Thermostat, DPF, Turbolader Problematik
Thermostat, DPF, Turbolader Problematik.
Da hier fast täglich DPF und Turbolader Probleme diskutiert werden, habe ich mit X5-Baby die virtuellen Köpfe zusammengesteckt und erlaube mir eine Zusammenfassung über diese Thematik zusammenzustellen, da ich mich mit der Sache in letzter zeit sehr intensiv beschäftigt habe.
Thermostate:
Die Thermostate in M47 M57 und N47 N57 Dieselmotoren sind nicht die besten. Bei Defekt öffnen diese in der Regel zu früh. Somit wird die Betriebstemperatur nicht mehr erreicht. Diese kann jeder relativ einfach im Werksmenü (siehe unten) selbst überprüfen. Es sollte eine Temperatur von etwa 90 Grad erreicht und auch gehalten werden. Egal ob -10Grad oder +30 Grad Außentemperatur, Lüfterklappen oder nicht. Bei der Erneuerung des Hauptthermostats, welches in der Regel für einen erheblichen Temperaturabfall verantwortlich ist, ist darauf zu achten, dass nur das Originale von BMW eingesetzt wird. Nachbauten haben sich als minderwertig erwiesen. Zusätzlich gibt es bei einigen (M47/M57) Modellen noch das AGR Thermostat, welches direkt am AGR kühler sitzt. Das ist allerdings nicht für gravierende Temperaturstürze verantwortlich, sollte aber dennoch funktionieren.
DPF:
Das erreichen der Betriebstemperatur (s.o.) ist aber unbedingt notwendig, damit die DDE (Digitale Diesel Elektronik) eine Regeneration (Freibrennen) des DPF (Diesel Partikel Filter) einleiten kann, da sich dieser sonst mit Rußpartikeln immer weiter zusetzt und irgendwann verstopft. Beim Freibrennen des DPF wird über eine Nacheinspritzung die Abgastemperatur auf ca 600 grad erhöht. Somit wird der Filter wieder freigebrannt. Dies geschieht in regelmässigen Abständen (800-1000km) und dauert ca 20-30 Minuten. In der Regel merkt man davon nichts. Einige berichten jedoch daß der Motor brummt oder rauher läuft, die Automatik später schaltet. Zudem kann man beobachten, dass die Kühlwassertemperatur bis ca 98 Grad ansteigt und die Abgasanlage knistert. Um den DPF erfolgreich zu regenerieren sind einige Sachen sicherzustellen:
- min 10 l Kraftstoff im Tank
- min 75 Grad KW Temp. (M47/57)
- min ca 60 Grad KW Temp (N47/57)
- 30 min mit konstanter Geschwindigkeit von min 60km/h fahren. Am besten ca 2200 u/min im 6. Gang.
- kein Fehler an der Drosselklappe
- min 240 grad Abgastemperatur
- Regeneration muss freigegeben sein
Die Glühkerzen spielen keine Rolle, wie gern und oft behauptet.
Sollte eine Regeneration nicht erfolgreich beendet worden sein, wird diese zum nächsten Zeitpunkt, an dem diese Kriterien erfüllt sind, fortgesetzt und dann beendet. Wird dieser Vorgang jedoch zu oft unterbrochen, durch dauernd Kurzstrecke, wird die Regeneration von der DDE gesperrt. Zum freigeben muss die Regeneration manuell per Diagnosetool angefordert werden (siehe unten) Es kann sein das dies mehrere Versuche erfordert. Vorher natürlich Fehler löschen. (Drosselklappe / 480 481 Abgasdruck)
Es gibt ein Softwareproblem bei einigen 325d/525d. Da lässt sich der Fehler u.U. nicht löschen. Unter umständen müsste eine neue I Stufe aufgespielt werden. Dazu folgendes beachten:
http://www.motor-talk.de/.../Attachment.html?attachmentId=731343
Sollte der Filter so stark beladen sein, dass sich die Fehler nicht löschen lassen und so die Regeneration verhindern ist der Filter zu reinigen oder ggf. zu ersetzen. Anschließend sollte ein Filtertausch per Diagnose registriert werden. Im Anschluss beobachten, ob wieder erfolgreich regeneriert wird.
Turbolader:
Je weiter die Beladung des DPF voranschreitet, desto höher steigt der Abgasdruck vorm DPF. Ist dieser Abgasdruck dauerhaft zu hoch, steigt die Belastung für den Turbolader durch Ruß und Hitze bis dieser schließlich unter der enorm hohen Drehzahl in Verbindung mit zu hohem Abgasdruck kaputt geht. Das macht sich durch blauen Qualm und Ölverlust, lautes Pfeifen und Leistungsverlust bemerkbar. Dann ist es aber bereits zu spät und ein neuer Turbo muss her. Dazu muss es nicht kommen. Hier noch bissl Text.
http://www.technikzentrum.net/
Und Videos.
http://www.technikzentrum.net/turbolader-reparatur.html
Wer seinen Turbolader zusätzlich schonend warm und wieder kalt fährt, hat lange Freude am Fahren.
Der errechnete Asche, bzw. Rußgehalt ist irreführend und aus meiner Sicht nicht wirklich relevant. Wichtig wäre zu prüfen wie oft (siehe oben) die Regeneration läuft. Entweder Liter oder km nach letzter erfolgreicher Regeneration. Und wie hoch der Abgasgegendruck ist. Im Leerlauf ca 6-10 mbar. Manche Systeme zeigen bereits einen bereinigten Druck an (Rheingold) bei anderen ist ggf. der Umgebungs-, also der Atmosphärendruck abzuziehen.
So kommt man ins Werksmenü:
Vorab schonmal die Quersumme der letzten 5 Ziffern der Fahrgestellnummer errechnen!
1) Kilometerrücksetzknopf drücken und gleichzeitig Radio-Stellung an (mit Schlüssel drehen oder aber den Start-Knopf drücken).
2) Es erscheint 01-Fhzg-Nr im Display am Tacho, dort wo normalerweise die Temperatur steht.
3) Jetzt drückt man direkt in regelmäßigen Abständen bis 19. - es erscheint LOCK ON.
4) Kurz warten bis 00 da steht und dann direkt die oben errechnete Quersumme der letzten 5 Ziffern der Fahrgestellnummer durch drücken eingeben. Nicht gedrückt halten sondern einzelnd drücken bis die Quersumme da steht. Dann wieder kurz warten.
5) Es kommt erneut zu 01-Fhzg-Nr. - nun drückt man bis 07 und wartet -> es erscheint die TEMP.!
Auch während der Fahrt.
Auslesen der DPF Werte:
Mit Rheingold:
Vollständigen Fahrzeugtest durchführen -> im Steuererätebaum DDE auswählen -> unten links SG Funktionen aufrufen-> Diagnoseabfrage -> Abgassystem-> Status abfragen.
Bei einer DDE5 wird kein Wert km seit letzter Regeneration angezeigt. Dafür unter Tool 32 die verbrauchten Liter seit der letzten Regeneration. Das kann man dann ja einfach zurückrechnen.
Oder mit Tool 32
Passendes Motorsteuergerät (zu finden in inpa) auswählen -> Danach den Job Abgleich_csf_lesen 1x ausführen -> Ergebnis ist im Fenster Result -> Beschreibung im Fenster Job-Info
Eine Regeneration einleiten unter
Rheingold
Vollständigen Fahrzeugtest durchführen -> FS löschen -> Servicefunktionen -> Antrieb -> Partikelfilter -> Regeneration einleiten
Mit Tool 32
Zur Regeneration des DPF wird INPA und Tool32 benötigt.
Folgendermaßen muss vorgegangen werden:
INPA->Baureihe->Motor-> Richtige Motorsteuergerätvariante auswählen -> Fehlerspeicher lesen
Im oberen Bereich wird angezeigt, welche Datei dazu geladen wird (z.B.: D62M57B0.PRG).
Tool32 öffnen, selbe Datei laden (z.B.: D62M57B0.PRG).
Anschließend Job "abgleich_csf_prog" wählen
Argumente:
Um die Regeneration einzuleiten:
LEISTUNGSMANGEL
Bei Tausch oder Reinigung des Filters:
FILTERTAUSCH
Und bei Tausch des Drucksensors:
DRUCKSENSOR
Zum Ausführen Button an der oberen Leiste benutzen ("1->").
Kabel und Software für den Laptop gibts bei doitauto oder obdexpert.
Beste Antwort im Thema
Thermostat, DPF, Turbolader Problematik.
Da hier fast täglich DPF und Turbolader Probleme diskutiert werden, habe ich mit X5-Baby die virtuellen Köpfe zusammengesteckt und erlaube mir eine Zusammenfassung über diese Thematik zusammenzustellen, da ich mich mit der Sache in letzter zeit sehr intensiv beschäftigt habe.
Thermostate:
Die Thermostate in M47 M57 und N47 N57 Dieselmotoren sind nicht die besten. Bei Defekt öffnen diese in der Regel zu früh. Somit wird die Betriebstemperatur nicht mehr erreicht. Diese kann jeder relativ einfach im Werksmenü (siehe unten) selbst überprüfen. Es sollte eine Temperatur von etwa 90 Grad erreicht und auch gehalten werden. Egal ob -10Grad oder +30 Grad Außentemperatur, Lüfterklappen oder nicht. Bei der Erneuerung des Hauptthermostats, welches in der Regel für einen erheblichen Temperaturabfall verantwortlich ist, ist darauf zu achten, dass nur das Originale von BMW eingesetzt wird. Nachbauten haben sich als minderwertig erwiesen. Zusätzlich gibt es bei einigen (M47/M57) Modellen noch das AGR Thermostat, welches direkt am AGR kühler sitzt. Das ist allerdings nicht für gravierende Temperaturstürze verantwortlich, sollte aber dennoch funktionieren.
DPF:
Das erreichen der Betriebstemperatur (s.o.) ist aber unbedingt notwendig, damit die DDE (Digitale Diesel Elektronik) eine Regeneration (Freibrennen) des DPF (Diesel Partikel Filter) einleiten kann, da sich dieser sonst mit Rußpartikeln immer weiter zusetzt und irgendwann verstopft. Beim Freibrennen des DPF wird über eine Nacheinspritzung die Abgastemperatur auf ca 600 grad erhöht. Somit wird der Filter wieder freigebrannt. Dies geschieht in regelmässigen Abständen (800-1000km) und dauert ca 20-30 Minuten. In der Regel merkt man davon nichts. Einige berichten jedoch daß der Motor brummt oder rauher läuft, die Automatik später schaltet. Zudem kann man beobachten, dass die Kühlwassertemperatur bis ca 98 Grad ansteigt und die Abgasanlage knistert. Um den DPF erfolgreich zu regenerieren sind einige Sachen sicherzustellen:
- min 10 l Kraftstoff im Tank
- min 75 Grad KW Temp. (M47/57)
- min ca 60 Grad KW Temp (N47/57)
- 30 min mit konstanter Geschwindigkeit von min 60km/h fahren. Am besten ca 2200 u/min im 6. Gang.
- kein Fehler an der Drosselklappe
- min 240 grad Abgastemperatur
- Regeneration muss freigegeben sein
Die Glühkerzen spielen keine Rolle, wie gern und oft behauptet.
Sollte eine Regeneration nicht erfolgreich beendet worden sein, wird diese zum nächsten Zeitpunkt, an dem diese Kriterien erfüllt sind, fortgesetzt und dann beendet. Wird dieser Vorgang jedoch zu oft unterbrochen, durch dauernd Kurzstrecke, wird die Regeneration von der DDE gesperrt. Zum freigeben muss die Regeneration manuell per Diagnosetool angefordert werden (siehe unten) Es kann sein das dies mehrere Versuche erfordert. Vorher natürlich Fehler löschen. (Drosselklappe / 480 481 Abgasdruck)
Es gibt ein Softwareproblem bei einigen 325d/525d. Da lässt sich der Fehler u.U. nicht löschen. Unter umständen müsste eine neue I Stufe aufgespielt werden. Dazu folgendes beachten:
http://www.motor-talk.de/.../Attachment.html?attachmentId=731343
Sollte der Filter so stark beladen sein, dass sich die Fehler nicht löschen lassen und so die Regeneration verhindern ist der Filter zu reinigen oder ggf. zu ersetzen. Anschließend sollte ein Filtertausch per Diagnose registriert werden. Im Anschluss beobachten, ob wieder erfolgreich regeneriert wird.
Turbolader:
Je weiter die Beladung des DPF voranschreitet, desto höher steigt der Abgasdruck vorm DPF. Ist dieser Abgasdruck dauerhaft zu hoch, steigt die Belastung für den Turbolader durch Ruß und Hitze bis dieser schließlich unter der enorm hohen Drehzahl in Verbindung mit zu hohem Abgasdruck kaputt geht. Das macht sich durch blauen Qualm und Ölverlust, lautes Pfeifen und Leistungsverlust bemerkbar. Dann ist es aber bereits zu spät und ein neuer Turbo muss her. Dazu muss es nicht kommen. Hier noch bissl Text.
http://www.technikzentrum.net/
Und Videos.
http://www.technikzentrum.net/turbolader-reparatur.html
Wer seinen Turbolader zusätzlich schonend warm und wieder kalt fährt, hat lange Freude am Fahren.
Der errechnete Asche, bzw. Rußgehalt ist irreführend und aus meiner Sicht nicht wirklich relevant. Wichtig wäre zu prüfen wie oft (siehe oben) die Regeneration läuft. Entweder Liter oder km nach letzter erfolgreicher Regeneration. Und wie hoch der Abgasgegendruck ist. Im Leerlauf ca 6-10 mbar. Manche Systeme zeigen bereits einen bereinigten Druck an (Rheingold) bei anderen ist ggf. der Umgebungs-, also der Atmosphärendruck abzuziehen.
So kommt man ins Werksmenü:
Vorab schonmal die Quersumme der letzten 5 Ziffern der Fahrgestellnummer errechnen!
1) Kilometerrücksetzknopf drücken und gleichzeitig Radio-Stellung an (mit Schlüssel drehen oder aber den Start-Knopf drücken).
2) Es erscheint 01-Fhzg-Nr im Display am Tacho, dort wo normalerweise die Temperatur steht.
3) Jetzt drückt man direkt in regelmäßigen Abständen bis 19. - es erscheint LOCK ON.
4) Kurz warten bis 00 da steht und dann direkt die oben errechnete Quersumme der letzten 5 Ziffern der Fahrgestellnummer durch drücken eingeben. Nicht gedrückt halten sondern einzelnd drücken bis die Quersumme da steht. Dann wieder kurz warten.
5) Es kommt erneut zu 01-Fhzg-Nr. - nun drückt man bis 07 und wartet -> es erscheint die TEMP.!
Auch während der Fahrt.
Auslesen der DPF Werte:
Mit Rheingold:
Vollständigen Fahrzeugtest durchführen -> im Steuererätebaum DDE auswählen -> unten links SG Funktionen aufrufen-> Diagnoseabfrage -> Abgassystem-> Status abfragen.
Bei einer DDE5 wird kein Wert km seit letzter Regeneration angezeigt. Dafür unter Tool 32 die verbrauchten Liter seit der letzten Regeneration. Das kann man dann ja einfach zurückrechnen.
Oder mit Tool 32
Passendes Motorsteuergerät (zu finden in inpa) auswählen -> Danach den Job Abgleich_csf_lesen 1x ausführen -> Ergebnis ist im Fenster Result -> Beschreibung im Fenster Job-Info
Eine Regeneration einleiten unter
Rheingold
Vollständigen Fahrzeugtest durchführen -> FS löschen -> Servicefunktionen -> Antrieb -> Partikelfilter -> Regeneration einleiten
Mit Tool 32
Zur Regeneration des DPF wird INPA und Tool32 benötigt.
Folgendermaßen muss vorgegangen werden:
INPA->Baureihe->Motor-> Richtige Motorsteuergerätvariante auswählen -> Fehlerspeicher lesen
Im oberen Bereich wird angezeigt, welche Datei dazu geladen wird (z.B.: D62M57B0.PRG).
Tool32 öffnen, selbe Datei laden (z.B.: D62M57B0.PRG).
Anschließend Job "abgleich_csf_prog" wählen
Argumente:
Um die Regeneration einzuleiten:
LEISTUNGSMANGEL
Bei Tausch oder Reinigung des Filters:
FILTERTAUSCH
Und bei Tausch des Drucksensors:
DRUCKSENSOR
Zum Ausführen Button an der oberen Leiste benutzen ("1->").
Kabel und Software für den Laptop gibts bei doitauto oder obdexpert.
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981 Antworten
Lies mal bitte fehler aus und die drücke warm im stand 700/2000/4000
Also Leute, folgendes: Meine INPA Version unterstützt ausgerechnet das D62M57A0 nicht. Mir fehlt die .IPO Datei...ich bi auf der Suche. Ist bloß eine Frage der Zeit.
Daher hier leider nur ein paar Jobs, statt den Fehlerspeicher.
1. Im Leerlauf. 700/2000/4000 werde ich morgen direkt machen.
apiJob("D62M57A0","abgleich_csf_lesen","","")
Satz : 0
OBJECT = d62m57a0
SAETZE = 1
JOBNAME = abgleich_csf_lesen
VARIANTE = D62M57A0
JOBSTATUS =
UBATTCURRENT = -1
UBATTHISTORY = -1
IGNITIONCURRENT = -1
IGNITIONHISTORY = -1
Satz : 1
JOB_STATUS = OKAY
MSOT_WERT = 6.000000E+001
MSOT_EINH = g
TIOP_WERT = 1.473232E+007
TIOP_EINH = s
LSUM_WERT = 2.489580E+008
LSUM_EINH = m
QFL_WERT = 8.476000E+001
QFL_EINH = l
TILCK_WERT = 0.000000E+000
TILCK_EINH = s
QFLTOT_WERT = 1.968091E+004
QFLTOT_EINH = l
BEGMOM_WERT = 0.000000E+000
BEGMOM_EINH = Nm
ASME_WERT = 2.133000E+003
ASME_EINH = g
ASKM_WERT = 1.954100E+005
ASKM_EINH = km
OELREG_WERT = 3.461778E+006
OELREG_EINH = s
_TEL_AUFTRAG = 6 Bytes
0000 : 83 12 F1 22 01 F0 ?.ñ".ð
_TEL_ANTWORT = 11 Bytes
0000 : 87 F1 12 62 01 F0 00 34 D2 92 75 ?ñ.b.ð.4 Ò?u
2. apiJob("D62M57A0","status_regeneration_csf","","")
Satz : 0
OBJECT = d62m57a0
SAETZE = 1
JOBNAME = status_regeneration_csf
VARIANTE = D62M57A0
JOBSTATUS =
UBATTCURRENT = -1
UBATTHISTORY = -1
IGNITIONCURRENT = -1
IGNITIONHISTORY = -1
Satz : 1
JOB_STATUS = OKAY
STAT_ID_SG_ADR = 18 00 00 00 12 ....
_TEL_AUFTRAG = 7 Bytes
0000 : 84 12 F1 2C 10 00 DD ?.ñ,..Ý
_TEL_ANTWORT = 8 Bytes
0000 : 84 F1 12 6C 10 00 00 03 ?ñ.l....
STAT_REGENERATION_ANGEFORDERT_WERT = 0 00 00 ..
STAT_REGENERATION_ANGEFORDERT_EINH = -
STAT_REGENERATION_ANGEFORDERT_INFO = PFlt_NumRgn
STAT_REGENERATION_LAEUFT_WERT = 0 00 00 ..
STAT_REGENERATION_LAEUFT_EINH = -
STAT_REGENERATION_LAEUFT_INFO = EGT_st
STAT_REGENERATION_GESPERRT_WERT = 0 00 00 ..
STAT_REGENERATION_GESPERRT_EINH = -
STAT_REGENERATION_GESPERRT_INFO = PFlt_stLck_mp
Letzte Regeneration vor 84,7l scho bissl her. Der FS wäre wichtig um zu sehen ob verhinderer drin stehen.
Hier der Fehlerspeicher.
Dpf also voll. Zu viel Gegendruck. Wegen Sondenfehler vermutlich nicht regeneriert. Lag also nicht an der Erhöhung der Frischluft-Rate.
Wie könnte ich jetzt am besten verfahren? Ich würde jetzt bei laufendem Motor den Speicher löschen, Freibrennung anstoßen und dann um den Sondenfehler kümmern. Der Gegendruck scheint mir jedoch schon etwas hoch.. :(
Da die letzte Regeneration schon etwas her ist: Ist es realistisch, dass der Filter bereits dicht sitzt, oder hat dieser Filter endgültig ausgelebt?
Natürlich bekommt man den Sondenfehler nur mit auslesen raus. Wäre auch doof, wenn die Lader ewig leben.. . :cool:
Habe mitbekommden, dass Lambdafehler auch durch defekten Drucksensor auftaucht. Weiß da jemand mehr, oder kann mich weiterleiten? Danke.
Und ein Dankeschön an den Dorfbesorger, der dieses Thema gestartet und aufgeklärt hat.
Fahren bringt hier gar nichts, solange der bzw die Lambda Fehler aktiv sind. Das ist also die erste Baustelle um die du dich kümmern musst. Ist das beseitigt, Filter reinigen und neuen registrieren und dann sollte er wieder laufen
Zitat:
@Safc0n schrieb am 7. Oktober 2019 um 19:15:31 Uhr:
Hallo,
Habe gestern die Frischluftrate bei meinem e92 M57TU2 330d vfl, 2008 auf 87mg erhöht. Bin danach 10km Probe gefahren, alles i. O. Heute auf dem Rückweg von der Arbeit (60km) ist die dpf Warnung angesprungen. Vorher noch nie. Seit dem springt die Warnung nach ca. 5km ab Start an.
Meine Fragen: ist das Problem bekannt? Dpf Warnmeldung in Verbindung mit erhöhter AGR rate? Glaube eig nicht an einen sehr unpassenden Zufall.
Fehlerspeicher und dpf Werte werden sofort ausgelesen.
Ich fahr seit ca 40 tsd km mit abgestecktem unterdruckschlauch und die agr rate ist auch auf 87mg von früher noch. da ist noch nichts mit dpf die Motorkontrollleuchte leuchtet aber sobald es draußen über 7-8 grad hat. (warum auch immer)
Fehler löchen und direkt Regeneration einleiten hat geklappt. Sondenfehler stehen jetzt aber wieder drin. Für den Übergang, bis eine neue Sonde drin ist sollte das reichen.
Mess doch mal die Gegendrücke, dann weißt du auch ob du den DPF reinigen musst. Der DPF Fehler kommt ja wieder...
Hat er doch :D
Er ist schon auf den richtigen Pfad .... Sonde tauschen , Regenerationsfahrten machen und dann sollte es passen. Evtl. Filter reinigen, tauschen wenn voll. Dann müsste der Hobel wieder laufen.
Ich seh da keine Werte bei Leerlauf/2000/Abregeldrehzahl... Du?
Update: Die Kabel von Temperaturfühler und Lambdasonde haben sich berührt. Die Ummantlung war an einem winzigen Punkt weggerieben. -> Kurzschluss.
Zu den Drücken: Die Regeneration wurde offenbar unterbrochen. Einleiten mit t32 ist möglich, wird aber nicht bis zum Schluss ausgeführt. Die Drücke sind unverändert (immer noch zu hoch) und t32 berichtet, dass die letzte Regeneration unterbrochen wurde. Habe es jetzt fünf mal mit leerem Fehlerspeicher und auf Temperatur versucht. Die Rußmasse liegt mittlerweile bei 60g. Der Filter ist also scheinbar zu voll..Jemand ne Idee, wie ich da etwas Ruß/ Gegendrück raus bekomme, damit die Regeneration wieder gestartet werden kann? Komme leider gerade nicht so schnell an eine Bühne.
Zitat:
@rommulaner schrieb am 8. Oktober 2019 um 14:38:20 Uhr:
Ich seh da keine Werte bei Leerlauf/2000/Abregeldrehzahl... Du?
Nein, gibt bis jetzt nur die Werte von der Diagnose. Habe die Drücke jetzt nicht gemessen, da die auf jeden Fall zu hoch sind. Die Regeneration wurde abgebrochen.
Poste doch mal die Drücke!
Ruß abbauen geht, wenn überhaupt noch, bei erhöhter Drehzahl mit längeren Landstrassenfahrt bei etwa 60 bis 80kmh. Dann sollte sich die Rußmasse reduzieren. Wenn nicht, ausbauen und reinigen lassen.
Zitat:
@Safc0n schrieb am 8. Oktober 2019 um 14:43:42 Uhr:
Zitat:
@rommulaner schrieb am 8. Oktober 2019 um 14:38:20 Uhr:
Ich seh da keine Werte bei Leerlauf/2000/Abregeldrehzahl... Du?
Nein, gibt bis jetzt nur die Werte von der Diagnose. Habe die Drücke jetzt nicht gemessen, da die auf jeden Fall zu hoch sind. Die Regeneration wurde abgebrochen.
Und woraus schließt du das? Ne Fehlermeldung dazu vorhanden? (welche genau?)