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Trabant Kauf - Motor Läuft, trotzdem auseinandernehmen?

Trabant P 601
Themenstarteram 27. April 2021 um 18:32

Guten Abend Freunde der DDR :D

Ich will mir einen Trabant aufbauen, ja ich weiß ihr lest das nicht zum ersten Mal... aber ich hab da ein sehr gutes Schnäppchen gemacht mit einem 601er S BJ 1990 also einer der letzen der 601er Reihe. Fie Substanz des Fahrzeuges ist mehr als gut. Die Schweller haben das Wort Rost noch nie gehört, ganz zu schweigen die Türen, Stoßstangenaufnahme, Bodenblech, Radkästen etc. und das für 900€, klar von außen sieht man ihm sein alter an aber ich habe ihn ja schließlich zum Restaurien gekauft nicht zum "Plug and Play"

Der Motor läuft und macht auch keine seltsamen Geräusche dennoch stell ich mir die Frage, weil ich eh alles ausbauen werde um die Karosse blank zu machen und zu grundieren und lackieren und und und. Stell ich mir die Frage ob ich den Motor etwas reinigen soll? Ich bin nur ein Leihe wenns um Autos geht, aber der Trabant ist ja aufgebaut wie ein großes Lego Haus (damit mein ich alles einfach und Primitiv zusammengebaut)

Was meint ihr, soll ich die Zylinderköpfe abschrauben und die Dichtung gleich mit wechseln und mal richtig saubermachen mit Verdünnung um EVENTUELLEN Schmodder gleich zu entfernen oder meint ihr eher ich sollte alles so lassen wenn er läuft. Ich bedanke mich schoneinmal im Vorraus

Liebe Grüße aus dem Vogtland :)

 

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3 Antworten

Hallo,

zuerst mal Glückwunsch zum neuen Auto ;-).

Wenn du meine Meinung hören möchtest, lass den Motor in Ruhe, wenn er läuft und mach da nichts auf.

Auch wenn es "nur" ein Trabant ist, da kommen mit Sicherheit genug Baustellen auf dich zu.

Wenn der Motor gut läuft, macht man meist mehr kaputt, gerade was so Sachen, wie unnötige Reinigungen angeht.

Nachher fängt er an zu klappern. Ich habe bei meinen beiden Wartburgs auch die Motoren in ruhe gelassen und es nicht bereut.

Kleiner Tipp noch:

Nimm nur Mineralisches Zweitaktöl und kein teil- oder vollsynthetisches mit Reinigungswirkung. Das wäscht dir die Ölkohle raus (die sich unweigerlich im DDR betrieb angesammelt hat) und mit der der Motor eingefahren wurde.

Ich kenne genug, deren Motoren ( Kolbenringe ) nachher anfingen zu klappern und dann festgingen.

Viele Grüße und gutes Gelingen

Glückwunsch, da bekommt man direkt Lust... ach, hab eh keine Zeit :-)

Beim Trabbimotor gab es mal verhärtete Wellendichtringe zündungsseitig, da zog er Nebenluft und tourte nur langsam ab. Das merkt man aber. Auch die Simmerringe am Kurbelgehäuse könnten mal verhärten, erst recht nach dieser Zeit. Never touch ... aber wenn es dann so ist, ist das Motörchen schnell wieder ausgehangen.

Ach ja, Vergaser Drosselklappenwelle schlägt auch aus. Muß man in Ruhe ansehen. Unterbrecher hat er ja keine mehr, richtig?

 

Und wenn Du ihn zeitgenössisch dämmen willst, wir haben damals 3cm dicke Filzmatten von elektischen Heizkissen :-) im Motorraum an die Spritzwand geklebt, war seehr wirksam.

Wenn es noch die alte Version mit Wellendichteingen ist definitiv tauschen. Da es aber mit Bj 1990 schon die neuere Version mit Ringabdichtung ist, kann man drüber nachdenken.

Wir haben unseren auch zerlegt obwohl er läuft. Gerade wenn die Motoren lange standen, rosten die Lager der Kurbelwelle. Fährst du so rum, machst du noch mehr kaputt. Ich würde ihn definitiv zerlegen und prüfen.

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