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Tiguan 4MOTION 2.0 TDI (190ps) - Anfahrprobleme?

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Themenstarteram 30. März 2021 um 22:42

Guten Tag,

wollte mal fragen ob mir Leute die bereits den Tiguan 4Motion 2.0 TDI (190ps) gefahren sind sagen können, ob diese Anfahrschwäche von der immer gesprochen wird, wirklich so extrem & störend ist.

Gleich dazu, ich bin kein unbedingt rasanter Fahrer also ich nehme alles eher entspannt an, kann aber auch mal sein, dass ich zügig fahre je nach Lust und Laune .... und Wetter ??

 

Mfg

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81 Antworten

Also ich finde es manchmal schon sehr nervig, wenn mann vorallem aus dem Stand am Berg anfährt... Ist echt sehr nervig.

Fahre ihn selbst einmal. Jeder empfindet das anders. Ich sehe da kein Problem, ich sehe halt rechtzeitig, wann es wie weiter geht und kann schon die besagte halbe bis eine Sekunde früher leicht Gas geben. Ich fahre auch nicht auf der letzten Rille auf dem letzten paar cm.

Es ist imo auch kein DSG-Problem sondern klassisch Diesel/Turbolader bedingt. Der baut halt erst mit leicht steigender Drehzahl Druck auf

Themenstarteram 30. März 2021 um 22:58

Zitat:

@Baris53 schrieb am 30. März 2021 um 22:49:10 Uhr:

Also ich finde es manchmal schon sehr nervig, wenn mann vorallem aus dem Stand am Berg anfährt... Ist echt sehr nervig.

Aber ist es jetzt so dass du sagen würdest nie wieder 190er ?

Themenstarteram 30. März 2021 um 23:00

Zitat:

@Beichtvater schrieb am 30. März 2021 um 22:50:57 Uhr:

Fahre ihn selbst einmal. Jeder empfindet das anders. Ich sehe da kein Problem, ich sehe halt rechtzeitig, wann es wie weiter geht und kann schon die besagte halbe bis eine Sekunde früher leicht Gas geben. Ich fahre auch nicht auf der letzten Rille auf dem letzten paar cm.

Es ist imo auch kein DSG-Problem sondern klassisch Diesel/Turbolader bedingt. Der baut halt erst mit leicht steigender Drehzahl Druck auf

Also ... heißt, wenn man weiß dass es da ist, ist es kein Problem mehr. Aber ist es so dass es extrem auffällt im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen? Fahre z.B. zur Zeit 2.0 TSI (210ps).

Ich hab meinen eh aufmachen lassen. Aber das anfahren liegt eher am Getriebe nicht an der Leistung..

Wenn ich schneller von der Stelle möchte lege ich den Sport Modus ein und schon geht er schneller vom Fleck als im Drive Modus. Hast du Zeit dann bleib im Drive Modus.

In einem anderen Thread war dazu zu lesen, dass man mit dem Wagen nicht in kleine Lücken im fließenden Verkehr stechen könne, weil das lebensgefährlich wäre. Dazu behaupte ich mal, wer das so knapp vorhat, ist lebensgefährlich.

Ich fahre den 190er jetzt seit etwa zwei Wochen als fast vier Jahre alten Gebrauchten, nachdem ich vorher den alten 140er Schalter hatte. Ich würde mich als einen meist ruhigen Fahrer bezeichnen, der aber gerne "flüssig" fährt und immer noch hin und wieder aus Spaß auf den Pin tritt und unter Beachtung der Umstände sehr dynamisch seinen Tiger bewegt. Wir haben da z.B. bei Solingen mit dem Klingenring eine ehemalige Bergpreis-Rennstrecke mit Kurvenüberhöhung und Doppelleitplanken...

Als langjähriger Fahrtrainer (nicht Fahrlehrer) bin ich von verschiedenen Fahrzeugen gewohnt, die Grenzen zu ertasten, ohne sie nach Möglichkeit zu überschreiten, und nach Sicht (!) zu fahren (nicht Sicherheitslinie und auch nicht Kampflinie). Ja, es gibt Fahrzeuge, die schneller losspurten. Der Tiger ist aber kein Rennwagen, lässt sich aber durchaus sehr ansprechend dynamisch bewegen und das insbesondere auch, wenn man auf kurvigen Strecken die Schaltwippen in die Hand nimmt und dem Fahrzeug vorgibt, wann wohin zu schalten ist.

Hätte ich einen "Rennwagen" gewollt, hätte ich einen gekauft. Ich wollte aber genau dieses tolle Gesamt-Paket haben, komme mit dem Anfahrverhalten wunderbar klar und freue mich wie ein kleiner Junge, wenn die Newtonmeter erwachen. Aber das ist eben MEINE Meinung und damit Du Dich später nicht ärgerst, bilde Dir DEINE eigene. Das ist doch leicht über eine Probefahrt zu erledigen...

wie ich bereits im anderen Thema geantwortet habe: es gibt kein Problem mit 190ps Motor, das Problem liegt eh zwischen Lenkrad und Fahrersitz ;)

Ich fahr den 190 er jetzt seit ca 5 Jahren. Ich denke auch, dass die Verzögerung akzeptabel ist, immerhin ist es ein SUV.vom Stil her fahre ich aber auch sehr sportlich zum Leid von Reifen und Spritverbrauch :) aber man gönnt sich ja sonst nichts. Man sollte im Verkehr denken und frühzeitig entscheiden was man vor hat. Dann klappt das auch ohne Probleme mit dem einfädeln oder Überholen, bzw. auch beim verzögern...

Also ich hab den 190er auch bin total begeistert.

Diese „lebensgefährliche“ Anfahrschwäche kenne ich nicht.

Ja, er hat da anfangs vielleicht ne halbe Gedenksekunde. Aber dann kommt er richtig gut in die Puschen.

Ein 150er TDI macht mir da nichts vor - und mein „alter“ 170/177er TDI (EA189) auch nicht.

Bei mir: 100-200 sehr stark; Überholvorgänge und Einfädeln ist überhaupt kein Problem.

Gebe meinen Vorrednern aber Recht: Wer so knapp fährt, dass er volle 190 PS zum Einfädeln braucht, hat ganz andere Probleme ;)

Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 31. März 2021 um 07:14:44 Uhr:

Also ich hab den 190er auch bin total begeistert.

Diese „lebensgefährliche“ Anfahrschwäche kenne ich nicht.

Ja, er hat da anfangs vielleicht ne halbe Gedenksekunde. Aber dann kommt er richtig gut in die Puschen.

Ein 150er TDI macht mir da nichts vor - und mein „alter“ 170/177er TDI (EA189) auch nicht.

Bei mir: 100-200 sehr stark; Überholvorgänge und Einfädeln ist überhaupt kein Problem.

Gebe meinen Vorrednern aber Recht: Wer so knapp fährt, dass er volle 190 PS zum Einfädeln braucht, hat ganz andere Probleme ;)

Hier geht es nicht um den Passat, sondern um den Tiguan. Die Motor-Getriebeabstimmung muss nicht identisch sein.

Es geht auch nicht darum, wie die Kiste abgeht, wenn sie schon in Bewegung ist, sondern um den gefährlichen Verzögerungsmoment beim Losfahren.

Ich kann die Probleme gut nachvollziehen, denn ich hatte das gleiche Problem beim Passat B6, der allerdings nur einen 140-PS-TDI und kein DQ500 hatte. Im Sportmodus war das Problem weg, doch entsprach das Schaltverhalten dann nicht meinem Fahrstil. Die nächsten beiden Passat waren wieder manuell geschaltet.

Mein 150-PS-TDI mit dem DQ500 DSG hat das Anfahrproblem übrigens nicht. Autohold ist bei mir ständig ausgeschaltet, denn das erzeugt beim Losfahren ein leichtes Ruckeln. Die 190 PS würde ich z.B. gar nicht benötigen, über 100 PS lt. Leistungsmonitor rufe ich bei meinem Fahrstil nämlich gar nicht ab.

Die Kombination/Abstimmung von Fahrzeug, Motor und Getriebe ist für mich persönlich mit dem 150-PS-TDI perfekt. Aber das muss jeder selbst für sich entscheiden und möglichst schon bei einer Probefahrt erfahren.

Gruß aus’m Ländle

Ulrich

Zitat:

@MotorTalkLx schrieb am 30. März 2021 um 23:00:18 Uhr:

Aber ist es so dass es extrem auffällt im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen? Fahre z.B. zur Zeit 2.0 TSI (210ps).

Das ist alles Jammern auf hohem Niveau, was man überall liest bzw lebensmüde, auf paar cm in irgendwelche Lücken stechen, wie bergischland schon schrieb.

Was Du hier vergleichst ist TSI <=> TDI. Das ist Äpfel/Birnen...

Das einzige, was bemerkbar ist, womit man aber prima zurecht kommt, ist die klassische Anfahrschwäche eines normalen Turbo-Diesels eines x-beliebigen Herstellers. Die gibt es auch schon früher, die gab es schon immer, die beruht auf der Tatsache, dass der Diesel bei Leerlaufdrehzahlen nicht ausreichend Abgasdruck produziert, um den Turbo anzutreiben. Erst, wenn der Motor leicht schneller wird, kommt der Turbo auf Touren.*) Früher (tm) in meinen Fahrschulzeiten war der Diesel der klassische Lern-Wagen, da man den nicht abgewürgt bekam. Das hat sich mit den moderneren Turbodieseln aber schlagartig geändert. Wie oft habe ich beim zügig los fahren schon Diesel quer durch alle Hersteller hinweg abgewürgt, wie oft sehe ich das bei anderen Fahrern ebenso. ;) (Daraus ist übrigens niemals irgendwo ein Unfall entstanden, also alles halb so wild)

Es ist eine einfache Erfahrung, am Anfang behutsam Gas geben und schon kurz danach steht die volle Leistung bereit. Wenn man mit dem Tiguan nicht im Formel1-Stil durch die Stadt knallen will, wenn man nicht jeden Ampelsprint gewinnen will, dann ist das normale mitfließen im Verkehr absolut kein Problem, man ist kein Hindernis an der Ampel.

Manchen kommt es nur so vor, weil sie hier das erste Mal DSG haben, vorher mit dem Handrührer waren sie mit Hand-Getriebe und Kupplung so dermaßen beschäftigt, dass sie garnicht mitbekamen, wie beim Anfahren die Zeit verronnen ist. Nun mit DSG aber latschen sie auf das Gas und erwarten Wunder, weil sie genau darauf achten und die Zeit dafür haben. Statt dessen sollten diese Leute einfach mal bei losfahren nach vorne und in den Spiegel schauen um zu sehen sehen, dass sie es nicht sind, die die Schlange anführen.

Es ist nichts weiter, als auf nebensächliche Dinge achten und Jammern auf höchstem Niveau.

*) Das beste Mittel dagegen ist der BiTu, in untersten Drehzahlen der Kompressor, dann in höheren Drehzahlen der Turbo. Diese Konstrukte gibt es bei allen Herstellern - warum wohl, wenn es nur eine "lebensgefährliche" Anfahrschwäche des VW-TDI sei? ;)

Warum beklagt sich da kein einziger Autotester darüber? Vermutlich, weil die gescheiter und realistischer an die Sache heran gehen, als irgendwelche selbsternannten Sprintkönige.

Themenstarteram 31. März 2021 um 9:22

VIELEN LIEBEN DANK AN DIE ÄUSSERST INFORMATIONSREICHEN ANTWORTEN! ???? HAT MIR ETWAS RUHE IN DEN GEIST GEBRACHT HAHA.

Das ist unterm Strich alles das Gleiche.

Das DQ381 ist nach meiner Kenntnis auch am Tiger mit dem 190er/200er TDI kombiniert.

Das DQ381 ist ausgelegt, möglichst sanft wie ein Wandler zu sein und schleift relativ viel beim Wechsel von Gang 1 auf 2. Das trägt auch zu diesem trägen Gefühl bei.

Ich bin schon beide gefahren und fühlen sich gleich an. Deswegen habe ich als Passat-Fahrer hier mitgemischt ;)

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