/1 Mrd. Fahrzeugkilometer im gesamten Netz erreicht worden wäre. Damit wäre Deutschland auch im internationalen Vergleich unter den Top 3!

Erschreckender Weise hat in den letzten Jahren die Zahl der Schwerstverletzten (im gesamten Straßenverkehr!), die in den Statistiken nicht gesondert erfasst wird, nicht abgenommen. Hierzu gibt es einen interessanten Artikel von der bast . Er geht darin zwar primär um methodische Fragen, dennoch entält er einige relevante Informationen zum Thema Geschwindigkeit und Verletzungsrisiko.

Von der etsc gibt es grundlegende Informationen zu diesem Thema - inkl. entsprechender Sekundärliteratur.

Natürlich sprechen neben der erhöhten Sicherheit auch noch weitere Argumente für ein allgemeines Tempolimit - z.B. Ressourcenschonung und Verringerung der CO2-Emissionen.

Wenn Du aufgrund der gehackten mails den Einfluss des Menschen auf die Klimaveränderung als ausgeschlossen erachtest, so ist das Dein gutes Recht. Ob das den Tatsachen entspricht, ist jedoch eine andere Frage.

Viele Grüße, südwikinger

Nach der heutigen Meldung ist die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Vorjahr bis jetzt um 10 % gesunken und liegt auf dem niedrigsten Stand seit 1950. Die Zahl der Verletzten liegt um 4 % unter dem Stand des Vorjahres. Soviel denn dazu :D .

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