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Umfrage Tempolimit--> ja oder nein?
Tempolimit ja oder nein
Hallo,
ich möchte mal dieses Thema mit einer Umfrage verknüpfen....generelles Tempolimit auf Autobahnen ja oder nein??
Da ich als Threadersteller keine Meinung vorgeben will,werde ich meine Position dazu in einem separaten Post schreiben....auf gehts;)
Ich bitte dabei um sachliche Postings zum Topic und keine Streitereien zu diesem durchaus kontrovers diskutierten Thema...
Grüße Andy
MT-Moderation
***Das Thema wurde geschlossen***
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Beste Antwort im Thema
Tempolimit ja oder nein
Hallo,
ich möchte mal dieses Thema mit einer Umfrage verknüpfen....generelles Tempolimit auf Autobahnen ja oder nein??
Da ich als Threadersteller keine Meinung vorgeben will,werde ich meine Position dazu in einem separaten Post schreiben....auf gehts;)
Ich bitte dabei um sachliche Postings zum Topic und keine Streitereien zu diesem durchaus kontrovers diskutierten Thema...
Grüße Andy
MT-Moderation
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127892 Antworten
Hallo
ESP im Sportwagen ist kein muss,wenn der richtige Fahrer damit unterwegs ist.....denn ein Sportwagen hat durch die entsprechende Bereifung und den niedrigen Schwerpunkt (wenn die fahrbahnverhälnisse OK sind) genug Reserven um in kundiger Hand auch ohne ESP einen so hoch gesteckten Grenzbereich zu haben das die meisten die ESP Lampe niemals sehen werden;)
ESP macht aber hochgradig Sinn in den hochbauenden Minivans mit schmalen Ganzjahresreifen oder in der vollbeladenen Familienkutsche wo der Fahrer die Lastzustände in Kurve oder im nicht hoch liegenden Grenzbereich unterschätzt und ohne ESP schnell mal in den Gegenverkehr kippt oder schleudert....ESP macht bei der breiten Masse von ganz normalen Alltagskaleschen die täglich die Strassen bevölkern hochgradig Sinn....denn die wenigsten wissen wie man richtig bremst,wie man richtig lenkt und was ein
KAMMSCHER KREIS ist;)
der Sportwagen stellt da ganz sicher wie der Tec Doc anschaulich ausführte in der Hand der richtigen Autofahrer das geringste Problem da;)
ESP hat aus den oben genannten Gründen (breite Masse der Alltagsautos) einen enormen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet,ein Allheilmittel ist es indes nicht.
auf einer Wasserlache oder einem anderen unkontrollierten Fahrzustand ist im übrigen das wichtigste Mittel was hilft auskuppeln und damit Vortriebskräfte/Antriebskräfte wegnehmen und den Rädern damit maximale Seitenführungskraft zu geben.....dreht der Wagen dennoch ein ist ein Vollbremsung um Geschwidnigkeit vor einem Einschlag abzubauen das Mittel der Wahl,Gegenlenken ist meist heikel denn sowie der Reifen wieder Grip hat baut sich der Lastwechsel in Gegenrichtung auf und man fliegt schnell ab....schaut man mal beim Motorsport die Regenrennen an wird das schön anschaulich,bei einem Dreher bremst der Pilot seinen Renner erstmal komplett ab und und startet dann wenn er sich orientiert hat neu;)
ein TL würde auch wenn es kein ESP gäbe wenig Sinn machen,denn das ESP wird meist bei Geschwindigkeiten benötigt die weit unter 130km/h liegen;)
mfg Andy
Zitat:
Original geschrieben von TheRealRaffnix
Zitat:
Original geschrieben von R 129 Fan
ESP nicht merken ? Ich habe das sehr wohl gemerkt, als ich Dorftrottel eine gefährliche Kurve auf dem Weg zum Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen mit 50 statt der angeordneten 30 heruntergestocht bin :rolleyes:. Ohne ESP - gute Nacht. Aber wer dieses Bremsen und regeln nicht merkt ist, sorry, schon scheintot.
Sehr nett geschrieben, danke. Ich habe nie geschrieben, dass ich Eingriffe vom ESP nicht merke. Ein Ausbrechen des Fahrzeugs wird verhindert und in einer Rechtskurve die man zu schnell nimmt das Rad hinten rechts eingebremst - nur ist da so viel auch nicht rauszuholen und sehr sehr schnell Schluss mit dem physikalisch machbaren.
Aber schön, dass du so genau weißt, was dort ohne ESP passiert wäre.
Das war gestern. Schon seit einiger Zeit gehört zu vielen ESP-Systemen eine sogenannte "Understeering Control Logic".
Zuerst wird das Gas weggenommen. Dann wie bei traditionellem ESP das kurveninnere Hinterrad und wenns immer noch nicht reicht, werden beide Vorderräder gebremst.
Mithin genau das, was beim Fahrsicherheitstraining vermittelt wird. Beim Untersteuern bremsen um Tempo rauszubekommen. Da kommt es auch nicht mehr drauf an, dass die Vorderräder ja schon mit der Seitenführung allein überfordert sind. Tempo raus durch Bremsen hilft weitaus mehr. Darüber hinaus bekommt man durch Bremsen ja auch mehr Druck auf die Vorderachse.
Vieleicht denke ich hier zu sozial, aber es geht doch nicht darum hier schnelle "Rundenzeiten" zu erreichen.
Ee geht darum, dass wohl 98% der Autofahrenden Bevölkerung keine Vollprofis sind.
Das ist nicht mehr nur eine gezähmte Raubkatze, ein modernes "Standard"Auto ist eine Raubkatze mit Plastikgebiss auf Sondennahrung, was ich richtig finde. Man hat ja schließlich die Wahl, was man kauft.
Schließlich soll dass Auto die zwei Mal im Jahr helfen, wo der durchschnittliche 15000km/Jahr-Fahrer in eine Notsituation kommt und mit guter Chance falsch reagiert.
Zitat:
Original geschrieben von citius
Es geht darum, dass wohl 98% der Autofahrenden Bevölkerung keine Vollprofis sind.
Naja, aber Vollpfosten sind es auch nicht ;) Ich denke, dass die Mischung aus geringer Anzahl von Vollpfosten und zunehmender Zahl der elektronischen Helferlein für das kontinuierliche Sinken der Unfallzahlen verantwortlich ist.
Nichts desto trotz: ob eine generelle Limitierung die Unfallzahlen noch drastischer senken würde, bezweifle ich persönlich. Demnach dürfte es in den Limitierten Ländern ja gar keine Unfälle mehr geben...
Zitat:
Original geschrieben von tec-doc
Ich wette meinen Arsch, damit sinken die Unfallzahlen erdrutschartig und nicht evtl. weil und überhaupt blabla im Rundungsfehlerbereich durch einen Technikfurz :)
Gefahrenschwerpunkt Landstraße
Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Getöteten auf Autobahnen stärker ab als in Ortschaften oder auf Landstraßen. Auf Autobahnen kamen 602 Menschen ums Leben, was einen Rückgang um 6,7 Prozent bedeutet. Auf den Landstraßen waren es 3012 (minus 1,6 Prozent) und auf Straßen in Ortschaften 1335 (3,5 Prozent). Die meisten Todesopfer im Straßenverkehr gibt es nach wie vor auf Landstraßen: 2007 waren es 61 Prozent aller Getöteten.
Unfallstatistiken
Laut ADAC Unfallforschung ist das zudichte, unangepasste Auffahren von Pkw Fahrern die fünfhäufigste Unfallursache mit Personenschäden.
Diese Daten decken sich weitgehend mit der Unfallstatistik des statistischen Bundesamtes. Über 50.000 PKW-Unfälle im Jahr 2007 waren auf Kollisionen mit einem vorausfahrenden Fahrzeug zurückzuführen. Das entspricht rund 16% aller Unfälle. Zu dichtes Auffahren zählte dabei speziell auf der Autobahn und Innerorts zu den häufigsten Unfallursachen.
Wie im Vorjahr wird auch in diesem Jahr die Zahl der Getöteten auf Autobahnen voraussichtlich stärker abnehmen als auf Landstraßen oder innerörtlichen Straßen. Weiterhin rückläufig seien 2008 Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit oder unter Alkoholeinfluss, hieß es.
So, wo sollen denn da die erdrutschartigen Zahlen herkommen mit dem ATL, wenn Geschwindigkeit überhaupt nicht die häufigste Ursache ist? Krank fahren und drängeln werden die Leute auch mit ATL - das dürfte sogar noch zunehmen, weil dann die Leute meinen, mit 130 permanent die linke Spur blockieren zu dürfen, weil ja eh keiner schneller fahren darf. Das ist für viele so ein wahnsinniger Aufreger, dass sie da entweder rechts vorbeiziehen oder 2m an den Kofferraum ranfahren.
Zitat:
Original geschrieben von citius
Das war gestern. Schon seit einiger Zeit gehört zu vielen ESP-Systemen eine sogenannte "Understeering Control Logic".
Zuerst wird das Gas weggenommen. Dann wie bei traditionellem ESP das kurveninnere Hinterrad und wenns immer noch nicht reicht, werden beide Vorderräder gebremst.
Mithin genau das, was beim Fahrsicherheitstraining vermittelt wird. Beim Untersteuern bremsen um Tempo rauszubekommen. Da kommt es auch nicht mehr drauf an, dass die Vorderräder ja schon mit der Seitenführung allein überfordert sind. Tempo raus durch Bremsen hilft weitaus mehr. Darüber hinaus bekommt man durch Bremsen ja auch mehr Druck auf die Vorderachse.
Was genau das ist, was ich geschrieben habe: Fährst du zu schnell in die Kurve, hilft dir das ESP auch nicht mehr. Irgendwann wirft das auch nur noch den Rettungsanker, wenn der Fahrer dann nicht schon lange auf der Bremse steht, und es geht geradeaus in die Leitplanke.
Zitat:
Original geschrieben von TheRealRaffnix
Was genau das ist, was ich geschrieben habe: Fährst du zu schnell in die Kurve, hilft dir das ESP auch nicht mehr. Irgendwann wirft das auch nur noch den Rettungsanker, wenn der Fahrer dann nicht schon lange auf der Bremse steht, und es geht geradeaus in die Leitplanke.
Das streite ich auch nicht ab. Hirnloses Brettern führt nach wie vor zum Abflug.
3000 Landstraßentote gegen 600 Autobahntote sind schon sehr deutlich. Naja so wie manche Bäume auch ausschauen...
Ich denke (ohne da genaue Zahlen zu haben zu haben - hat die wer?) gut die Hälfte der Toten von Leuten unter 25 Jahren gestellt wird und bestimmt 3/4 in Klein- und älteren Kompaktwagen die Opfer waren. So die "klassischen" Diskounfaller. Ein mit 5 Leuten vollgestopfter alter Ford Ka oder so.
Nix gegen den Ford Ka jetzt, aber da gabs erst letztes Jahr bei uns einen tragischen Unfall, wo 3 junge Menschen starben, weil sie mit (Polizeibericht) gerade mal gut 50kmh frontal in eine Hauswand fuhren. Sicherlich hätte da auch anschnallen geholfen, aber der Ford sah schon ziemlich übel aus.
Fährt man mit einem neuen A6 gegen so eine Wand, und ist angeschnallt, dann dürfte man in der Regel aus eigener Kraft mit einem Schock aussteigen.
Gerade auf Landstraßen ist verdammt viel vermeidbar. Regeln aufstellen hilft da eber wohl eher wenig.
Dennoch sind die Verkehrstodeszahlen geradezu lächerlich niedrig gegenüber den Sterbefällen aufgrund von Alkohol und Tabak. Jeder starke Raucher sollte erstmal das Rauchen einstellen, bevor er mehr Sicherheit im Straßenverkehr fordert. Statistisch brächte das mehr.
Zitat:
Original geschrieben von citius
Mithin genau das, was beim Fahrsicherheitstraining vermittelt wird. Beim Untersteuern bremsen um Tempo rauszubekommen. Da kommt es auch nicht mehr drauf an, dass die Vorderräder ja schon mit der Seitenführung allein überfordert sind. Tempo raus durch Bremsen hilft weitaus mehr. Darüber hinaus bekommt man durch Bremsen ja auch mehr Druck auf die Vorderachse.
Zusätzlich ist der Vorteil des ESP dabei das es gezielt nur die hinteren Bremsen ansprechen kann und so Tempo rausnehmen kann ohne die Vorderräder zusätzlich zu belasten
Der Große Vorteil von ABS & ESP gegenüber selbst den besten Fahrern ist das diese Systeme jedes Rad einzeln optimal abbremsen können.Der Fahrer muß sich beim Bremsen an der Haftgrenze des Reifens orientieren der die geringst Haftung hat,dadurch wird viel Verzögerungspotential verschenkt.
Ohne es gesehen zu haben, weil es erst noch kommt:
Zitat:
Einsatz auf der Überholspur - Polizeijagd auf Raser
Auf den Autobahnen herrscht ein Verdrängungswettbewerb auf Leben und Tod. Mehr als 4.500 Menschen kamen im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen in Deutschland ums Leben. Häufige Ursachen: zu hohe Geschwindigkeit und zu wenig Abstand zum Vordermann. Im Kampf gegen Temposünder rüstet die Polizei auf. Mit High-Tech-Radargeräten und zivilen Motorrädern mit modernster Videotechnik geht es den Verkehrsrowdys an den Kragen. Trotz höherer Bußgelder und Strafen - seit dem 1. Februar 2009 werden Raser und Drängler mit bis zu 680 Euro, vier Punkten und drei Monaten Fahrverbot bestraft - verzeichnet die Polizei eine zunehmende Gewaltbereitschaft der Autofahrer.
Die Gründe der Raser sind vielfältig, ob aus Zeitnot oder reiner Lust am Tempo - dass sie mit ihrem Verhalten andere Verkehrsteilnehmer gefährden, sehen nur die Wenigsten. Schon gar nicht die selbsternannten 'Herren der Straße' - die mit Tempo 300 auf zwei Rädern über den Asphalt jagen.
SPIEGEL TV Extra berichtet über den alltäglichen Sittenverfall auf den Straßen und den Kampf der Hüter von Recht und Ordnung.
Gleich auf Vox.
Ich wette, dass einige Raser noch langsamer als 130 fuhren.
Zitat:
Original geschrieben von andyrx
Hi
ich habe in den letzten Jahren trotz 70.000km per anno bei meinen modernen Audis niemals das ESP Lämpchen zu Gesicht bekommen ausser beim anfahren auf Glätte oder Nässe;)
Das ABS hab ich auch nur 2-3 mal bemerkt im den Jahren;)
Ich weiss ich habe es an Bord und es gibt mir eine gewisse Beruhigung (wie eine gute Versicherung) aber ich weiss auch das ich es so gut wie nie benötige.....denn falls ich es benötige habe ICH vorher etwas falsch gemacht;)
fahren unter Hilfe von ESP wäre unverantwortlich,denn es würde einen Grenzbereich erweitern den man niemals freiwillig aufsuchen sollte;)
wenn bei meinen RX-7 tatsächlich mal der Popo leicht wird,hab ich das vorher einkalkuliert und weiss es zu meistern bzw. wa sich zu tun hab....wenn nicht hab ICH was falsch gemacht und bin nicht geeignet dieses Fahrzeug zu führen;)
aber das ist eventuell ein eigenes Thema was man separat besprechen sollte oder ich muss die Umfrage erweitern auf die Frage TL für Autos ohne ESP ja/nein;)
mfg Andy
Waren die Audis Quattros?
Meinemm Frontkratzer entlocke ich sogar auf trockenem Grund ein gelbes Blinken. Meistens in den Kurven zu den Auffahrten der Stadtautobahn. Da scharrt das kurveninnere Rad.
Ich habe das ESP aber tatsächlich schonmal herausgefordert. Einmal in einer engeren Kurve bei Regen - ich war erstaunt, wie schnell das ESP den Wagen fing, der ging doch nur n bissl quer - und einmal, als einer mit Anhänger meinte, die vom, Schneematsch geräumte mit 110 km/h zu blockieren.
Ich musste aber auch einmal feststellen, dass ich die komplette Breite der Autobahn brauchte, trotz ESP. Will garnicht wissen, wo ich dann ohne gelandet wäre.
Zitat:
Original geschrieben von Omega-OBA
<- Fluch oder Segen? ->
Versetzen wir uns einmal in folgende Situation:
Eine Kolonne fährt links auf tempolimitfreier Strecke an der LKW-Kolonne mit 150-160 Sachen dahin. Wie es halt so ist, die Sicherheitsabstände sind nicht gerade normgerecht, also zu gering.
Was ist nun der Grund für diese Unterschreitung des notwendigen Sicherheitsabstandes? Ist diese Sorglosigkeit für das zu dichte Auffahren nicht auch dem Vertrauen in die kleinen Helferlein geschuldet?
Definitiv nein. Die Unterschreitung der Sicherheitsabstände kommt daher, dass sich jeder auf seinen Vorderman konzentriert. Dabei realisiert man weniger die reelle Geschwindigkeit. Man hat kaum Differenzgeschwindigkeit zum Vorderman und fühlt sich dadurch sicher.
Ich denke an meine Helferelein, wenn sie arbeiten. (inneres Kurvenrad scharrt ->ASR, Vollbremsung wegen Spurwechselidiot -> ABS)
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
ja,
aber er meinte auf der strasse nicht auf der wiese. :)
Beton strassen gibts aber auch, hmm da war abs besser? Kann schon sein, ja.
3L
Wenn BMW seiner Launch Control 10% Schlupf einprogrammiert, weil dies die optimale Art des Beschleunigen ist, denke ich mal, total naiv natürlich, dass etwas Schlupf beim Bremsen auch ganz gut ist und bestimmt besser, als 100% Schlupf.
Zitat:
Original geschrieben von patti106
Die Unterschreitung der Sicherheitsabstände kommt daher, dass sich jeder auf seinen Vorderman konzentriert. Dabei realisiert man weniger die reelle Geschwindigkeit. Man hat kaum Differenzgeschwindigkeit zum Vorderman und fühlt sich dadurch sicher.
Ja,
in der Kolonne ist die Differenzgeschwindigkeit praktisch 0,
also quasi harmloser Stau.
Das ist das Fatale, wenn unnötigerweise starre Tempolimits verhängt werden.
Kaum einer realisiert, dass die Verkehrssituation latent gefährlich ist.
Zitat:
Original geschrieben von andyrx
Hi
ich habe in den letzten Jahren trotz 70.000km per anno bei meinen modernen Audis niemals das ESP Lämpchen zu Gesicht bekommen ausser beim anfahren auf Glätte oder Nässe;)
Das ABS hab ich auch nur 2-3 mal bemerkt im den Jahren;)
Ich weiss ich habe es an Bord und es gibt mir eine gewisse Beruhigung (wie eine gute Versicherung) aber ich weiss auch das ich es so gut wie nie benötige.....denn falls ich es benötige habe ICH vorher etwas falsch gemacht;)
fahren unter Hilfe von ESP wäre unverantwortlich,denn es würde einen Grenzbereich erweitern den man niemals freiwillig aufsuchen sollte;)
wenn bei meinen RX-7 tatsächlich mal der Popo leicht wird,hab ich das vorher einkalkuliert und weiss es zu meistern bzw. wa sich zu tun hab....wenn nicht hab ICH was falsch gemacht und bin nicht geeignet dieses Fahrzeug zu führen;)
aber das ist eventuell ein eigenes Thema was man separat besprechen sollte oder ich muss die Umfrage erweitern auf die Frage TL für Autos ohne ESP ja/nein;)
mfg Andy
Waren die Audis Quattros?
Meinemm Frontkratzer entlocke ich sogar auf trockenem Grund ein gelbes Blinken. Meistens in den Kurven zu den Auffahrten der Stadtautobahn. Da scharrt das kurveninnere Rad.
Ich habe das ESP aber tatsächlich schonmal herausgefordert. Einmal in einer engeren Kurve bei Regen - ich war erstaunt, wie schnell das ESP den Wagen fing, der ging doch nur n bissl quer - und einmal, als einer mit Anhänger meinte, die vom, Schneematsch geräumte mit 110 km/h zu blockieren.
Ich musste aber auch einmal feststellen, dass ich die komplette Breite der Autobahn brauchte, trotz ESP. Will garnicht wissen, wo ich dann ohne gelandet wäre.
Zitat:
Original geschrieben von Omega-OBA
<- Fluch oder Segen? ->
Versetzen wir uns einmal in folgende Situation:
Eine Kolonne fährt links auf tempolimitfreier Strecke an der LKW-Kolonne mit 150-160 Sachen dahin. Wie es halt so ist, die Sicherheitsabstände sind nicht gerade normgerecht, also zu gering.
Was ist nun der Grund für diese Unterschreitung des notwendigen Sicherheitsabstandes? Ist diese Sorglosigkeit für das zu dichte Auffahren nicht auch dem Vertrauen in die kleinen Helferlein geschuldet?
Definitiv nein. Die Unterschreitung der Sicherheitsabstände kommt daher, dass sich jeder auf seinen Vorderman konzentriert. Dabei realisiert man weniger die reelle Geschwindigkeit. Man hat kaum Differenzgeschwindigkeit zum Vorderman und fühlt sich dadurch sicher.
Ich denke an meine Helferelein, wenn sie arbeiten. (inneres Kurvenrad scharrt ->ASR, Vollbremsung wegen Spurwechselidiot -> ABS)
(oder, wenn ich mich bewusst an den Grenzbereich herantaste und schaue, wann die Lampe blinkt, das ist aber eine totale Ausnahme)
Zitat:
Original geschrieben von 3L-auto-ja
ja,
aber er meinte auf der strasse nicht auf der wiese. :)
Beton strassen gibts aber auch, hmm da war abs besser? Kann schon sein, ja.
3L
Wenn BMW seiner Launch Control 10% Schlupf einprogrammiert, weil dies die optimale Art des Beschleunigen ist, denke ich mal, total naiv natürlich, dass etwas Schlupf beim Bremsen auch ganz gut ist und bestimmt besser, als 100% Schlupf.
Zitat:
Original geschrieben von andyrx
Hallo
ESP im Sportwagen ist kein muss,wenn der richtige Fahrer damit unterwegs ist.....denn ein Sportwagen hat durch die entsprechende Bereifung und den niedrigen Schwerpunkt (wenn die fahrbahnverhälnisse OK sind) genug Reserven um in kundiger Hand auch ohne ESP einen so hoch gesteckten Grenzbereich zu haben das die meisten die ESP Lampe niemals sehen werden;)
Und wenn ich mich recht erinnere braucht es viel Arbeit, damit das ESP den Sportwagen nicht auch langsamer macht.
Zitat:
ESP macht aber hochgradig Sinn in den hochbauenden Minivans mit schmalen Ganzjahresreifen oder in der vollbeladenen Familienkutsche wo der Fahrer die Lastzustände in Kurve oder im nicht hoch liegenden Grenzbereich unterschätzt und ohne ESP schnell mal in den Gegenverkehr kippt oder schleudert....ESP macht bei der breiten Masse von ganz normalen Alltagskaleschen die täglich die Strassen bevölkern hochgradig Sinn....denn die wenigsten wissen wie man richtig bremst,wie man richtig lenkt und was ein
KAMMSCHER KREIS ist;)
mfg Andy
Wenn ich mir die Werbung des Peugeot 3008 angucke, werden in Zukunft immer weniger den Kammschen Kreis kennen lernen. Andererseits frage ich mich auch, wo der Unterschied zwischen der Traktionskontrolle des 3008 und einem ESP ist. Vermutlich ists nur ESP mit französischem Manettino.
Zitat:
Original geschrieben von citius
Darüber hinaus bekommt man durch Bremsen ja auch mehr Druck auf die Vorderachse.
Na dat weiß man spätestens, wenn man die Fahrtrainings von Gran Tourismo auf der Playstation durch hat.:D
Zitat:
Original geschrieben von TheRealRaffnix
So, wo sollen denn da die erdrutschartigen Zahlen herkommen mit dem ATL, wenn Geschwindigkeit überhaupt nicht die häufigste Ursache ist? Krank fahren und drängeln werden die Leute auch mit ATL - das dürfte sogar noch zunehmen, weil dann die Leute meinen, mit 130 permanent die linke Spur blockieren zu dürfen, weil ja eh keiner schneller fahren darf. Das ist für viele so ein wahnsinniger Aufreger, dass sie da entweder rechts vorbeiziehen oder 2m an den Kofferraum ranfahren.
Jo, ich sehe gerade, wie einer auf meiner alten Hausstrecke nach Elmshorn die Rennleitung abgehängt hat.
Zitat:
Original geschrieben von Autobahndriver
Zitat:
Original geschrieben von Omega-OBA
Was dich nicht interessiert, muß ja auch nicht für die BREITE MASSE gelten. Abstandsmessungen werden ja nur so aus Langeweile durchgeführt. Kannst du beweisen, dass meine persönlichen Erfahrungen nicht für die BREITE MASSE gelten?
Und bei Abstandsmessungen werden nur autos mit abs/esp/airbags geblitzt und keine mit? ;)
Zitat:
Original geschrieben von Autobahndriver
Zitat:
Original geschrieben von Omega-OBA
Ich habe nicht behauptet, dass sicherere Autos zu weniger Sicherheit im Verkehr führen. Aber ich will mal in den Raum stellen, dass ein gewisser Teil des technisch gewonnenen Sicherheitspotentials durch fahrerische Degeneration/Leichtfertigkeit/Technikhörigkeit wieder verloren geht. Soweit zur Oma Erna.
wie gesagt: diese theorie wird von jeder statistik von hinten bis vorne zerstört. und es wird nicht besser davon, wenn du unwahrheiten zum 10. mal erzählst
Ach, mit dir geb ich es auf - greifst von vorn bis hinten nur in die Trickkiste. Das ist kein Disput.
Zitat:
Original geschrieben von Elk_EN
Zitat:
Original geschrieben von patti106
Die Unterschreitung der Sicherheitsabstände kommt daher, dass sich jeder auf seinen Vorderman konzentriert. Dabei realisiert man weniger die reelle Geschwindigkeit. Man hat kaum Differenzgeschwindigkeit zum Vorderman und fühlt sich dadurch sicher.
Ja,
in der Kolonne ist die Differenzgeschwindigkeit praktisch 0,
also quasi harmloser Stau.
Das ist das Fatale, wenn unnötigerweise starre Tempolimits verhängt werden.
Kaum einer realisiert, dass die Verkehrssituation latent gefährlich ist.
Das ist wirklich überdenkenswert. Ist mir auch schon ansatzweise in den Sinn gekommen. Aber fahren denn bei einem TL alle konstant am (oder leicht drüber) TL, bzw. würden bei einem aTL dann alle am aTL fahren?
Zitat:
Original geschrieben von Omega-OBA
bzw. würden bei einem aTL dann alle am aTL fahren?
Wenn die Kontrolldichte erhöht wird, damit das gTl auch ja eingehalten wird, ja.
Zitat:
Original geschrieben von tec-doc
Ich wette meinen Arsch, damit sinken die Unfallzahlen erdrutschartig und nicht evtl. weil und überhaupt blabla im Rundungsfehlerbereich durch einen Technikfurz :)
Gefahrenschwerpunkt Landstraße
Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Getöteten ....
...Füllstoff...
So, wo sollen denn da die erdrutschartigen Zahlen herkommen mit dem ATL, wenn Geschwindigkeit überhaupt nicht die häufigste Ursache ist? Krank fahren und drängeln werden die Leute auch mit ATL - das dürfte sogar noch zunehmen, weil dann die Leute meinen, mit 130 permanent die linke Spur blockieren zu dürfen, weil ja eh keiner schneller fahren darf. Das ist für viele so ein wahnsinniger Aufreger, dass sie da entweder rechts vorbeiziehen oder 2m an den Kofferraum ranfahren.
Also deinem Nick machst grad alle Ehre :rolleyes: Real raff gleich gar nix?
Lies meine Posts nochmal... wo red ich denn von einem ATL als Lösung... Nase?
Ich glaubs einfach nicht... weia...