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Überhitzung der Bremsanlage im Fehlerspeicher ?

Skoda Superb 3 (3V)

Guten Tag Zusammen,

möchte nur mal eben wissen, ob eine Überhitzung der Bremsanlage ( hinten ) im Fehlerspeicher des Fahrzeugs angezeigt werden kann ?

Betrifft einen Skoda Superb Bj.2017. So etwas hat ein Skoda-Autohaus geschrieben.

 

Vielen Dank !

Gruß,

Martin

13 Antworten

Klingt logisch. Bei Fahrten mit schwerem

Anhänger bergab und abbremsen können die Bremsscheiben glühen. Der Belag wird geschädigt.

Die Anzeige wäre sinnvoll und nachvollziehbar.

Hallo,

was genau hat den das Autohaus gescrhieben?

Also eine direkte Überhitzung der mechanischen Teile kann das Auto nicht erkennen. Ich wüsste auch von keinem anderen Modell das so etwas detektieren kann. Da bräuchte man ja Temperaturfühler an den Scheiben/Belägen.

Im normalen Autofahreralltag glüht da auch nichts, auch nicht mir Anhänger.

Es kann höchstens sein dass die Scheiben bläulich anlaufen, sich verziehen, evtl. kleine Rissbildung davontragen und die Beläge verglasen können oder sich der Belag von der Trägerplatte lösen kann wenn man z.B. aus sehr hohen Geschwindigkeiten eine oder mehrere Gefahrenbremsungen macht und das Auto anschließend steht. Man kann sich die Bremse auch schrotten wenn man Pässe in den Alpen (oder mit ungebremsten Anhänger einen sehr langen Berg) mit permanent schleifender Bremse herunterfährt anstatt zurückzuschalten.

Da brauchet es aber anschließend auch keinen Fehlerspeicher um die Überhitzung zu erkennen, wenn die Bremswirkung stark nachlässt oder es beim bremsen rubbelt/schlägt muss man Scheiben/Beläge tauschen.

Was wirklich kritisch werden kann sind Dampfblasen im Bremssystem wenn die Bremsflüssigkeit sehr heißt wird. Dann wird der Pedaldruck undefinierter und der Pedalweg länger. Das passiert aber auch nur bei "Fehlbedienung" oder wenn man die Bremsflüssigkeit nie wechselt. Im normalen Autofahreralltag eigentlich nicht relevant, wenn die Bremse wieder kalt ist merkt man davon auch nichts mehr. Hier könnte ich mir vorstellen dass es ggf. eine Diagnosemöglichkeit im Auto gibt so dass erkannt wird das trotz betätigtem Pedal der Bremsruck nicht ausreichend aufgebaut werden kann.

Nabend,

hier die Nachricht vom Autohaus.

Das ist doch Quatsch, oder ?

Gruß,

Martin

Img-20210111-wa0000-li

Was genau ist denn das Problem? Ist natürlich alles Quatsch was die Werkstatt da schreibt..

Zitat:

@scaltbrok schrieb am 13. Januar 2021 um 19:25:56 Uhr:

Was genau ist denn das Problem? Ist natürlich alles Quatsch was die Werkstatt da schreibt..

Die hinteren Bremsen haben bei etwas kräftigeren Bremsungen wummernde Geräusche verursacht.

Ist ja wohl leider kein Einzelfall......

War nun schon das 2.Mal der Fall.

Die Grammatik in der Mitteilung ist aber auch unterirdisch...

Darf man das jetzt so verstehen dass die Reparatur nicht über die Gewährleistung abgewickelt werden kann, weil im Fehlerspeicher des Autos steht dass die Bremse überlastet war?

Ich hätte da 2 Bedenken:

1) Nach wie vor bin ich mir nicht sicher ob es einen solchen Fehlereintrag überhaupt gibt -> Nachfrage bei Skoda?

2) Selbst wenn es den Fehler geben würde und dieser abgelegt worden wäre, wer sagt dass DU den Fehler verursachst hast und es nicht das Auto von alleine war? In letzterem Fall hat man ja als Fahrer keinen Einfluss darauf, dann ist dass das Problem von Skoda weil die den ACC so "dämlich" programmiert haben.

Es darf nicht sein dass sich da was von alleine überhitzt.

Ich würde da erstmal hart bleiben und das Gespräch suchen.

Wenn du wirkliche Abhilfe willst musst du sowieso anderes Material verbauen, das von Skoda taugt nix. Das wird dann aber mit Kostenübernahme schwierig.

Hallo Zusammen,

Der Superb erkennt defenitiv eine überhitzte Bremse, quittiert das dementsprechend im FIS und schaltet ACC ab.

Ich weiß das zu 100%, da ich nach einer "beherzten" Ausfahrt im Schwarzwald genau diesen Fall hatte.

Ob das nun im Fehlerspeicher eingetragen wird weiß ich nicht aber, dass die Meldung irgendwo gespeichert wird erscheint mir schon plausibel.

Das Skoda sich dann widerum um die Kostenübernahme drücken will verwundert mich auch nicht.

Andere Frage: Wie kam es denn zur Überhitzung? Also wie genau war die Situation?

Mahlzeit,

das ist ja genau der Punkt, es gab überhaupt keine "angezeigte" Überhitzung und es wurde in diesem Zeitraum auch keine Gefahrenbremsung durchgeführt.

Fakt ist aber das die Bremsen hinten z.b. bei einer ganz normalen Fahrt sehr heiß wurden. Für deutet das ja einfach nur darauf hin, dass die Bremsbeläge ständig etwas Kontakt zur Bremsscheibe haben.

Übrigens ist es ein Baujahr 2018 ändert aber nix an der Situation, oder ?

Gruß

Martin

Ehrlich gesagt verstehe ich das Problem nicht.

Wir wissen, dass der Superb im Fall des Falles eine Überhitzung erkennt.

Wir wissen auch, dass eine solche Überhitzung nicht durch eine Gefahrenbremsung hervorgerufen wird.

Wir wissen aber auch, das kein solches Ereignis im System hinterlegt wurde. (Richtig, denn hier verstehe ich das Argument des Händlers nicht)

Wir wissen allerdings nicht, ob ein solches Ereignis überhaupt im regulären System hinterlegt wird.

Was wir aber auch wissen ist, dass:

- das von Skoda verwendete Material bei den Scheiben und Belägen trotz mehrfacher Anpassungen - entschuldigt bitte - Kernschrott ist (das Thema findet sich in allen Foren)

- die Bremszangen hinten häufig schwergängig werden und in Folge dessen nicht richtig lösen. Das Ergebnis ist ebenfalls bekannt.

 

Wie lange ist die jetzige Bremse denn verbaut (Zeit? Kilometer?)?

Bist Du Leasing- oder Privatkunde?

Moin,

und ich verstehe nicht , warum Du nicht verstehst wo das Problem liegt ?

Alles im Allem reichen mir die Aussagen hier schon , und bestätigen ja auch meine Meinung.

Die Beläge wurden in ca. 60tkm und knapp 2 Jahren 2mal getauscht. Einmal , als der Wagen mit 25tkm gekauft wurde und dann vor Kurzem wieder.

Gruß

Martin

Ruhig Ruhig - ich widerspreche Dir doch gar nicht :)

Aber ja - tatsächlich - ich verstehe das Problem nicht - tut mir leid. :) Das mit der Bremse ist doch bekannt. Google mal nach "Superb" und "Bremse". Mich wundert eher, warum dein Händler sich so windet wie ein Aal. Soll er doch Klartext reden und mit Dir gemeinsam eine Lösung suchen.

Dein Händler sagt selbst es ist nicht im Speicher hinterlegt, dass die Anlage überhitzt gewesen wäre und trotzdem ist die hintere Bremse nach so kurzer Zeit wieder hinüber. Folglich entfällt das Argument der unsachgemäßen Nutzung. Das ist auch überhaupt keine Überraschung. Und wenn das nicht der erste Superb ist den er verkauft hat, ist das auch nicht der erste Superb wo das Problem auftritt.

 

Wie gesagt:

Die hintere Bremszange neigt dazu nicht richtig zu öffnen, folglich schleift die Bremse und überhitzt. (Allerdings nicht so stark, als das das System das signalisieren würde.

Dazu kommt schlechtes Material der Beläge und Scheiben

Und der Umstand, das ACC wegen des Komforts hinten bremst.

Ergebnis:

Die Bremse sieht binnen kürzester Zeit so aus, wie sie aussieht.

(und/oder wummert auch noch)

Es gibt nun genau zwei Möglichkeiten

A) Immer wieder das Zeug von Skoda kaufen (Leasingkunden haben keine andere Wahl, müssen aber die Kosten dafür auch nicht tragen) und damit leben.

B) Auf Material von Drittherstellern setzen wie bspw. ATE und die Ruhe genießen

Zum Hintergrund:

Die Diskussion um die Bremse am Superb ist ein alter Schuh. Die Foren sind voll davon. Auch hier gibt es massig Nutzererfahrung dazu. Es ist bei allen das gleiche. Beim einen etwas mehr, beim anderen weniger aber am Ende sagen alle, das sie noch nie ein Fahrzeug hatten, das die Bremse so auffrisst wie der Superb. Das Wummern kommt da nur on Top - darüber beschweren sich schon viele gar nicht mehr, wenn die Bremse wenigstens bis zum nächsten Service hält ;)

Und ja - daher verstehe ich das Problem tatsächlich nicht. Möchtest Du erreichen, dass dein Händler die Kosten übernimmt? Das wird schwer werden, denn einen Anspruch darauf hast Du nicht. Egal ob die Bremse nun überhitzt war oder nicht. Bremsen sind ein Verschleißteil und in der PRaxis zeigen die Hersteller > 10.000km da wenig bis keine Kulanz. Warum sollten sie auch...

Natürlich sit das zum Leidwesen des Kunden aber so ists halt einfach - nicht nur bei Skoda.

Wenn Du Privatkunde bist, dann mach es wie viele andere auch:

Schluck die bittere Kröte und kauf Material vom Dritthersteller (bspw. ATE) und Ruhe ist.

Zusätzlich kannst DU den Verschleiß reduzieren indem:

1) Deaktivieren von Auto-Hold und der aut. Feststellbremse. Außerdem das Fahrzeug wo es geht ohne Feststellbremse parken. Insbesondere bei Nasskalter Witterung und explizit nach der Fahrzeugwäsche. (Das macht vermutlich das meiste aus)

2) ACC weniger Exzessiv nutzen. Das heißt insbesondere darauf achten, dass die Differenzgeschwindigkeit zwischen der "Wunschgeschwindigkeit" und dem fließenden Verkehr eher gering ist.

3) Ab und an die Bremse mal etwas stärker nutzen, da oberflächlicge Rostbildung den Verschleiss sehr stark befördert

4) Versuchen stärkere Bremsungen bei sehr hohen Geschwindigkeiten eher zu vermeiden

(Das mit dem Wummern ist mit dem Material seit Anfang 2020 allerdings besser geworden - trotzdem würde ich für den Kram von Skoda keinen Euro ausgeben :) )

Mit diesen "Maßnahmen" habe die Haltbarkeit meiner Bremse von 25.000 - 30.000km auf über 60.000 verdoppelt. Mit dem Wummern habe ich als Leasingkunde gelernt zu leben - ist allerdings seit Anfang 2020 erheblich besser geworden. Das berichten auch andere.

Ist aber immer noch weit von dem entfernt, was ich von meinen vorherigen Fahrzeugen kenne...

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 16. Januar 2021 um 09:24:28 Uhr:

Wir wissen aber auch, das kein solches Ereignis im System hinterlegt wurde. (Richtig, denn hier verstehe ich das Argument des Händlers nicht)

Ich verstehe es so dass das Ereignis hinterlegt wurde und sich die Werkstatt aufgrund des Eintrags im Fehlerspeicher deshalb querstellt... die Grammatik ist grauenhaft und ja da steht wortwörtlich dass sie es nicht einsehen konnten. Aber so macht der Satz keinen Sinn, dass es nicht über die Gewährleistung abgewickelt werden kann.

Hhhmmm...

Zitat:

"Wir konnten jedoch nicht einsehen, ob es im Fehlerspeicher des Fahrzeugs einen Vermerk für die Überhitzung der Bremse gab, wodurch eine Abwicklung über die Garantie des Herstellers nicht mehr möglich geworden war.

War dieser Eintrag nicht vorhanden kann man auf einen Mangel im Sinne der Gewährleistung schließen."

 

In der Tat - wenn man den Satz mehrfach ließt, ergibt sich immer mehr Interpretationsspielraum.

In dem Fall würde ich mir aber den Auszug schwarz auf weiß zeigen lassen. Mir klingt das irgendwie sehr nach "BlaBlaBla - wollen uns nicht kümmern - blablabla - kaufen Sie doch einfach neue Teile - blablabla - der Hersteller... - blablabla - ich kann da auch nichts für - blablabla... mimimi"

Allerdings ists in dem Fall vermutlich tatsächlich recht egal, ob nun eine Überhitzung der Bremse im System verkerkt ist/war, denn Bremsen sind Verschleißteile und nach ~30.000 kann man da nicht nur einen Gewährleistungsanspruch sondern auch Kulanz so ziemlich vergessen.

Der Punkt ist ja, dass man da als Kunde in der Beweispflicht ist. Und immerhin hat die Bremse ja knappe 30.000 gehalten, wenn ich das richtig verstanden habe. Für einen Superb geradezu überdurchs chnittlich lange ;) (entschuldigt den Zynismus)

Also ich würde noch mal abklären, was nun tatsächlich im System abgelegt war (Ausdruck anfordern) und würde mich mit dem Händler versuchen auf eine teilweise Kostenübernahme zu einigen... Ich Material, Du Arbeitsleistung oder sowas in der Art.

Ein genereller Anspruch auf Kostenübernahme besteht in dem Fall IMHO jedenfalls nicht.

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