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Toyota Yaris Hybrid - ist das sinnvoll ?

Toyota Yaris XP13
Themenstarteram 28. November 2019 um 7:21

Suchen nach dem jetztigen Smart Coupe EZ 2016 71 PS Benziner einen etwas grösseren Wagen als Zweitfahrzeug . Ist so ein Toyota Yaris sinnvoll ( nicht nur wegen dem Gewissen ) oder reicht ein normaler Benziner auch . Automatikgetriebe sollte schon vorhanden sein.

Bitte um eure Erfahrungen

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32 Antworten

Zitat:

@sampleman schrieb am 29. November 2019 um 18:14:01 Uhr:

Angeblich sind 60% aller verkauften Yaris in Deutschland Hybride.

Keine Ahnung woher diese Zahl stammt oder für welchen Zeitraum sie gilt. Für 2019 gilt: 46,5% aller Yaris in DE sind Hybrid.

Quelle: KBA

Zitat:

@Palmyra schrieb am 29. November 2019 um 19:20:37 Uhr:

Danke für eure Berichte - ist immer wieder sehr interessant wie toll das Forum aufgestellt ist.

Die Yaris sind ja sehr sehr teuer ( tortz der Sonderaktionen ) und jetzt kommt schon wieder ein neues Modell - mag als Stadtauto ja ganz toll sein aber auf der Autobahn und auf Landstrassen sicherlich nicht erste Wahl. Das ist mir persönlich zu wenig Blech ( Knautschzone) um mich rum.

Ich werde mich wahrscheinlich für einen Urban Cruiser entscheiden - wurde auf Yaris aufgebaut und war von 2007 bis 2014 auf dem Markt - hatte damals schon als Diesel mit 4x4 nur 130g/km und hat einen Durchschnittsverbrauch von kanpp 5 Liter Diesel.

Warum hältst du dein Fahrprofil denn immer noch geheim? So kann dir kein Mensch weiterhelfen, das ist nur ein sinnloses Ratespiel. Je nach Fahrprofil ist Diesel der größte Fehler den du machen kannst. Dass du gleichzeitig einen Benzin-Hybrid und einen Diesel in betracht ziehst zeigt, dass planlos / überfordert bist, also wenn du schon hier fragst, warum lässt du dir dann nicht helfen?

Das mit Blech / Knautschzone ergibt keinen Sinn. Die Crashsicherheit hat Null mit den Außenmaßen zu tun. Das hängt vom Design / der Konstruktion ab. Und davon abgesehen ist der Urban Cruiser, im Gegensatz zu deiner Annahme, überhaupt nicht größer als der Yaris. Nur etwas höher, aber das hast du mit Knautschzone vermutlich nicht gemeint. Der Urban Cruiser ist eigentlich nichts weiter als eine Karosserieversion des Yaris, unter der anders aussehenden Hülle ist das technisch das selbe Auto - allerdings ist er im Vergleich zum aktuellen Yaris das ältere Modell, also wenn es einen Unterschied in der Crashstruktur / Karosseriesteifigkeit gibt, dann Verbesserungen beim jüngeren Yaris.

Auf die NEFZ Werte zu schauen ist ein Fehler der garantiert in Enttäuschung endet. Die sind völlig unbrauchbar, unerreichbar und nutzlos. Realverbrauch ist in der Regel bei allen Autos (besonders bei Turbomotoren) 30-40% höher. Der Urban Cruiser hat außerdem einen sehr hohen Luftwiderstand, das treibt den Realverbrauch auf der Autobahn weiter in die Höhe.

Und wozu ein Auto mit Allradantrieb kaufen wenn du gar keinen brauchst?

Edit: Die zuvor verlinkten Crashtestergebnisse zeigen es eindeutig: Der Urban Cruiser schneidet katastrophal ab, der Yaris hingegen gut, das ist ein riesiger Unterschied. Da sieht man den Fortschritt / dass der Yaris konstruktiv das jüngere, modernere, viel sicherere Modell ist.

Das Fahrverhalten und Handling wird beim Yaris auch besser sein, in Situationen wo du mit dem hochbeinigen Urban Cruiser einen Unfall nicht mehr vermeiden kannst und in ein Hindernis untersteuerst, kannst du mit dem Yaris noch ausweichen.

Themenstarteram 30. November 2019 um 19:32

Danke für die bisherigen Meinungen ...

Suchen nach dem jetztigen Smart Coupe EZ 2016 71 PS Benziner einen etwas grösseren Wagen als Zweitfahrzeug -

das ist die Ausgangsfrage . Als Hauptfahrzeug habe ich wie aus meinem Profil ersichtlich ein GLC Coupe .

Wir wohnen in den Alpen und haben einen Zweiwohnsitz im Flachland in einer Großstadt - ca 250 km von hier entfernt. Meist fahren wir mit dem Zug hin und her - derzeit ist der Smart in der Stadt und der 4WD hier in den Bergen. Im Sommer brauche ich den 4WD zum Boot ziehen in der Stadt und der Smart ist hier in den Bergen.

Genügt das Profil jetzt für eine weitere Begutachtung ...

Aber immer bedenken, wer im Hybridforum fragt bekommt meist Antwort von Hybridfahrern, bis auf wenige Ausnahmen.

Also bei wenigen Kilometern (deutlich unter 10000 pro Jahr) ist der Hybrid nicht unbedingt wirtschaftlicher als ein vergleichbarer Kleinwagen. Von den Yaris-Varianten ist er aber aus meiner Sicht der angenehmste. Zum einen sind die Hybrid-Varianten relativ hochwertig ausgestattet. Zum anderen ist der hybride Antrieb mit der stufenlosen Automatik (oder Eingangautomatik) wunderbar zum Fahren. Nur bei großer Beschleunigung und hoher Last hört sich der Motor etwas angestrengt an, aber das rucklose und trotzdem relativ antrittsstarke Fahren entspannt ungemein.

Man kann mit dem Hybrid-Antrieb ohne große Anstrengung die Verbrauchswerte eines vergleichbar motorisierten Diesel erreichen, ohne die Nachteile (z. B. Einfahrverbote in Umweltzonen) zu erhalten.

Ich würde empfehlen einmal einen Yaris-Hybrid und einen normalen Yaris mit Automatik Probe zu fahren, dann erschließt sich das am besten!

Wenn ich mich richtig an den Smart erinnere, sollten auch dessen Verbrauchswerte locker erreicht werden, denn der gehört nach meiner Kenntnis nicht zu den genügsamsten, besonders wenn man bedenkt, dass es ein 2-Sitzer ist.

Achja und mehr Knautschzone als der Smart hat selbst der Aygo…

P.S.: Eventuell wäre auch der Aygo mit Automatik mal einen Blick wert. Etwas rauer Geselle, aber erfüllt durchaus die Anforderungen.

Wenn du schon einen 4WD Diesel als Erstauto hast, dann brauchst du das doch nicht nochmal beim Zweitauto? Nimm besser wieder einen 2WD Benziner als Nachfolger für den Smart. Für ein Zweitauto das auch als Stadtauto eingesetzt wird wäre ein Diesel Unsinn, lohnt sich nicht und Kurzstrecken schaden Dieseln.

 

Ob der Hybrid Sinn macht hängt auch davon ab ob Automatik Pflicht ist. Scheint nicht der Fall zu sein (Urban Cruiser gibt es nicht mit Automatik)? Rein finanziell wird sich der Hybrid bei einem Zweitauto mit geringer Kilometerleistung gegenüber einem in der Anschaffung billigeren Handschalter nicht lohnen. Wenn du Automatik willst macht rein finanziell bei geringer Kilometerleistung auch der reine Benziner mehr Sinn. Ob dir persönlich das Fahrgefühl des Hybrid den Mehrpreis Wert ist musst du ausprobieren, der Fährt sich im Stadtverkehr angenehmer.

Der Aygo mit seiner Halbautomatik ist die Hölle, den sind wir ganze 15 Minuten gefahren und haben ihn zurück gegeben! Der Schalter ist da 100x besser.

Entscheidend ist, ob es Automatik sein muss oder nicht. Wenn es Automatik sein muss (z.B. wie bei mir), dann reduziert sich bei Kleinwagen das Angebot ganz drastisch. Auch die meisten günstigen Neu-Sonderangebote haben dann Handschaltung. Als ich nach meinem Yaris Ausschau gehalten habe, stand ich bei einem großen Toyota-Händler, der hatte ein Dutzend nagelneue Yaris auf dem Hof, alle mit Tageszulassung, kleiner Maschine und Handschaltung, für 12,5K sind sie dein. Yaris mit Automatik habe ich wenige gesehen, das waren dann gleich Hybride. Da gehen quasi neue Autos mit netter Ausstattung bei 19,5K los. Das ist natürlich ein Haufen Schotter für einen Kleinwagen. Andererseits kosten nagelneue Smarts mit Tageszulassung ja auch gern mal 16K und mehr. Ich kenne beide, bin in Berlin und München häufig mit Smart Fortwo mit dem Doppelkupplungsgetriebe gefahren. Da muss ich schon sagen: Da ist ein Yaris Hybrid eine andere Liga, braucht auch weniger und ist zuverlässiger.

 

Die nächste Frage ist, wie entscheidend die Größe des Autos ist. Ein Smart Fortwo ist rund 2,70 Meter lang, ein Yaris knapp 4 Meter. Wäre es nach mir allein gegangen, hätte ich mir ein größeres Auto gekauft, aber meine Frau mag keine großen Autos. Außerdem muss in unsere Garage neben dem Auto noch das Motorrad reinpassen.

 

Wenn für euch auch ein größeres Auto infrage kommt, dann wäre ein gebrauchter Prius eine Überlegung. Hässlich wie die Nacht, aber braucht noch weniger Sprit als der Yaris trotz dickerer Maschine. Gilt als unzerstörbar. Autos ab Baujahr 2010 mit 50.000 km auf der Uhr (also quasi nix) sind ab 11 k zu haben. Wenn man sich überlegt, dass es kaum einen Yaris Hybrid unter 10 k gibt, ist das eigentlich viel Auto fürs Geld. Freund fährt einen seit sechs Jahren und hatte bislang absolut nix dran. Nachteile: Das Auto ist unübersichtlich, also Park-Piepser dranbauen. Und oft fehlt ein Tempomat.

Also für mich (der keinen Yaris Hybrid und auch keinen Toyota fährt) gilt nach wie vor, dass ich, sollte die Wahl mal auf einen Toyota fallen, immer den mit Hybridantrieb nehmen würde (egal ob Yaris, Corolla oder was auch immer). Denn gerade in der "Kleinwagenklasse" gefallen mir eigentlich alle aktuellen Mitbewerbern besser, oft sogar deutlich besser... - ich bin auf den neuen Yaris gespannt der mehr als überfällig ist. Mit der Ablösung haben sie meiner Einschätzung nach sowieso zwei Jahre zu lange gewartet. Denn gegen die mittlerweile komplett erneuerte Konkurrenz (VW Polo, Ford Fiesta, neuer Opel Corsa, Seat Ibiza, neuer Renault Clio, neuer Peugeot 208, Citroen C3, Kia Rio, Hyundai i20 z. B.) ist der Yaris doch ziemlich in die Jahre gekommen. Aber was den Yaris im Vergleich immer noch interessant macht, ist aus meiner Sicht einzig und allein der Hybridantrieb, den die gesamte Konkurrenz ja leider nicht anbietet. Vor allem in der Stadt fährt es sich damit superentspannend... im Gebirge (da reicht schon das Sauerland oder die Eifel) ist der allerdings nicht so vorteilhaft. Das oft beschriebene Hochdrehen des Motors bedingt durch das CVT-Getriebe würde mich da mächtig stören... natürlich reden wir über einen Kleinwagen aber wie gesagt... die oben aufgeführte Konkurrenz ist da weit voraus, auch wenn es mal länger bergauf geht und, abgesehen vom Yaris, sowieso nicht mehr als Kleinwagen zu bezeichnen. Eine ausführliche Probefahrt in der Stadt und ausserorts im Flachland hat mich vor zwei Jahren total überzeugt. Allerdings fand ich abgesehen vom Antrieb wie oben schon beschrieben, bereits vor zwei Jahren diverse Alternativangebote der Konkurrenz unter dem Strich besser. So ist es bei mir ein neuer Seat Ibiza geworden...

Wirklich bedauerlich, dass kein Konkurrent in der Vergangenheit auf Hybrid gesetzt hat. Aber für 2020 ist jetzt der neue Renault Clio als Hybrid angekündigt... abwarten was der so kann...

@DPLounge In Toyotas Hybriden ist kein klassische CVT-Getriebe verbaut, sondern ein Planetengetriebe-System: http://www.priuswiki.de/index.php?title=PSD

OK, danke @Flaherty... dann Planetengetriebe... das wusste ich nicht. Ich bin kein Techniker aber die Funktionsweise (stufenlose Automatic) wird vermutlich ähnlich wenn nicht sogar gleich sein... aber egal: Schon leichte Steigungen im nördlichen NRW (Ausläufer Teutoburger Wald) fand ich damit jedenfalls etwas nervend... - in der Stadt aber genial ;).

Zitat:

@DPLounge schrieb am 2. Dezember 2019 um 10:03:58 Uhr:

... im Gebirge (da reicht schon das Sauerland oder die Eifel) ist der allerdings nicht so vorteilhaft. Das oft beschriebene Hochdrehen des Motors bedingt durch das CVT-Getriebe würde mich da mächtig stören...

Ich hatte vor ein paar Jahren mal einen 2001er Fiat Punto mit CVT, und aktuell fahre ich hin und wieder mal mit einem Nissan Qashqai der ersten Generation mit Zweilitermaschine und CVT.

Wenn man als Hersteller will, kann man mit den Getrieben schon allerhand tun, um die negativen Effekte eines CVT auszugleichen. So hat zum Beispiel der Fiat beim Rollen gnadenlos die Übersetzung lang gemacht, mit dem Effekt, dass das Auto quasi keine Motorbremse hatte. Der Qashqai merkt solche Situationen und wählt dann von alleine eine kürzere Übersetzung, der Motor dreht höher, das Auto hat etwas mehr Motorbremse. Beide Autos bieten bei Bedarf die manuelle Gangwahl an, man wählt einfach über den Schalthebel eine von sechs Gangstufen an, und das Getriebe fährt in die entsprechende Position. Damit kann man in Grenzen auch das ungewollte Hochdrehen beim Gasgeben eindämmen. Offensichtlich hat die CVT-Automatik (Mulitidrive), die im Yaris Benziner mit 111 PS erhältlich ist, etwas ähnliches verbaut. Sie scheint zu erkennen, wie man fährt, und schaltet dann zwischen einer "echten" CVT- und einer simulierten Siebengang-Wandlerautomatik-Schaltcharakteristik hin und her. Ich habe das selbst aber noch nicht ausprobiert, deshalb ist das Theorie.

Der Yaris Hybrid ist da etwas anders. Nach meinem Verständnis würde sich das elektronische Einprogrammieren von Schaltstufen in das Getriebe mit dem Funktionsprinzip und dem nahtlosen Wechsel zwischen E- und Verbrennerantrieb beißen, deshalb sind die manuellen Eingriffsmöglichkeiten auf ein Mindestmaß beschränkt. Es läuft darauf hinaus, dass man dem Auto mit Gas- und Bremspedal mitteilt, ob man schneller oder langsamer werden soll, und das Auto regelt das dann schon für einen. Ich wohne zwar im Süddeutschland, ernsthaft Berg bin ich mit meinem Yaris Hybrid aber noch nicht gefahren.

Was man aber auch sagen muss: Der Fiat wog eine Tonne und hatte ein 1,2-Liter-Motörchen mit 82 PS. Und er hat sich muntere acht Liter reingetan. Mein Yaris wiegt knapp 200 Kilo mehr, hat 20 PS mehr und braucht 2,5 Liter weniger;-)

Themenstarteram 2. Dezember 2019 um 14:09

Danke für eure Berichte und Meinungen - wie bereits angekündigt habe ich mich für einen Urban Cruiser AWD Diesel entschieden - EZ 05/2013 in sehr gutem Zustand von einer älteren Dame gefahren .

Img

Zitat:

@Palmyra schrieb am 2. Dezember 2019 um 14:09:46 Uhr:

Danke für eure Berichte und Meinungen - wie bereits angekündigt habe ich mich für einen Urban Cruiser AWD Diesel entschieden - EZ 05/2013 in sehr gutem Zustand von einer älteren Dame gefahren .

Ein Diesel aus 2013, das müsste dann Euro 5 sein. Okay, wenn man selten in Stuttgart zu tun hat;-)

Dennoch: Gute Fahrt!

Bei solchen Threads fragt man sich echt, wozu überhaupt hier gefragt wird, wenn dann alles komplett ignoriert und etwas völllig unpassendes gekauft wird.

Gesucht wurde ein Nachfolger für einen Smart als Zweitauto für die Stadt mit Automatikgetriebe der eine bessere Crashsicherheit als ein Yaris Hybrid hat, gekauft wird ein Diesel SUV (obwohl der Erstwagen schon ein Diesel SUV ist) mit Handschaltung und viel schlechterer Crashsicherheit.

Und dann wird vermutlich wieder mal Toyota die Schuld gegeben und schlecht geredet, wenn der Diesel mit dem Fahrprofil nicht klar kommt und Probleme macht.

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