Tourneo bzw. Transit Custom - Erfahrungen
Hallo liebe Gemeinde,
ich habe jetzt einen Tourneo Custom Trend 114kW bestellt.
Weil er einfach besser aussieht als der T5 (fahre seit 23Jahren T3 und T4)
und weil das Autohaus monetär ziemlich gute Argumente hatte 🙂
Mich würde interessieren, wie es um die "Kundenzufriedenheit" also
Eure Erfahrungen mit dem Tourneo/Transit Custom bestellt ist.
Leider findet man dazu im Netz bisher nicht allzuviel.
Also, für zahlreiche Beiträge wäre ich (und wahrscheinlich alle,
die die gepflegte VW-Langeweile satt haben) dankbar.
Beste Antwort im Thema
Erfahrungsbericht Tourneo Custom
Jetzt sind wir auch Fordfahrende, unser Ford Tourneo Custom ist endlich - nach fast 5 Monaten - angekommen. Wir haben die Titanium-Ausstattung gewählt, quasi in Vollausstattung - es fehlen nur die Dachgepäckträger, 230V-Steckdose, Doppelverriegelung und Navi. Außerdem haben wir - ganz bewusst - auf die Schiebefenster in der zweiten Reihe verzichtet.
Erster Eindruck - optisch
Bisher hatte ich aus der Nähe nur einen Transit Custom, eine Tourneo Custom Limited und einen Tourneo Custom Trend gesehen, alle in diesem komischen latte-macchiato-Farbton, der auch die Werbebroschüre ziert. Wir haben uns nach einigem hin und her für Schwarz - "Panther black metallic" entschieden, und zumindest frisch geputzt war das wohl eine richtige Entscheidung. Das Auto wirkt wuchtig, die Ford-Kinect-Front gefällt mir ausgesprochen gut, die dezent ausgestellten Radkästen fallen nicht direkt ins Auge, sind aber für die "Gesicht" von echtem Vorteil. Nicht so gut gefällt mir der untere Plastik-Kühlergrill, genauso wie die verschämt in der matt-schwarzen Plastikstossstange versenkten Nebelleuchten. Ich habe also noch in der Halle eine Chrom-Zierleiste für den Kühlergrill (Edelstahl) und Chrom-ABS-"Hülsen" für die Nebelleuchten angebracht, die ich schon vor Monaten bei OMT-Automotive gekauft hatte angebracht. Und verleiht dem ganzen noch mal wirklich einiges an Charme.
Von der Seite finde ich die neumodischen ansteigenden Linien ja ein wenig affig, zumal sie naturgemäß schwachsinnig designte Rückfenster zur Folge haben - klein und unübersichtlich, wer je in einem neuen Polo - oder noch schlimmer - eine Scirocco gesessen hat, weiß was ich mein. Trotzdem ist auch die Seite ein gelungener Kompromiss zwischen der geradlinigen "Bauhaus"-Linie des VW-Bus, die dadurch ja etwas altbacken wirkt und der stark ansteigenden und noch stärker parabelförmigen Linie des Mercedes-Bus. Etwas störend empfinde ich die nicht versteckte Öffnungsleiste, aber daran gewöhnt man sich; von VW und Mercedes ist man hier ein dezentes Verstecken der Schiebetürleiste gewohnt.
Ganz fürchterlich finde ich das Heck: das Fenster zu klein (in der Höhe), die Rückleuchten zu schmal, die Stoßstange mit Ladekantenschutz in (gutem) Plastik - alles nicht mein Ding. Ich habe die Ladeschutzkante ebenfalls noch in der Halle mit einer Chromleiste aus Edelstahl abgedeckt, sieht gleich viel edler aus. In Leopoldhöhe gibt es einen Tuner, der auch Heckspoiler anbringt, ich habe - muss ich gestehen - damit gespielt, mir auch diese zu holen, habe es aber dann - auch aus Bequemlichkeit - gelassen.
Sehr schön ist, dass die Spaltmaße überall gerade und gleichmäßig sind, die Fenster optimal verdunkelt - nicht so dunkel, dass man denkt, man wäre bei der Mafia oder noch jeden Samstag in die Disko fahren, aber dunkel genug, um gut mit der schwarzen Karossiere zu harmonieren und für ausreichend Privatsphäre zu sorgen. Die Antenne habe ich gleich Parkhauskompatibel gegen ein 5cm-Modell ausgetauscht..
Erster Eindruck - Innenraum
Die (mir persönlich etwas zu hellen) Ledersitze, der gepflegte Dachhimmel, die zahlreichen Ablagen, der gut verarbeitete Teppich machen einen insgesamt wertigen Eindruck. Klar: das Cockpit ist nicht Oberklasse - kein Aluminium, kein Wurzelholz, kein Carbon, kein Chrom, keine LED-Ambientebeleuchtung - sondern ganz klar guter Mittelstand mit - hochwertigem! - Plastik. Dafür möchte die Verarbeitung aber auch nichts sein, was nicht da ist: kein ABS-Chrom, keine Klebfolien, sondern tatsächlich solide, schnörkellose Verarbeitung.
Wir haben in der zweiten und dritten Reihe Transit-Gummimatten drin, damit die Kinder wenigstens 4 oder 5 Jahre brauchen, bis der Teppich durch ist, vorne sind Velourteppiche über dem Bodenbelag. Das Platzangebot: Fantastisch und überhaupt nicht mit dem bisherigen Bus zu vergleichen - Beinfreiheit in der zweiten Reihe auch für Dirk Nowitzki ausreichend, in der dritten kann immerhin noch Per Mertesacker bequem Platz finden. Nicht so gut: Die Sitzbänke sind "untenrum" nackt und auch die Bedienung ist etwas umständlich, insbesondere das zum Einsteigen unerlässlich umklappen des rechten Sitzes in der zweiten Reihe macht mir Sorgen. Ich werde wohl die beiden Einzelsitze umklappen und in die Dritte Reihe verfrachten.
Das Beleuchtungskonzept ist meiner Meinung nach deutlich klüger gestaltet, als das im T5 Multivan, viele einzelne Leseleuchten, dazu eine taghelle "Grundbeleuchtung" über den Sitzen. Nur das Kofferraumlicht scheint mir zu funzelig.
Wo wir schon bei der Problemzone sind: Der Kofferraum. Im Nachhinein ärger ich mich, nicht die L2-Variante gekauft zu haben; der Kofferraum wirkt kleiner als der im VW T4 Multivan, zumal man unter den Sitzen weniger Stauraum hat. Ich vermisse auch jetzt schon das Multiflexboard, kann man das für den Tourneo irgendwo nachbestellen? In jedem Fall werde ich ein Ladesicherungsnetz kaufen müssen.
Erster Eindruck - Das Cockpit
Das Einsteigen ist irgendwie gewöhnungsbedürftig; es fehlt ein Griff an der A-Säule. Die Sitzposition ist ausgezeichnet, guter Überblick, nur das kleine Rückfenster könnte größer sein. Die großzügig dimensionierten Außenspiegel verschaffen aber einen Ausgleich, zumal es zwei kleine Extraspiegel mit "altmodischem" Totewinkelalarm gibt.
Ablagen gibt es noch und nöcher: In beiden Türen je zwei große Ablagen, die untere ist allerdings während der Fahrt nicht zu bedienen, je einen Maxiflaschenhalter im Fußbereich der A-Säule, je einen Kaffeetassenhalter auf der Konsole, mittig über der Anzeige eine große Ablage mit Deckel und einem USB- und einem 12V-Anschluss, außerdem einem Aux-In-Klinkenstecker. Brillenfach für den Fahrer über der Tür, etwas klein dimensionierter "Handy-Halter" (allerdings für die Nokiageneration, ein Phablet passt da nicht rein) rechts neben dem Lenkrad, Ablage vor dem Radiodisplay in der Mitte der Konsole. Außerdem ein kleines Fach im Dachhimmel über dem Rückspiegel. Der absolute Clou ist aber das Geheimnis des Doppelbeifahrersitzes (wir haben die Sitzausstattung 37!): Die Rückenlehne des Mittelsitzes gibt eine Armlehne mit zwei integrierten Becherhalter frei. Und die Sitzfläche lässt sich hochklappen, darunter wird ein riesiges Fach frei, das einen Porschefahrer grün vor Neid werden lässt). Ich habe dort meine Notfall-Taschen, Warndreiecke, Winterutensilien, Warnwesten (9 Stück!), eine riesigen 5l-Kanister Winterscheibenfrei, Karten von ganz Europa, Taschenlampe inklusive Batterien, Notfalllichter und eine Ration Notessen & -trinken sowie Schneeketten untergebracht. Letztere passen aber glaube ich nicht, die gehörten noch zu meinem VW-Bus. Ah, und eine Decke natürlich. Klasse! Außerdem gibt es vor den Beifahrern noch ein großzügig dimensioniertes abschließbares Fach.
Elektroschnick-Schnack ist ebenfalls reichlich vorhanden: es gibt zwei Displays, eins eingeklemmt zwischen Drehzahlmesser (links) und Tachometer (rechts), im Gegensatz zum Transit - wohl wegen dem Premium-Sicht-Paket - in farbig und besserer Qualität, als beim 2 Jahre alten Galaxy meines Kollegen. Dort wird rechts der Fahrspurassistent und der Fernlichtassistent angezeigt (mein Auto in Draufsicht, rechts und links eine gestrichelte Linie, die je nach Status rot (überfahren!), grün (super!) oder grau (keine Seitenbegrenzung erkannt). Der linke Bereich wird vom Bordcomputer beansprucht, drüber und drunter sind Status- und Informationsleisten (Temperatur, Uhrzeit, Fernlichtassistent etc.). Ebenfalls zwischen Tacho und Drehzahlmesser sind im unteren Bereich noch Tankanzeige und Motortemperaturanzeige integriert. In der Mitte des Dashboards dann das Blau-Monochromdisplay für das Radio, Sync, CD und ggf. ein USB-Laufwerk; hier zeigt sich auch der Parkpilot mit Abstandanzeigen, ebenfalls in Draufsicht. Ein fordtypisch großzügig mit Tasten ausgestattetes Bedienfeld ermöglicht einem das Telefonieren, die Wahl der Audiogeräte und die Regelung der Lautstärke. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber eine mögliche Alterative zu den "Joystick"-Lösungen von Mercedes oder BMW, zumal man mit dem reichlich ausgestatteten Lenkrad auch per Menüführung ans Ziel kommt. Hier muss ich mich noch gewöhnen: Insgesamt gibt es 4 Steuereinheiten; zwei Steuerkreuze mit OK-Taste links (Bordcomputer) und rechts (Audio / Telefon), darunter eine Wippe mit Mittelschalter und Zusatztaste (für den Autopilot) links und dasselbe rechts für Spulen, Lautstärke, Abheben und Auflegen. Hier schlecht gemacht: Vorspulen und Zurückspulen sind beleuchtet, die gleichzeitige Belegung fürs Telefon aber nicht, so dass man im Dunkeln nicht so recht weiß, welche Taste man drücken muss. Dahinter links der Blinkschalter mit integriertem Schalter fürs Fernlicht und Fahrspurassistenten (als Wippe am Ende, zum Aus- & Anschalten), rechts für die Scheibenwischer. Besonders gefreut hat mich die im Rückspiegel integrierte Rückfahrkameramonitor. Erstaunlich gute Qualität, deutlich besser, als im Ford Kuga, die ich jedem ans Herz legen will. Alternative bleibt die Fresnel-Linse an der Heckscheibe, für die Übersicht ist das Rückfenster einfach zu klein, und die ersten 2 oder 3 Jahre will man auch nicht unbedingt nach Gehör einparken. Die Außenpiegel steuert man über einen Joystick in der Tür, mit diesem kann man sie auch bequem ein- und ausklappen (leider nicht automatisch). Auch vorne gibt es zahllose Leuchten: Make-Up-Beleuchtung, Leselampen und Voll-Beleuchtung. Habe ich noch erwähnt, dass die Sitze eine "Ein-Aus"-Sitzheizung und elektrisch verstellbare Lehnen / Lordosestützen haben? Die Sitzheizung ist mir fast einen Tick zu heiß, da war der Galaxy mit fast stufenloser Einstellung deutlich besser...
Erster Eindruck - Die Heizung
Eine echte Fehlkonstruktion ist die - nur als Klimaanlage ohne -automatik- erwerbbare Heizung, um genau zu sein die Bedienung. Die drei Drachenköpfe zur Gebläse-, Gebläsestärke- und Temperaturwahl sind selbst für mich nur durch Strecken und Räkeln erreichbar. Außerdem wird die Heizung hinten "blind" im Dachhimmel gesteuert, Vorteil: der auf dem Mittelsitz in der zweiten Reihe sitzende kann problemlos die Anlage steuern, Nachteil: wenn da eines meiner Kinder sitzt, meckern die anderen Kinder sicherlich über mangelnde Hitze / Kälte / Luftzug. Die Klimaautomatik meines VW-Buses war deutlich komfortabler und vor allem besser zu erreichen. Dafür heizt die Heizung, der Bus wird zügig auch hinten warm, ob die Klimaanlage auch kühlt und ob auch ich das "Kondenswasserproblem" erleide, werde ich im Sommer erfahren. Gut funktioniert auch die Standheizung, bereits bei vier Fahrten bin ich in ein angenehm temperiertes Auto gestiegen, ohne Eis, allerdings auch bei milden Außentemperaturen. Die Steuerung erfolgt über den Bordcomputer, warum die Funktion "Komfort" sich an letzter Stelle des Menüs befindet, obwohl sie wohl am häufigsten benutzt werden wird weiß ich nicht. Die "Autopilot.ru"-Fernbedinung ist aber auch bestellt, mal schauen, wie es wird.
Erster Eindruck - Die Fahrt!
Endlich konnte ich den Motor anstellen, ein erstaunlich leises Schnurren weckt Begehrlichkeiten, 155PS wollen fast 2,2t Stahl (und einen "Kofferraum" unter den Beifahrersitzen voll) bewegen. Leicht Gas geben, schon rollt der Wagen an - und säuft direkt ab. Das hier schon beschriebene "Loch" im unteren Drehzahlbereich hat mich voll erwischt. Auf den 200km der Überführung wird mir der Motor insgesamt noch 5mal absaufen, so oft ist mir zuletzt der Golf meines Fahrlehrers abgesoffen, und das ist schon eine Weile her. Nach oben hin lassen sich die Gänge aber erstaunlich komfortabel ausfahren - im niedrigen Drehzahlbereich bis 1500, 1800 mit einem leichten Zittern, nach oben aber erstaunlich ruhig, mit einer großen Spannbreite. Selbst der 6 Gang ließ sich auf der Ebene bis 70-60 problemlos drosseln, dann stotterte der Motor aber zunehmend; der Bordcomputer hatte da schon eine Weile zum Schalten aufgefordert. Ebenfalls Gewöhnungbedürftig: Der Tachometer. Zahlen nur bei den geraden "Zehnern" und in Kombination mit dem erstaunlich leisen Fahrgeräusch läuft man immer wieder Gefahr, zu schnell zu fahren, zumal der Tourneo für sein Gewicht erstaunlich "spritzig" ist.
1287 Antworten
Hi Baui,
man nimmt einen Seitenschneider und kneift das kleine Kabel, das in das Fahrergurtschloß führt, einfach durch - fertig.
Ich habe vorher in der Werkstatt gefragt, ob der Fehlerspeicher davon etwas mitbekommt und die verneinten das. Ist auch so.
Also hab ich das Kabel kurzerhand durchgekniffen und mit nem Ohmmeter Richtung Gurtschloß reingemessen:
Nicht angeschnallt: Durchgang, angeschnallt: offen. D.h. durchkneifen ist alles. 😎
Ich weiß aber nicht, inwieweit das TÜV-relevant ist und habe es deshalb so gemacht, daß es ggfs. schnell wieder verbunden werden kann. Unter der Plastikabdeckung der Schloßpeitsche.
Ich kann Dir auch nicht garantieren, daß man nicht gegen irgendeine schwachsinnige Vorschrft verstößt.
D.h. Ausführung auf eigene Verantwortung!
Ich bin bestimmt kein Gurtmuffel - aber ich habe grundsätzlich was gegen Maschinen, die mich erziehen müssen.
Hth, mf piepsfreien G 🙂
So.... Hab nun auch einen. :-)
Transit Custom Trend 270K(l1) 92kw.
Farbe: Panther-Schwarz, Airbag Beifahrerseite, Raucherpaket(wegen dem Anzünder extra), Dachgepäckträger wegklappbar, LED-Leuchten im Laderaum, Sitz13, heist Durchladeklappe, Trennwand Fesnster, Doppelsitze hochklappbar, Armlehne für Fahrer, Lendenwirbel-stütze, Doppelflügelhecktür, Doppelverriegelung, Heckscheibenwischer, Audiosystem 5 mit DAB und Notrufassistent....
Die ersten 3830 km sind weg, Anzeige liegt bei 9,8l/100km, errechnet reell sind 8,04l/100km. 1/3 bisher Autobahn, Rest Kurzstrecken in der Stadt.
Ich bin im Moment sehr zufrieden, Mängel konnt ich noch keine feststellen. :-) Beim Tanken hab ich mich die ersten beiden Male ziemlich blöd angestellt, danach alles super( hab auch mal in die Betriebsanleitung geschaut ;-) ).
Hatte die Gewerbewochen genutzt und das Angebot des Autohauses vor Ort. Da kam kein anderer Anbieter mit. Fussmatten und Windabweiser mussten noch sein und nun fährt er erstmal.
Hallo zusammen,
haben unseren Custom jetzt 2 Wochen - 1500km - Sind zufrieden. Habe mich auch die ersten zwei Male beim Tanken unglücklich angestellt - muss man bei Ford erstmal lernen- beim dritten Mal hats geklappt. Sync von USB-Stick und Bluetooth funktioniert einwandfrei; mit dem Handy über USB bei über 200 Titel auf der SD-Karte steigt es aber aus - Fehleranzeige erscheint - vielleicht liegt´s auch am Handy.
Gruß AnKa
Hi,Zitat:
Original geschrieben von Feuerwehrmuseum [/]
..... muß noch etwas Zubehör hinein: Wer hat Erfahrungen mit div. Chromleisten aussen, einem Navi mit Rückfahrkamera, wohl neben dem Radio am Handy Platz oder an der A - Säule ? Wie war das mit der Schutzverkleidung für die Ölwanne ? ....
im Zubehör-Thread gibt es Infos zum Unterfahrschutz & einen bunten Strauß nützlicher Dinge.
http://www.motor-talk.de/.../...hoer-fuer-tourneo-custom-t4479250.html
Radio mit Rückfahrkamera ist aber nicht dabei. Warum hast Du die Original-Kamera nicht genommen? Funktioniert prima.
MfG
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Zitat:
Original geschrieben von lothisch
Fällt jemandem etwas ein, das gegen diese Lösung spricht, bzw wozu man die Hupe braucht, wenn das Auto mit ausgeschalteter Zündung steht?
Hallo Lothisch,
Ich bin mir nicht sicher, ob Du die Diebstahlsicherung hast - mit im Relais vom Strom abgekoppelter Hupe hast Du nur die Blinker, die an und aus gehen, wenn jemand Dein Auto aufbricht. Mich irrtiert das Hupen, wenn man das Auto abschliessen will, bevor alle ausgestiegen sind ebenfalls, trotzdem würde ich die Hupe nicht abklemmen.
Was den Gurtpiepser angeht: Wieso piept es denn bei Dir überhaupt? Schnallst Du Dich erst nach dem losfahren an?
Gruß
PeeJot
Hi,
nee, ne Alarmanlage, die die Hupe braucht, hab ich nicht.
& ja, ich schnall mich immer erst an, wenn ich vom Grundstück bin und das Tor zu ist - manchmal erst an der Ecke oder an der ersten Ampel aus der Spielstraßenzohne raus. Gibt durchaus auch Gelegenheiten, wo ich mich gar nicht anschnalle, z.B. auf dem Zeltplatz oder beim Rangieren. Ist letztlich auch egal.
Viele finden es nützlich, mich stört es halt und ich hatte es bisher bei keinem meiner eigenen Autos.
MfG
Zitat:
Original geschrieben von lothisch
Hi Baui,
man nimmt einen Seitenschneider und kneift das kleine Kabel, das in das Fahrergurtschloß führt, einfach durch - fertig.
Ich habe vorher in der Werkstatt gefragt, ob der Fehlerspeicher davon etwas mitbekommt und die verneinten das. Ist auch so.
Also hab ich das Kabel kurzerhand durchgekniffen und mit nem Ohmmeter Richtung Gurtschloß reingemessen:
Nicht angeschnallt: Durchgang, angeschnallt: offen. D.h. durchkneifen ist alles. 😎
Ich weiß aber nicht, inwieweit das TÜV-relevant ist und habe es deshalb so gemacht, daß es ggfs. schnell wieder verbunden werden kann. Unter der Plastikabdeckung der Schloßpeitsche.
Ich kann Dir auch nicht garantieren, daß man nicht gegen irgendeine schwachsinnige Vorschrft verstößt.
D.h. Ausführung auf eigene Verantwortung!
Ich bin bestimmt kein Gurtmuffel - aber ich habe grundsätzlich was gegen Maschinen, die mich erziehen müssen.
Hth, mf piepsfreien G 🙂
Hey,
Bevor ihr jetzt alle das Auto demoliert, es gibt auch einen Hack:
Setz dich in das Auto und schlies die Türen - nicht anschnallen.
1) Zündschlüssel in Pos II (Zündung ein) drehen
2) Warten bis die Warnleuchte Sicherheitsgurt nach 10s erlischt
3) innerhalb von 60s den Gurt 9 mal nacheinander in das Gurtschloss stecken und dann offen lassen
Die Deaktivierung wird mit 3-maligem Blinken der Kontrollleuchte bestätigt.
Wenn du es wieder Aktivieren willst - genau die gleichen Schritte durchführen.
Übrigens ist mein Custom jetzt wieder leise:
Nach zweimal Software Update hat er immer noch gemacht wie ein Lanz Bulldog.
Aber bei ca. 7500 km wie von Geisterhand auf einmal Flüsterleise!
Es gibt es noch eine Service Mitteilung zum wackelnden Fahrersitz, hier wird bei Bedarf das Untergestell ausgetauscht.
Keep on rockin....
Hi,
man muß aber nicht um Mitternacht bei Vollmond dreimal ums Auto tanzen und Simsalabim rufen? 😁😁😁
Nee im Ernst, das ist ja ne skurrile Methode. Wer sich sowas ausdenkt. Naja, bei mir ist schon alles "demoliert".
Aber Baui, Du kannst ja berichten, ob sie funktioniert. Ich gebe zu, meiner Methode fehlt im Vergleich ein bisschen die Leichtigkeit 🙂. Also nochmal Dank, evtl. repariere ich's ja und mach's dann auch so.
Wie war das jetzt? Man schlachtet ein schwarze Katze.....
MfG
Es funktioniert einwandfrei - gewußt wie und ich möchte nicht wissen welche versteckten Möglichkeiten für die Werkstätten noch zur Verfügung stehen.......
Wie geht denn das Start / Stopp System auszuschalten ohne bei jedem Neustart die Taste zu drücken.?
Mein Auto ist ja erste einige Tage alt und ich habe noch nicht die gesamte Betriebsanleitung umgesetzt...
Hi,
Start/Stop geht (zumindest offiziell) nur über die Taste aus. Aber wenn Du Dir angewöhnst, den passenden Gang drinzulassen und nur die Kupplung zu treten, geht er an der Ampel nicht aus. Ich mußte mich an den umgekehrten Vorgang gewöhnen, damit er ausgeht 🙂.
Hth, mfG
Hi allerseits (schonwieder 🙂),
bevor ich mein Auto am Wochenende weiter "demoliere":
Gibt's evtl. auch einen Hack für
1. die blöde Huperei beim Türenschließen
und/oder
2. die bei offenen Türen "ewig" leuchtenden Einsteigelichter. Immerhin 6x5W oder 2,5A.
Da wäre ich wirklich sehr dankbar, weil das in Hardware doch etwas größere Aktionen sind.
M erwartungsvoll fG
Hallo,
wie lange die Innenbeleuchtung leuchtet kann von der Werkstatt programmiert werden glaube ich.
Gruß 3erGTD
Zitat:
Original geschrieben von Maxgoldt
Hey,Zitat:
Original geschrieben von lothisch
Hi Baui,
man nimmt einen Seitenschneider und kneift das kleine Kabel, das in das Fahrergurtschloß führt, einfach durch - fertig.
Ich habe vorher in der Werkstatt gefragt, ob der Fehlerspeicher davon etwas mitbekommt und die verneinten das. Ist auch so.
Also hab ich das Kabel kurzerhand durchgekniffen und mit nem Ohmmeter Richtung Gurtschloß reingemessen:
Nicht angeschnallt: Durchgang, angeschnallt: offen. D.h. durchkneifen ist alles. 😎
Ich weiß aber nicht, inwieweit das TÜV-relevant ist und habe es deshalb so gemacht, daß es ggfs. schnell wieder verbunden werden kann. Unter der Plastikabdeckung der Schloßpeitsche.
Ich kann Dir auch nicht garantieren, daß man nicht gegen irgendeine schwachsinnige Vorschrft verstößt.
D.h. Ausführung auf eigene Verantwortung!
Ich bin bestimmt kein Gurtmuffel - aber ich habe grundsätzlich was gegen Maschinen, die mich erziehen müssen.
Hth, mf piepsfreien G 🙂Bevor ihr jetzt alle das Auto demoliert, es gibt auch einen Hack:
Setz dich in das Auto und schlies die Türen - nicht anschnallen.
1) Zündschlüssel in Pos II (Zündung ein) drehen
2) Warten bis die Warnleuchte Sicherheitsgurt nach 10s erlischt
3) innerhalb von 60s den Gurt 9 mal nacheinander in das Gurtschloss stecken und dann offen lassen
Die Deaktivierung wird mit 3-maligem Blinken der Kontrollleuchte bestätigt.
Wenn du es wieder Aktivieren willst - genau die gleichen Schritte durchführen.Keep on rockin....
...hm, bei nächsten Neustart gings schon nicht mehr...
Was hab ich da falsch gemacht?
Hallo FORDgeschritene,
nun haben wir unseren Tourneo Custom seit März und ca 4.000km.
Wir sind richtig begeistert von dem Fahrzeug. Unsere Erfahrung bis jetzt ist sehr positiv.
Trotz des langen Radstands ist der Wendekreis richtig gering,Platzangebot und Fahrkomfort sowie Beinfreiheit sind auf allen Sitzplätzen sehr gut.
Das Praktronic ist wirklich sehr gut abgestimmt, und dank des SYNC-Displays auch sehr einfach einzuschätzen.
Der 125PS-er ist völlig ausreichend und selbst bei Urlaubsfahrten mit vollbeladenem Heck (hinter2. Sitzreihe) und Steigungen kommt der Wagen gut voran. Auch der Verbrauch ist mehr wie akzeptabel, unser Schnitt liegt bei ca. 7,5 l/100km, allerdings Fahren wir selten schneller wie 110km/h und ca.65% von den 4000km haben wir in derStadtzurückgelegt. Unser Kombi, derPassat, brauchte im Schnitt 6 bis 6,5l/100. Der Einstieg in Fond ist dank der zusätzlichen, aussen angebrachten, Stuffen sehr leicht.
Auch bin ich froh den Tourneo und nicht den Transit gewähltzu haben, weil dank der besseren Verkleidung halten sich die Geräusche, selbst bei höheren Geschwindigkeiten in Grenzen,und man kann sich mit allen 7 bis 8 Mitfahrern unterhalten, ohne laut zu werden. Auch der Platzangebot: ein Rolli, Therapiestuhl und ein spezielles Schalfsystem (Lattenrost und Matratze) unseren Sohnes passen mit dem übrigen Gepäck rein. Endlich können beide Jungs sein Spielzeug mitnehmen, und alles passt rein 😁
Die bedienung ist sehr intuitiv und man findet sich gleich zu recht. Lediglich der BC hätte für mein Empfinden mehr Funktionen haben können, wie z.B.ÖlTemp., Fahrzeit, und ein 2-es, Tageswertniveau, wie beim VW z.B.
Beim Anfahren und hochschalten in den 2. Gg kann ich allerdings die Probleme einiger User nicht feststellen. Wir fahren immer folgendermassen an: Gang rein kupplung kommenlassen, OHNE dabei Gas zu geben (das MSG regelt die Drehzahl von alleine, auch an Steigungen) und erst vorm Kupplungloslassen geben wir leicht Gas,sodas der Motor auf ca.2000Touren kommt, dann ganz normal weiter hochschalten, ist uns noch nie aus gegangen😉
Auch beim Tanken:in Deutschland spritz uns der Diesel sobald die Zapfpistole ausschaltet raus, ca 0,5 l Diesel versiffen den Einstieg, allerdings im Ausland habe ich an 3 verschiedenen Tanken Diesel gezapft und es passierte nie was, der ganze, bezahlte Kraftstoff blieb im Tank 🙂
Müssen wir halt schauen.
Zu anderen negativen Sachen: der Gurtschloss des Fahrersitzes qitscht und irgenwie durch die Heckklappe dringt Wasser ein. An derHeckscheibe innenseitig haben wir beim Regen Wassertropfen und unten auf der Ladekante immer bisschen Wasser stehen. Müssen wir halt dies beim Freundlichen ansprechen.
Bis auf die 2 / 3 Kleinigkeit sind wir richtig zufrieden und froh, dass wir uns diesmal gegen VW entschieden haben. Klar ist der T5 was die Spaltmasse anbetrifft besser verarbeitet, aber im großen und ganzen ist der Tourneo besser: größer, bequemer, sparsamer, wendiger, besser Ausgestattet. Unser liegt als Neuwagen bei ca. 38T€, der lange Caravelle beginnt aber erst bei 45T€. Auch die Inspektionskosten gestalten sich recht erfreulich: Intervalle alle 50Tkm bzw. 2 Jahre (T5 max. 30 Tkm) und die nächste Inpektion (die erste bei 50Tkm) soll bei 400,-€all incl. liegen🙂
Ich freu mich schon auf die Urlaubsfahrt nach Kroatien, da werden wir die vorzüge der DoppelKlima testen und hoffentlich genießen können.
Bis demnächst
und allen FORDgeschnittenen Allzeit gute Fahrt und gesunde Heimkehr.
Zitat:
Original geschrieben von adam19e
Zu anderen negativen Sachen: der Gurtschloss des Fahrersitzes qitscht und irgenwie durch die Heckklappe dringt Wasser ein. An derHeckscheibe innenseitig haben wir beim Regen Wassertropfen und unten auf der Ladekante immer bisschen Wasser stehen. Müssen wir halt dies beim Freundlichen ansprechen.
Hallo,
das habe ich bei unserem leider auch gerade festgestellt. Ich denke, da muss ich auch noch mal zu Ford.
Ansonsten nach knapp 17 000 km noch sehr zufrieden.
Gruß 3erGTD