- Startseite
- Forum
- Auto
- Wohnmobile & Wohnwagen
- Tipps Einbau von Solar, Li-Batterie und Kompressorkühlschrank-Etrusco T6900 - Raum DA-FFM-MA
Tipps Einbau von Solar, Li-Batterie und Kompressorkühlschrank-Etrusco T6900 - Raum DA-FFM-MA
Hallo Zusammen,
ich habe mir im Sommer einen 1 Jahre alten Etrusco T6900 SF (Ford) zugelegt.
Ich möchte irgendwann mal mit dem Fahrzeug in Spanien überwintern und möglichst autark sein.
Deshalb möchte ich Solaranlage nachrüsten sowie auf Li-Batterie und Kompressor-Kühlschrank umbauen.
Kann jemand im Raum Darmstadt, Frankfurt oder Mannheim eine Werkstatt empfehlen oder sonst Tipps für den Umbau geben. Ich schraube zwar selber gerne, aber Elektrik ist nicht so meins und es soll ja reibungslos funktionieren.
Danke für Tipps und Hinweise.
Grüsse Maddin
Ähnliche Themen
6 Antworten
Hallo erst am vom Namensvedder :-)
Ich habe Verwandtschaft in deiner Gegend. Also Gernsheim und Lautertal im Odenwald. Schöne Gegend....
Aber zum Thema: Je nach dem wie viel Kapazität du planst und was du so vor hast, wäre die Überlegung nach einr 24 Volt Anlage ein Thema. Wir haben einem Kumpel aus Kirburg im Westerwald so eine in seinen Iveco eingebaut. Der betreibt damit allerdings auch unter anderem eine Induktionskochplatte, weil der kein Gas in seiner Karre will.
auf https://basba.de/ gibts komplettsets aber auch Beratung, wenn du was individuelles zusammenstellen willst. Ich empfehle übrigens bezüglich Wechslrichter, wenn du überhaupt einen planst einzubauen, bei 12 Vollt nicht mehr als 1000, maximal 1500 Watt Dauerleistung. für mehr sind einfach die Ströme auf der Niederspannungsseite viel zu groß. Außerdem rate ich dir, so weit es überhaupt geht, auf den Wechselrichter zu verzichten.
Ein Kumpel von mir, hier aus Haiger, wo ich auch wohne, hat einen Crafter. Auch bei ihm haben wir auf den Wechselrichter verzichtet. Es gibt, verzeih mir den Ausdruck, Deppen, die an den Wechselrichter Handyladegeräte anschließen. Das ist der pure Irrsinn, da du deine kostbare Energie so stumpf verheizt. ein einfacher Gleichspannungsregler erfüllt den gleichen Zweck und arbeitet wesentlich effizienter.
auch für Notebooks und artverwandte Geräte gibt es da entsprechende Lösungen, die nicht so teuer sind.
Übrigens: nach etwa 3 Jahren überlegt sich Kumpelchen nun doch, einen Wechselrichter anzuschaffen. allerdings nur einen kleinen mit 500 Watt und eigendlich auch nur für sein E Bike, weil wir noch kein passendes Ladegerät mit 12 V Eingang dafür gefunden haben.
Für Ladegeräte, Wechselrichter, Ladebooster etc. kann ich als Hersteller Victron Energy wäremstens empfehlen. für die Wechselrichter als Alternative Ective.
Schau zu, dass du die Kabel vom Wechselrichter, wenn du einen verbaust, so kurz hältst, wie nur irgendwie möglich. und natürlich mindestens den Querschnitt verwendest, den der Hersteller des Wechselrichters empfielt. wenn nicht gleich noch eine Nummer größer.
zum Befestigen der BAtterie empfielt sich ein simpler Spanngurt. wir haben so wohl im Crafter, als auch im Iveco einfach Kantleisten auf den Boden geschraubt, wo die batterie drin steht und links und rechts daneben Ösen, durch die wir Spanngurte gefädelt haben, um die schwere Batterie im Zaum zu halten.
Daniel, der mit dem Crafter, war damit auch schon im, sagen wir schweren Gelände und alles hat gehalten.
gruß, Martin
Ich habe einen Ford Transit Custom als WoMo. Gasloses Auto mit 3KW Sinus- Inverter, der die Dauerleistung von 2KW liefert und kurzzeitig 6KW. Habe deshalb nur Geräte in Betrieb, die max. um die 1,5KW benötigen wie Espressomaschine, Elektrogrill, Slowcooker, Thermomix und Wasserkocher. Kochplatten werden ganz selten benutzt.
Mit 3 je 100Ah LiFePo4 und einem 90A Ladebooster sowie Batteriecomputer geht alles perfekt, so daß ich fast immer autark stehe. Solar habe ich mit Absicht nicht, denn ich mag nicht in der Sonne braten.
Bei der Leistung empfielt sich wie gesagt, ein 24 volt system. mit drei batterien natürlich sehr schwer möglich aber z.B. Vitron Energy bietet auch 36 Volt an. das Problem ist einfach, dass 2 kW auf der 12 Volt seite, wenn man die Verluste des Wechselricters mit einrechnet mal eben schlappe 200 Ampere sind! die hohen lastspitzen sind ins besondere bei Bleibatterien natürlich ein enormes problem. bei Lithium gehts halbwegs, aber das ändert eben nichts an der Tatsache, dass die Kabel und Klemmen und das ganze Geraffel rings herum wie auch die Sicherung etc. eben zur unfreiwilligen Heizung werden!
Bedenkt man, dass 4 Meter Kabel, 70 mm² und bei der belastung sollte das Kabel schon so dick sein, einen Widerstand von etwa 1 mOhm aufweisen, ist das schon beträchtlich.
KLAR das klingt verflucht wenig. Bei 200 Ampere zum Qudrat gerechnet sind das aber mal eben stolze 40 Watt die alleine dort verloren gehen. Ganz zu schweigen von den Verbindungen unterwegs und der Sicherung. Wenn du dein System wirklich GUT! ausgebaut hast, und sagen wir 5 mOhm Schleifenwiderstand hast, sind das mal eben locker 200 Watt, die du verpulverst...
gruß, Martin
Dass man Leitungsverluste hat, ist mir klar. Deswegen ist die Anlage auch entsprechend gorßzügig bestückt, so dass ich selten unter 100h-Rest komme und mir das "Verpulvern" leisten kann. Mehr als daumendicke Kabel sind verlegt und alles über den Victron Lynx Distributor mit Megasicherungen abgesichert.
Das klingt schon mal ganz gut. aber nur mal für die Zukunft:
100 Watt Verlustleistung sind wenn man 12, 24, 36 oder 48 Volt syyteme vergleicht entsprechend 100, 25, 11 oder sogar nur 6 Watt! (rund gerechnet)
Wir rechnen einfach mal mit einem Leitungswiderstand von 0,1 Ohm. bei etwas längeren, nicht ganz so dicken Kabeln geht das ganz schnell.
240 Watt bei 12 Volt sind 20 Ampere. bei einem Leitungswiderstand von 0,1 Ohm gehen hier also 2 Volt verloren.
20 A * 0,1 Ohm
2 Volt die verloren gehen bedeuten bei 20 Ampere 40 Watt an Verlustleistung.
würden wir auf 24 Volt umbauen, wären 240 Watt nur noch 10 Ampere. Das bedeutet, es geht nur noch 1 Volt verloren. mal wiederum 10 Ampere, sind nur noch 10 Watt!
Noch besser würde es auschauen, wenn wir auf 48 Volt umsatteln. da sind 240 Watt nur noch 5 Ampere. d.h. bei einem halben VOlt Verlustspannung mal nur noch 5 Ampere haben wir gerde mal 2,5 Watt an Verlustleistung.
wo du bei 12 Volt ein 16 mm² Kabel brauchst, reichen dir bei 24 Volt 4 mm² und bei 48 Volt sogar 1 mm²
lg, Martin
In Zukunft wird sich bei mir aber nichts mehr ändern, denn ich werde in meinem Leben nicht annähernd die Zyklenzahl erreichen. Sieht auch nicht so aus, dass die Dicken unter die Sitze passen. Damals war bei mir halt das Maximum 3x100Ah plus die originale 80Ah AGM als Starterbatterie.